Mein Buch „Der russische Dolch“

„Der russische Dolch“

Mein Buch „Der russische Dolch“ ist am 25.08.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7412-3828-4

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

116 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Sachsen in den Jahren des Napoleonischen Krieges in Europa. Diese Geschichte handelt von der Freundschaft zweier Männer in den Jahren 1800 bis 1815. Peter, ein Sachse, und Pjotr, ein Russe, treffen sich in der Kindheit und begegnen sich im großen Krieg Napoleons gegen Russland 1812 wieder.

In diesem Krieg, den Napoleon gegen ein ganzes Volk führte, stehen sie auf unterschiedlichen Seiten der Kämpfe. Ein Sommer und ein Winter, mit einem Krieg, der sich tief in die Erinnerung der europäischen Völker eingebrannt hat. Durch Not, Krankheiten, Hunger, Gewalt und Krieg wurden ganze Landstriche in Russland entvölkert sowie niedergebrannt. Millionen Menschen auf beiden Seiten starben.

Dies ist die Geschichte von einer ungewöhnlichen Freundschaft, die durch den Krieg auf eine harte Probe gestellt wird. Traumatisiert durch die Ereignisse des Sterbens und Tötens versuchen sie beide dennoch Menschen zu bleiben, in einer Zeit, in der ein Menschenleben nicht viel wert war.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Der russische Dolch“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/der-russische-dolch/9783741238284.html

„Der russische Dolch“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/russische-Dolch-Uwe-Goeritz/dp/3741238287

Diese Online-Shops führen mein Buch „Der russische Dolch“ ebenfalls:

http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783741238284

Mein Buch „Der russische Dolch“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-7809-9 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Der Jagderfolg hatte ihn wieder so weit zu Bewusstsein zurückgebracht, das er nun aufmerksamer durch den Schnee lief. Er bemerkte, dass bei einigen der Gefallenen die Arme oder Beine fehlten und die sauber abgenagten Knochen nicht weit davon entfernt lagen. Wilde Tiere konnten es nicht gewesen sein, die hätten mehr als nur diese Körperteile abgenagt. Mit Erschrecken realisierte er, dass vermutlich Menschen ihre eigenen Kameraden gegessen hatten, so groß musste der Hunger gewesen sein.

Auch abgenagte Pferdegerippe lagen an den Seiten des Weges und Peter war sich nicht ganz sicher, ob es Pferde des Vormarsches, oder des Rückzuges gewesen waren, die hier säuberlich abgenagt worden waren. Am Abend legte sich Peter in eine Schneekuhle und schlief so, dick in seinen Mantel eingewickelt bis zum nächsten Morgen durch. In der Nacht war etwas Schnee über ihn geweht worden, der ihn zusätzlich wärmte.

Nachdem es wieder hell genug war, machte er sich auf den einsamen Weg. Er folgte der Spur des Todes und fühlte sich, als ob er das letzte lebende Wesen auf diesem Planeten wäre. Der Frost zwackte ihn in die Nase und Schnee verklebte seinen langen Bart, der schon bald gefroren war. Mühsam stapfte er durch den Schnee. Fuß vor Fuß gesetzt brachte er Schritt für Schritt mehr Abstand zwischen sich und Moskau und verringerte so den Abstand zur Heimat.

Er nahm wieder den Weg auf, der sich auch hinter dem Fluss fortsetzte. Noch viel vorsichtiger als bisher bewegte er sich durch die Ebene, die manchmal durch kleine Wäldchen unterbrochen war. Den Kosaken wollte er nicht in die Hände fallen. Als er an einem der toten Pferde vorbei kam, meldete sich sein Magen. Wie ein Wolf knurrte er ihn an. Peter schob den Schnee zur Seite und fand noch ein großes Stück Fleisch an einem der Knochen. Mühsam schnitt er es mit dem Messer ab, was nicht so einfach war, weil das Fleisch vollkommen gefroren war. Ein paar Mal rutschte er mit dem Messer ab, bevor er das etwas zwei Pfund schwere Stück in der Hand hatte.

Peter schob sich das Fleisch unter die Jacke, um es am Körper aufzutauen. Der Eisblock ließ ihn frösteln, aber wenn er essen wollte, musste er das so machen. Ein Feuer hätte ihn sofort verraten und die Verfolger auf seine Spur gebracht. Vor ihm machte der Weg einen Knick um einen kleinen Hügel. Als er um die Biegung sah, bemerkte er zwei Soldaten, die eine der Leichen am Wegesrand durchsuchten. Die Soldaten hatten ihn ebenfalls bemerkt. Keine zehn Schritte trennten sie voneinander. Mit gezogenem Messer lief Peter schreiend auf die Beiden los und sah nur noch das aufblitzen einer Pistole. Ein Schlag gegen die Schulter ließ ihn zusammen brechen. Im Fallen sah er die beiden Soldaten mit Schwertern auf sich zukommen. …“

Advertisements

Mein Buch „Die Räubermühle“

„Die Räubermühle“

Mein Buch „Die Räubermühle“ ist am 30.05.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-8482-0893-7

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

112 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm


Hier dazu der Klappentext:

„Sachsen in den Jahren des dreißigjährigen Krieges. Von 1631 bis 1648 wütete auch in Sachsen der blutigste Krieg, den die Menschheit bis dahin gesehen hatte. Bis zu 80 Prozent der Bevölkerung kamen durch Not, Krankheiten, Hunger, Gewalt und Krieg ums Leben. Ganze Landstriche wurden entvölkert und niedergebrannt. Diese Erinnerungen haben sich tief in das kollektive Unterbewusstsein eingebrannt.

Dies ist die Geschichte von einer kleinen Gruppe Männer, die auf der Flucht aus dem Heer nicht, wie alle anderen marodierend und raubend umherziehen wollten, sondern die erkannt haben, wem sie helfen wollen und von wem sie es nehmen sollen. Traumatisiert durch die Ereignisse des Sterbens und Tötens wollen sie der Gewalt ein Ende setzen. Doch wie? In einer Zeit der Gewalt kann selbst der friedfertigste nicht ganz auf Gewalt verzichten.

