Mein Fantasy-Geschichte „Die Hüterin der Schlangen“

Nur noch wenige Tage gibt es meine Fantasy-Geschichte „Die Hüterin der Schlangen“ als eBook zum Preis von 2,49 €

Hier dazu der Klappentext:

„In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit durch Naturkatastrophen und Kriege fast vollständig ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind auf ein Leben wie im Mittelalter zurückgefallen und bevölkern nun den Kontinent Mirento, der früher einmal Europa gewesen war.
Dieser Kontinent ist in fünf Reiche aufgeteilt.
Das Gleichgewicht zwischen den Kräften hängt an einem seidenen Faden und wird immer wieder durch die Überfälle der Tuck oder der Ritter von Mortunda empfindlich gestört.
Eine alte Sage berichtet davon, dass einst ein Kind geboren wird, das diese fünf Königreiche vereinigen wird und zu neuem Glanz führen kann, doch schon ziehen die dunklen Wolken des Kampfes abermals am Himmel auf.
Wird dieses Kind noch rechtzeitig das Licht der Welt erblicken, bevor ein neuer Krieg auch noch die letzten verbliebenen Menschen auslöschen wird?“

Leseprobe:

„… Müde schweifte Zondalas Blick über die Kühe, die sie gerade von der einen Weide zur nächsten Viehweide getrieben hatte. Auf den Hirtenstab gestützt versuchte sie ihren Rücken wieder gerade zu drücken. Eigentlich wäre das Treiben der Tiere nicht so schlimm gewesen, aber sie hatte ein Kälbchen tragen müssen, dass gerade erst geboren worden war und dass sie natürlich nicht zurücklassen konnte.
Normalerweise war das auch eine Aufgabe für mehr wie eine gewesen, aber die Männer des Dorfes hatten sich auf dem Ruf von Fürst Reinhold auf seiner Burg versammeln müssen und die Mutter war mit ihrer jüngsten Schwester in der Hütte geblieben. Gerade mal zwei Tage war die Kleine alt und auch die Mutter brauchte noch etwas Ruhe.
Mittlerweile lebte Zondala das vierzehnte Jahre in Wiesenland und seit einigen Jahren trug sie den Natterndolch an ihrer Seite, aber Reiter von Mortunda waren nicht wieder in die Ebene gekommen.
Die bekämpften sich im Norden mit den Kriegern von Cenobia. Dieser Kampf sorgte allerdings dafür, dass die Tuck nun viel öfter und auch viel weiter in den Norden kamen und die schutzlosen Dörfer überfielen.
Sicherlich hatte der Fürst auch deswegen die Männer zu sich gerufen.
Das Kälbchen neben ihr zupfte an ihrem Kleid und sie strich dem Tier über den Kopf. Hoffentlich dachte es nicht, dass Zondala seine Mutter war. Mit schieben und drücken brachte sie das Tier in die Nähe seiner wirklichen Mutter zurück, die das Kalb erst mal ausgiebig beschnupperte, bevor sie das Jungtier an das Euter ließ.
Schmatzend begann das Kalb zu trinken. Ruhig ließ das Mädchen ihre Augen über die grasende Herde gleiten. Alles war friedlich, dann ging ihr Blick nach Süden.
Dort unten lag das Land der Tuck. Schon von klein auf hatte die Mutter sie immer wieder vor den wilden Horden der plündernden Räuber gewarnt. Aber gesehen hatte sie die Männer bisher noch nie.
Wenn es nach ihr ging, so konnte das auch so bleiben.
War es aber klug vom Fürsten gewesen, alle Männer an einem Ort zusammenzuziehen? Hatte der alte Führer ihre Stämme und damit auch seine Dörfer schutzlos zurückgelassen? Natürlich war es früh im Jahr und die Ernte war noch auf dem Feld, aber es gab auch noch Vieh. So, wie die zwanzig Kühe, die sie gerade vor sich auf der Weide hatte.
Ihre Finger glitten über den Griff der Waffe an ihrem Gürtel. Freiwillig und ohne Gegenwehr würde sie keines der Tiere verlieren wollen, aber ein Mädchen gegen eine Horde von Reitern?
Zweifellos würde sie dabei verlieren. Nicht nur die Tiere, sondern sicher auch ihr Leben. Aber sie würde bis zum Schluss kämpfen. Mit der Übernahme des Hirtenstabes von ihrem Vater hatte sie ihm genau dies, ohne Worte, versprochen.
Diese Tiere waren ihr ganzer Besitz, ihr Reichtum, ihre einzige Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Der Boden war bei ihrem Dorf nicht so gut, als dass er sich für gutes Getreide eignen würde. Gras für die Kühe und Schafe wuchs hier. Aber das im Überfluss. Sie strich über die Flanken der Mutterkuh. Gut genährt war sie und damit waren auch Zondala und ihre Familie gut versorgt.
Sie trat ein paar Schritte zurück und setzte sich in das Gras. In der letzten Zeit hatten Wölfe ein paar der Schafe gerissen, aber die Kühe waren dafür viel zu groß. Daher musste sie sich über die grauen Tiere der Nacht keine Gedanken machen.
Die Jungen, die die Schafe auf der anderen Seite des Dorfes bewachten, die hatten jetzt keine Hirtenstäbe mehr. Sie trugen Lanzen gegen die Raubtiere bei sich.
Langsam senkte sich der Abend auf das Dorf herab und damit wurde es auch für sie Zeit, zur Hütte zurückzugehen. Doch als sie sich erheben wollte, zog eine Bewegung im hohen Gras ihre Aufmerksamkeit auf die Seite.
Es konnte auch der Wind gewesen sein, aber in sich spürte sie so ein Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmte.
Auf den Stab gestützt stand Zondala langsam auf und blickte angestrengt in das dichte Gras, das ihr bestimmt bis über die Knie reichte.
An einigen Stellen auch bis zur Hüfte und genau an solch einer Stelle war diese Bewegung gewesen. Auch die Kühe wurden unruhig und bestätigten damit ihren Verdacht.
Den Stab in beiden Händen, quer vor der Brust haltend, ging sie langsam nach vorn. Irgendein Raubtier hatte es auf die Herde abgesehen. Sicherlich nicht auf die ausgewachsenen Tiere, aber vielleicht auf das schwache Kälbchen! Blieb aber noch die Frage, ob es nur eines war, oder ein ganzes Rudel von wilden Tieren.
Schritt für Schritt schob sich Zondala zwischen das hohe Gras und das kleine Kalb.
Noch immer war nichts zu sehen und auch die Bewegung war nicht mehr zu erkennen. Aber das Gefühl der Bedrohung war noch da. Dann erkannte sie einen grauen Rücken nur wenige Schritte vor sich.
„Verschwinde!“, brüllte sie in die Dämmerung und sah im selben Augenblick in ein weit aufgerissenes Maul mit vielen spitzen Zähnen.
„Ein Wolf! Und ein ziemlich großer!“, raste es durch ihren Kopf.
Auf die Entfernung von drei Wolfslängen standen sich Mensch und Wolf, Auge in Auge, gegenüber. Sicherlich wäre nicht nur das Kalb ein leckerer Bissen für das Raubtier, sondern auch das Mädchen. Unendlich schien sich die Zeit zu dehnen und keiner der beiden Kontrahenten wollte rückwärtsgehen.
„Jetzt hau schon ab!“, schrie sie das Tier an, doch der Wolf nahm das offensichtlich als Angriffssignal. Mit aufgerissenem Maul flog er auf sie zu und Zondala riss den Stab nach oben, wodurch der Wolf ihn quer im Maul hatte, als sich seine Kiefer vor ihrem Gesicht schlossen.
Das Tier war stark, stärker als das Mädchen, aber sie wollte ihn nicht entkommen lassen und auch den Stab nicht loslassen. Sie drückte das Tier zu Boden und ein verzweifelter Ringkampf begann.
Zondala konnte keine Hand von dem Stab lösen, um an den Dolch zu gelangen. Sie drückte mit beiden Händen gegen das Tier, das ebenfalls den Stab nicht mehr losließ.
Schließlich entschied die Kuh den Ringkampf, indem sie dem Wolf einen Tritt mit dem Vorderbein versetzte und der Räuber jaulend zur Seite flog. Dabei riss er ihr aber den Stab aus der Hand.
Im Grase stehend schüttelte sich das Grautier und setzte erneut zum Todessprung an.
Im letzten Moment konnte Zondala den Doch aus der Scheide heraus reißen und der Wolf sprang direkt in die lange Klinge.
Jaulend, zappelnd und sterbend fiel er vor ihr zu Boden.
Während sie seinen Leben ein Ende setzte, tauchten die Jungen neben ihr auf, die von der anderen Weide herübergelaufen kamen.
Triumphierend schrie sie ein Freudengeheul in den Nachthimmel. Zu viert trugen sie das erlegte Raubtier in das Dorf hinüber.
Sein Fell würde von nun an vor ihrem Bett liegen! …“

