Meine historische Abenteuergeschichte „Eine Gräfin in Amerika“

„… In der letzten Zeit waren die Spuren von menschlicher Besiedelung immer weniger geworden und deshalb hatten sie auch einfach ihr Lager nachts in der Wildnis aufgeschlagen.
Clara hatte die Angst der anderen Frauen mit der Bemerkung über den Winterschlaf der Bären zu mindern gewusst, aber ob dem wirklich so war, das wusste sie nicht, denn sie kannte Braunbären nur von den Erzählungen ihres Lehrers. Von Wölfen, Kojoten und anderem Übelgetier mal ganz zu schweigen, deren Bilder sie in den alten Lexika in Vaters Bibliothek einst gesehen hatte!
Allerdings würde der Weg mit drei vor Angst schlotternden Frauen nur noch schwerer werden.
Ein neuer Morgen brach an und der erste bläuliche Schein am Himmel verdrängte die Sterne der Nacht. Clara erhob sich langsam von ihrem Platz am Feuer, streckte sich und blickte auf die kleine Gemeinschaft herab, die noch schlafend um sie herum am Boden lag.
Rose war in drei Decken und zwei Mäntel gewickelt. Die Kälte der Nacht setzte der jungen Frau deutlich zu. Sie war das Leben im Süden gewohnt und in Louisiana war es vermutlich selbst zu Weihnachten wärmer, als hier mitten im Sommer.
Es musste mittlerweile Iowa sein und sie waren immer noch auf dem Weg nach Nordwesten. Der verblassende Polarstern zeigte ihr die Richtung an. Abermals dankte sie ihrem Hauslehrer für all das, was sie früher für völlig unnützes Wissen gehalten hatte.
Clara beugte sich hinab, weckte Rose mit einem Kuss und als diese sich mit einem Becher heißen Kaffees an das Feuer setzte, ging Clara zu den Pferden hinüber, um diese für den Aufbruch vorzubereiten.
Sie hatte gerade das zweite Pferd gesattelt, da rief Maria nach ihr und Clara rannte zurück zum Lagerfeuer.
„Katharina hat Fieber!“, erklärte Maria sorgenvoll.
Alle vier Frauen prüften das sofort nach, doch das Ergebnis war eindeutig!
„So ein elender Mist! Wir brauchen einen Doktor für sie!“, stellte Clara besorgt fest.
Sie richtete sich auf und blickte sich um, aber es waren nur weites Land, niedrige Büsche und wellige Grasflächen rund um sie herum zu sehen.
„Wohin?“, fragte sie sich selbst, zog das Fernrohr aus ihrer Satteltasche und suchte den Horizont ab.
Im Norden war schwach eine Rauchsäule zu erspähen und wenn da nicht der Wald brannte, dann konnten da nur Menschen sein.
Schnell war alles verladen, das Feuer gelöscht und sie auf dem Weg zu dieser fernen Siedlung.
Es dauerte eine Weile, die sie im straffen Galopp zurücklegten, bis die Rauchfahne deutlicher wurde.
Etwa zwei Stunden später war ein Fort zu erkennen. Baumstämme waren als Palisaden in den Boden gerammt und über einem Wachturm wehte die amerikanische Fahne. Damit lief Clara allerdings Gefahr, dass sie dort eventuell gefangengenommen wurde.
Sie verhielt ihr Pferd und ging in den Schritt über.
Die drei Freundinnen ritten neben sie.
„Hört zu!“, begann sie zu erklären und setzte hinzu: „Ich bin Jane Jackson und soll euch zu euren Männern nach Chicago bringen, die dort eine Farm gekauft haben!“
Maria rollte mit den Augen, aber diese Notlüge war bitter nötig!
Vom Fort ritten ihnen ein paar Soldaten entgegen.
Wenig später blieben Frauen und Soldaten voreinander stehen.
„Hallo Captain!“, sagte Clara und tippte sich mit zwei Fingern an die Krempe ihres Hutes.
Der Offizier antwortete: „Ich bin Second Lieutenant Fox von der US Kavallerie! Willkommen in Fort Dodge. Was wollen sie!“
Maria stöhnte hörbar genervt auf.
„Ich bin Buffalo Jane! Jane Jackson und begleite diese Frauen zu ihren Männern nach Chicago. Das Kind von Miss Miller hat Fieber! Gibt es bei ihnen einen Doktor, der uns helfen kann?“, fragte sie.
„Natürlich, Miss Jackson! Folgen sie uns einfach!“, entgegnete der Offizier.
Die Soldaten wendeten und ritten zum Tor zurück, der Lieutenant blieb neben ihr.
„Es ist verdammt kalt geworden in der Prärie, da friert einem fast der Arsch ab!“, erklärte Clara und schlüpfte in ihre Rolle.
Maria schüttelte missbilligend den Kopf.
„Kann ich sie dann zu einem Schnaps in unseren Saloon einladen?“, fragte der Offizier neben ihr.
„Nur, wenn wir diese Nacht bei ihnen im Fort bleiben können. Ich möchte nüchtern sein, wenn ich wieder, wie vor ein paar Tagen, mit einem Bären ringen muss!“, antwortete sie, schob den Revolver zurecht und spuckte in das Gras hinab.
Der Offizier zog die Augenbrauen hoch.
„Braunbär oder Waschbär?“, fragte er.
Maria schlug sich schräg hinter ihr mit der flachen Hand vor die Stirn.
Buffalo Jane war im Begriff, die Kontrolle über diese Situation zu verlieren!
Ohne ein weiteres Wort ritten sie durch das Tor und von dort zu einer Hütte.
„Hier wohnt unser Doktor und dort drüben ist unser Saloon!“, erklärte der Offizier und zeigte auf ein Gebäude, an dem deutlich und groß „Saloon“ stand. Dann ritt der Offizier hinüber und ließ sie dort stehen.
„Buffalo Jane! Dass du immer so übertreiben musst!“, stöhnte Maria, als sie vom Pferd glitt. „Mit Waschbären ringen! Ich lach mich tot!“, murmelte sie, als sie mit Katharina das Haus des Arztes betrat.
„Wir reiten zum Saloon!“, rief Clara ihr hinterher und lenkte ihr Pferd hinüber.
Die beiden anderen Frauen schlossen sich ihr an. Nach ein paar Dutzend Schritten banden sie die Pferde vor dem Holzhaus an und betraten den Schankraum.
Schnell waren das Zimmer bezahlt und die Satteltaschen abgelegt. Jetzt mussten sie nur noch auf Maria warten.
Clara dachte an den versprochenen Schnaps, stieg nach unten in den Gastraum und setzte sich an den Tresen. Dort wartete sie auf den Offizier und auf Maria.
Gelangweilt blickte sie sich um und sah in der Ecke das große Brett mit den Fahndungsaufrufen. Sie erhob sich und schlenderte möglichst unauffällig dort hinüber.
Zwischen Posträubern und Viehdieben hing auch das Blatt mit ihrem Porträt. Schnell nahm sie es ab und schob es sich gefaltet in die Innentasche ihrer Weste.
„Sind sie auch als Kopfgeldjägerin unterwegs?“, fragte der Offizier sie von hinten.
Fast hätte sie dabei vor Schreck aufgeschrien.
„Gelegentlich!“, entgegnete sie gespielt gelassen, rückte den Colt zurecht und drehte sich zu dem Lieutenant um.
Der Mann lud sie mit einer Handbewegung zur Theke ein.
„Branntwein oder Whiskey?“, fragte er.
„Branntwein! Das andere Zeug ist doch für kleine Kinder!“, erwiderte Clara und spuckte in den Eimer.
„Zwei Branntwein!“, rief der Offizier.
Der Barmann stellte die Gläser vor sie ab.
Clara kippte den Schnaps mit einem Zug herunter, knallte das Glas auf den Tresen und sagte: „Noch einer!“
Mit dem zweiten stießen sie an und tranken dann langsamer.
Das Papier raschelte in der Weste. Sie brauchte eine Lösung für das Problem. Scarlett hätte eine gehabt, Jane eher nicht. Oder doch?
„Hast du heute Nacht schon was vor?“, fragte sie den Kavallerieoffizier …“

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Meine historische Erzählung „Die Braut des Templers“