Durch die Nutzung des Aberglaubens der Bevölkerung gelingt es ihnen unerkannt in einer Mühle Unterschlupf zu finden. In diesem neuen Buch wird der Leser in die Zeit der Umbruches entführt, eine Zeit in der die Ritter nicht mehr den Ton angeben und ein erstarkendes Volk langsam beginnt sich auf sich selbst zu besinnen und sein Glück selbst in die Hand nimmt.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Die Räubermühle“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-5725-4 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Neben sich auf der Bank breitete er ein Tuch aus und legte alles was er brauchte darauf. Ein Beutel mit Pulver, ein Beutel mit Kugeln, das Pulvermaß und den Ladestock. Er kontrollierte den Mechanismus jeder Pistole. Ein Versagen konnte er sich im Kampf nicht leisten. Sorgfältig wurde alles begutachtet und ein paar Schrauben nachgezogen. Ein loses Messingteil befestigte er mit einem kleinen Hammer und ein paar Schlägen.

Die Unteroffiziere schauten sich wortlos an und nickten. Sie kannten Hans, und wenn der seine Pistolen säuberte, war das ein Zeichen für einen bevorstehenden Kampf. Hans wischte die Pistolen mit einem Lappen ab und polierte die Messingteile. Er lud die Pistolen sorgfältig und zog mit dem Schlüssel die Radschlösser auf. Zum Schluss verstaute er die Pistolen wieder in den Holstern. Danach schliff er das Schwert mit einem Schleifstein. Karl setzte sich neben ihn und Hans stellte kurz seine Arbeit ein. Er schaut auf und sah den Mann an.

„Morgen früh geht es los. Wir ziehen in die Schlacht gegen die Schweden.“ sagte Hans und Karl nickte „Das hatte ich schon vermutet.“ sagte er und zeigte auf den Schleifstein in der Hand des Offiziers. „Sag allen Bescheid und gib Bier aus.“ sagte Hans und der Unteroffizier stand auf. Karl ging zu den anderen Unteroffizieren und zusammen kontrollierten sie ihre Männer. Anschließend gaben sie noch Bier für alle aus. Die Marketenderinnen brachten es mit einem Karren zu den Männern, nachdem einer der Unteroffiziere sie geholt hatte. Heute bezahlte Hans aus seinem Beutel mit ein paar Münzen, die er Karl in die Hand gedrückt hatte.

Hans prüfte die Schärfe des Schwertes und hielt es so, dass sich die Sonne darin spiegelte. Er war damit zufrieden und verstaute das fertig geschärfte Schwert in seinem Zelt. Als die Dämmerung einbrach legte sich Hans auf sein Bett, konnte aber bis zum Morgen nicht einschlafen. Noch vor Sonnenaufgang stand er, mit seinem Brustpanzer und dem Schwert an seiner Seite, bei seinem Pferd. Er fuhr ihm über den Kopf und nahm die Zügel in die Hand.

Auf ein Hornsignal hin setzte sich das Heer langsam in Bewegung. Von der anderen Seite bewegte sich das schwedische Heer auf sie zu. Die Staubwolken der marschierenden Truppen zogen über das Feld. Bald schon waren nur noch die Spitzen der Fahnen zu sehen, die aus dem Staub ragten und Orientierungspunkte für Freund und Feind waren. Die Hin und Her reitenden Reiter beider Armeen sorgten für noch mehr Staub in der Luft.

In einem Abstand von etwa hundert Metern blieben die Heere stehen und beschossen sich mit Musketen und Kanonen, mit mehr oder weniger Erfolg. Der Pulverdampf vermischte sich mit dem Staub und verstärkte die stinkende Wolke. Reiterei griff sich nun gegenseitig an und zog sich wieder zurück, bis das kaiserliche Heer zum Angriff ansetzte, ohne dass irgendjemand etwas sah. Einfach in Richtung der feindlichen Fahnen.

Mit dem Schwert in der Hand ritt Hans an der Seite und alle liefen so schnell nach vorn, wie sie konnten. Vor sich sah der Offizier die schwedischen Linien immer näher kommen. Immer deutlicher konnte er die einzelnen Menschen vor sich sehen. Söldner, genau solche wie die, die neben ihm liefen. Die Spießträger senkten die Spieße und wie ein Igel liefen sie weiter nach vorn. Sie rannten auf eine Gruppe von Schützen zu, die in schneller Folge ihre Musketen abschossen.

Durch den sich verziehenden Pulverdampf und Staub sah Hans keine zehn Meter vor sich einen Schützen, der auf ihn zielte. Der Offizier riss das Schwert nach vorn. Er sah wie sich der Hahn mit der brennenden Lunte senkte. Ganz langsam kam ihm das vor. Er schaute genau in den Lauf vor sich. Die Öffnung sah riesengroß aus. Der Blitz kam von vorn und Hans sah das zersplitternde Schwert, direkt vor sich, das von der Kugel getroffen worden war, dann spürte er wie die Kugel seinen Brustpanzer in der Mitte durchschlug und ihn nach hinten vom Pferd riss. „Das war es jetzt wohl.“ dachte Hans, im Gras liegend, bevor ihm schwarz vor Augen wurde. …“

Mein Buch „Im Schein der Hexenfeuer“

„Im Schein der Hexenfeuer“

Mein Buch „Im Schein der Hexenfeuer“ ist am 22.06.2015 im Verlag BoD erschienen (BoD –  Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7347-7925-1

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm


Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte handelt in den Jahren 1630 bis 1650 in einer kleinen Stadt in Sachsen. Johanna hat in den Wirren des dreißigjährigen Krieges schon zweimal ihre Familie verloren.

Als Frau eines Kaufmannes gerät sie in einen Hexenprozess, den sie nur mit viel Glück und der Hilfe ihres Mannes überlebt. Nach diesem Prozess  arbeitet sie weiter mit Kräutern und versucht den Menschen zu helfen, so gut sie es kann.

Im alltäglichen Leben werden ihre Fähigkeiten immer wieder gefordert und sie muss jeden Tag beweisen, dass sie eine starke Frau ist.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Im Schein der Hexenfeuer“ bei BoD:
https://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/im-schein-der-hexenfeuer/9783734779251.html

„Im Schein der Hexenfeuer“ bei Amazon:
http://www.amazon.de/Im-Schein-Hexenfeuer-Uwe-Goeritz/dp/3734779251/ref=sr_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1435137276&sr=1-8

Diese Online-Shops führen mein Buch „Im Schein der Hexenfeuer“ ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7347-7925-1

Mein Buch „Im Schein der Hexenfeuer“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7392-5483-8. Es wird zum Verkaufspreis von 2.49 EUR angeboten.