Weiter lesen in meinem Buch „Die Hüterin der Schlangen“ auf 428 Seiten. Mit ISBN: 978-3-7534-4522-9, als Buch für 12,90  Euro und auch als eBook für 3,49 Euro

Alle Informationen immer unter: http://fantasy.goeritz-netz.de/7.html

„Die Hüterin der Schlangen“

Werbung in eigener Sache

Am 28.5.2021 ist meine Fantasyerzählung „Die Hüterin der Schlangen“ im Verlage BoD erschienen.

Sie ist als erster Teil einer Trilogie geplant.

Hier dazu der Klappentext:

„In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit durch Naturkatastrophen und Kriege fast vollständig ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind auf ein Leben wie im Mittelalter zurückgefallen und bevölkern nun den Kontinent Mirento, der früher einmal Europa gewesen war.
Dieser Kontinent ist in fünf Reiche aufgeteilt.
Das Gleichgewicht zwischen den Kräften hängt an einem seidenen Faden und wird immer wieder durch die Überfälle der Tuck oder der Ritter von Mortunda empfindlich gestört.
Eine alte Sage berichtet davon, dass einst ein Kind geboren wird, das diese fünf Königreiche vereinigen wird und zu neuem Glanz führen kann, doch schon ziehen die dunklen Wolken des Kampfes abermals am Himmel auf.
Wird dieses Kind noch rechtzeitig das Licht der Welt erblicken, bevor ein neuer Krieg auch noch die letzten verbliebenen Menschen auslöschen wird?“

Leseprobe:

„… Müde schweifte Zondalas Blick über die Kühe, die sie gerade von der einen Weide zur nächsten Viehweide getrieben hatte. Auf den Hirtenstab gestützt versuchte sie ihren Rücken wieder gerade zu drücken. Eigentlich wäre das Treiben der Tiere nicht so schlimm gewesen, aber sie hatte ein Kälbchen tragen müssen, dass gerade erst geboren worden war und dass sie natürlich nicht zurücklassen konnte.
Normalerweise war das auch eine Aufgabe für mehr wie eine gewesen, aber die Männer des Dorfes hatten sich auf dem Ruf von Fürst Reinhold auf seiner Burg versammeln müssen und die Mutter war mit ihrer jüngsten Schwester in der Hütte geblieben. Gerade mal zwei Tage war die Kleine alt und auch die Mutter brauchte noch etwas Ruhe.
Mittlerweile lebte Zondala das vierzehnte Jahre in Wiesenland und seit einigen Jahren trug sie den Natterndolch an ihrer Seite, aber Reiter von Mortunda waren nicht wieder in die Ebene gekommen.
Die bekämpften sich im Norden mit den Kriegern von Cenobia. Dieser Kampf sorgte allerdings dafür, dass die Tuck nun viel öfter und auch viel weiter in den Norden kamen und die schutzlosen Dörfer überfielen.
Sicherlich hatte der Fürst auch deswegen die Männer zu sich gerufen.
Das Kälbchen neben ihr zupfte an ihrem Kleid und sie strich dem Tier über den Kopf. Hoffentlich dachte es nicht, dass Zondala seine Mutter war. Mit schieben und drücken brachte sie das Tier in die Nähe seiner wirklichen Mutter zurück, die das Kalb erst mal ausgiebig beschnupperte, bevor sie das Jungtier an das Euter ließ.
Schmatzend begann das Kalb zu trinken. Ruhig ließ das Mädchen ihre Augen über die grasende Herde gleiten. Alles war friedlich, dann ging ihr Blick nach Süden.
Dort unten lag das Land der Tuck. Schon von klein auf hatte die Mutter sie immer wieder vor den wilden Horden der plündernden Räuber gewarnt. Aber gesehen hatte sie die Männer bisher noch nie.
Wenn es nach ihr ging, so konnte das auch so bleiben.
War es aber klug vom Fürsten gewesen, alle Männer an einem Ort zusammenzuziehen? Hatte der alte Führer ihre Stämme und damit auch seine Dörfer schutzlos zurückgelassen? Natürlich war es früh im Jahr und die Ernte war noch auf dem Feld, aber es gab auch noch Vieh. So, wie die zwanzig Kühe, die sie gerade vor sich auf der Weide hatte.
Ihre Finger glitten über den Griff der Waffe an ihrem Gürtel. Freiwillig und ohne Gegenwehr würde sie keines der Tiere verlieren wollen, aber ein Mädchen gegen eine Horde von Reitern?
Zweifellos würde sie dabei verlieren. Nicht nur die Tiere, sondern sicher auch ihr Leben. Aber sie würde bis zum Schluss kämpfen. Mit der Übernahme des Hirtenstabes von ihrem Vater hatte sie ihm genau dies, ohne Worte, versprochen.
Diese Tiere waren ihr ganzer Besitz, ihr Reichtum, ihre einzige Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Der Boden war bei ihrem Dorf nicht so gut, als dass er sich für gutes Getreide eignen würde. Gras für die Kühe und Schafe wuchs hier. Aber das im Überfluss. Sie strich über die Flanken der Mutterkuh. Gut genährt war sie und damit waren auch Zondala und ihre Familie gut versorgt.
Sie trat ein paar Schritte zurück und setzte sich in das Gras. In der letzten Zeit hatten Wölfe ein paar der Schafe gerissen, aber die Kühe waren dafür viel zu groß. Daher musste sie sich über die grauen Tiere der Nacht keine Gedanken machen.
Die Jungen, die die Schafe auf der anderen Seite des Dorfes bewachten, die hatten jetzt keine Hirtenstäbe mehr. Sie trugen Lanzen gegen die Raubtiere bei sich.
Langsam senkte sich der Abend auf das Dorf herab und damit wurde es auch für sie Zeit, zur Hütte zurückzugehen. Doch als sie sich erheben wollte, zog eine Bewegung im hohen Gras ihre Aufmerksamkeit auf die Seite.
Es konnte auch der Wind gewesen sein, aber in sich spürte sie so ein Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmte.
Auf den Stab gestützt stand Zondala langsam auf und blickte angestrengt in das dichte Gras, das ihr bestimmt bis über die Knie reichte.
An einigen Stellen auch bis zur Hüfte und genau an solch einer Stelle war diese Bewegung gewesen. Auch die Kühe wurden unruhig und bestätigten damit ihren Verdacht.
Den Stab in beiden Händen, quer vor der Brust haltend, ging sie langsam nach vorn. Irgendein Raubtier hatte es auf die Herde abgesehen. Sicherlich nicht auf die ausgewachsenen Tiere, aber vielleicht auf das schwache Kälbchen! Blieb aber noch die Frage, ob es nur eines war, oder ein ganzes Rudel von wilden Tieren.
Schritt für Schritt schob sich Zondala zwischen das hohe Gras und das kleine Kalb.
Noch immer war nichts zu sehen und auch die Bewegung war nicht mehr zu erkennen. Aber das Gefühl der Bedrohung war noch da. Dann erkannte sie einen grauen Rücken nur wenige Schritte vor sich.
„Verschwinde!“, brüllte sie in die Dämmerung und sah im selben Augenblick in ein weit aufgerissenes Maul mit vielen spitzen Zähnen.
„Ein Wolf! Und ein ziemlich großer!“, raste es durch ihren Kopf.
Auf die Entfernung von drei Wolfslängen standen sich Mensch und Wolf, Auge in Auge, gegenüber. Sicherlich wäre nicht nur das Kalb ein leckerer Bissen für das Raubtier, sondern auch das Mädchen. Unendlich schien sich die Zeit zu dehnen und keiner der beiden Kontrahenten wollte rückwärtsgehen.
„Jetzt hau schon ab!“, schrie sie das Tier an, doch der Wolf nahm das offensichtlich als Angriffssignal. Mit aufgerissenem Maul flog er auf sie zu und Zondala riss den Stab nach oben, wodurch der Wolf ihn quer im Maul hatte, als sich seine Kiefer vor ihrem Gesicht schlossen.
Das Tier war stark, stärker als das Mädchen, aber sie wollte ihn nicht entkommen lassen und auch den Stab nicht loslassen. Sie drückte das Tier zu Boden und ein verzweifelter Ringkampf begann.
Zondala konnte keine Hand von dem Stab lösen, um an den Dolch zu gelangen. Sie drückte mit beiden Händen gegen das Tier, das ebenfalls den Stab nicht mehr losließ.
Schließlich entschied die Kuh den Ringkampf, indem sie dem Wolf einen Tritt mit dem Vorderbein versetzte und der Räuber jaulend zur Seite flog. Dabei riss er ihr aber den Stab aus der Hand.
Im Grase stehend schüttelte sich das Grautier und setzte erneut zum Todessprung an.
Im letzten Moment konnte Zondala den Doch aus der Scheide heraus reißen und der Wolf sprang direkt in die lange Klinge.
Jaulend, zappelnd und sterbend fiel er vor ihr zu Boden.
Während sie seinen Leben ein Ende setzte, tauchten die Jungen neben ihr auf, die von der anderen Weide herübergelaufen kamen.
Triumphierend schrie sie ein Freudengeheul in den Nachthimmel. Zu viert trugen sie das erlegte Raubtier in das Dorf hinüber.
Sein Fell würde von nun an vor ihrem Bett liegen! …“

Weiter lesen in meinem Buch „Die Hüterin der Schlangen“ auf 428 Seiten. Mit ISBN: 978-3-7534-4522-9, als Buch für 12,90  Euro und demnächst auch als eBook für 3,49 Euro