„… Das Donnerwetter der Mutter war sicher in der ganzen Siedlung zu hören gewesen. Noch jetzt klingelten Aveline die Ohren und dabei war das schon Stunden her. Die beinahe erfolgte Schändung war der Mutter dabei nicht so schlimm vorgekommen, wie das Fehlen der Unterwäsche.
Dass sie beinahe nicht mehr lebend nach Hause gekommen wäre, das war wohl Nebensache gewesen. Mutter hätte es offenbar lieber gesehen, sie wäre in Ehre gestorben, als das sie mit nackten Beinen durch das Viertel lief!
Nun war es draußen dunkel und Aveline saß am Tisch in der Hütte. Noch zwei weitere Male war sie an dem Tag am Fluss gewesen, um zu waschen. Immer mit einem mulmigen Gefühl in ihrem Bauch dafür aber korrekt gekleidet.
Wobei das in der Hitze mehr als lästig gewesen war.
Neben ihr lag der Mantel ihres Retters und in den Händen hatte sie ein leinenes Tuch, das sie mit dem Bild eines Löwen bestickte. Im Schein des kleinen Talglichtes schien sich die Raubkatze auf dem Tuch zu bewegen.
Schon oft hatte Aveline Tiere auf Tücher gestickt und die Nachbarinnen lobten sie häufig für ihre Fingerfertigkeit, doch dieses Tuch musste etwas ganz Besonderes werden.
Der Anhänger an ihrem Halse hatte nun ein neues Band, einen neuen Gürtel hatte Aveline ebenfalls und zum Glück auch noch ihre Unschuld behalten, obwohl die Mutter da anscheinend keinen so großen Wert darauf legte.
Hauptsache die Strümpfe waren am Bein!
Avelines Blick ging zum Lager der Mutter hinüber, auf das diese sich gerade eben niedergelassen hatte. Selbst in der Nacht trug Mutter das lange leinene Unterkleid bis zum Halse geschlossen.
Bei der derzeitigen Hitze in der Hütte hätte sich Aveline auch gern einfach nur nackt unter die Decke gelegt.
Es würde sicher erneut bis zum Morgen dauern, bevor sich der Innenraum der Hütte auf angenehme Temperaturen abgekühlt haben würde.
Das Strohdach half da nur wenig, wenn die Sonne den ganzen Tag auf die Hüttenwand knallte und ihre Hütte war die einzige in der Siedlung, die zu fast drei Seiten den ganzen Tag Sonne abbekam.
An manchen Sommertagen konnte man abends nicht die Hand auf die mit Lehm beschichtete Außenwand legen, ohne sich dabei eine Verbrennung zu holen.
Mutter begann zu schnarchen und die Handarbeit fing wieder Avelines Aufmerksamkeit ein. Sorgsam, Stich für Stich, nahm die Raubkatze langsam Gestalt an. Sie setzte die Stiche besonders eng und daher dauerte es auch etwas länger, bis das etwa Handtellergroße Tier auf einer Ecke des Tuches so abgebildet war, wie es sich Aveline vorgestellt hatte.
Groß, kräftig, auf den Hinterbeinen stehend und mit weit aufgerissenem Maul. Vermutlich so, wie der Ritter es mögen würde. Und so, wie der Mann um sie, oder für sie, gekämpft hatte.
Mit dem Bild des Löwen vor Augen holte sie sich die Momente des Kampfes nochmals vor ihren Geist. Sie sah, wie der Ritter mit wehendem Mantel und nur mit seinen Fäusten die beiden Räuber bezwungen und getötete hatte.
In den Mantel gehüllt, der nun neben ihr lag und dessen Stoff ihre Finger gerade versonnen streichelten. Und wie vornehm der Ritter sie behandelt hatte! Nicht so, wie es die Knechte hier manchmal taten.
Natürlich herrschte ein rauer Ton in der Siedlung. Beschimpfungen, Beleidigungen und obszöne Schmähungen waren an der Tagesordnung, aber das andere gefiel ihr viel besser.
Versonnen zog sie das Tüchlein an ihre Brust. Da sie am nächsten Tag sowieso die Wäsche in die Kommende der Templer bringen musste, würde sie dabei auch die gerade eben fertig gestellte Stickerei mitnehmen.
Was würde der Empfänger wohl dazu sagen?
Kuno von Bärenberg! Der Name flog immer wieder durch ihren Kopf. Ein adliger Ritter und hochgeborener Herr. Würde er das Tuch überhaupt annehmen?
Sicherlich war es für ihn nur eine kleine Gabe. Eine Nichtigkeit, doch Aveline legte ihre ganze Liebe in diese Arbeit.
Bei den Gedanken an seinen fremdländischen Namen und seine Gestalt zog ein Kribbeln durch ihren Bauch. Ein Lächeln legte sich um ihren Mund.
Kuno von Bärenberg. Das klang so himmlisch. Allerdings war er ein hoher Herr. Das konnte nichts werden! Es würde eine Schwärmerei bleiben.
Da Aveline jeden Tag mit den Tempelrittern und deren Knechten zu tun hatte, wusste sie auch gut Bescheid, wie es bei den Männern dort in der Kommende zuging.
Aveline hob ihren Blick zur Tür. Hatte der Ritter nicht eigentlich schon gegen das 70. Gebot des Ordens verstoßen? „Die Brüder sollen ihre Aufmerksamkeit nicht auf das Angesicht von Frauen richten“, stand dort und sie hatte ihm nicht nur ihr Gesicht, sondern auch ihre Brüste gezeigt. Und ihren nackten Schoß, wie ihr gerade siedend heiß durch den Kopf schoss. In ihrer gesamten Nacktheit hatte sie vor ihm gestanden.
Seufzend erhob sie sich von dem Hocker, drückte ihren Rücken durch und streckte sich. Es würde eine kurze Nacht werden, wenn sie überhaupt schlafen könnte.
Noch waren ihre Gedanken völlig durcheinander. Das Licht des Mondes lockte sie vor die Hütte. Die schmutzige Gasse des Tages war in ein silbernes Licht getaucht und hatte dieselbe Farbe, wie auch der kleine Anhänger um ihren Hals.
Alles war in Silber gefasst. Stille war draußen und es war angenehm. Der kühle Wind der Nacht hatte die Hitze des Tages vertrieben. Zumindest vor der Hütte. Nun betrachtete sie ihr Werk auf dem Tuch. Auch der Löwe schien zu leuchten.
Von dem Tuch glitt ihr Blick die Gasse entlang zur Umzäunung der Kommende. Irgendwo dort hinten schlief ihr Retter gerade.
Vielleicht wäre ein Dankgebet auch für ihn nicht schlecht. Zusätzlich zu dem Tuch. Irgendwie kamen ihre Gedanken von dem Mann nicht mehr los und trotzdem musste sie ihn aus ihrem Kopf bekommen.
Er war ein Tempelritter und stand weit über ihr. Und er sollte keuch wie ein Mönch leben.
Wie ein Löwe hatte er um sie gekämpft. War sie seine Löwin? Das Kribbeln in ihrem Bauch rutschte eine Etage tiefer und fing sich in ihrem Schoß. Im Moment hatte sie völlig unkeusche Gedanken in sich, da war sie keine Löwin. Sie fühlte sich eher wie eine rollige Katze, die sich nach dem Kater sehnte.
Wo kamen diese Empfindungen auf einmal her? Hatte der Mond sie ihr in den Kopf gelegt? Fragend richtete sie ihren Blick auf die fast halbe Scheibe am Nachthimmel, die gerade versinken wollte.
Mit jedem Augenblick, den sie länger in das Silberlicht starrte, verstärkte sich das Gefühl in ihr. Aveline musste zurück in die Hütte, bevor sie diese Empfindung überwältigen würde!
Mit Mühe riss sie sich von dem Licht los und ging in die Wärme der Behausung zurück.
Was war das gewesen? Das war unzüchtig!
Niemals durfte sie auch nur so etwas denken!
Sorgfältig legte Aveline das Tuch zusammen, kniete sich in die Ecke und begann vor dem kleinen Kreuz das Vater-Unser. Danach streifte sie sich das Kleid über den Kopf, faltete die Strümpfe sorgsam auf dem Hocker zusammen und legte sich im Unterkleid zur Mutter auf ihr Lager.
Ihr Körper war hier, ihre Gedanken in der Kommende. Und sie bekam sie einfach nicht zurück! Wenn sie die Augen schloss, dann sah sie den Mann vor sich. Da war mehr als Dankbarkeit in ihr, aber im Angesicht ihrer Situation war dies völlig nutzlos. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Die Braut des Templers“ mit ISBN 978-3-7534-4502-1 als Buch für 9,90 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

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Mein Buch „Auf der Suche nach Mister Romeo“