Leseprobe:

“ … Siegfried war eine Woche unterwegs als am frühen Morgen, die Sonne ging gerade auf, an den Eingang des Hauses geklopft wurde. Die Magd, die Küchendienst hatte und damit als erste mit der Arbeit begann, öffnete die Tür und wurde sofort von vielen Bewaffneten zur Seite gestoßen. Zwanzig Soldaten der Stadtwache stürmten in das Haus hinein.

Johanna saß im Nachthemd an der Wiege ihres jüngsten Kindes und stillte die Kleine gerade, als die Soldaten in ihr Zimmer gestürmt kamen. Sie legte die Kleine zurück und wollte wissen was die Soldaten hier wollten doch ohne ein Wort wurden ihr die Hände auf dem Rücken gefesselt und sie wurde aus dem Zimmer gezerrt.

Johanna konnte nur noch der Küchenmagd zurufen „Kümmere dich um die Kinder.“ Als sie schon auf der Straße stand. Auf einem offenen Wagen saßen schon Mathilde und Jutta, beide ebenfalls in ihren weißen Nachthemden und beide ebenfalls gefesselt. Johanna wurde nach oben geschoben und als sie fragen wollte was den los sein wurde ihr sofort befohlen zu schweigen.

Der Wagen setzte sich in Bewegung. Die Soldaten folgten zuerst zu Fuß und später dann auf Pferden. Immer noch im Nachthemd passierten die drei Frauen auf dem Wagen stehend, gefesselt das Stadttor und fuhren schweigend die Straße entlang die zum nächstgrößeren Ort führte.

Den ganzen langen Weg machte sich Johanna Gedanken. Was wollen die von mir? Von uns? Was wird aus meinen Kindern? Werde ich sie jemals wieder sehen? Der Weg wurde immer länger und der Wagen konnte nicht so schnell fahren. Für die Strecke die Johanna sonst mit dem Pferd in einer Stunde geritten war brauchten sie auf dem Wagen drei Stunden.

Johanna sah die Angst in Juttas Augen und zu gern hätte sie die Frau beruhigt, aber sie durfte nicht sprechen und sie wusste auch nicht was werden sollte oder was jetzt passieren würde. Einzig, dass die drei im Nachthemd durch die Gegend gefahren wurden machte auch ihr schon Angst. Das konnte nichts Gutes bedeuten. … „

 

Mein Buch „Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“

„Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“

Mein Buch „Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ ist am 29.09.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7412-7920-1

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Manchmal geht es in der Liebe zu wie in einem Ponyhof. Zwei Treffen sich und trennen sich wieder, oder sie bleiben zusammen für immer und bilden eine kleine Familie. Ramona, die Heldin dieser Geschichte, liebt ihr Pflegepferd Rodrigo über alles.
Außer ihm hat sie keine Freunde, weder auf Arbeit noch privat klappt es bei ihr.
Durch Rodrigo ist sie mit der Welt verbunden und durch den Hengst findet sie ihr Glück. Im Ponyhof und auch in der Welt. “

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/die-liebe-ist-kein-ponyhof/9783741279201.html

„Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/Die-Liebe-ist-ein-Ponyhof/dp/374127920X

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783741279201

Mein Buch „Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7431-5515-2 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Schon ein paar Stunden ritten sie nebeneinander her. Rodrigo verstand sich gut mit Lisa und das war die Hauptsache beim Ausritt. Am schlimmsten wäre es gewesen, wenn sich die beiden Pferde nicht leiden konnten, dann wäre ein gemeinsamer Ausritt praktisch unmöglich gewesen. Die beiden Frauen führten die Pferde so, wie sie es sich auf der Karte angesehen hatten. Nach einem Waldweg waren sie über ein Feld geritten und danach über eine Wiese.

Sie konnten sich über fast alles unterhalten, was ihnen beiden so auf den Herzen lag. Die Pferde würden sie nicht verraten und sonst war keine Menschenseele da, die sie belauschen konnte. So konnte auch Ramona von Achim erzählen. Im Stall wusste sie ja nie, ob er nicht doch gerade in der nächsten Box sauber machte und es vielleicht hören konnte. Das wäre ihr peinlich gewesen. Sonya erzählte aber nicht so viel, weder von ihrem Freund noch von ihrem Zuhause. Aber die Freundin wollte sie nicht bedrängen, irgendwann würde Sonya schon mal mit der Sprache rausrücken.

Hindernisse gab es keine, es sollte ja auch ein gemütlicher Sonnabend werden und kein Anstrengender. Gerade hatten sie die kleine Windmühle passiert, die an der Auffahrt zum Stall stand und dieser war schon in ein paar hundert Metern zu sehen. Als sie eine kleine Buschgruppe passieren mussten und plötzlich ein lauter Knall direkt neben ihnen zu hören war.

Rodrigo war von den Vieren am meisten erschrocken und ging vorn hoch. Ramona konnte sich nicht mehr halten und flog nach hinten weg. Sie konnte wie in Zeitlupe sehen, wie sich das Pferd entfernte, Sonya die Zügel von Rodrigo griff und ihn beruhigte. Dann kam der Boden langsam hinter ihr näher, sie sah den Himmel mit den weißen Wolken über sich, dann schlug sie auf und es wurde schwarz.

Eine schaukelnde Bewegung riss sie zurück. Der Himmel war wieder über ihr, aber sie wurde getragen. Ein fremder Mann trug sie auf Armen und sie fühlte sich unendlich sicher und geborgen. So wie damals, als sie sich mit acht Jahren das Knie aufgeschlagen hatte und der Vater sie nach Hause trug. Der Mann hier war etwa zehn Jahre älter als sie und offensichtlich stark. Er trug sie sicher schon eine ganze Weile und es schien ihm nichts auszumachen.

Endlich erreichten sie das Haus neben dem Stall, wo der Mann sie auf einem Sofa im Zimmer des Nachtwächters ablegte. Ramonas Kopf brummte, aber sicher hatte der Helm das Schlimmste verhindert. „Und Rodrigo?“ waren ihre ersten Worte. „Deinem Pferd geht es gut.“ sagte der Mann „Ein paar Kinder haben mit Knallkörpern rumgespielt.“ erklärte er weiter, dann kam eine Ärztin und untersuchte Ramona. Der Mann zog sich zurück, blieb aber im Zimmer.