Alle Informationen immer unter: http://fantasy.goeritz-netz.de/7.html

Mein Buch „Aurelia – Liebe in teuflischen Tiefen“

„… Langsam stieg Aurelia die Treppe hinauf zum Querbahnsteig und sah sich oben um.
Etwas zu essen und zu lesen konnte nicht schaden. Und zum Trinken sollte sie vielleicht auch etwas mitnehmen.
Der Kiosk befand sich direkt neben dem Treppenaufgang und Aurelia wurde schnell im umfangreichen Sortiment fündig. Sogar für einen Kaffee reichte die Zeit noch und so genehmigte sie sich eine Tasse, denn schlafen würde sie in dieser Nacht sicherlich sowieso nicht können.
Aurelia sorgte sich um Daria und verfluchte sich innerlich dafür, dass sie so ausgerastet war. War das die dunkle Seite in ihr gewesen, von der Lilith ihr oft erzählt hatte?
In einem Engel konnten eben auch Schattenseiten zu finden sein. Vor allem dann, wenn er ein schlagendes Herz besaß. Einst hatte die Dämonin Aurelia gewarnt, dass ein Herz nicht nur die guten Seiten bringen konnte, sondern auch den Schmerz und nun hatte sie das ganz deutlich gespürt.
Der Kaffee allerdings war köstlich. Es war so eine Art von Vorgeschmack auf Italien!
Aurelia nickte dem Kioskbetreiber zu, nahm ihren Koffer und suchte den Bahnsteig.
Das klappernde Geräusch der Rollen auf dem Weg war nervtötend und erneut fragte sich Aurelia, warum Lilith ihr zwar die Adresse gegeben, sie aber nicht hingebracht hatte.
Dann stand sie vor dem Schild und blickte auf die Anzeige.
Nur noch ein paar Minuten musste sie warten und dann würde der Zug einfahren. Sie warf noch einen letzten Blick auf die Reservierung und auf die Wagenanzeige. Wenn sie sich nicht vertan hatte, dann musste der Wagen direkt vor ihr halten.
Aurelia blickte in die eine Richtung des Bahnsteiges und zuckte zusammen, als der Zug aus der anderen Richtung an ihr vorbeifuhr und mit quietschenden Bremsen zum Stehen kam.
Die Eingangstür befand sich, wie erwartet, direkt vor ihr und es war der richtige Wagon.
Lautlos schwang die Tür auf und gab Aurelia den Einstieg frei.
Niemand stieg aus, aber einige Menschen drängten von hinten an sie heran. Zwei Treppenstufen stieg Aurelia nach oben, danach suchte sie ihr Abteil und wenig später saß sie auf ihrem Platz, hatte das gekaufte Buch in der Hand und den Koffer oben in der Gepäckablage verstaut.
„Los geht es! Daria, ich komme!“, sagte sie leise, als die Abteiltür sich öffnete und ein Mann zu ihr hereinkam. Eine Minute später betraten noch zwei junge Frauen das Abteil, dann ruckte der Zug an.
Die Lichter der Stadt verabschiedeten Aurelia und sie musste an ihre Kinder denken. Natürlich würden Sofie und Ruth es bei der Großmutter gut haben, trotzdem fehlten sie ihr schon jetzt. Nun flogen ihre Gedanken nach Italien. Was kam auf sie zu? Lilith hatte in Rätseln gesprochen und das war Aurelia eigentlich sonst nur von Gabriel gewohnt gewesen. Fragend blickte sie in die Finsternis der Nacht.
Am nächsten Morgen, mit der neuen Sonne, sollte sie in Florenz sein.
Zumindest sagte das ihr Ticket so aus. Damit hatte sie viel Zeit zum Grübeln!
Aurelia vertiefte sich zur Ablenkung in ihre Lektüre, aber das Buch war doch nicht so spannend, wie es das Cover ihr suggeriert hatte. Missmutig klappte Aurelia das Buch nach etwa zwanzig Seiten zu und legte es zur Seite. Was nun? Doch grübeln und an Daria denken? Warum hatte Lilith sie nicht gewarnt? Hatte sie es nicht gewusst, oder vergessen?
Aber all das waren müßige und nutzlose Gedanken, denn es war nicht Liliths Schuld, dass Daria nun in der Hölle war. Es war ihre!
Die beiden jungen Frauen unterhielten sich angeregt über irgendwelche neuen Handys. Sie saßen sich an der Tür gegenüber und vor Aurelia saß der junge Mann. Mit der in zweitausend Jahren als Liebesengel erworbenen Professionalität taxierte Aurelia den Mann. Er war sportlich gebaut und sehr attraktiv. Gebräunte Haut, kurze schwarze Haare und blaue Augen. Ein einnehmendes Lächeln zierte sein Gesicht. Der Mann wusste offensichtlich um seine Attraktivität.
An jedem anderen Abend hätte er genau in ihr Beuteschema gepasst, doch sie war im Kummer wegen Daria. Aurelia ließ ihn unmissverständlich abblitzen, trotzdem versuchte er sie anzubaggern.
Es dauerte sicher eine Stunde, bis er endlich genervt von ihr abließ und sich Aurelia anschließend schlafend stellte. Mit dem Kopf an die Gardine gelehnt, beobachtete sie ihn weiter durch die Wimpern hindurch.
Vielleicht wäre eine Ablenkung nicht schlecht gewesen, doch der Kummer um Daria war einfach zu stark gewesen. Lächelnd wendete der Mann sich kurz darauf einer der beiden jungen Frauen zu. Die andere schlief nun auch schon, oder tat vielleicht auch nur so.
Die Frau neben Aurelia schien ihm wohl nicht abgeneigt  zu sein und bei ihr hatte er schneller Erfolg. Schon nach einer halben Stunde lag seine Hand auf dem nackten Knie der Frau. Schräg durch das Abteil flirteten die beiden ungeniert, aber die beiden anderen Fahrgäste schliefen ja. Oder taten so.
Eine weitere halbe Stunde später verließ die Frau das Abteil und er folgte ihr kurz darauf.
Irgendetwas zog Aurelia hinter dem Pärchen her, aber die beiden waren schon verschwunden, als Aurelia den Gang betreten hatte. Ein Hinweisschild zeigte den Weg zum Restaurant an und obwohl sie sich ja etwas zu essen mitgenommen hatte, zog sie nun ihr knurrender Magen den Gang entlang.
Hunger verdrängte bei ihr immer schnell den Schmerz.
In dem schwankenden Wagen folgte Aurelia dem Gang. Schummriges Licht fiel aus den kleinen Funzeln über dem Boden. Sie sollten wohl nur den Weg markieren, aber die Fahrgäste in den Abteilen ruhen lassen.
Am Übergang zum nächsten Wagen befand sich die Toilette und eine Seite davon war mit einer weißen Milchglasscheibe versehen. Zwei Schatten waren darauf zu erkennen.
Offensichtlich ein Mann und eine Frau im Kuss vereint. Dass es ihre Reisebegleiter waren, das war anzunehmen. Einen Moment lang blieb Aurelia davor unschlüssig stehen.
Schließlich stützte sich die Frau von innen gegen das Glas und die Abdrücke ihrer beiden Hände waren deutlich zu erkennen.
Was nun folgen würde, das wusste Aurelia nur zu gut.
Sie kam sich wie ein Spanner vor, aber etwas hielt sie dort vor diesem Fenster.
Die unbändige Lust sauste wieder durch ihren Schoß. Das dort drin hätte sie sein können! Doch nur einen Wimpernschlag später kam die Sorge um Daria zurück.
Schnell musste Aurelia an etwas anderes denken, um den Schmerz auszuhalten. Zum Glück für sie begann ihr Magen zu knurren und danach zog sie der Hunger fort.
Der leere Bauch forderte sein Recht ein, der unbefriedigte Schoß musste warten…. „

Weiter lesen in meinem Buch „Aurelia – Liebe in teuflischen Tiefen“ mit ISBN 978-3-7526-4538-5, als Buch für 8,49 Euro und demnächst auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/19.html

Mein Kinderbuch „Kater Gismo und der Hühnerdieb“

„… Wo könnte der Hühnerdieb mit Isabel hin gelaufen sein?“ fragten sich die beiden Kater und schauten sich die Umgebung an. Das er mit dem Huhn hier herüber gesprungen war, das war fast sicher, auch wenn es an der Kiste keine Federn gab. „Durch das Dorf wird er nicht gelaufen sein. Da bleibt nur der Waldrand an der anderen Seite.“ sagte Gismo und schaute in diese Richtung.
Die beiden Kater verabschiedeten sich von Hans und machten sich auf den Weg zum Waldrand. Nach einer Weile fand Dorian wieder eine Feder. Sie sah genau so aus wie die am Fass, es musste eine von Isabel sein. Sie hatten die Spur gefunden. Aller paar Meter lag nun eine Feder und sie brauchten der Spur nur folgen.


Unmittelbar vor dem Waldrand gabelte sich der Weg und die Federn lagen nun nicht mehr da. „Wohin nun?“ fragte Dorian und Gismo schaute erst in die eine und dann in die andere Richtung. Welcher Weg war der richtige? Gismo zeigte einfach nach links und sagte „Wir versuchen es erst mal dort lang.“ „Von zwei Wegen ist einer immer der falsche.“ sagte Dorian und dann gingen sie zusammen auf den Waldrand zu.