„… Nach dem Frühstück war Julia alleine in die Stadt gegangen. Ab heute begann ein neues Leben für sie. Das Alte hatte sie mit dem Glas Wein in der Nacht zuvor beendet.
Zuerst führten sie ihre Schritte durch einen kleinen Park und dann fuhr sie mit der Straßenbahn in die Innenstadt, in dem am Sonntagvormittag nur einige Menschen herum schlenderten.
Sicherlich waren viele zudem auch noch auf der Kirmes.
Im Stadtzentrum befanden sich ein paar kleine Cafés, die sich entlang verträumter kleiner Gassen aneinanderreihten und manches hatten auch Tische und Stühle nach draußen auf dem Gehweg gestellt.
Eines davon machte einen solch einladenden Eindruck, dass sich Julia auf einen Stuhl. Mit Kaffee und Kuchen genoss sie die schöne Sonne von oben.
Richtig warm wurde es und sie trug zum Glück nur ein kurzes buntes Sommerkleid.
Sie hatten den Kuchen erst zur Hälfte gegessen, als der Wind mit einem Mal auffrischte. Entlang der Gasse wehte er zu einem kleinen Park hinüber und sie saß genau im Luftzug.
Der Windstoß fuhr ihr dabei immer wieder von der Straße aus unter den Saum und hob das Kleid vorn an. Fast verzweifelt versuchte sie, das hochfliegende Kleidungsstück mit der einen Hand festzuhalten, während sie mit der anderen den Kuchen aß.
Ein ziemlich attraktiver Gast am Nachbartisch sah lachend zu ihr herüber und sie lächelte einfach zurück. Was sollte sie auch sonst machen? Ein bisschen war ihr das Ganze auch peinlich, denn sie zeigte ihm damit ihren Slip und teilweise sogar ihren nackten Bauch.
Er gefiel ihr ganz gut und ihm schien sie auch zu gefallen. Sie warfen sich gegenseitig verliebte Blicke zu und noch immer konnte sie das Kleid nicht bändigen.
Über die Entfernung von drei Schritten begannen sie beide heftig miteinander zu flirten. Der konnte es sein!
Schließlich wechselte er an ihren Tisch und stellte sich mit Siegfried vor. Immer noch fuhr ihr der Wind unter das Kleid und Siegfried versuchte den Stoff zu fangen. Als er das Kleid endlich in der Hand hatte, legte er seine Hand mit dem Saum darin auf ihrem Knie ab.
Diese Berührung auf der nackten Haut war angenehm. Nun hatte sie Zeit, Siegfried aus der Nähe zu betrachten. Durch das T-Shirt waren seine Muskeln deutlich zu erkennen und die kurzen braunen Haare gaben ihm etwas Jugendliches, obwohl er sicher fünf Jahre älter als Julia war.
Die Hitze seiner Hand ging ihr durch den Leib und war stärker, als die Wärme der Sonne, die sie zuvor gespürt hatte. Nun hätte sie den Wind unter ihrem Kleid gebraucht, damit er ihren Schoß kühlen würde.
Er bestellte zwei Gläser Rotwein und sie stießen an. Über das Glas hinweg musterte sie ihn weiter und sie spürte erneut dieses Kribbeln in ihrem Bauch.
Da war es wieder, das verliebte Gefühl, die Schmetterlinge waren zu neuem Leben erwacht.
Er ließ seine Hand weiter auf ihrem Knie und ein warmer Schauer zog sich jetzt von dort aus durch ihren ganzen Körper.
Er war jedenfalls sehr attraktiv, lächelte oft und unterhielt sich mit ihr. Zwar nur über belanglose Dinge, aber der Mann gefiel ihr schon sehr.
War er der richtige für sie? Würde sie jetzt ihren Schoß fragen, dann wäre die Antwort sicher eine Zustimmung gewesen!
Sollte sie es einfach probieren? Es kam auf den Versuch an und Julia wollte es. Ihr sich langsam öffnender Schoß wollte es!
Nun konnte sie es eigentlich nicht mehr erwarten, aber sie wollte Siegfried auch nicht bedrängen. Vielleicht sagten ihre Augen im Moment alles aus, denn schließlich bezahlte er ihre beiden Rechnungen und sie gingen Hand in Hand los.
Julia war nun heiß auf diesen Mann, aber sie hielt sich vornehm zurück. Nur nicht wieder versagen! Sie genoss einfach das Zusammensein mit ihm. Das würde es dann später einfach nur noch viel schöner machen!
Zusammen schlenderten sie durch die Gassen. Von Zeit zu Zeit blieben sie stehen und küssten sich. Diese Küsse waren herrlich. Abermals ein Mann, der gut zu küssen verstand.
Julia hatte nun vollkommenes Vertrauen zu ihm und begann sich in das Gefühl der Nähe zu ihm fallen zu lassen.
Sollte es ein neuer Versuch werden? Oder war das schon der Beginn einer neuen Beziehung?
Julia würde sich einfach darauf einlassen.
Und obwohl eine leise Stimme in ihr sie davor warnen wollte, erneut beim ersten Versuch mit ihm ins Bett zu gehen, war das doch sicherlich der einzige Test dafür, ob es klappen konnte.
Bisher hatten sie sich doch gut unterhalten, er war äußerst charmant und wenn es jetzt noch mit dem Sex funktionierte, warum dann nicht?
Demzufolge stimmte Julia zu, mit ihm in seine Wohnung zu kommen. Am Leuchten in seinen Augen sah sie, das ihm das wohl gefiel. Und ihrem Schoß auch!
Nach in paar Schritten waren sie in seiner Wohnung, die am Rande des Stadtzentrums lag, und diesmal schien alles gut zu werden.
Es war einfach nur schön. Siegfried streichelte sie und er konnte auch noch göttlich küssen.
Julia wollte an nichts denken, sondern einfach nur die Zweisamkeit und dieses unbeschreibliche Glücksgefühl genießen.
Langsam zogen sie sich gegenseitig aus, das Sommerkleid rutschte über ihre Schultern, ihren Hüften und glitt zu Boden. Slip und BH folgten, während sie ihn auszog.
Das T-Shirt hatte nicht gelogen. Siegfried war sicher auch oft im Fitnessstudio, denn seine Muskeln waren gut definiert und der flache durchtrainierte Bauch sprach ebenfalls dafür.
Ihre Finger glitten über seinen Leib und Julia genoss ihrerseits seine Streicheleinheiten auf ihrer nackten Haut.
Julia drückte sich an ihn heran und genoss die Liebkosungen des Mannes, seine Küsse auf ihrem Hals und das sanfte Streicheln über ihr Haar.
Siegfried nahm sich Zeit für sie und obwohl sie vor seinem Bett standen, hatte er es wohl nicht eilig damit, sie dort hineinzubekommen. Das sprach nun ebenfalls für ihn.
Besonders ansehnlich war auch der Strich von Haaren von seinem Nabel abwärts. Wie ein Pfeil schien dieser auf das zu zeigen, was sich nun langsam unter ihrer Hand zur vollen Größe aufrichtete. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Auf der Suche nach Mister Romeo“ mit ISBN 978-3-7534-9226-1, als Buch für 6,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

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Meine Geschichte „Im Zeichen der Schlange“

Hier dazu der Klappentext:

„In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit durch Naturkatastrophen und Kriege fast vollständig ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind auf ein Dasein wie zur Zeit des Mittelalters zurückgefallen und bewohnen den Kontinent Mirento, der früher einmal Europa war.
Dieser Kontinent ist in fünf Reiche aufgeteilt.
Das Gleichgewicht zwischen den Kräften hängt an einem seidenen Faden und wird immer wieder durch Überfälle der Tuck oder durch Reibereien zwischen den eigentlich befreundeten Königreichen empfindlich gestört.
Nur die Kraft der drei Schlangenhüterinnen, Königin Zondala, Barbara und der Schamanin Ursula, hält das brüchige Band aufrecht, aber wie lange noch?
In der Fortsetzung der Geschichte „Die Hüterin der Schlangen – Die Chroniken von Mirento Band 1“ liegt jetzt das Schicksal des Kontinentes und seiner Bewohner auf den Schultern von Königin Zondalas und Fürstin Sandras Töchtern. Die jungen Frauen übernehmen diese Rolle nur ungern, doch die Zukunft der ganzen Menschheit steht immer wieder auf dem Spiel.“

Leseprobe:

„… Nicht einen einzigen Moment hatte Lunara in dieser Nacht die Augen schließen können. Soeben konnte sie über sich, in der Öffnung des Rauchabzuges, den Lichtschein des neuen Tages erspähen. Die Sonne hatte die Schatten der Nacht vertrieben, aber die Dunkelheit in ihren Gedanken hatte sie damit nicht ausgelöscht.
Noch immer wusste Lunara nicht, was sie tun sollte.
Sich verweigern und sterben, oder es zulassen und leben.
Leben oder Tod, das war doch eigentlich ganz einfach.
Eigentlich!
Wenn sie wirklich mit ihrem Bruder das Lager teilte, dann konnte sie der Mutter nie wieder unter die Augen treten und wenn sie den Tod wählte, dann würde sie Sandra nicht mehr wiedersehen.
Was blieb ihr eigentlich für eine Zukunft?
Sie würde in beiden Fällen für den Rest ihres Lebens hier bleiben müssen. Und bei einer Verweigerung wäre das hier ihr letzter Tag.
„So ein Mist!“, stöhnte sie auf, erhob sich vom Bett und setzte sich zurück an das niedergebrannte Feuer.
Mit ein paar Holzscheiten entfachte sie die Flammen aus der Glut und dachte dabei an ihren Bruder.
Er war wirklich sehr schön und stattlich. Und seine Augen waren der Hammer, aber er war ihr Bruder! Wenn er das nicht gewesen wäre, dann hätte sie kein Problem damit gehabt, sich ihm freudig hinzugeben!
Konnte sie einfach die Augen schließen und nicht daran denken, dass sie schon einmal neun Monate lang nackt Haut an Haut mit ihm gelegen hatte?
Und bei diesen Überlegungen war dann auch dieses warme Gefühl in ihren Bauch als Entscheidungshilfe nicht sehr förderlich.
Wenn er hässlich gewesen wäre, oder sonst irgendwas, vielleicht gewalttätig ihr gegenüber, dann hätte sie sich selbst sagen können: Ich hatte keine Wahl!
Aber so?
Er hatte ihr ja diese Entscheidung gelassen. Warum nur?
Hätte er sie nicht einfach nur packen, auf das Lager werfen und zustoßen können?
Lunara blickte sich um und ihr Haar fiel ihr in die Stirn. Dodarus hatte es ihr am Abend gelöst und jetzt suchte sie einen Kamm, um diese lange Mähne wieder zu bändigen.
Die junge Frau vom Abend zuvor trat in das Zelt und brachte eine Schüssel.
„Kannst du mir bitte einen Kamm bringen?“, bat sie die Frau und nahm ihr das Frühmahl aus der Hand.
Die Frau griff in einen Beutel an ihrem Gürtel und zog einen geschnitzten Holzkamm hervor, der wirklich wunderschön aussah.
„Soll ich dir helfen?“, fragte sie mit einer melodischen Stimme.
Lunara hatte schon geglaubt, dass die andere Frau nicht sprechen konnte, doch jetzt antwortete sie ihr: „Das wäre nett von dir!“
In Gedanken versunken aß sie das Mahl, während die andere Frau ihr wortlos das Haar kämmte.
Gerade hätte sie etwas fragen oder erzählen können, doch Lunaras Gedanken hingen bei dieser einen Entscheidung fest. Und sie kam davon nicht los! Die Frau würde ihr da sicher auch nicht helfen können, denn sie war ja nicht in dieser verzwickten Lage!
„Du blöder Kopf! Lass los!“, stöhnte sie.
Die andere Frau fragte: „Was bedrückt dich? Dass du da auf den Berg musst?“
„Ja und nein! Es ist mein Gewissen, dass mich plagt!“, entgegnete Lunara seufzend.
„Wenn man jeden Tag ums Überleben kämpfen muss, dann kann man sich kein Gewissen leisten!“, antwortete die Frau leise und trat vor sie hin.
„Und ich habe momentan das Problem, dass ich, wenn ich meinem Gewissen folge, heute sterben werde“, erklärte Lunara.
„Willst du denn nicht leben? Warum wirfst du dein Leben fort? Wegen deines Gewissens?“, fragte die Frau und schüttelte missbilligend den Kopf.
Es war wohl irgendwie schwierig ihr diese Situation zu erklären und eine Antwort von ihr zu erhalten. Oder hatte ihr die Frau gerade schon diese gegeben?
„Wie ist dein Name?“
„Sejla“
„Ich danke dir, Sejla. Du hast mir gerade sehr geholfen!“, antwortete Lunara.
„Wenn du dich für das Leben entscheidest, so bin ich für die nächste Zeit deine Gehilfin“, setzte Sejla hinzu und zeigte auf den Rock, den sie am Vorabend auf das Bett gelegt hatte.
Diese stumme Geste bedeutete wohl so etwas wie: „Es ist an der Zeit!“
Lunara nickte und erhob sich.
„Dein Halsband, welche Bedeutung hat es?“, fragte sie über die Schulter.
Sejla antwortete: „Es kennzeichnet mich als Eigentum des Kahns. Du wirst ein ebensolches erhalten, wenn er dich holen kommt! Nur mit diesem Zeichen kannst du dich unbehelligt im Lager bewegen!“
Noch mehr sonderbare Sitten!
Offensichtlich war, wenn sie Sejlas Worte richtig gedeutet hatte, jede Frau ohne Halsband Freiwild für die Männer. Das sagte wohl mehr über den Zusammenhalt innerhalb des Stammes aus, als alle Gelehrten von Mirento hätten wissen können.
Mit einer Verbeugung ging Sejla aus dem Zelt und ließ sie erneut sprachlos zurück.
Lunara legte die Decke ab, nahm das Kleidungsstück und hielt es sich an. Ein ganz normaler knielanger Rock in einer bunten Farbe. Blumen und Vögel waren darauf abgebildet. Er war wirklich sehr schön, aber das würde ihr einziges Kleidungsstück sein.
Auch Sejla trug nur einen solchen Rock. Das entsprach wohl damit auch ihrer Schilderung. Rock und Halsband würden von jetzt an genügen.
Gewöhnungsbedürftig!
Bisher hatten die Männer in Wiesenland die Frauen immer mit Respekt behandelt. Sie waren Gefährtinnen, Freundinnen, Geliebte und Kameradinnen.
Und bei den Tuck? Entweder Gegenstand oder laufender Schoß!
Lunara schnaubte und zog sich den Rock an. Sie würde den Kopf abschalten und dem Herzen folgen.
Dodarus betrat das Zelt und er hatte das erwartete rote Band dabei, welches er ihr sofort um den Hals legte.
„Wie ist deine Wahl ausgefallen?“, fragte er, offensichtlich wollte er schon jetzt ihre Antwort haben, obwohl sie ja noch viel Zeit haben würde, um sie ihm zu geben.
War er genauso, wie die Männer seines Stammes? Oder hatte das Blut der Mutter in ihm für etwas Mäßigung gesorgt?
Die Rücksicht und Anteilnahme des Vorabends ließ sie darauf hoffen.
„Ich möchte leben und dir einen Sohn schenken!“, erklärte sie und ging auf ihn zu.
Lunara erspähte für einen Wimpernschlag das freudige Blitzen in seinen Augen, dann trat er zur Seite, zog die Plane zurück und gab ihr den Weg nach draußen frei.
Dutzende Menschen standen dort vor dem Zelt und bildeten eine Gasse, durch die sie schreiten sollte. Am anderen Ende stand ein Mann mit einem weißen Bart und einer Mütze, an deren beiden Seiten die Hörner einer Kuh befestigt waren.
Vermutlich war dies der Schamane.
An der Seite ihres Bruders ging sie zu dem Mann und verbeugte sich vor ihm, wie es Dodarus ebenfalls tat.
Dodarus nahm sie auf die Arme, der Schamane verband ihr die Augen und sie hörte den Jubel der Menschen rings um sie herum.
Jetzt würde sie dem Weg ihres Herzens folgen müssen, aber ein bisschen mulmig war ihr schon dabei. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Im Zeichen der Schlange“ auf 432 Seiten. Mit ISBN: 978-3-7562-1221-7, als Buch für 12,90 Euro und auch als eBook für 3,49 Euro

Alle Informationen immer unter: http://fantasy.goeritz-netz.de/9.html

Meine Geschichte „Die Hüterin der Schlangen“

Meine Geschichte „Die Hüterin der Schlangen“
Hier dazu der Klappentext:

„In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit durch Naturkatastrophen und Kriege fast vollständig ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind auf ein Leben wie im Mittelalter zurückgefallen und bevölkern nun den Kontinent Mirento, der früher einmal Europa gewesen war.
Dieser Kontinent ist in fünf Reiche aufgeteilt.
Das Gleichgewicht zwischen den Kräften hängt an einem seidenen Faden und wird immer wieder durch die Überfälle der Tuck oder der Ritter von Mortunda empfindlich gestört.
Eine alte Sage berichtet davon, dass einst ein Kind geboren wird, das diese fünf Königreiche vereinigen wird und zu neuem Glanz führen kann, doch schon ziehen die dunklen Wolken des Kampfes abermals am Himmel auf.
Wird dieses Kind noch rechtzeitig das Licht der Welt erblicken, bevor ein neuer Krieg auch noch die letzten verbliebenen Menschen auslöschen wird?“

Leseprobe:

„… Müde schweifte Zondalas Blick über die Kühe, die sie gerade von der einen Weide zur nächsten Viehweide getrieben hatte. Auf den Hirtenstab gestützt versuchte sie ihren Rücken wieder gerade zu drücken. Eigentlich wäre das Treiben der Tiere nicht so schlimm gewesen, aber sie hatte ein Kälbchen tragen müssen, dass gerade erst geboren worden war und dass sie natürlich nicht zurücklassen konnte.
Normalerweise war das auch eine Aufgabe für mehr wie eine gewesen, aber die Männer des Dorfes hatten sich auf dem Ruf von Fürst Reinhold auf seiner Burg versammeln müssen und die Mutter war mit ihrer jüngsten Schwester in der Hütte geblieben. Gerade mal zwei Tage war die Kleine alt und auch die Mutter brauchte noch etwas Ruhe.
Mittlerweile lebte Zondala das vierzehnte Jahre in Wiesenland und seit einigen Jahren trug sie den Natterndolch an ihrer Seite, aber Reiter von Mortunda waren nicht wieder in die Ebene gekommen.
Die bekämpften sich im Norden mit den Kriegern von Cenobia. Dieser Kampf sorgte allerdings dafür, dass die Tuck nun viel öfter und auch viel weiter in den Norden kamen und die schutzlosen Dörfer überfielen.
Sicherlich hatte der Fürst auch deswegen die Männer zu sich gerufen.
Das Kälbchen neben ihr zupfte an ihrem Kleid und sie strich dem Tier über den Kopf. Hoffentlich dachte es nicht, dass Zondala seine Mutter war. Mit schieben und drücken brachte sie das Tier in die Nähe seiner wirklichen Mutter zurück, die das Kalb erst mal ausgiebig beschnupperte, bevor sie das Jungtier an das Euter ließ.
Schmatzend begann das Kalb zu trinken. Ruhig ließ das Mädchen ihre Augen über die grasende Herde gleiten. Alles war friedlich, dann ging ihr Blick nach Süden.
Dort unten lag das Land der Tuck. Schon von klein auf hatte die Mutter sie immer wieder vor den wilden Horden der plündernden Räuber gewarnt. Aber gesehen hatte sie die Männer bisher noch nie.
Wenn es nach ihr ging, so konnte das auch so bleiben.
War es aber klug vom Fürsten gewesen, alle Männer an einem Ort zusammenzuziehen? Hatte der alte Führer ihre Stämme und damit auch seine Dörfer schutzlos zurückgelassen? Natürlich war es früh im Jahr und die Ernte war noch auf dem Feld, aber es gab auch noch Vieh. So, wie die zwanzig Kühe, die sie gerade vor sich auf der Weide hatte.
Ihre Finger glitten über den Griff der Waffe an ihrem Gürtel. Freiwillig und ohne Gegenwehr würde sie keines der Tiere verlieren wollen, aber ein Mädchen gegen eine Horde von Reitern?
Zweifellos würde sie dabei verlieren. Nicht nur die Tiere, sondern sicher auch ihr Leben. Aber sie würde bis zum Schluss kämpfen. Mit der Übernahme des Hirtenstabes von ihrem Vater hatte sie ihm genau dies, ohne Worte, versprochen.
Diese Tiere waren ihr ganzer Besitz, ihr Reichtum, ihre einzige Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Der Boden war bei ihrem Dorf nicht so gut, als dass er sich für gutes Getreide eignen würde. Gras für die Kühe und Schafe wuchs hier. Aber das im Überfluss. Sie strich über die Flanken der Mutterkuh. Gut genährt war sie und damit waren auch Zondala und ihre Familie gut versorgt.
Sie trat ein paar Schritte zurück und setzte sich in das Gras. In der letzten Zeit hatten Wölfe ein paar der Schafe gerissen, aber die Kühe waren dafür viel zu groß. Daher musste sie sich über die grauen Tiere der Nacht keine Gedanken machen.
Die Jungen, die die Schafe auf der anderen Seite des Dorfes bewachten, die hatten jetzt keine Hirtenstäbe mehr. Sie trugen Lanzen gegen die Raubtiere bei sich.
Langsam senkte sich der Abend auf das Dorf herab und damit wurde es auch für sie Zeit, zur Hütte zurückzugehen. Doch als sie sich erheben wollte, zog eine Bewegung im hohen Gras ihre Aufmerksamkeit auf die Seite.
Es konnte auch der Wind gewesen sein, aber in sich spürte sie so ein Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmte.
Auf den Stab gestützt stand Zondala langsam auf und blickte angestrengt in das dichte Gras, das ihr bestimmt bis über die Knie reichte.
An einigen Stellen auch bis zur Hüfte und genau an solch einer Stelle war diese Bewegung gewesen. Auch die Kühe wurden unruhig und bestätigten damit ihren Verdacht.
Den Stab in beiden Händen, quer vor der Brust haltend, ging sie langsam nach vorn. Irgendein Raubtier hatte es auf die Herde abgesehen. Sicherlich nicht auf die ausgewachsenen Tiere, aber vielleicht auf das schwache Kälbchen! Blieb aber noch die Frage, ob es nur eines war, oder ein ganzes Rudel von wilden Tieren.
Schritt für Schritt schob sich Zondala zwischen das hohe Gras und das kleine Kalb.
Noch immer war nichts zu sehen und auch die Bewegung war nicht mehr zu erkennen. Aber das Gefühl der Bedrohung war noch da. Dann erkannte sie einen grauen Rücken nur wenige Schritte vor sich.
„Verschwinde!“, brüllte sie in die Dämmerung und sah im selben Augenblick in ein weit aufgerissenes Maul mit vielen spitzen Zähnen.
„Ein Wolf! Und ein ziemlich großer!“, raste es durch ihren Kopf.
Auf die Entfernung von drei Wolfslängen standen sich Mensch und Wolf, Auge in Auge, gegenüber. Sicherlich wäre nicht nur das Kalb ein leckerer Bissen für das Raubtier, sondern auch das Mädchen. Unendlich schien sich die Zeit zu dehnen und keiner der beiden Kontrahenten wollte rückwärtsgehen.
„Jetzt hau schon ab!“, schrie sie das Tier an, doch der Wolf nahm das offensichtlich als Angriffssignal. Mit aufgerissenem Maul flog er auf sie zu und Zondala riss den Stab nach oben, wodurch der Wolf ihn quer im Maul hatte, als sich seine Kiefer vor ihrem Gesicht schlossen.
Das Tier war stark, stärker als das Mädchen, aber sie wollte ihn nicht entkommen lassen und auch den Stab nicht loslassen. Sie drückte das Tier zu Boden und ein verzweifelter Ringkampf begann.
Zondala konnte keine Hand von dem Stab lösen, um an den Dolch zu gelangen. Sie drückte mit beiden Händen gegen das Tier, das ebenfalls den Stab nicht mehr losließ.
Schließlich entschied die Kuh den Ringkampf, indem sie dem Wolf einen Tritt mit dem Vorderbein versetzte und der Räuber jaulend zur Seite flog. Dabei riss er ihr aber den Stab aus der Hand.
Im Grase stehend schüttelte sich das Grautier und setzte erneut zum Todessprung an.
Im letzten Moment konnte Zondala den Dolch aus der Scheide heraus reißen und der Wolf sprang direkt in die lange Klinge.
Jaulend, zappelnd und sterbend fiel er vor ihr zu Boden.
Während sie seinen Leben ein Ende setzte, tauchten die Jungen neben ihr auf, die von der anderen Weide herübergelaufen kamen.
Triumphierend schrie sie ein Freudengeheul in den Nachthimmel. Zu viert trugen sie das erlegte Raubtier in das Dorf hinüber.
Sein Fell würde von nun an vor ihrem Bett liegen! …“

Weiter lesen in meinem Buch „Die Hüterin der Schlangen“ auf 428 Seiten. Mit ISBN: 978-3-7534-4522-9, als Buch für 12,90 Euro und auch als eBook für 3,49 Euro

Alle Informationen immer unter: http://fantasy.goeritz-netz.de/7.html

Mein Buch und eBook „Eine Nixe zum Abendessen“

„Seit mehr als sechshundert Jahren lebt die Nixe Ariana jetzt schon in einem kleinen Teich im Wald. Bisher hatte sie sich immer von den Menschen ferngehalten, doch das unerwartete Zusammentreffen mit Richard in einer lauen Sommernacht stößt alle ihre Vorstellungen über den Haufen. Ariana verliebt sich in den Witwer, doch damit fangen ihre Probleme erst so richtig an. Die unschuldige Meerjungfrau verliert sich an den erfahrenen Mann und erlebt die unbändige Kraft von Lust und Leidenschaft in der körperlichen Liebe. Kann diese Liebe aber die Unterschiede überwinden? Denn schließlich ist sie ja kein Mensch!“
Altersempfehlung: ab 18 Jahre