„Nichts gebrochen. Nur ein paar blaue Flecke. Sie haben ganz schönes Glück gehabt.“ sagte die Frau zu Ramona und packte ihre Tasche wieder zusammen. Sonya kam in den Raum und setzte sich zu ihrer Freundin. „Alles gut. Ruhe dich aus. Ich schaue noch mal nach den Pferden.“ sagte sie und verschwand dann zusammen mit der Ärztin wieder. Der Mann war noch immer da. Besorgt schaute er zu Ramona, die gerade versuchte aufzustehen und noch etwas schwankte. Behutsam fing er sie auf. Das Gefühl der Geborgenheit war wieder in ihr. „Danke.“ sagte sie und gemeinsam verließen sie das Haus.

„Übrigens ich bin Siegfried. Oder Sigi, wie sie mich hier alle nennen. Mir gehören ein paar Pferde hier.“ „Ramona. Ich danke dir. Kann ich mich für deine Hilfe revanchieren?“ fragte sie, doch er winkte ab. „Ich lade dich zum Essen ein. Heute Abend um acht im Apollo?“ beharrte sie auf ihrer Meinung, der Mann nickte zustimmend und Ramona setzte sich in ihr Auto, zu dem er sie, untergehakt, geführt hatte. Beim Abfahren winkte sie ihm zu. …“

Mein Buch „Frauenwege und Hexenpfade“

„Frauenwege und Hexenpfade“

Mein Buch „Frauenwege und Hexenpfade“ ist am 27.06.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN: 978-3-7448-3364-6

Altersempfehlung:  ab 16 Jahre

116 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Anfang des 14. Jahrhunderts brach über Europa eine kleine und viele hundert Jahre anhaltende Kaltzeit herein. Nach den warmen Jahrhunderten zuvor kam nun eine Zeit des Hungers und der Unwetter. Unruhen und Krankheiten dezimierten die Bevölkerung Mitteleuropas in einem nie zuvor gekanntem Maße.

Diese Geschichte handelt in der Zeit von 1321 bis 1337 und erzählt vom harten Wege dreier unterschiedlicher Frauen. Karola, die Nonne, Maria, die Bäuerin und Bärlinde, die freie Frau aus dem Wald, treffen zusammen. Sie vereinigen ihre Kräfte und Fähigkeiten. Sie helfen sich gegenseitig und versuchen anderen Frauen beizustehen. Immer in der Gefahr als Hexen verbrannt zu werden.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/frauenwege-und-hexenpfade-uwe-goeritz-9783744833646

Mein Buch bei Amazon:

https://www.amazon.de/dp/374483364X/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1498713480&sr=1-1&keywords=uwe+goeritz

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783744833646

Mein Buch „Frauenwege und Hexenpfade“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-6079-6 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Karola ging kurz in die Hütte und holte einen Becher Wasser, den sie der jungen Frau gab. Nach einem Schluck begann sie zu erzählen „Meine Tante wurde gefangen. Das Kind, bei dessen Geburt sie helfen wollte, ist tot zur Welt gekommen und da wurde sie beschuldigt, es getötet zu haben. Der Dorfmeier hat sie der Hexerei bezichtigt und in Haft genommen. Morgen bei Sonnenaufgang soll sie eine Wasserprobe ablegen und wenn sie schuldig ist, so wird sie sterben.“ Karola und Maria schauten sich entsetzt an.

„Eine Wasserprobe!“ entfuhr es Maria. Beide wussten, was das hieß. Die Freundin würde mit gefesselten Händen und Füßen ins Wasser geworfen werden. Ging sie unter, war sie unschuldig und ertrank. Schwamm sie oben, war sie eine Hexe und wurde danach hingerichtet. Es gab keine Chance das Ganze zu überleben. „Wir müssen sie retten!“ sagte Karola. Zu Gisela gewandt sagte sie „Pass auf unsere Kinder auf.“ dann lief sie in die Hütte und kam kurz darauf mit einem Beutel zurück. „Los jetzt!“ rief sie Maria zu und die beiden Frauen rannten durch den dichten Wald dem Dorf entgegen.

Als sie an der Hütte losgelaufen waren, hatte die Sonne ihren höchsten Punkt gerade überschritten und bei Einbruch der Dämmerung waren sie völlig außer Atem am Waldrand gegenüber des Dorfes angelangt. Für einen Moment ließen sie sich zum Verschnaufen ins Gras fallen. Wenig später fragte Maria die Freundin „Was machen wir?“ Karola drehte sich zur freien Fläche und beobachtete im Liegen das Dorf, dessen Häuser im letzten Tageslicht vor ihnen lagen.

Sie dachte nach, löste ihren Beutel vom Gürtel und zog ihn nach vorn. Eine Weile wühlte sie darin herum und nahm dann ein kleines Ledersäckchen heraus. „Ich habe einen Plan!“ sagte sie mit einem entschlossenen Gesichtsausdruck.

Mit zusammen gebundenen Händen hing Bärlinde an einer Kette. Das weiße kurze Hemd war vollkommen zerfetzt und ging ihr nur bis zur Hälfte der Oberschenkel. Immer wieder zog sie ein Mann nach oben, bis ihre Füße den Boden verließen, nur um sie kurz darauf wieder fallen zu lassen. Immer wieder riss er dadurch ihre Arme hinter ihrem Körper nach oben und sie konnte schon nicht mehr schreien. Jedes Mal knackte es in ihrer Schulter. Das Blut von ihrem Rücken hatte ihr Hemd durchtränkt und war an ihren Beinen herab gelaufen. Durch das Strecken rissen die Wunden der Peitsche immer wieder auf. Am Morgen, also vor unendlichen Stunden, war sie ausgepeitscht worden. Nun hing sie hier, aber niemand hatte sie befragt. Es hatte den Männern einfach nur Spaß gemacht, sie zu quälen. …“

Meine Bücher

Winterzeit ist Lesezeit:
Mit einem meiner bisher erschienenen Bücher vergeht die Zeit auch am Badesee wie im Fluge.
Alle Bücher sind auch als E-Book bei Amazon, iTunes, AppStore und im GooglePlayStore erhältlich.
Als e-Books kosten sie einheitlich 2,49 Euro. In den ersten vier Wochen nach dem Erscheinen nur 1,49 Euro. 
Als eBook sofort lesebereit:
Alle Infos finden Sie immer unter www.Goeritz-Netz.de

Mein Buch „Cecilia im Bann der Liebe“

„Cecilia im Bann der Liebe“

Mein Buch „Cecilia im Bann der Liebe“ ist am 29.03.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7392-4583-6