Sie bemerkten nun eine Tatzenspur vor sich und beschlossen dieser Spur zu folgen. Die Abdrücke der Tatzen waren etwas so groß wie die von Gismo, sahen aber anders aus. „Wie ein kleiner Hund.“ sagte Dorian und Gismo nickte. „Mal sehen wohin sie uns führt.“ sagte er und lief immer tiefer in den Wald hinein. …“

W

Weiter lesen in meinem Kinderbuch „Kater Gismo und der Hühnerdieb“mit ISBN978-3-7347-6131-7, (als Buch für 5,49 Euro und als E-Bookfür2,49Euro)


Alle Infos immer unter http://www.kinderbuch.goeritz-netz.de/9.html

Meine historischen Erzählungen

Wer macht Geschichte? Sind es nur die Könige oder Kaiser? Die Fürsten oder Päpste? In meinen Büchern versuche ich die kleinen Leute zu Wort kommen zu lassen. Bauern, Handwerker, Mönche und einfache Söldner bildeten die Masse der Bevölkerung und sie waren es, die maßgeblich für die Geschichte verantwortlich waren. Die jeweiligen Führer legten nur die Richtung fest, doch die Untergebenen brachten mit ihrem Blut und Leben diese Entwicklung voran. Heute kennen wir aber nur noch die Namen der Kaiser, die Namen der Bauern hingegen sind lange von der Zeit verweht worden.

Auch dort gab es starke Persönlichkeiten, die dem harten Leben und der Not trotzten. Diese Menschen, Männer und Frauen, waren es, denen wir unser heutiges Leben verdanken. Sie sind unsere direkten Vorfahren.Die Geschichten und Erzählungen, die ich niedergeschrieben habe, handeln in Sachsen und erzählen vom Schicksal der einfachen Menschen dort. Sie erzählen von ihren täglichen Mühen, von glücklichen und schweren Tagen.

Die handelnden Figuren sind zu großen Teilen frei erfunden, aber die historischen Bezüge sind durch archäologische Ausgrabungen, Dokumente, Sagen und Überlieferungen belegt.

Also schaut mal bei mir rein unter www.buch.goeritz-netz.de

Mein Buch „Aurelia – Geliebter Engel“

„… Wieder war es Freitag geworden. In der vergangenen Woche war Aurelia jede Nacht unterwegs gewesen. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang trieb sie sich in Clubs, Bars und Diskotheken herum. Sie zog dabei auch als Abschluss mit Lilith und jeweils einem Mann in das kleine Hotel. Irgendwie war sie auf dem Weg, ein Wesen der Nacht zu werden. Es gefiel ihr sehr gut und gerade das erschreckte sie nun.
War sie nicht hier, um eine Aufgabe zu erfüllen? Der Bogen und die Pfeile lagen unbeachtet in der Wohnung von Daria. Jeden Morgen schlich sich Aurelia in diese Wohnung, wenn Daria sie gerade verließ. Da die Frau ja sowieso nicht da war, ließ sich der Engel dann einfach in das weiche Bett fallen, wo er den Tag verschlief, doch damit sollte nun Schluss sein! Hier ging es ja nicht um ihr eigenes Vergnügen, auch wenn es sehr schön war, was sie bisher jede Nacht erlebt hatte.

Nun hatte sie sich also entschlossen, ihren Auftrag wieder zu übernehmen und daher schlich sie völlig übermüdet hinter Daria her. Zum Glück konnte sie niemand sehen. Im Bad hatte sie kurz einen Blick in den Spiegel geworfen und war fast erschrocken. Die nächtlichen Ausschweifungen hatten tiefe Augenringe und zerzauste Haare als Spuren hinterlassen, denn auch die schönsten Dinge konnten anstrengend sein.

Aber wie hielt das Daria nur aus, so völlig ohne jede Aufregung zu leben? Selbst das Fotoshooting war von ihr ganz normal absolviert worden, wie Lilith danach bewundernd erzählt hatte. Die Kleine war so brav und stellte damit eigentlich die Frage, wer von beiden der Engel war. Sie schlief jede Nacht in ihrem Bett, war pünktlich, ordentlich und brav. Der Engel hingegen ließ die Puppen jede Nacht tanzen und vergnügte sich mit den Männern, dass es nur so krachte.

Es schien so, als wolle sie die versäumten zweitausend Jahre irgendwie in einer Woche nachholen. Ihr feuriges Herz war erwacht und forderte seinen Tribut von Aurelia. Wie sollte das nur weiter gehen? Sie wollte erleben, was die Liebe war. Zumindest hatte sie nun die körperliche Liebe kennengelernt. Aber Lilith hatte ihr auch gesagt, dass ihr Herz nun nicht mehr gestoppt werden konnte. Sie würde sterben, wenn sie es dennoch versuchen würde! War damit ihre Rückkehr in den Himmel auch schon ausgeschlossen? War sie nun sozusagen ein gefallener Engel? Nicht mehr weit entfernt von den Dämonen, wie Lilith und Petra es waren. Aurelia dachte an ihre Schwester, zu der sie keinen Kontakt hatte. Daria schien sie schon besser zu kennen.

Schritt für Schritt schlurfte Aurelia hinter Daria her. Warum eigentlich ihr? Sollte sie nicht eigentlich diesen Mann treffen? In den Clubs war er jedenfalls nicht gewesen, sie hatte ihn, trotz Suche, nicht gefunden. Dabei kannte sie seine Akte doch auswendig und hätte bei ihren Eskapaden zwangsläufig auf ihn treffen müssen. Im Laden angekommen setzte sie sich auf das Sofa in der Mitte und hatte damit Daria den Rest des Tages im Blick.

So beobachtete sie jede Bewegung der jungen Frau. Wie sie den Kopf hielt, das Haar mit einer flüchtigen Bewegung aus der Stirn strich. Wie sie zu den Kabinen lief. Sie war hübsch und grazil und Petra hatte mit ihr das perfekte Model gefunden. Und sie war auf dem Boden geblieben. Jede andere wäre nach dem Erfolg sicher abgehoben und würde schon unter der Decke schweben. Daria nicht.

Sie machte sich für die Kundinnen krumm und dabei hing ihr Poster überlebensgroß an der Wand des Ladens. Wenn eine der Frauen sie daraufhin ansprach, dann reagierte sie schüchtern und verlegen. Sie war ein liebenswertes Geschöpf und eigentlich für solch einen Strolch wie Peter viel zu schade. Aber der Auftrag musste ausgeführt werden. Was würde dann werden? Noch nie hatte Aurelia sich Gedanken um die Zukunft gemacht.

Bisher war es auch nicht nötig gewesen. Doch jetzt schon! Ihr Magen begann zu knurren und sie bediente sich von dem Teller mit den Keksen. Auch Kaffee gab es hier und sicher würde sich Daria wundern, warum ihre Tasse heute so schnell leer wurde. Aurelia sog den Duft des heißen Getränkes und den Geruch der jungen Frau gleichzeitig ein.

Plötzlich saß Lilith neben ihr „Ach, hier steckst du!“, sagte sie und griff sich die braune Tasse mit dem kleinen Marienkäfer, aus der sie nun zu dritt tranken. „Ich habe doch noch meinen Auftrag!“, erklärte Aurelia und zeigte auf Daria. „Dann kommst du heute Abend also nicht mit?“, fragte die Dämonin. Der Engel schüttelte den Kopf und Lilith sagte „Fein! Dann frage ich Petra!“, dann verschwand sie einfach von dem Sofa und Aurelia konzentrierte sich wieder auf ihre Beobachtungen. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Aurelia – Geliebter Engel“ mit ISBN 978-3-7494-5128-9, als Buch für 8,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/12.html

„Westwärts auf Drachenbooten“

In meiner historischen Geschichte „Westwärts auf Drachenbooten“ geht es zu den Sachsen und Nordmännern des Jahres 800. 