„… Die Küsse mit Ariana waren schön gewesen. Völlig unbekümmert hatte sie nackt vor ihm gestanden und gerade schlenderte Richard durch die Nacht zurück zu seinem Haus. Wenn es diese komische Regel mit dem dritten Date nicht gegeben hätte, er hätte Ariana auch bereits an diesem Abend auf die Bank niederdrücken können.
Aber er wollte sich diese Gelegenheit nicht durch eine zu vorschnelle Reaktion seinerseits verderben. Daher kam auch sein schneller Aufbruch, bevor er das nicht mehr verhindern konnte.
Und die Vorfreude darauf, was kommen würde, die war einfach viel zu schön.
Bereits am Abend zuvor war sie nackt neben ihm hergeschwommen, aber in der nur durch den Mond erhellten Nacht hatte er ihren Körper nur undeutlich sehen können. Doch das, was er gesehen und gespürt hatte, das war vielversprechend.
Jetzt freute er sich auf das Wiedersehen und schlenderte zurück, denn Richard hatte es nicht eilig. Wie fast jeden Abend seit Jahren kümmerte sich seine Schwester um Naomi.
Selbst ohne den Ausflug zum Teich wäre er erst weit nach dem Beginn der Schlafenszeit der Tochter in seinem Haus gewesen.
Er wusste nicht, was er all die Jahre ohne Simone hätte machen sollen. Jetzt grübelte er, ob vielleicht mit Ariana eine neue Frau in sein Leben trat und er damit der Schwester etwas mehr Freiraum und eigenes Leben zugestehen konnte.
War diese Idee nach nur zwei Abenden schon zu verwegen?
Nach fünf Jahren des Wartens eher nicht, aber war Ariana die Richtige? Was wusste er eigentlich von ihr? Den Vornamen und dass sie anscheinend oft in der Nacht am Teich war.
Reichte das aus, um Zukunftspläne zu machen? Oder war sie einfach nur ein Weckruf an ihn, dass die Zeit für einen Neuanfang reif war?
Er steckte die Hände in die Hosentaschen und erwischte dabei die Packung Kondome, die ihm der Freund gegeben hatte. Kurz hielt Richard inne, wandte sich zurück und blickte in die Finsternis.
Sollte er zurückgehen?
Er zog die Schachtel aus der Tasche und drehte sie in den Fingern.
„Du weißt doch noch, wie es geht. Oder?“, hatte ihn der Freund gefragt. Das vergaß man wohl kaum, aber in seinem Leben hatte er diese Gummidinger nicht so oft gebraucht.
Hätte er sie nur damals benutzt, bevor Eva zum zweiten Mal schwanger geworden war, dann wäre seine Frau vielleicht jetzt noch am Leben. Oder waren das einfach nur müßige Gedanken?
Jahrelang hatte er sich die Schuld am Tode der geliebten Frau gegeben und was war jetzt? Niemand hatte die Schuld!
Richard schob die Schachtel zurück.
Diese Drei-Date-Regel war der reinste Blödsinn!
Ariana war ihm nackt so nah gewesen, dass da ohne Probleme etwas hätte laufen können. Jetzt war sie allerdings sicherlich nicht mehr dort.
Spazierend setzte Richard seinen Weg fort.
Es war nach zwei Uhr in der Früh, als er die Wohnung wieder betrat. Früher waren sie oft um diese Zeit noch unterwegs gewesen. Einst, mehr als fünf Jahre zurück. Auch damals hatte Simone gelegentlich auf Naomi aufgepasst.
Richard schlich ohne Schuhe die Treppe hinauf, betrat leise das Kinderzimmer und sah, wie sich Tochter und Schwester im Schlafe aneinander gekuschelt hatten.
Simone hatte eines von Naomis Lieblingsbüchern noch in der Hand und Richard zog es ihr vorsichtig fort. Und obwohl es eine warme Nacht war, deckte er die beiden sorgsam zu.
Schweigend sah er in ihre Gesichter und erkannte Evas Züge im Antlitz der Tochter. Die Frau würde für immer bei ihm sein. In seinem Herzen und auch durch die Tochter, aber es wurde Zeit für Simone, damit diese nicht ihr ganzes Leben für ihn opferte.
Genauso leise, wie er gekommen war, schlich er wieder nach unten, ging unter die Dusche und danach in sein Bett.
Doch der Schlaf kam nicht. Zu viele Erinnerungen waren da in seinen Gedanken. Das Märchen, das er Ariana erzählt hatte, war wieder in seinem Kopf. Der Kuss in dieser Erzählung hatte den Frosch in einen Prinzen verwandelt. Arianas Kuss am vergangenen Abend hatte den Kummer in ihm besiegt.
Richard war für sie bereit! Lächelnd schlief er ein und im folgenden Traum war er ihr wieder nah.
Aus einer ziemlich kurzen Nacht weckte die Schwester ihn wieder auf, als diese das Zimmer betrat und ihn an der Schulter berührte. Das war so ihr tägliches Ritual zur Schichtübergabe.
Simone würde zu ihrer Wohnung und danach auf ihre Arbeit fahren und er musste sich damit wieder um Naomi kümmern.
Der Tag nahm seinen gewohnten Lauf, dem er schon seit so vielen Jahren folgte.
Konnte durch Ariana daran etwas geändert werden?
Eigentlich war das schon geschehen, denn bei der Arbeit des Morgens waren seine Gedanken ständig bei der Frau vom Teich.
Selbst Naomi bemerkte dies und fragte ihn, warum er ihr Kaffee in die Tasse gefüllt hatte, statt des gewohnten Kakao.
Allerdings konnte er die Tochter vorerst noch nicht in seine Überlegungen einbeziehen. Zu vage waren die Planungen, als dass er Naomi damit verwirren sollte.
Zumal er auch nicht wissen konnte, ob es wirklich Ariana sein würde, die hier einen Platz in seiner Wohnung bekam.
In seinem Herzen hatte sie freilich schon einen errungen, wie er jetzt gerade erneut feststellte. Den würde sie auch weiterhin haben, als die Frau, die die Trauer von ihm genommen hatte.
Nachdem Naomi auf dem Weg zur Schule war, setzte sich Richard an den Frühstückstisch und schaute zum Fenster hinaus.
Irgendwo in dieser Richtung befand sich der kleine Teich. Sollte er zum Tagesbeginn dort noch eine Runde schwimmen gehen?
Es waren noch mindestens zwei Stunden, bevor er wieder in seinem Restaurant sein musste.
Die Aussicht darauf, eventuell Ariana dort zu treffen, zog ihn aus dem Stuhl.
Joggen und schwimmen, das wäre doch eine gute Idee! Wann hatte er das letzte Mal Sport gemacht? Egal.
Er zog sich um und lief los.
Natürlich war niemand auf der Bank am Teich, aber das tat der Sache keinen Abbruch.
Der Morgen war angenehm und die Sonne noch nicht so heiß.
Drei Runden drehte er um das kleine Gewässer und es lief sich gut auf dem Waldboden.
Drei Runden für drei Dates?
Die Vorfreude auf den Abend beflügelte ihn.
Danach schwamm er noch einmal quer durch den Waldteich, wie er es zusammen mit ihr in der Nacht getan hatte.
Am Tage konnte man das andere Ufer erkennen und der Teich war damit gar nicht mehr so groß. In der Nacht war es ihm wie ein Ozean vorgekommen. Wie hatte Felix zu Ariana gesagt? „Bademaus!“
Still lächelte Richard, als er wieder an Land kletterte.
Auf der Bank lagen seine Sachen. Auf der Bank, auf der er am Abend mit Ariana gesessen hatte. Und die ihn am Abend wieder hier erwarten würde. Eine sichere Bank! …“

Weiter lesen in meinem Buch „Eine Nixe zum Abendessen“ mit ISBN 978-3-7557-1044-8, als Buch für 9,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/23.html

Urlaubszeit ist Lesezeit:

Mit einem meiner bisher erschienenen Bücher vergeht die Zeit wie im Fluge.

Alle Bücher sind auch als eBook bei Amazon, iTunes, AppStore und im GooglePlayStore erhältlich.

Alle Infos finden Sie immer unter www.Goeritz-Netz.de

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„Aurelia – Im Kampf auf Liebe und Tod“

„… Jetzt saß Aurelia in der Gefängniszelle, die Tür war zu und das würde sie sicherlich auch bis zum nächsten Morgen sein. Auf dem Flugplatz waren die Handschellen erneut zugeschnappt.
Sie hatte Daria mit den Kindern zur Erholung auf die Malediven geschickt und mit der Ausrede, auf Paulchen aufpassen zu müssen, dafür gesorgt, dass der Abschied fast ohne Tränen vonstattengegangen war.
Dabei hatte sie diese „Zeremonie“ besonders aufwendig gestaltet, um einen eventuell sie verfolgenden Mann davon zu überzeugen, dass sie im Land geblieben war und es nicht nötig war, die Partnerin zu verfolgen.
Es hätte nur noch gefehlt, dass sie sich ein Schild mit der Aufschrift: „Ich bin Aurelia Engel und werde von der Polizei gesucht!“, um den Hals gehängt hätte.
Die Polizisten waren dann ziemlich ruppig gewesen. Vor der Einlieferung in diese Zelle hatte sie sich vollständig entkleiden müssen und das Abtasten sämtlicher Körperöffnungen durch eine Polizistin war auch nicht unbedingt das, was man sich für einen Sonntagabend so vorstellen konnte.
Momentan trug sie einen kratzigen Polizeitrainingsanzug auf der nackten Haut, doch sie lächelte, denn das wichtigste war, dass die Familie in Sicherheit war.
Ihre Unschuld würde sie noch beweisen können.
Hoffentlich!
Einen Tag lang war sie untergetaucht und in dieser Zeit waren die irrsten Gedanken durch ihren Kopf getobt.
Gerade tauchte hinter ihr, am Zellenfenster, der Vollmond auf. Eigentlich war es schon ein etwas eiförmiger abnehmender Mond und gerade dieser Himmelskörper hatte sie in der letzten Nacht zu der irrwitzigen Idee getrieben, sich der Polizei zu stellen.
Vor ein paar Jahren hatte sie mit Daria eine Dokumentation gesehen, in der es um Vampire, Werwölfe und Schlafwandler gegangen war.
Der Mond mit seiner hellen Scheibe hatte dafür gesorgt, dass sie sich wieder daran erinnert hatte.
Die Morde in der Umgebung hatten begonnen, als es Vollmond geworden war.
War es eventuell möglich, dass sie diese Verbrechen unbewusst in der Nacht wirklich selbst begangen hatte?
Alle, bis auf den Überfall auf die Joggerin?
Doch hatte dieses Verbrechen möglicherweise etwas in ihr verborgenes an die Oberfläche gebracht?
Irgendwo in der Tiefe ihrer Seele schlummerte eine Dämonin!
Das wusste sie schon lange und im wachen Zustand hatte ihr Verstand die Kontrolle, da war sie der Engel der Liebe, die liebevolle Mutter und zärtliche Partnerin.
Hatte aber der Mond ihre unbewusste Seite geweckt? Die Dämonin auf den Plan gerufen?
Aurelia wusste schon seit Jahren, dass sie sich in jedes beliebige Wesen verwandeln konnte. Sie brauchte nur an einen Werwolf denken und den Wunsch auszusprechen, so auszusehen, und sie würde einer sein.
Mit all dem ausgestattet, was einen richtigen Werwolf so ausmachte, also auch mit übermäßiger Kraft!
Doch gerade saß sie hinter Betonwänden, die sie hoffentlich vor dieser Kraft beschützten.
Zumindest so lange, bis die Polizisten zweifelsfrei festgestellt hatten, dass sie unschuldig war. Und für diese Zeit konnte sie wenigstens Daria nichts tun!
Gewissermaßen war sie nun durch die Gefangennahme frei!
Die dicke Tür der Zelle schützte die Umwelt vor ihr. Und auch sie selbst vor einem Täter, falls es denn wirklich gab, denn die Häufung der Opfer in ihrer Umgebung hatte ihr schon zu denken gegeben.
Hannah, Gisela, Luc Detrox, obwohl sie den ja nicht persönlich kannte, aber er hatte mal zu Daria gesagt, dass sie es nie zu etwas bringen würde.
Vielleicht hatte diese Bemerkung das Tier in ihr geweckt. Ein unbedachtes Wort des Mannes konnte ihm den Tod gebracht haben.
War Aurelia am Tag der Engel und nachts der Dämon? Möglicherweise, denn es waren beide Seiten definitiv in ihr zu finden!
Am liebsten hätte sie darüber mit Lilith gesprochen, aber die abweisende Art der Mutter beim letzten Mal hatten sie bisher davon abgebracht.
Diese Sache hier musste sie selbst bis zum bitteren Ende durchstehen.
War sie nun schuldig oder unschuldig? Oder unbewusst straffällig?
Aurelia ließ sich auf die knarrende Pritsche fallen. Es war ihr Lager für die Nacht. Unbequem, ohne Bettzeug, aber im Moment der sicherste Platz im gesamten Universum.
Es war verrückt, aber dennoch logisch. Mister Spock hätte seine helle Freude an ihren Überlegungen und würde sagen: „Faszinierend!“
Der Mond verschwand hinter einer Wolke.
Ausgestreckt liegend, die Hände unter dem Kopf, tobten in der Finsternis erneut die Zweifel durch ihre Gedanken.
Sie richtete ihren Blick zur Tür und fragte sich, ob diese ihren unterbewussten Kräften widerstehen könnte?
Wer wusste schon genau, wie stark so ein Werwolf sein konnte? Und wie stark erst einer, der fünf oder zehn Meter groß war!
Damals, bei Luzifer in der Hölle, hatte sie mit der Wandelung ihrer Gestalt begonnen und er hatte ihr gesagt, dass nur ihr eigener Geist die Grenze setzte. Nicht Raum, Zeit oder irgendetwas anders, was Menschen sich erdacht hatten.
Mit einem Fingerschnippen hätte sie die Dimension eines Wesens, das den Mond in der Hand halten konnte.
Zumindest so lange, bis Gott einschreiten würde, um sie zu stoppen, denn er würde es ja sicherlich nicht zulassen, dass sie mit Planeten Murmeln spielen würde.
Aurelia zuckte zusammen, denn waren es nicht genau solche Gedanken, die das Unheil bringen konnten? Ein Traum und eine unbewusste Handlung und alles um sie herum wäre unrettbar verloren.
„Fort ihr nutzlosen Fantasien!“, sagte sie laut vor sich hin und leerte ihren Kopf.
Damals, als Engel im Himmel, hatte sie noch nicht solchen Blödsinn im Kopf gehabt. Erst Lilith hatte ihr, durch die Erweckung ihres Herzens, solche Ideen in ihr Haupt gelegt.
„Ich habe Angst!“, flüsterte sie.
Damit war die Dämonin jetzt wirklich die Einzige, die ihr noch helfen konnte.
Aurelia dachte noch eine Weile verzweifelt hin und her, bevor sie dann doch nach der Mutter rief. Wie ein ängstliches Kind in der Nacht und genau das war sie momentan auch.
Es dauerte einen Augenblick, bevor die Dämonin bei ihr erschien.
„Was ist?“, fragte sie und sah ich um. „Du bist in einer Zelle?“, setzte sie hinzu.
„Ja! Freiwillig. Ich habe Angst!“, sagte sie.
Lilith setzte sich neben sie auf das Bett.
Aurelia begann all das zu erzählen, was sie die ganze Zeit in ihrem Kopf herumgewälzt hatte und es tat gut, darüber mit jemanden zu reden. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Aurelia – Im Kampf auf Liebe und Tod“ mit ISBN 978-3-7557-6151-8, als Buch für 8,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/22.html

Mein romantisches Buch „Ein besonderes Praktikum“

„… Der Tag war perfekt gelaufen. Besser hätte es für den Anfang gar nicht gehen können. Er saß neben Birgit im Auto und gerade waren sie auf dem Parkplatz des Hotels angekommen. „Ich habe es vermasselt“, schluchzte die Frau neben ihm und er überlegte, ob sie wohl irgendwo anders gewesen war, als er. Robby nahm die Hände vom Lenkrad und wischte ihr eine Träne von der Wange. „Nein! Alles lief sehr gut“, versuchte er sie zu trösten. „Aber alle waren gegen mich“, sagte sie weiter und schnaubte in ein Taschentuch.

„Hallo Birgit! Das ist normal! Das ist der Vorstand. Alles, was nicht von denen kommt, ist denen erst mal suspekt“, erklärte er ihr und sie sah ihn mit verheulten Augen an. „Wirklich? Und das nennst du gut gelaufen?“, fragte sie und schluckte ein paar Tränen hörbar herunter.

„Ich war schon oft hier bei diesen Männern und Frauen. Wenn da keiner am ersten Tag sagt: ‚Raus hier‘, dann ist alles gut“, setzte er fort und reichte ihr ein sauberes Taschentuch. Birgit hielt ihren Kopf schief, wischte sich die Tränen ab und dabei verlief ihr Mascara. Es lag so etwas Schutzbedürftiges in ihrem Blick, darum nahm er sie in den Arm.

Für einen Moment hielt er sie so. „Morgen kommen die Einzelgespräche. Die Männer sind schon völlig begeistert. Das eingesparte Geld hat sie überzeugt“, erklärte er danach weiter und setzte leise hinzu, „Frau Palhuber wird da morgen eine schwierigere Nuss für dich werden.“ Birgit zuckte zurück und schaute ihn an. „Na du hast ja ein Talent mich zu trösten“, sagte sie schniefend.

„Sie ist deine wirkliche Chefin. Sie leitet das Rechnungswesen der ganzen Firma und ich habe schon ein paar Kämpfe mit ihr ausgefochten“, sagte er. „Wer war sie?“ „Die junge Frau mit den kurzen, schwarzen Haaren. Du erinnerst dich?“, fragte er und sie nickte. „Die hat doch aber gar nichts gesagt“, entgegnete Birgit und nun musste er schmunzeln. „Eben darum“, entgegnete er und stieg aus.

Robby ging um das Auto herum und öffnete die Beifahrertür, damit sie aussteigen konnte. Verängstigt blickte sie ihn von unten aus an und er kniete sich vor sie hin. Da war wohl eine Erklärung fällig. „Sie ist nur zwei Jahre älter als ich, aber schon ganz oben angekommen. Jedes Projekt, welches nicht von ihr kommt, muss erst mal durch ihre Prüfung. Sie wird jedes Komma mit dir ausdiskutieren. Aber ich bin sicher, dass du das kannst“, erklärte er ihr.

„Bist du dann auch dabei?“ „Ich glaube nicht. Es ist dein Projekt und sie wird es von dir erklärt haben wollen.“ Birgit senkte den Kopf und die Tränen begannen wieder zu laufen.

Robby legte seine Finger unter ihr Kinn, hob ihren Kopf und wischte ihr die restlichen Tränen ab. „Ich sehe schon. Wir müssen da an deinem Selbstvertrauen arbeiten. Du bist gut und dein Plan ist brillant!“, schloss er seine Rede ab, hielt ihr die Hand hin und half ihr aus dem Auto.

„Ich kann so unmöglich in das Hotel gehen. Die Wimperntusche ist verlaufen und ich sehe total verheult aus“, sagte Birgit, als sie sich im Autospiegel ansah. „Du siehst wundervoll aus“, entgegnete Robby. „Ach. Du willst mich doch bloß in dein Bett kriegen“, erklärte die Frau und er musste schmunzeln. „Das auch, aber du bist wirklich natürlich am schönsten“, erklärte Robby und zog ein neues Tempotaschentuch aus der Aktentasche.

Vor dem Seitenspiegel des Autos wischte sich Birgit die Augen sauber und ein Lächeln huschte über ihr Gesicht, als sie zu ihm aufsah. „Na bitte“, rief Robby und setzte fort, „Das ist die Frau, die ich mag!“ …“

Weiter lesen in meinem Buch „Ein besonderes Praktikum“ mit ISBN 978-3-7528-4866-3, als Buch für 8,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/15.html

Meine romantische Erzählung „Auf der Suche nach Mister Romeo“

„… Nach dem Frühstück war Julia alleine in die Stadt gegangen. Ab heute begann ein neues Leben für sie. Das Alte hatte sie mit dem Glas Wein in der Nacht zuvor beendet.

Zuerst führten sie ihre Schritte durch einen kleinen Park und dann fuhr sie mit der Straßenbahn in die Innenstadt, in dem am Sonntagvormittag nur einige Menschen herum schlenderten.

Sicherlich waren viele zudem auch noch auf der Kirmes.

Im Stadtzentrum befanden sich ein paar kleine Cafés, die sich entlang verträumter kleiner Gassen aneinanderreihten und manches hatten auch Tische und Stühle nach draußen auf dem Gehweg gestellt.

Eines davon machte einen solch einladenden Eindruck, dass sich Julia auf einen Stuhl. Mit Kaffee und Kuchen genoss sie die schöne Sonne von oben.

Richtig warm wurde es und sie trug zum Glück nur ein kurzes buntes Sommerkleid.

Sie hatten den Kuchen erst zur Hälfte gegessen, als der Wind mit einem Mal auffrischte. Entlang der Gasse wehte er zu einem kleinen Park hinüber und sie saß genau im Luftzug.

Der Windstoß fuhr ihr dabei immer wieder von der Straße aus unter den Saum und hob das Kleid vorn an. Fast verzweifelt versuchte sie, das hochfliegende Kleidungsstück mit der einen Hand festzuhalten, während sie mit der anderen den Kuchen aß.

Ein ziemlich attraktiver Gast am Nachbartisch sah lachend zu ihr herüber und sie lächelte einfach zurück. Was sollte sie auch sonst machen? Ein bisschen war ihr das Ganze auch peinlich, denn sie zeigte ihm damit ihren Slip und teilweise sogar ihren nackten Bauch.

Er gefiel ihr ganz gut und ihm schien sie auch zu gefallen. Sie warfen sich gegenseitig verliebte Blicke zu und noch immer konnte sie das Kleid nicht bändigen.

Über die Entfernung von drei Schritten begannen sie beide heftig miteinander zu flirten. Der konnte es sein!

Schließlich wechselte er an ihren Tisch und stellte sich mit Siegfried vor. Immer noch fuhr ihr der Wind unter das Kleid und Siegfried versuchte den Stoff zu fangen. Als er das Kleid endlich in der Hand hatte, legte er seine Hand mit dem Saum darin auf ihrem Knie ab.

Diese Berührung auf der nackten Haut war angenehm. Nun hatte sie Zeit, Siegfried aus der Nähe zu betrachten. Durch das T-Shirt waren seine Muskeln deutlich zu erkennen und die kurzen braunen Haare gaben ihm etwas Jugendliches, obwohl er sicher fünf Jahre älter als Julia war.

Die Hitze seiner Hand ging ihr durch den Leib und war stärker, als die Wärme der Sonne, die sie zuvor gespürt hatte. Nun hätte sie den Wind unter ihrem Kleid gebraucht, damit er ihren Schoß kühlen würde.

Er bestellte zwei Gläser Rotwein und sie stießen an. Über das Glas hinweg musterte sie ihn weiter und sie spürte erneut dieses Kribbeln in ihrem Bauch.

Da war es wieder, das verliebte Gefühl, die Schmetterlinge waren zu neuem Leben erwacht.

Er ließ seine Hand weiter auf ihrem Knie und ein warmer Schauer zog sich jetzt von dort aus durch ihren ganzen Körper.

Er war jedenfalls sehr attraktiv, lächelte oft und unterhielt sich mit ihr. Zwar nur über belanglose Dinge, aber der Mann gefiel ihr schon sehr.

War er der richtige für sie? Würde sie jetzt ihren Schoß fragen, dann wäre die Antwort sicher eine  Zustimmung gewesen!

Sollte sie es einfach probieren? Es kam auf den Versuch an und Julia wollte es. Ihr sich langsam öffnender Schoß wollte es!

Nun konnte sie es eigentlich nicht mehr erwarten, aber sie wollte Siegfried auch nicht bedrängen. Vielleicht sagten ihre Augen im Moment alles aus, denn schließlich bezahlte er ihre beiden Rechnungen und sie gingen Hand in Hand los.

Julia war nun heiß auf diesen Mann, aber sie hielt sich vornehm zurück. Nur nicht wieder versagen! Sie genoss einfach das Zusammensein mit ihm. Das würde es dann später einfach nur noch viel schöner machen!

Zusammen schlenderten sie durch die Gassen. Von Zeit zu Zeit blieben sie stehen und küssten sich. Diese Küsse waren herrlich. Abermals ein Mann, der gut zu küssen verstand.

Julia hatte nun vollkommenes Vertrauen zu ihm und begann sich in das Gefühl der Nähe zu ihm fallen zu lassen.

Sollte es ein neuer Versuch werden? Oder war das schon der Beginn einer neuen Beziehung?

Julia würde sich einfach darauf einlassen.

Und obwohl eine leise Stimme in ihr sie davor warnen wollte, erneut beim ersten Versuch mit ihm ins Bett zu gehen, war das doch sicherlich der einzige Test dafür, ob es klappen konnte.

Bisher hatten sie sich doch gut unterhalten, er war äußerst charmant und wenn es jetzt noch mit dem Sex funktionierte, warum dann nicht?

Demzufolge stimmte Julia zu, mit ihm in seine Wohnung zu kommen. Am Leuchten in seinen Augen sah sie, das ihm das wohl gefiel. Und ihrem Schoß auch!

Nach in paar Schritten waren sie in seiner Wohnung, die am Rande des Stadtzentrums lag, und diesmal schien alles gut zu werden.

Es war einfach nur schön. Siegfried streichelte sie und er konnte auch noch göttlich küssen.

Julia wollte an nichts denken, sondern einfach nur die Zweisamkeit und dieses unbeschreibliche Glücksgefühl genießen.

Langsam zogen sie sich gegenseitig aus, das Sommerkleid rutschte über ihre Schultern, ihren Hüften und glitt zu Boden. Slip und BH folgten, während sie ihn auszog.

Das T-Shirt hatte nicht gelogen. Siegfried war sicher auch oft im Fitnessstudio, denn seine Muskeln waren gut definiert und der flache durchtrainierte Bauch sprach ebenfalls dafür.

Ihre Finger glitten über seinen Leib und Julia genoss ihrerseits seine Streicheleinheiten auf ihrer nackten Haut.

Julia drückte sich an ihn heran und genoss die Liebkosungen des Mannes, seine Küsse auf ihrem Hals und das sanfte Streicheln über ihr Haar.

Siegfried nahm sich Zeit für sie und obwohl sie vor seinem Bett standen, hatte er es wohl nicht eilig damit, sie dort hineinzubekommen. Das sprach nun ebenfalls für ihn.

Besonders ansehnlich war auch der Strich von Haaren von seinem Nabel abwärts. Wie ein Pfeil schien dieser auf das zu zeigen, was sich nun langsam unter ihrer Hand zur vollen Größe aufrichtete. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Auf der Suche nach Mister Romeo“ mit ISBN 978-3-7534-9226-1, als Buch für 6,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/20.html

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