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Was ist Liebe und warum kann sie uns in ihren Bann ziehen? Kann Mann oder Frau das mit dem Kopf entscheiden? Oder ist da eine rationale Entscheidung völlig unnütz? Cecilia, die Heldin dieser Geschichte, beginnt ihrem Kopf zu folgen, wo sie ihrem Herz hätte folgen sollen.
Gibt es für sie die Chance, diese Entscheidung zu revidieren? Oder bleibt sie allein und unglücklich zurück?“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Cecilia im Bann der Liebe“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/cecilia-im-bann-der-liebe/9783739245836.html

„Cecilia im Bann der Liebe“ bei Amazon:
http://www.amazon.de/Cecilia-Bann-Liebe-Uwe-Goeritz/dp/3739245832

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7392-4583-6

Mein Buch „Cecilia im Bann der Liebe“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-4701-9 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Die Freundin stand auf, mit einem Griff hatte sie ein schönes, blaues, ärmelloses Top in der Hand und hielt es hoch. „Dazu noch deinen roten Rock und dann geht das.“ legte sie fest und die Freundin verschwand damit im Bad. Es dauerte aber eine ganze Weile, bis sie aus dem Bad kam. Haare, Makeup und ihre Sachen, alles sollte möglichst perfekt sein. „Du meinst das ernst.“ fragte Barbara, sie kannte ihre Freundin zu gut und wenn die sogar dunklen Liedschatten aufgelegt hatte, dann war es was Besonderes.

Verlegen nickte Cecilia, auch wenn sie sich dessen bis gerade eben nicht sicher gewesen war. Auch Barbara war nun fertig und betrachtete sich noch mal im Spiegel. „Ist der Rock zu lang?“ fragte sie Cecilia „Ein Stück kürzer und er würde als Gürtel durchgehen.“ sagte Cecilia „Dann ist es perfekt.“ entgegnete Barbara. Die Freundin schüttelte den Kopf „Da kann man fast deinen Slip sehen.“ „Wenn es nur fast ist, dann ist es gut. Lass uns losgehen.“ sagte Barbara, als sie ihre Tasche vom Bett nahm.

Sie zogen die Tür ins Schloss und liefen lachend die Treppe hinunter. Als Barbara den Schlüssel an der Rezeption abgab, kam Klaus mit seinen Freunden von oben herunter. Er war in Hemd und kurzer Jeans und hatte sicher dafür nur einen Bruchteil der Zeit gebraucht, die Barbara im Zimmer verbracht hatte, um ihre Locken zurecht zu machen. Sie fiel Klaus fast um den Hals und schon ging die kleine Gruppe aus dem Hotel nach draußen.

Es waren nur etwa hundert Meter zu laufen und doch hatte Cecilia alle Not, die drei Freunde von Klaus auf Abstand zu halten, zumindest bis sie in dem Lokal waren. Danach verteilten sie sich über den ganzen Saal und versuchten ihr Glück mit den anderen anwesenden Damen. Die meisten hatten noch kürzere Röcke an als Barbara und auch die meisten Tops ließen den Bauch frei. Um das zu toppen hätte man sich im Bikini in die Mitte des Saals stellen müssen. Dabei war Cecilia noch nicht mal die Älteste der anwesenden Damen, aber ihr Rock war mehr als doppelt so lang wie der Durchschnitt hier. Er ging ihr bis zur Mit-te der Oberschenkel und das war ihr schon fast zu kurz. Dabei liebte sie diesen Rock.

Cecilia suchte sich einen freien Tisch in der Nähe der Tür, um zu sehen, wenn Paul herein kommen würde. Es dauerte eine ganze Weile, bis er durch die Tür kam. Er hatte einen Anzug an, der sich deutlich durch seine Eleganz vom Rest der Anzugsordnung der Männer abhob. So wie auch ihre Kleidung sich von der der Damen abge-hoben hatte. Wenn man bei den meisten noch von Damen sprechen wollte.

Er ließ seinen Blick durch den Saal schweifen, dabei saß sie fast neben ihm. Schließlich hatte er sie entdeckt und setzte sich an den Tisch. Aber an diesem Tisch blieben sie nicht lange. Sie tanzten fast jede Runde. Es war so ein schönes Gefühl in seinen Armen zu liegen und er tanzte so gut. Wie aus Versehen drückte sie ihren Körper immer wieder ganz dicht an ihn heran. Jede Berührung setzte wieder die Wellen des Nachmittages in ihr frei und sie genoss diese unbeabsichtigten Berüh-rungen. Die Träger des Tops scheuerten zwar auf der verbrannten Haut, aber das nahm sie einfach jetzt so hin. Trotz der Musik konnten sie sich auch etwas unterhalten, auch wenn es mehr ein Brüllen war. Das zuckende Licht der Beleuchtung in dem Saal reizte die Augen immer mehr. Ab und zu setzten sie sich daher an die Bar im hinteren Teil des Lokals, wo es etwas stiller war und stießen mit einem Cocktail an.

Als das Lokal schloss gingen sie langsam zum Hotel zurück. Wie zwei verliebte Teenager stan-den sie dort vor dem Eingang herum und wussten nicht wohin mit ihren Händen oder Blicken. Cecilia überlegte, ob sie ihn mit auf ihr Zimmer nehmen sollte. Irgendetwas wollte es und etwas anderes hemmte sie, obwohl sie sich doch bereits am Nachmittag auf dem Schiff geliebt hatten. Nur ein kurzer Kuss, flüchtig auf seine Lippen gedrückt blieb ihr. Hatte sie Angst vor dem, was wohl passieren würde? Doch was hätte da anders sein können als auf dem Schiff? Eigentlich wollte sie sich doch an ihn drücken, seine starken Hände auf sich spüren. Woher dann diese Schüchternheit? Bevor die Gedanken zu stark werden würden verabschiedete sie sich schnell von Paul. …“

Mein Buch „Die Sklavin des Sarazenen“

„Die Sklavin des Sarazenen“

Mein Buch „Die Sklavin des Sarazenen“ ist am 26.07.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN: 978-3-7448-5151-0

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

308 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Es ist Anfang des 13. Jahrhunderts. Johanna, die Heldin dieser Geschichte, bricht mit tausenden Anderen auf, zu einem Kreuzzug, um das Himmelreich zu gewinnen und das Grab Jesu von den Sarazenen zu befreien. Doch statt den Himmel zu erobern gewinnt die Dreizehnjährige die Hölle der Sklaverei in Ägypten. Bedingungslos den Sarazenen ausgeliefert, schwebt sie jeden Tag zwischen Leben und Tod.