„… Schon bald konnte man einzelne Berge erkennen, die aus der Küstenlinie heraus ragten. Sie vereinigten sich zu einer Gebirgskette, die Himmelhoch da lag. Wie ein gewaltiger Drachen. Schwarz und zackig. Immer weiter nach Norden fuhren sie und plötzlich öffnete sich ein Durchbruch, wie die Bucht mit dem Fluss bei Hans Zuhause. Das Schiff fuhr hinein und folgte dem Gewässer. Ringsum stiegen die Berge zu beiden Seiten des Flusses fast senkrecht nach oben an. Ein kleiner Wasserfall war zu hören, noch bevor Hans ihn sehen konnte.

Mara war aufgestanden und schaute mit ihrem Bruder auf die Felsen, die zum Greifen nah schienen. Hier unten kam man sich so winzig vor und Hans versuchte den oberen Rand der Klippen zu sehen. Er legte den Kopf ins Genick, aber die tief hängenden Wolken gaben die Bergspitzen nicht frei. Es wurde immer dunkler, die Sonne konnte nicht bis zu ihnen herunter scheinen. Weit hinter ihnen fuhr das zweite Schiff gerade ebenfalls in den Fluss hinein und Hans konnte an diesem Boot erst wirklich die Größe der Berge erkennen.

Die Gegend schien vollkommen menschenleer und doch musste es ja hier Menschen geben. Sie würden ja sonst sicher nicht hier hineingefahren sein, wenn es hier nichts zu holen geben würde. Waren die Männer hier zu Hause? Oder lag hier ein weiteres lohnendes Ziel ihrer Raubzüge? Der Himmel über ihnen wurde dunkler und vor sich sah Hans ein paar Hütten. Einige Menschen standen am Ufer und winkten zu den Booten herüber. Ganz offensichtlich waren die Männer hier zu Hause, denn einige von ihnen winkten zurück.

Das Segel wurde eingeholt und der Schub, den das Schiff noch hatte, reichte aus, um langsam bis zum Steg zu gleiten. Das, was der Junge bisher als Beginn eines Flusses gedeutet hatte, stellte sich nun als eine langgezogene Bucht dar. Hier ging es gar nichts weiter, nur noch etwas flaches Land blieb hinter dem Wasser, aber es war gar nicht viel. Mit einem kleinen Stoß stoppte das Boot. Seile wurden nach draußen geworfen und fest gemacht. Die ersten der Männer sprangen nach außen und griffen sich Teile der Beute. Der Mann am Heck fesselte Hans und Mara die Hände auf dem Rücken zusammen. Er hob erst Hans und dann die Schwester über die Bordwand, setzte sie auf die Bretter des Stegs und sprang dann, mit einem Sack von der Beute, ebenfalls auf den Steg. Er nahm den Strick und legte ihn so, dass er um die Hälse der beiden Kinder nach vorn lief, wo er sie halten konnte. Am Strick zog er sie danach hinter sich her.

Hans konnte viele Menschen sehen und er wurde einfach weiter gezerrt. Wenn er stehen blieb, so zog sich die Schlinge um seinen Hals fest. Ein paar große Hütten sah er und hinter dem Dorf dieselben steilen aufragenden Felsen. Unmittelbar oberhalb der Anlegebrücke stand eine hölzerne Figur. Sie stellte einen Mann dar, der auf die Bucht hinaus schaute. Die untergehende Sonne schien der Figur genau in das Gesicht und färbte sie rot ein. Dahinter begann eine kleine Wiese mit ein paar Ziegen, die dort weideten. Es war gar nicht viel Platz hier zum Leben und erst recht gar keine Möglichkeit zur Flucht. Die Fesseln waren vollkommen unnötig. Nur der Weg über das Wasser war möglich. Der Mann zog sie immer weiter hinter sich her, zu einer etwas größeren Behausung, etwas oberhalb der anderen Häuser. Er öffnete einen kleinen Schuppen neben der Hütte, löste die Fesseln der beiden Kinder und schob zuerst Hans und dann Mara hinein. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Westwärts auf Drachenbooten“ mit ISBN 978-3-7460-7871-7 als Buch für 7,90 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://buch.goeritz-netz.de/21.html

Mein Buch „Sieben Nächte im Paradies“

Sommer, Sonne, Griechenland …

„… Die Frau drehte sich um und ging los, um am Strand nach anderen Menschen zu suchen, die ja sicher auch auf dieser Insel lebten. Vielleicht gab es auch eine Taverne hier. Das Geld und den Ausweis hatte sie vorsorglich im Brustbeutel um den Hals gehabt. Alles andere trieb jetzt irgendwo im Meer. Jasmin setzte ihre nackten Füße in den weichen und warmen Sand. Es lief sich gut hier. Immer wieder rief sie, aber es schien ihr niemand zu antworten. Vielleicht hatte der Sturm die Menschen in ihre Hütten getrieben. Schritt für Schritt lief sie immer weiter. Da musste doch jemand sein!

Etwa eine halbe Stunde später stand sie an den Klippen mit den Trümmern des Bootes und da es vermutlich nicht zwei zertrümmerte Boote hier gab, war sie einmal um die Insel herum. Diese Insel war damit ziemlich klein! Und am Strand war keine Menschenseele zu sehen gewesen! Nicht mal eine Spur! Aber vielleicht hatte die der Sturm verwischt. Jasmin wendete sich zum Land zu. Hier unten waren die Gewächse gerade mal Hüfthoch, eine kleine Erhebung in der Mitte der Insel war zu sehen, auf der auch ein paar Bäume standen, wenn man da von Bäumen sprechen wollte. Vermutlich war keiner davon höher als zwei Meter.

Sie verließ den weichen Sand und betrat felsigen Untergrund, der auch zwischendurch mit Erde bedeckt und von Pflanzen bewachsen war, aber vermutlich war unter der Erde hier überall nur Stein, denn die Wurzeln waren direkt an der Erdoberfläche und sie konnte diese unter ihren Füßen spüren. Vorsichtig setzte sie ihre Füße auf, damit sie nicht abrutschte oder sich an den scharfkantigen Steinen schnitt.

Vielleicht konnte sie von der Höhe aus etwas sehen. Obwohl „Höhe“ hier schon zu hoch gegriffen war. Der Rodelhügel in ihrer Stadt zu Hause hatte sicher die doppelte Höhe! Trotzdem war es ein beschwerlicher Aufstieg, weil der Untergrund stellenweise viel zu scharfkantig war. Mehr als einmal durchzuckte sie ein Schmerz beim Auftreten, aber bisher hatte sie sich noch nicht geschnitten. Dann war der Gipfel endlich erreicht.

Oben standen ein paar Bäume und es bot sich ihr ein Rundumblick auf die ganze Insel. Die war wirklich sehr klein und erst weit am Horizont war ein dunkler Streifen zu sehen. Vermutlich das Festland. Wie weit mochte es weg sein? Zu weit! Mit Erschrecken sah Jasmin nun auch, dass hier keine Hütte war. Also war diese Insel auch noch unbewohnt!