 

Wird sie jemals die Heimat wieder sehen und kann eine verbotene Liebe Johanna retten? Oder wird diese ihr Leben fordern …“


Hier die Vorschau des Covers:

„Die Sklavin des Sarazenen“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/die-sklavin-des-sarazenen-uwe-goeritz-9783744851510

„Die Sklavin des Sarazenen“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744851516/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1501132968

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783744851510

Mein Buch „Die Sklavin des Sarazenen“ ist auch als eBook erhältlich:

 

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-4622-6 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

 

Leseprobe:

„… Eigentlich war es schon komisch, das bisher alles gut gegangen war. Sie hatte schon viel über Räuber gehört und sie Beide waren hier ganz alleine. Der Mann vorn auf dem Karren hatte ein Schwert an seiner Seite und sie trug einen langen Dolch am Gürtel, aber der war eher nur Schmuck. Die Mutter hatte darauf bestanden, dass Grunhilda ihn trug. Umgehen konnte sie nicht wirklich damit. Er schlug nur beim rütteln des Wagens immer gegen ihre Hüfte und am liebsten hätte sie ihn abgelegt, aber sie hatte es ja der Mutter versprochen ihn zu tragen. Sie zog die Waffe heraus und betrachte-te den Griff. Er war sehr kostbar gearbeitet, aber die Klinge war nicht wirklich wertvoll. Es war eher ein Werkzeug. Der Wagen sprang und der Dolch fiel ihr aus der Hand zu Boden. Als Grunhilda sich nach ihm Bückte, schlug ein Pfeil genau da ein, wo gerade noch ihr Kopf gewesen war. Irgendjemand hatte von draußen hier herein geschossen. Der Wagen begann immer schneller zu werden und sie musste sich mit beiden Händen festhalten. Nun wurde sie noch viel mehr im Wagen herum geworfen. Es schien immer schneller zu gehen. Passte der Kutscher denn nicht auf? Oder wollte er so schnell wie möglich weg von den Räubern?

 

Grunhilda beugte sich nach draußen und erschrak. Der Platz vorn war leer! Der Kutscher war verschwunden und die Pferde rannten ohne Führung immer schneller.

Langsam aber stetig zog das Schiff der Sonne entgegen, die sich immer weiter über den Horizont nach oben bewegte. Ein kontinuierlicher Wind blähte das Segel auf, das an vielen Stellen auch schon geflickt war. Anscheinend war an diesem Schiff nichts mehr vollkommen in Ordnung. Selbst die Hose des Kapitäns, der gerade an Johanna vorbei ging, hatte auf der Rückseite einen aufgenähten Flicken. Als die Sonne am höchsten Punkt stand, begann das Schiff im Wind zu schwanken. Einige der Passagiere tauchten aus dem Laderaum auf und versuchten sich an der frischen Luft davon zu erholen, dass ihnen im Laderaum übel geworden war. Da die meisten schon einen Tag nichts mehr gegessen hatten, konnten sie sich auch nicht mehr übergeben, aber bleich waren sie alle.

 

Einzig Johanna genoss die Fahrt. Der Wind wehte durch ihre Haare und sie stand direkt am vorderen Ende des Bootes. Eine junge Frau, die sich mit Uta vorstellte, blieb in ihrer Nähe sitzen und die anderen verschwanden wieder im Laderaum. Zum Schluss waren nur noch die Beiden und der Kapitän auf dem Deck. Uta war ein paar Jahre älter als Johanna und sie kam auch aus Köln. Für Johanna war es schon komisch, dass sie nach so einer langen Reise sich erst hier auf dem Schiff anfreundeten.

Sie waren schon ein paar Tage unterwegs, als Johanna ein fremdes Segel sah, das schnell auf sie zukam. Das Segel sah anders aus, als das ihrige. Als sie den Kapitän darauf hinwies wurde die-ser nervös. Er lief nach unten und kam kurz darauf mit Pfeil und Bogen wieder zurück. „Seeräuber!“ rief er seinen Männern zu und auch diese bewaffneten sich schnell. Die beiden Frauen erschraken und gingen zurück zu der Treppe, die in den Laderaum führte. Von dort aus schaute Johanna auf das fremde Schiff zurück, das nun sehr viel größer war.

Die drei Männer vergingen sich an ihr und sie hörte Schreie, ohne wirklich zu begreifen, dass sie es selbst war, die schrie.

 

Später fand sie sich nackt in der Zelle wieder und einer der Männer brachte ihr ein altes Kleid, dass sie mit Franziskas Hilfe überzog. Johanna rollte sich in der Ecke der Zelle zusammen und versuchte zu schlafen, was ihr nicht so richtig gelang. Was würde der nächste Tag für sie bringen? Schließlich fielen ihr die Augen doch noch zu und sie träumte von Hans, aber bevor sie ihn erreichen konnte, versank er im Meer. Davon schreckte sie auf und sah in der Dämmerung die Umrisse des Hofes. Franziska schlief neben ihr und Johanna setzte sich auf, mit dem Rücken an der Wand angelehnt. Mit angezogenen Beinen starrte sie vor sich hin. Einer der Männer kam in die Zelle und weckte damit auch Franziska. Er steckte Johannas Zopf so weit hoch, dass ihr Genick frei war. „Heute wirst du sterben!“ sagte er, als er die Zelle wieder verließ. Johanna nickte, schon bald würde sie wieder mit Hans vereint sein.

Wenig später kniete sie, mit auf dem Rücken gefesselten Händen, zwischen den Gefangenen und den Seeräubern. Sie sah zu Franziska hinüber und schaute direkt in die vor Schreck aufgerissenen Augen. Unmerklich nickte sie der Freundin zu, dann sah sie zu dem Mann, der auf der anderen Seite stand. Er hob das Schwert hoch und sie sah nach vorn. Sie betete und schloss dann die Augen. Leise flüsterte sie „Mein Schatz, gleich bin ich bei dir.“ Dann hörte sie ein Zischen in der Luft und hielt den Atem an. …“


Mein Buch „Kaperfahrt gegen die Hanse“

„Kaperfahrt gegen die Hanse“

Mein Buch „Kaperfahrt gegen die Hanse“ ist am 24.08.2015 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7386-2392-5

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Norddeutschland, Ende des 12 Jahrhunderts. Diese Geschichte handelt von 1160 bis 1200 zu Beginn der Hanse in einem kleinen Dorf an den Ufern der Ostsee. Eine kleine Gruppe von Fischern beginnt einen Kampf gegen die Übermächtig erscheinende Verbindung zwischen Kaufleuten der Hanse und den lokalen Fürsten.

Immer schlimmer werden sie ausgepresst, damit ihr Fürst Handel treiben kann. Unter Ausnutzung des Aberglaubens der Seemänner gelingt es ihnen, einen Teil des erpressten Eigentums zurück zu holen und unter der Bevölkerung zu verteilen.

Wie lange können sie aber der übermächtigen Allianz und der Macht des neuen Städtebundes widerstehen? “

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Kaperfahrt gegen die Hanse“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/kaperfahrt-gegen-die-hanse/9783738623925.html

„Kaperfahrt gegen die Hanse“ bei Amazon:
http://www.amazon.de/Kaperfahrt-gegen-die-Hanse-Goeritz/dp/3738623922

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:

http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783738623925

Mein Buch „Kaperfahrt gegen die Hanse“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7392-5854-6 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… In der Nacht versammelten sich alle Verschwörer an Heins Boot, dass er am Anleger ganz vorn festgemacht hatte, so dass er nicht an anderen Booten vorbei musste. Sie hatten sich mit Ruß schwarz geschmiert und waren halbnackt. Die kleinen Hörner, die Andreas auch noch rot angemalt hatte, hatten sie mit Bändern an ihren Köpfen befestigt. wenn sie sich gegenseitig an schauten, erschraken sie selber fast voreinander. Sie sahen aus wie Teufel aus der Hölle und sie stiegen in das Boot. Ab jetzt gab es kein zurück mehr, nun fiel auch die Anspannung von ihnen ab, ein jeder konzentrierte sich auf seine Aufgabe. Maria ging zum Strand hinunter und zündete das kleine Feuer an, an das sie sich setzte und das als Leuchtfeuer für die Fischer zur Orientierung bei der Rückfahrt zum Anleger dienen sollte.

Leise ruderten die sechs Männer los, auf die Kogge zu, die sich dunkel gegen den Horizont abzeichnete. Sie blieben eine kleine Strecke, etwa drei Schiffslängen, vor der Kogge liegen. Hein und Andreas glitten leise ins Wasser und schwammen vorsichtig und ohne einen Laut zur Kogge hinüber. Die Messer hatten sie zwischen die Zähne genommen. An der Kogge angelangt kletterten sie das Ankertau vorsichtig hinauf. Andreas rutschte kurz ab, aber ohne einen laut fing er sich wieder. „Das hatte sie nicht geübt.“ dachte er sich. Nacheinander gingen sie auf das Deck, Hein schlich nach hinten und Andreas verschloss vorn die Tür zur Kabine der Mannschaft. Zusammen gingen sie dann zur Ruderplattform am Heck und stiegen leise die Treppe an der Seite hinauf.

Als der Wachposten die beiden Teufel vor sich sah wurde er kreidebleich, das konnte man sogar im Mondlicht sehen, kein Wort entfuhr ihm vor Schreck. Er ging auf die Knie und betete ohne ein Wort, zitternd für seine Seele. Hein knebelte und fesselte ihn, dann winkten sie das Boot zu sich heran. Als das Fischerboot mit einem dumpfen Laut an die Kogge stieß öffnete sich die Tür der Kabine am Heck. An diese Tür hatten die beiden nicht gedacht, erschrocken schauten sich Hein und Andreas an, dann gingen sie an die vordere Kante der Plattform, an der eine kleine Reling angebracht war. Sie schauten nach unten auf das Deck. Der Kapitän kam unter ihnen, nur mit einer Unterhose bekleidet, schlaftrunken aus seiner Kabine auf das Deck gelaufen um das Geräusch zu erkunden. Er drehte sich zum Ruder um, schaute zum Heck um die Wache zu rufen und sah die beiden Teufel die gerade vor ihm von der Plattform sprangen. … „

Mein Buch „Im Zeichen des Löwen“

„Im Zeichen des Löwen“

Mein Buch „Im Zeichen des Löwen“ ist am 27.02.2015 im Verlag BoD erschienen (BoD –  Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de )

Die ISBN lautet: 978-3-7347-5911-6

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Die Geschichte spielt von 1147 bis 1163 im Volke der Sachsen in einem kleinen Dorf. Wolfgang und Heinrich kennen sich seit Kindertagen doch nun ist einer der Herzog und der andere ein Bauer. Kann ihre Freundschaft diese Kluft überbrücken? Wolfgang erwirbt sich in den vielen Kämpfen das Vertrauen seines Herzogs und darf das Banner mit dem Löwen im Kampf führen, doch der Kampf gegen das Volk der Slawen stellt diese Freundschaft auf immer neue Bewährungsproben. Kann Wolfgang, als halber Slawe, den Kampf gegen das Brudervolk mit seinem Gewissen vereinbaren? Zusammen mit Karl ist er als Oberhaupt für die Geschicke des Dorfes verantwortlich. Mit seiner Frau Gisela, seinen Bruder Siegfried und den anderen Bewohnern im Dorf bewältigt er die täglichen Herausforderungen des Lebens in einer Zeit als aus dem Dorf langsam eine kleine Stadt wird.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Und hier ist der Link zum Bestellformular bei Amazon …

Das Buch „Im Zeichen des Löwen“ bei BoD …

Diese Onlineshops führen mein Buch ebenfalls …

 

Mein Buch „Im Zeichen des Löwen“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7386-7777-5 und wird zum Verkaufspreis von 2.49 EUR angeboten.

Leseporobe:

„… Die Führer des Heeres, so auch Heinrich, blieben beim König in Rom. Wolfgang und ein Teil seiner Männer wurden nun zur Bewachung mit nach Rom genommen. Nach der Einnahme der Stadt hatte Heinrich Wolfgang zu seinem Bannerträger gemacht. Bei allen offiziellen Auftritten, bei denen Heinrich sein Banner dabei haben musste, war nun auch Wolfgang dabei. Rom war einfach eine sehr schöne Stadt mit vielen großen Häusern und Kirchen. Diese alte Stadt mit den Ruinen längst vergangener Zeiten faszinierte Wolfgang. Wann immer es ging versuchte er sich diese Stadt anzuschauen. In den Wirtshäusern gab es roten, süßen Wein der nicht mit dem Wein zu vergleichen war, den er aus der Heimat kannte.