Neben sich sah die Frau eine Orange an einem Baum hängen. Sie pflückte die Frucht, aber da sie kein Messer hatte, biss sie in die Schale und zog diese dann mit den Zähnen von der leckeren Frucht. Der Saft lief ihr über das Kinn, als sie endlich hineinbeißen konnte. Das war das erste seit der Taverne bei Sofia, was sie wieder essen konnte. Es hingen noch ein paar der Früchte an den Bäumen für später. Unweit von dem Baum sah sie eine Wasserfläche im Sonnenlicht aufblitzen.

Nach zwanzig Schritten war sie dort und kniete sich an das Wasserloch. Es mochte fünf Meter im Durchmesser sein. Mit beiden Händen schöpfte sie das Wasser und trank gierig. Dann stellte sie fest, dass sie immer noch das Salzwasser auf den Lippen hatte.

Noch einmal tauchte sie ihre Hände hinein und wusch sich das Gesicht, dann begann sie ihre Haare zu waschen, als der Mann sie von hinten am Kragen ihres T-Shirts packten und von dort wegriss. Ein klatschender Schlag traf ihre Wange und sie blickte ihn mit aufgerissenen Augen an. Was war los? …“

Weiter lesen in meinem Buch „Sieben Nächte im Paradies“ mit ISBN 978-3-7347-6647-3, als Buch für 8,49 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/13.html

„Heiße Küsse im Advent“

„… Sabine erwachte und hatte das Gefühl, das ein Specht in ihrem Kopf wohnen würde und nun verzweifelt versuchte, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Wenig später beendete der dröhnende Wecker sein irdisches Leben an der gegenüberliegenden Zimmerwand. Im Bett sitzend, den Kopf in die Hände gestützt, versuchte die junge Frau sich an den Abend zurückzuerinnern. Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt hatte, außer zu diesen grässlichen Kopfschmerzen, zu nichts geführt. Die Anzahl der Tassen mit Glühwein war zweistellig geworden! Es war Montag und sie musste auf Arbeit! Da sie auch noch Conny entschuldigen musste, konnte sie nicht einfach so fortbleiben.


Langsam kam die restliche Erinnerung zurück. Es hatte sich nicht gelohnt! Zuerst waren nur Familien auf dem Markt gewesen und die Kälte hatte ihr einen Glühwein nach dem anderen eingeflößt. Dann waren irgendwelche jungen Männer aufgetaucht, aber um einfach so mit einem davon mitzugehen, war es einfach zu wenig Glühwein gewesen. Oder zu wenig Verzweiflung. Da war nicht mal im Ansatz etwas Brauchbares für eine Beziehung zu erkennen gewesen. Noch nicht mal etwas für eine Nacht. Höchstens für eine schnelle Nummer in irgendeinem Hausflur! Und dafür war sie sich viel zu schade oder nicht betrunken genug gewesen!


Beim in das Bad schlurfen, gingen ihre Gedanken zu Horst zurück. Hatte sie vorschnell einen Schlussstrich unter dieser Verbindung gezogen? Bis jetzt wusste der Mann noch nicht mal etwas davon! Aber es hatte einfach so sein müssen. Seit Jahren machte sie immer wieder denselben Fehler! Und sie wusste es!


Warum hatte eigentlich das Gespräch mit Conny sie zu dieser Wendung gebracht? Bisher war es ihr doch egal gewesen, dass sie immer nur irgendwie vertröstet wurde. Oder hatte es gar nichts mit Conny zu tun? Sondern lag an dieser Adventszeit? Einer Zeit, in der die Männer lieber bei ihren Familien waren, anstatt bei der Geliebten. Und einer Zeit, in welcher sie auch gern abends mit jemanden gekuschelt hätte. Oder einfach nur unter einer Decke einen Weihnachtsfilm mit einem Mann gesehen hätte?


Wohl eher das! Am Abend lief „Santa Clause“ und den hätte sie so gern einfach mit jemanden zusammen geschaut, aber auch in diesem `Jahr würde sie alleine mit der Decke vor dem Fernseher liegen und die nächsten Filme würde es genauso bleiben.


Erst nach Weihnachten waren die Männer dann wieder für sie da! Irgendwie frustrierend. Und das kalte Wasser aus der Dusche machte den Tag auch nicht besser. Es machte sie nur blitzartig wach und es vertrieb den Specht, denn der mochte wohl keine Kälte!


Eine halbe Stunde später besorgte der heiße Kaffee den Rest und besiegte nach dem Specht auch den Kater. Allerdings brauchte sie nun auch noch eine Geschichte, mit der sie Conny vor ihrem Chef entschuldigen konnte. „Dringende Familienangelegenheit“ würde wohl als Entschuldigungsgrund nicht gelten. Und eine Krankschreibung konnte sie ja auch nicht nachreichen. Hatte die Freundin noch einen freien Tag? Conny würde es wissen, aber gerade ging nur der Anrufbeantworter ran.


Vermutlich war sie noch mit dem Zug oder dem Bus unterwegs. Warum hatte sie sich darauf eingelassen? Jetzt würde sie für die Freundin lügen müssen und dabei hasste sie das sogar bei ihren Männern. Die belogen immer ihre Partnerinnen und ihr gefiel das schon lange nicht mehr. Im Advent mehr denn je!


Oder sollte Sabine einfach Connys Stempelkarte durch die Stechuhr ziehen? Das wäre dann aber Betrug, falls es jemand sehen würde. Danach musste sie dann den ganzen Tag, falls jemand fragen würde, irgendeine Ausrede erfinden. Zwar waren im Moment nur sie zwei in ihrem Büro, der Kollege hatte gerade Urlaub, aber falls der Chef etwas von Conny brauchen würde, dann würden die Erklärungen dürftig werden.


Immer noch zweifelnd stieg sie wenig später durch das Treppenhaus zu ihrer Firma hinauf. An der Stechuhr das letzte Zögern, dann zog sie die beiden Karten durch den Automaten.


Damit war es sowieso nicht mehr zu ändern. Vielleicht konnte sie das später wieder andersrum machen und erzählen, dass Conny schlecht geworden war. Für einen halben Tag würde wohl keiner eine Krankschreibung brauchen. Nun hieß es, bis zum Mittag die Daumen drücken. Und natürlich würde sie Conny vorwarnen müssen, damit sie am folgenden Tag nicht irgendetwas Falsches sagen würde.


Die Arbeit begann damit, dass sie Conny Arbeitsplatz erst einmal in die Lage brachte, wie es Conny so gern tat, mit einem offenen Ordner und einer halbe Tasse Kaffee als Dekoration.


Unendlich dehnten sich die Stunden dahin, aber niemand fragte nach der Freundin. Unmittelbar bevor es Mittag wurde, kam der Chef dann doch noch in das Zimmer und Sabine blieb fast das Herz stehen. Zum Glück wollte er etwas von ihr, wunderte sich aber über den kalt gewordenen Kaffee auf Connys Tisch. Schnell log sie etwas darüber, dass Conny gerade eben schlecht geworden war. Und bevor der Chef etwas kontrollieren konnte, ging sie zur Raucherpause und stempelte Conny aus.


Auf dem weiteren Weg zur Raucherinsel stolperte sie und war wenig später mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus unterwegs. Ohne die Chance, der Freundin etwas zu erzählen. Und das Handy lag auch noch in ihrem Büro!


Mit einem bandagierten Knöchel und dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung wurde sie, nach der Untersuchung in der Notaufnahme, für eine Nacht im Krankenhaus einquartiert und hatte auch weiterhin keine Möglichkeit, die Freundin zu erreichen. Im Moment war ihr Job in Gefahr, denn der Chef würde die Notlüge sofort durchschauen, wenn Conny am nächsten Tag unvorbereitet auf der Arbeit erschien.
„So ein verdammter Mist!“, stöhnte Sabine. Immer schlimmere Szenarien malte sie sich in Gedanken aus. Hätte sie nicht irgendetwas anderes erfinden können? Es war Betrug gewesen!


Sabine ging es mittlerweile so schlecht, das die Schwester alle paar Minuten besorgt in das Zimmer kam. Wohl, um zu kontrollieren, ob sie noch lebte. Aber an der Situation konnte niemand mehr etwas ändern. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Heiße Küsse im Advent“ mit ISBN 978-3-7526-1175-5, 264 Seiten als Buch für 8,49 Euro und demnächst als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/18.html

„Der schwarze Tod“

Mainz, im Jahre 1349

„… Ruhelos streifte ihr Blick über die dunkle Straße. Sie hatte sich ein Tuch vor das Gesicht gezogen, wodurch nur noch die Augen zu sehen waren und sie war ein Geschöpf der Dunkelheit geworden. Erst nach Einbruch der Dämmerung kam sie aus ihrem Versteck und beim ersten Morgenrot verzog sie sich wieder in ihre Behausung, in welcher sie den Rest des Tages verschlief. Die Angst vor der Gewalt trieb sie dazu. Sie hatte auch ihren Mann gesehen, wie er durch die Straßen streifte und sie suchte, doch Lorena durfte ihm nie wieder begegnen, denn sie hatte dem Engel geschworen, zu helfen und das war nun ihre Aufgabe, auch wenn ihr die Trennung von Balthasar seelische Schmerzen bereitete. Auf leisen Sohlen eilte sie durch die Gassen und half den Ärmsten und Kranken.


Es war nun Anfang August und das Grauen des Todes war in der Stadt allgegenwärtig geworden. Nicht nur die Toten der Pest waren zu beklagen, sofern noch jemand dazu in der Lage war, nein, auch Räuberbanden zogen umher und raubten die leeren Häuser und die sterbenden Menschen aus. Immer gejagt von den Wachen der Stadt. Wenn man so wollte, dann war die öffentliche Ordnung vollkommen zusammengebrochen.


Erschöpft setzte sich die Frau an eine Hauswand in den Schatten und dachte daran zurück, wie sie in dem Hause des Juden gewesen war. Die Frau hatte sie nie wieder gesehen. Eines Abends, als sich die Wunde geschlossen hatte und sie wieder so weit in Ordnung gewesen war, hatte ihr die Frau den allabendlichen Trunk gegeben. Dann war Lorena eingeschlafen und am nächsten Morgen irgendwo in der Stadt aufgewacht. Sie war vollkommen angezogen gewesen mit dem Kleid, das ihr Gundel damals in das Haus gebracht hatte. Lage hatte Lorena überlegt, ob sie wieder in ihre alte Hütte oder zu Balthasar zurückgehen sollte, doch sie hatte sich für den Engel entschieden. Nur so würde sie der Hölle entgehen! Und so lebte sie nun unter den Toten. Mehr ein Geist, als ein Mensch.


Wie lange würde sie das Ganze überleben? Oder war sie schon tot? Hielt der Engel des Herrn schützend seine Hand über sie? Vielleicht! Jetzt, in der Nacht, konnten ihr nur die Räuber etwas tun. Die Wachen waren nur am Tage unterwegs und die früher eingesetzten Nachtwächter gab es schon lange nicht mehr. Doch die Frau war flink und kannte sich gut aus. Schnell konnte sie in einer der Seitengassen verschwinden, wenn es notwendig sein würde.


Eine Frau mit einem Kind hockte sich nur wenige Schritte vor ihr hin. Sie hörte das Schmatzen des Kindes an der Brust und sah, wie die Mutter dem Säugling liebevoll über den Kopf strich. Ein Bild des Lebens in einer Wüste des Todes. Sollte sie nach vorn zu ihr gehen und die schützende Deckung verlassen? Gerade eben hatte sie einer Sterbenden etwas Wasser aus einem Brunnen gebracht und die letzten Augenblicke mit der Frau zusammen gebetet. Lorena war nun so etwas wie ein Sterbensbegleiter geworden. Nur ganz selten sah sie einen Pfarrer auf der Straße, der oft nur den Reichen und Mächtigen die Sterbesakramente spenden ging. Und was war mit den Ärmsten? Sollten sie in die Hölle kommen?


Auch das war ein Auftrag des Engels gewesen. So viele Seelen wie nur möglich retten! Eigentlich war es absurd! Sie war ja immer noch eine Hübschlerin, eine Ausgestoßene und nun war sie diejenige, die den Menschen den himmlischen Segen und Trost in der Not brachte. Die meisten der Sterbenden hätten ihr vor wenigen Wochen noch nicht mal in ihr Gesicht gesehen und nun hielt sie ihnen die Hand und betete mit ihnen.


Von der linken Seite war ein Tumult zu hören. Die junge Mutter sprang auf und eilte davon. Lorena drückte sich tiefer in den Schatten einer eingefallenen Wand. Dadurch verschmolz sie mit der Straße. Ihre dunklen Sachen taten ein Übriges und so würde sie nicht von den anderen zu sehen sein. Angespannt starrte sie in die Dunkelheit und sah ein paar Männer, die offensichtlich nichts Besseres zu tun hatten, als die Toten auch noch auszurauben. Der toten Frau, mit der sie gerade noch gebetet hatten, rissen sie das Kreuz vom Hals. Vermutlich war es der wertvollste Besitz der alten Frau gewesen. Doch sie war ja schon auf dem Weg zum himmlischen Tor.


Geduckt und zum Sprung bereit sah Lorena den Männern zu. Das waren also die „ehrbaren Menschen“ die sich immer für so viel besser gehalten hatten. Es waren Räuber und Leichenfledderer geworden! Ein Geräusch war von rechts zu hören und eine weitere Bande kam die Straße herauf. Die Männer würden sich direkt vor ihr treffen müssen. Noch enger presste sie sich nach hinten. Nun war keine Flucht mehr möglich! …“


Weiter lesen in meinem Buch „Der schwarze Tod – Mainz, im Jahre 1349“ mit ISBN978-3-7494-7180-5,336 Seiten als Buch für 9,90 Euro und demnächst als E-Book für nur 2,49 Euro.


Alle Informationen immer unter http://buch.goeritz-netz.de/31.html

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