Zusammen mit dem Wein nahm Wolfgang aber auch den Unmut der Römer auf. Sie als Sachsen waren hier als Eroberer nicht willkommen und er hatte daher lieber immer sein Schwert dabei und einen kühlen Kopf. Ein zu viel des Weins hätte sonst für ihn gefährlich werden können. Nicht nur, dass er in einen der Flüsse gestürzt wäre, sondern auch die heimlich gezogenen Messer hinter seinem Rücken in der Schänke galt es im Auge zu behalten. So mancher unvorsichtige Kämpfer war schon für immer verschwunden und er wollte ja zu Frau und Kinder zurück. Vor einem Jahr war er mit seinem Bruder noch auf Handelsreise gewesen. „Was der wohl jetzt machte?“ fragte sich Wolfgang. Er hoffte noch vor dem Winter wieder zu Hause zu sein, aber jetzt war es gerade mal Sommer.

….

Danach saßen alle auf, um zum Lager zurück zu reiten. In den Straßen Roms war von ferne ein Tumult zu hören der immer lauter wurde je mehr sich der Zug vorwärts bewegte. Von einigen Häuserdächern wurden sie nun mit Steinen und verdorbenen Gemüse beworfen. Die Begleitung des Kaisers versuchte mit den Schildern so viele Wurfgeschosse wie möglich abzuwehren. Vor sich, an einer Toröffnung, sah Wolfgang nun, dass die Bewohner der Stadt eine Sperre über die Straße gebaut hatten, um den Zug aufzuhalten. Mit gezogenem Schwert stürzten Heinrich und Wolfgang nach vorn und schlugen ein paar bewaffnete Bürger zurück. Heinrich saß schnell vom Pferd ab und band die Straßensperre an ihrer beiden Pferde. Zusammen zogen sie die Balken aus dem Weg damit der Zug des Kaisers weiter konnte.

So schnell sie konnten verließen alle die Stadt und versammelten sich auf den Hügeln bei ihrem Lager. Im Lager wurde nun die Feier der Kaiserkrönung durchgeführt, die zu solch einer schmählichen Flucht aus Rom geführt hatte. Bereits wenige Tage später brach das Heer die Zelte ab und setzte sich wieder in Richtung Norden in Bewegung. Je näher sie den Bergen kamen umso froher wurde Wolfgang, denn er wusste ja, das hinter diesen Bergen seine Familie auf ihn wartete, die er nun schon fast ein Jahr lang nicht mehr gesehen hatte.

Sie kamen schnell voran und nahmen auch wieder denselben Weg über die Berge, nur diesmal in die andere Richtung. Vor dem Aufstieg dankten sie alle in der kleinen Kapelle, dass sie den Kriegszug unbeschadet überstanden hatten und sie beteten auch für eine sichere Überquerung der Berge. Als die einheimischen Führer eingetroffen waren zogen sie alle am Morgen los und gegen Abend schlugen sie auf der anderen Seite auf einer großen Lichtung ihr Lager auf. … „

 

Vorherige ältere Einträge

Spamkommentare blockiert

Top Klicks auf meiner Seite

  • -
Katharina Münz

Wikinger im Herzen

Knusperstübchen

Foodblog – mit Liebe zum Genuss.

Sophieleben

"Ich hätte einen kürzeren Brief geschrieben, aber dazu hatte ich keine Zeit."

Inga`s neue Welt

Leben lernen !

Bücher, Manuskripte, Yoga und mehr

Mein Leben zwischen Manuskripten und MeditationThis WordPress.com siteis the cat’s pajamas

Putetets Stöberkiste

FOTOS kombiniert mit Gedichten - Geschichten - Gedanken / PHOTOS combined with poems - stories - thoughts

shortys by luise

Kritisch, charmante Statements zu Reisen, Menschen & Lifestyle

The Mystical Wayfarer

Let there be Light (Genesis 1:3)

Trigurtas

Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sind EINS

99buecher-blog

Der Blog für Lesebegeisterte

MARCUS JOHANUS

THRILLER AUTOR

Rosarote Zeilen

von Evelyn Rosar

Ekagatta Blog

Infos über Zen & Mystik - Zen-Meditation Wiesbaden

Wunderwaldverlag

Go for textflash.wordpress.com

weltenmitwoertern

Writer's Blog - Mystik, Science Fiction, Fantasy reflected - Inspiration & Konspiration

DeineWahreNatur

Du bist mehr als Du denkst.

kOPFkäfig

www.kopfkaefig.wordpress.com

Titus Maria Severinus Pauly

Ontologie & Gnoseologie

DIY Blog with Jane Carrot

Mein DIY - crafting - bastel - gute Laune Blog :-)

Nekos Geschichtenkörbchen

Geschichten von Neko

hexenworte

Traditionen, Geschichten und Wissen eines alten Weges

W8Screens

Pixel and more

Frida's Text-Studio

Hier stelle ich "meine Schreibe" vor, meinen ersten veröffentlichten Roman, Lyrik, Märchen, gelegentlich ein Bild oder Foto

Conny Niehoff-Malerei

und lebens K U N S T

Autorenseite

Meine Blogs hier beschäftigen sich mit Politik, Liebe, Männern, Frauen, Aphorismen, Sex, Natur, Bayern u.v.m. Und unter „Home“ präsentiere ich mich als Autor.

lesegut...

alles was es mir wert scheint hier zu stehen...

Rosemarie Hofer

Fotografin für anspruchsvolle Kunden

FOTOGRÄFIN (Gisela Peter)

BILD SUCHT WAND...!!!

GOOD WORD for BAD WORLD

Residieren mit Familie, Job und einem Rattenschwanz

Greta Behrens

Bücher sind meine Leidenschaft

ameisen im kirschblütenhaufen

schreiben als antwort aufs schweigen

Janas Fotoblog

Janas Blog mit Fotos

Der Farbraum *

*Malerei SILVIA SPRINGORUM

Sehen, was ist.

Kontemplationen zu transzendentaler Berührung von Matthias Mala

Art - Kreativ - Goeritz

Uwes Blog über Bücher, Zen, Reiki, Buddha, Runen, Schamanen und vieles mehr ...

[FREI-TEXT-ER]

von wegen und Wind

Meeresrauschen...

... und Runengeflüster

paintings of johanh.moonen

Just another WordPress.com site

art gallery gerda.h

Meine iPad Welten - my iPad worlds - mis mundos iPad

*********************Sagittarius 1963****************************

138 Beiträge: Gedichte, Fabeln, wahre Geschichten - lustige, traurige, spannende & informative Beiträge. Viele Videos & Bilder _____________________________________________________________________________________________________________

%d Bloggern gefällt das: