Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“

„Liebe hinter Klostermauern“

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ ist am 01.11.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet 978-3-7448-8973-5

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Ein Leben wie im Kloster? Wollte sie das wirklich? Das fragt sich Karla, die Heldin dieser Geschichte, als sie auf Drängen ihrer Eltern in eine Hauswirtschaftsschule gehen muss, die sich in einem Kloster befindet. Doch dort lernt sie Rebecca kennen und verliebt sich in die gleichaltrige Frau.

Kann das gut gehen oder verstößt sie damit zu sehr gegen die Konventionen des Klosters und der Welt? Bleibt sie alleine zurück oder findet sie doch noch ihr Glück?“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/liebe-hinter-klostermauern-uwe-goeritz-9783744889735

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744889734

Diese Online-Shops führen das Buch „Liebe hinter Klostermauern“ ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7448-8973-5

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ ist auch als eBook erhältlich:

Das eBook erscheint mit der ISBN 978-3-7460-2019-8 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.
Leseprobe:

„… Zusammen mit Karla stellte sie die Getränke kalt, bereitete die Häppchen und die Dekoration vor. Nach dem Mittag kam dann die Band und machte die letzten Tests. Die laute Musik war überall im Haus zu hören und beschleunigte den Puls aller Frauen hier, bis auf die Nonnen und die Direktorin, obwohl die sicher auch dadurch einen beschleunigten Herzschlag bekamen, nur eben aus einem anderen Grund wie die Schülerinnen.

Für 17:00 Uhr war der Einlas geplant und die beiden Gastgeberinnen hatten sich schon in ein heißes Partyoutfit geworfen. Es war nur noch Zeit für einen kleinen Schwatz mit den fünf Männern und schon sollte es losgehen. Beide begrüßten ihre Gäste an der Tür und gaben Getränke aus. Schnittchen wurden gereicht und Rebecca hielt eine kleine Ansprache, doch da hörte vermutlich nur die Direktorin zu, alle anderen schauten schon sehnsüchtig auf die fünf Männer, die, keine drei Meter von ihnen entfernt, neben der Bühne standen.

Blicke flogen hin und her und endlich konnte die Band auf die Bühne und der Tanz begann. Rebecca hatte natürlich mit dem Engagement der Band ihr Budget schon wieder bei weitem überzogen, aber das war ihr die Sache wert gewesen. Rebecca und Karla liefen mit Getränken und Häppchen durch die Reihen der tanzenden Frauen und verteilten ihre Gaben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rebecca ihre Prüfung schon lange mit der Bestnote abgeschlossen. Keiner der Nonnen und auch nicht der Direktorin war aufgefallen, dass zeitweise nur vier Männer spielten, manchmal auch nur drei, einer war praktisch immer gerade auf der Toilette. Seltsamerweise verschwanden da auch immer einige der tanzenden Frauen und kamen wenig später mit einem Strahlen im Gesicht zurück. Was da so im Dunkel der Flure passierte, das entzog sich der Beobachtung der Lehrerinnen.

Aber es hat eben keinen Sinn, die Leiter zum Hühnerstall zu verschließen, wenn man danach den Fuchs durch die Tür zu den Hühnern lässt. …“

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Mein Buch „Anna und der Kurfürst“

„Anna und der Kurfürst“

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ ist am 20.11.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN: 978-3-7448-8200-2

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

312 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Es ist das Jahr 1710. Nach einer abenteuerlichen und gefährlichen Reise erreicht die siebzehnjährige Gräfin Anna Maria von Hohenfeld die sächsische Hauptstadt Dresden, wo sie die Hochzeit der Schwester vorbereiten soll, doch sie verliebt sich ausgerechnet in den Bräutigam. Kann diese Liebe wahr werden? Und was hat der Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen damit zu tun?

Ein Abenteuer folgt dem Nächsten in der großen Stadt für die junge Gräfin vom Lande.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/anna-und-der-kurfuerst-uwe-goeritz-9783744882002

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744882004/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1511606840&sr=1-2&refinements=p_27%3AUwe+Goeritz

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7448-8200-2

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7460-8521-0 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Zwei Soldaten spannten ihre Pferde an und setzten sich auf den Kutschbock. Harald sah die Frau an „Ich muss meine Schwester finden.“ sagte sie „So?“ fragte er und zeigte auf den Mantel, unter dem sie ja nackt war. Sie schüttelte den Kopf und öffnete die Truhe, die hinten an der Kutsche angebracht war. Sie kramte ein paar Sachen heraus und sagte dann „Könnt ihr euch mal alle umdrehen?“ was auch alle Soldaten machten. Sie bildeten einen Kreis um die Frau, wobei sie mit dem Rücken zu ihr standen und so das Umziehen der Gräfin verdeckten. Harald konnte aus dem Augenwinkel ein paar Blicke erhaschen, aber er hatte sie ja schon im Wald im Evaskostüm gesehen.

Wenig später war sie umgezogen und fragte „Wer gibt mir sein Pferd?“ auf ein Zeichen des Offiziers brachte einer der Männer, ein Diener aus seinem Schloss, sein Pferd. „Haben sie Hunger, Gräfin?“ fragte der Offizier und gab der nickenden Frau etwas Brot und Wein. Die zwei Soldaten sowie der andere Diener würden die Kutsche und den verletzten Hund nach Dresden bringen. Harald besah sich diese kleine Truppe. Es blieben noch siebzehn Soldaten, die zusammen mit ihm, seinem Diener Georg und der Gräfin die Verfolgung der Räuber übernehmen würden. Nachdem sie fertig gegessen hatte, zog die Frau die Pistolen aus dem Sattelholster und es sah so aus, als wüsste sie, was sie da tat. Vermutlich war es nicht das erste Mal für sie, dass sie Waffen in der Hand hatte. Auch wenn sie sich vielleicht noch nicht so richtig daran erinnern konnte. Kurze Zeit später steckten die geladenen Pistolen wieder vor dem Sattel in den beiden Taschen. „Können wir?“ fragte die Frau und die Soldaten saßen auf. Die beiden toten Kutscher waren von den Soldaten schnell beerdigt worden.

Georg half zuerst der Gräfin und dann ihm auf das Pferd, dann saß der Diener auch auf und spornte die zwei Hunde zur Suche an. Aber rund um die Kutsche war alles zertrampelt. Keiner der Hunde konnte hier eine Spur finden. Georg ritt mit den Tieren in beide Richtungen und hatte etwas später eine Spur gefunden. Sie führte den Waldweg wieder zurück und nun brachen alle auf. Georg und die Hunde führten die Truppe an. Den Schluss bildete die Kutsche, die auf der Straße dann nach Dresden abbiegen würde. Die Gräfin und er blieben in der Mitte der Soldaten. Er sah ihr an, dass sie immer noch versuchte, sich an alles zu erinnern, daher zeigte er Anna noch einmal das Medaillon mit dem Bild der Schwester. In dem blanken Feld daneben konnte sich die Gräfin im Spiegel sehen und vielleicht würde ihr das mehr helfen.

Eines Abends erhielt sie eine Einladung von einer feinen Dame zu einem Maskenball. Der ein paar Tage später stadtfinden sollte. Eigentlich war das ein Ball wie jeder andere auch, nur eben mit Masken, aber wer wollte, der konnte auch eine Verkleidung wählen. Anna überlegte, welche Verkleidung wohl am besten zu ihr passen würde und ihr Blick fiel auf eine der Skulpturen in dem Saal. Es war eine griechische Göttin und vielleicht konnte sie auch so etwas tragen. Es war zwar etwas gewagter, aber es war ja ein Maskenball.

Daher stand sie am nächsten Tag eher auf und fuhr zu einem Geschäft mit Schneiderei am Markt, wo sie sich die Maße für das Kleid abnehmen ließ. Muster dafür gab es ja genug. Überall standen die Figuren herum, sogar direkt vor dem Geschäft auf dem Markt. An einem kleinen Brunnen stand eine Gruppe von marmornen Göttinnen. Sie wollte nur die kleine Änderung, dass sie nicht, wie die Statuen, barbusig sein wollte, sondern der Ausschnitt noch das wesentliche verdecken sollte. Die Schneiderin machte sich sofort an das Werk und schon am nächsten Tag konnte Anna das Kleid abholen. Es war ein weißer, luftiger Hauch von nicht viel Stoff. War es vielleicht doch zu gewagt gewesen und nicht so gut gewählt? Doch sie hatte sich entschieden es zu tragen. Der Stoff floss nur so um ihren Körper und ihre Figur wurde darin besonders gut betont.

Der Ball begann und es war zum Glück warm genug. Wie eine Göttin fühlte sie sich auch und jeder versuchte mit ihr in ein Gespräch zu kommen. Ob das daran lag, dass sie nur dieses dünne Kleid auf der nackten Haut trug, konnte sie nicht sagen, aber fast alle Männer wollten mit ihr tanzen. Mitten unter den Gästen sah Anna einen besonders großen Mann. Er näherte sich ihr und sie sah, dass er als Sonnengott verkleidet war. Nur einer hier konnte sich so etwas erlauben und als der Mann vor ihr stand machte sie einen besonders tiefen Knicks. Dass der Mann damit einen besonderen Einblick auf ihre Oberweite bekam, nahm sie dabei gern in Kauf. Sie sagte „Majestät.“ und der Kurfürst, denn um niemanden sonst handelte es sich, nickte ihr wohlwollend zu.

In dem Saal waren nur einige Menschen anwesend. Der Richter, sein Schreiber, ein paar Soldaten, der angeklagte Räuber und ein paar Menschen, von deren Funktion Sofie keine Ahnung hatte. Der Prozess begann wie erwartet, der Räuber, Hans wie er sich nannte, stritt alles ab, was mit Raub und Mord zu tun hatte. Die Aussage von Sofie war da auch nicht wirklich hilfreicher. Jedes Mal, wenn Sofie den Mann ansah lächelte dieser. Vermutlich rechnete er im Kopf schon die zu zahlende Geldstrafe aus, denn bei der würde es vermutlich bleiben. Auch die tränenreiche Schilderung ihrer Todesangst unter dem Baum ließ den Richter nicht wirklich weich werden und für sie stimmen.

So standen sie nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Der Räuber und sein Opfer. Frech grinste er ihr in ihr Gesicht und Sofies Hals zog sich zusammen, so als ob die Schlinge noch darum gewesen wäre. Wenn ihnen nichts Besseres einfiel, so würde das Urteil wohl nicht zu ihren Gunsten ausfallen.

Sie blickte Harald von der Seite aus an, doch an seinem Gesichtsausdruck erkannte sie, dass auch er am Ende seiner Ratschläge war. Am Abend des Tages verkündete der Richter, dass er am nächsten Tag das Urteil fällen würde und ließ den Räuber wieder in das Gefängnis zurück bringen. Zu Sofies Entsetzen nun schon ohne Ketten. Das ließ nichts Gutes hoffen.

Verzweifelt flehte sie zu Gott, dass er ihr helfen möge. Dann machte sie sich zusammen mit Harald auf den Weg nach Hause. …“

Mein Buch „Griechische Küsse“

„Griechische Küsse“

Mein Buch „Griechische Küsse“ ist am 30.08.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7448-7274-4

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„War ihr ganzes bisheriges Leben eine einzige Lüge? Diese Frage stellt sich Jette, die Heldin dieser Geschichte. Nach dem Tod ihrer Mutter findet sie Hinweise darauf, dass die Geschichten, die ihr die Mutter über ihren Vater erzählt hatte so nicht ganz stimmten.
Sie macht sich auf die Suche nach ihm und beginnt eine Reise auf den Spuren der Mutter in eine Zeit, in der ihr Leben einst begann. Auf Kreta stolpert sie Grigori in die Arme und es scheint so, als ob die Geschichte ihres Lebens vollkommen neu geschrieben wird. Oder doch nicht? Macht sie die Fehler ihrer Mutter ebenfalls?“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Griechische Küsse“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/griechische-kuesse-uwe-goeritz-9783744872744

Mein Buch „Griechische Küsse“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744872742/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1504251666

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783744872744


Mein Buch „Griechische Küsse“ ist auch als eBook erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-6292-9 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Grigori hatte die Fenster offen gelassen und so kühlte sie der Fahrtwind etwas ab, aber immer noch war es mehr als heiß hier drin. Sie fühlte sich wie in der Sauna und der Schweiß lief ihr am Rücken herunter. Irgendwie war ihr das selbst unangenehm, aber sie konnte ja auch nichts daran ändern. Sie sah nach draußen und schaute auf die kleinen Straßen, die sich manchmal am Hang eines Berges entlang wanden. Links der Hang nach oben und rechts fünfhundert Meter bis zum Meer hinab. Nur getrennt durch eine kaum hüfthohe Mauer aus Steinen.

Das Meer glitzerte in tiefsten blau, das sie je gesehen hatte. Kleine Segelboote fuhren weit unter ihr dahin und manchmal sah sie die Schaumkronen der Wellen, die sich an vorliegenden Felsspitzen im Meer brachen. Als sie an einer kleinen Bucht vorbei kamen fragte Grigori sie, ob sie sich kurz frisch machen wollte und sie schaute auf das Taxameter. Der Mann schaltete es kurz aus und daraufhin nickte sie. Das Wasser sah so verlockend kalt aus. Grigori parkte am Rande des Sandstrandes, der um diese Zeit anscheinend vollkommen Menschenleer war. Als sie aus dem Auto stieg und nur kurz die Füße auf den Sand setzte, wusste Jette auch warum.

Selbst durch die Schuhe spürte sie die Hitze an den Fußsohlen! Hier konnte niemand ohne Schuhe auch nur in die Nähe des Wassers gelangen. Nun stand sie in etwa fünfzig Metern vor dem erfrischenden Nass und konnte doch nicht hin. Grigori stieg nun ebenfalls aus und holte ein Paar Turnschuhe aus dem Kofferraum, die ihr natürlich bestimmt zwei Nummern zu groß waren, aber da sie diese bis oben hin schnüren konnte, würde sie die Schuhe auch beim Schwimmen nicht verlieren. Sie klappte den Koffer auf und nahm ihren Bikini heraus. „Kannst du dich bitte umdrehen?“ fragte sie ihn und er drehte sich, ganz der Gentlemen, auch sofort um.

Als sie sich, nachdem sie die Sachen gewechselt hatte, wieder aufrichtete sah sie ihn im Spiegel des Autos. Und wenn sie ihn sehen konnte, so hatte er sie auch sehen können. Schnell schaute er weg und sie bekam rote Ohren. Damit sie nichts dazu sagen musste, lief sie einfach in ihrem roten Bikini, mit den viel zu großen Schuhen, über den Strand. Es sah sicher etwas komisch aus, wie sie da so lief, aber das Wasser hatte eine angenehme Temperatur. Jette lief nur in etwa soweit rein, dass ihr das Wasser bis zur Hüfte stand und setzte sich dann einfach hin. Die Abkühlung tat ihr gut und schon nach ein paar Minuten lief sie wieder zurück zum Auto. …“

Mein Buch „Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“

„Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“

Mein Buch „Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ ist am 29.09.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7412-7920-1

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Manchmal geht es in der Liebe zu wie in einem Ponyhof. Zwei Treffen sich und trennen sich wieder, oder sie bleiben zusammen für immer und bilden eine kleine Familie. Ramona, die Heldin dieser Geschichte, liebt ihr Pflegepferd Rodrigo über alles.
Außer ihm hat sie keine Freunde, weder auf Arbeit noch privat klappt es bei ihr.
Durch Rodrigo ist sie mit der Welt verbunden und durch den Hengst findet sie ihr Glück. Im Ponyhof und auch in der Welt. “

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/die-liebe-ist-kein-ponyhof/9783741279201.html

„Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/Die-Liebe-ist-ein-Ponyhof/dp/374127920X

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783741279201

Mein Buch „Die Liebe ist (k)ein Ponyhof“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7431-5515-2 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Schon ein paar Stunden ritten sie nebeneinander her. Rodrigo verstand sich gut mit Lisa und das war die Hauptsache beim Ausritt. Am schlimmsten wäre es gewesen, wenn sich die beiden Pferde nicht leiden konnten, dann wäre ein gemeinsamer Ausritt praktisch unmöglich gewesen. Die beiden Frauen führten die Pferde so, wie sie es sich auf der Karte angesehen hatten. Nach einem Waldweg waren sie über ein Feld geritten und danach über eine Wiese.

Sie konnten sich über fast alles unterhalten, was ihnen beiden so auf den Herzen lag. Die Pferde würden sie nicht verraten und sonst war keine Menschenseele da, die sie belauschen konnte. So konnte auch Ramona von Achim erzählen. Im Stall wusste sie ja nie, ob er nicht doch gerade in der nächsten Box sauber machte und es vielleicht hören konnte. Das wäre ihr peinlich gewesen. Sonya erzählte aber nicht so viel, weder von ihrem Freund noch von ihrem Zuhause. Aber die Freundin wollte sie nicht bedrängen, irgendwann würde Sonya schon mal mit der Sprache rausrücken.

Hindernisse gab es keine, es sollte ja auch ein gemütlicher Sonnabend werden und kein Anstrengender. Gerade hatten sie die kleine Windmühle passiert, die an der Auffahrt zum Stall stand und dieser war schon in ein paar hundert Metern zu sehen. Als sie eine kleine Buschgruppe passieren mussten und plötzlich ein lauter Knall direkt neben ihnen zu hören war.

Rodrigo war von den Vieren am meisten erschrocken und ging vorn hoch. Ramona konnte sich nicht mehr halten und flog nach hinten weg. Sie konnte wie in Zeitlupe sehen, wie sich das Pferd entfernte, Sonya die Zügel von Rodrigo griff und ihn beruhigte. Dann kam der Boden langsam hinter ihr näher, sie sah den Himmel mit den weißen Wolken über sich, dann schlug sie auf und es wurde schwarz.

Eine schaukelnde Bewegung riss sie zurück. Der Himmel war wieder über ihr, aber sie wurde getragen. Ein fremder Mann trug sie auf Armen und sie fühlte sich unendlich sicher und geborgen. So wie damals, als sie sich mit acht Jahren das Knie aufgeschlagen hatte und der Vater sie nach Hause trug. Der Mann hier war etwa zehn Jahre älter als sie und offensichtlich stark. Er trug sie sicher schon eine ganze Weile und es schien ihm nichts auszumachen.

Endlich erreichten sie das Haus neben dem Stall, wo der Mann sie auf einem Sofa im Zimmer des Nachtwächters ablegte. Ramonas Kopf brummte, aber sicher hatte der Helm das Schlimmste verhindert. „Und Rodrigo?“ waren ihre ersten Worte. „Deinem Pferd geht es gut.“ sagte der Mann „Ein paar Kinder haben mit Knallkörpern rumgespielt.“ erklärte er weiter, dann kam eine Ärztin und untersuchte Ramona. Der Mann zog sich zurück, blieb aber im Zimmer.

„Nichts gebrochen. Nur ein paar blaue Flecke. Sie haben ganz schönes Glück gehabt.“ sagte die Frau zu Ramona und packte ihre Tasche wieder zusammen. Sonya kam in den Raum und setzte sich zu ihrer Freundin. „Alles gut. Ruhe dich aus. Ich schaue noch mal nach den Pferden.“ sagte sie und verschwand dann zusammen mit der Ärztin wieder. Der Mann war noch immer da. Besorgt schaute er zu Ramona, die gerade versuchte aufzustehen und noch etwas schwankte. Behutsam fing er sie auf. Das Gefühl der Geborgenheit war wieder in ihr. „Danke.“ sagte sie und gemeinsam verließen sie das Haus.

„Übrigens ich bin Siegfried. Oder Sigi, wie sie mich hier alle nennen. Mir gehören ein paar Pferde hier.“ „Ramona. Ich danke dir. Kann ich mich für deine Hilfe revanchieren?“ fragte sie, doch er winkte ab. „Ich lade dich zum Essen ein. Heute Abend um acht im Apollo?“ beharrte sie auf ihrer Meinung, der Mann nickte zustimmend und Ramona setzte sich in ihr Auto, zu dem er sie, untergehakt, geführt hatte. Beim Abfahren winkte sie ihm zu. …“

Meine Bücher

Winterzeit ist Lesezeit:
Mit einem meiner bisher erschienenen Bücher vergeht die Zeit auch am Badesee wie im Fluge.
Alle Bücher sind auch als E-Book bei Amazon, iTunes, AppStore und im GooglePlayStore erhältlich.
Als e-Books kosten sie einheitlich 2,49 Euro. In den ersten vier Wochen nach dem Erscheinen nur 1,49 Euro. 
Als eBook sofort lesebereit:
Alle Infos finden Sie immer unter www.Goeritz-Netz.de

Mein Buch „Cecilia im Bann der Liebe“

„Cecilia im Bann der Liebe“

Mein Buch „Cecilia im Bann der Liebe“ ist am 29.03.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7392-4583-6

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Was ist Liebe und warum kann sie uns in ihren Bann ziehen? Kann Mann oder Frau das mit dem Kopf entscheiden? Oder ist da eine rationale Entscheidung völlig unnütz? Cecilia, die Heldin dieser Geschichte, beginnt ihrem Kopf zu folgen, wo sie ihrem Herz hätte folgen sollen.
Gibt es für sie die Chance, diese Entscheidung zu revidieren? Oder bleibt sie allein und unglücklich zurück?“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Cecilia im Bann der Liebe“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/cecilia-im-bann-der-liebe/9783739245836.html

„Cecilia im Bann der Liebe“ bei Amazon:
http://www.amazon.de/Cecilia-Bann-Liebe-Uwe-Goeritz/dp/3739245832

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7392-4583-6

Mein Buch „Cecilia im Bann der Liebe“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-4701-9 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Die Freundin stand auf, mit einem Griff hatte sie ein schönes, blaues, ärmelloses Top in der Hand und hielt es hoch. „Dazu noch deinen roten Rock und dann geht das.“ legte sie fest und die Freundin verschwand damit im Bad. Es dauerte aber eine ganze Weile, bis sie aus dem Bad kam. Haare, Makeup und ihre Sachen, alles sollte möglichst perfekt sein. „Du meinst das ernst.“ fragte Barbara, sie kannte ihre Freundin zu gut und wenn die sogar dunklen Liedschatten aufgelegt hatte, dann war es was Besonderes.

Verlegen nickte Cecilia, auch wenn sie sich dessen bis gerade eben nicht sicher gewesen war. Auch Barbara war nun fertig und betrachtete sich noch mal im Spiegel. „Ist der Rock zu lang?“ fragte sie Cecilia „Ein Stück kürzer und er würde als Gürtel durchgehen.“ sagte Cecilia „Dann ist es perfekt.“ entgegnete Barbara. Die Freundin schüttelte den Kopf „Da kann man fast deinen Slip sehen.“ „Wenn es nur fast ist, dann ist es gut. Lass uns losgehen.“ sagte Barbara, als sie ihre Tasche vom Bett nahm.

Sie zogen die Tür ins Schloss und liefen lachend die Treppe hinunter. Als Barbara den Schlüssel an der Rezeption abgab, kam Klaus mit seinen Freunden von oben herunter. Er war in Hemd und kurzer Jeans und hatte sicher dafür nur einen Bruchteil der Zeit gebraucht, die Barbara im Zimmer verbracht hatte, um ihre Locken zurecht zu machen. Sie fiel Klaus fast um den Hals und schon ging die kleine Gruppe aus dem Hotel nach draußen.

Es waren nur etwa hundert Meter zu laufen und doch hatte Cecilia alle Not, die drei Freunde von Klaus auf Abstand zu halten, zumindest bis sie in dem Lokal waren. Danach verteilten sie sich über den ganzen Saal und versuchten ihr Glück mit den anderen anwesenden Damen. Die meisten hatten noch kürzere Röcke an als Barbara und auch die meisten Tops ließen den Bauch frei. Um das zu toppen hätte man sich im Bikini in die Mitte des Saals stellen müssen. Dabei war Cecilia noch nicht mal die Älteste der anwesenden Damen, aber ihr Rock war mehr als doppelt so lang wie der Durchschnitt hier. Er ging ihr bis zur Mit-te der Oberschenkel und das war ihr schon fast zu kurz. Dabei liebte sie diesen Rock.

Cecilia suchte sich einen freien Tisch in der Nähe der Tür, um zu sehen, wenn Paul herein kommen würde. Es dauerte eine ganze Weile, bis er durch die Tür kam. Er hatte einen Anzug an, der sich deutlich durch seine Eleganz vom Rest der Anzugsordnung der Männer abhob. So wie auch ihre Kleidung sich von der der Damen abge-hoben hatte. Wenn man bei den meisten noch von Damen sprechen wollte.

Er ließ seinen Blick durch den Saal schweifen, dabei saß sie fast neben ihm. Schließlich hatte er sie entdeckt und setzte sich an den Tisch. Aber an diesem Tisch blieben sie nicht lange. Sie tanzten fast jede Runde. Es war so ein schönes Gefühl in seinen Armen zu liegen und er tanzte so gut. Wie aus Versehen drückte sie ihren Körper immer wieder ganz dicht an ihn heran. Jede Berührung setzte wieder die Wellen des Nachmittages in ihr frei und sie genoss diese unbeabsichtigten Berüh-rungen. Die Träger des Tops scheuerten zwar auf der verbrannten Haut, aber das nahm sie einfach jetzt so hin. Trotz der Musik konnten sie sich auch etwas unterhalten, auch wenn es mehr ein Brüllen war. Das zuckende Licht der Beleuchtung in dem Saal reizte die Augen immer mehr. Ab und zu setzten sie sich daher an die Bar im hinteren Teil des Lokals, wo es etwas stiller war und stießen mit einem Cocktail an.

Als das Lokal schloss gingen sie langsam zum Hotel zurück. Wie zwei verliebte Teenager stan-den sie dort vor dem Eingang herum und wussten nicht wohin mit ihren Händen oder Blicken. Cecilia überlegte, ob sie ihn mit auf ihr Zimmer nehmen sollte. Irgendetwas wollte es und etwas anderes hemmte sie, obwohl sie sich doch bereits am Nachmittag auf dem Schiff geliebt hatten. Nur ein kurzer Kuss, flüchtig auf seine Lippen gedrückt blieb ihr. Hatte sie Angst vor dem, was wohl passieren würde? Doch was hätte da anders sein können als auf dem Schiff? Eigentlich wollte sie sich doch an ihn drücken, seine starken Hände auf sich spüren. Woher dann diese Schüchternheit? Bevor die Gedanken zu stark werden würden verabschiedete sie sich schnell von Paul. …“

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“

„Liebe hinter Klostermauern“ >

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ ist am 01.11.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet 978-3-7448-8973-5

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Ein Leben wie im Kloster? Wollte sie das wirklich? Das fragt sich Karla, die Heldin dieser Geschichte, als sie auf Drängen ihrer Eltern in eine Hauswirtschaftsschule gehen muss, die sich in einem Kloster befindet. Doch dort lernt sie Rebecca kennen und verliebt sich in die gleichaltrige Frau.

Kann das gut gehen oder verstößt sie damit zu sehr gegen die Konventionen des Klosters und der Welt? Bleibt sie alleine zurück oder findet sie doch noch ihr Glück?“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ bei BoD:
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Mein Buch „Liebe hinter Klostermauern“ ist auch als eBook erhältlich:

Das eBook erscheint mit der ISBN 978-3-7460-2019-8 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.
Leseprobe:

„… Zusammen mit Karla stellte sie die Getränke kalt, bereitete die Häppchen und die Dekoration vor. Nach dem Mittag kam dann die Band und machte die letzten Tests. Die laute Musik war überall im Haus zu hören und beschleunigte den Puls aller Frauen hier, bis auf die Nonnen und die Direktorin, obwohl die sicher auch dadurch einen beschleunigten Herzschlag bekamen, nur eben aus einem anderen Grund wie die Schülerinnen.

Für 17:00 Uhr war der Einlas geplant und die beiden Gastgeberinnen hatten sich schon in ein heißes Partyoutfit geworfen. Es war nur noch Zeit für einen kleinen Schwatz mit den fünf Männern und schon sollte es losgehen. Beide begrüßten ihre Gäste an der Tür und gaben Getränke aus. Schnittchen wurden gereicht und Rebecca hielt eine kleine Ansprache, doch da hörte vermutlich nur die Direktorin zu, alle anderen schauten schon sehnsüchtig auf die fünf Männer, die, keine drei Meter von ihnen entfernt, neben der Bühne standen.

Blicke flogen hin und her und endlich konnte die Band auf die Bühne und der Tanz begann. Rebecca hatte natürlich mit dem Engagement der Band ihr Budget schon wieder bei weitem überzogen, aber das war ihr die Sache wert gewesen. Rebecca und Karla liefen mit Getränken und Häppchen durch die Reihen der tanzenden Frauen und verteilten ihre Gaben. Zu diesem Zeitpunkt hatte Rebecca ihre Prüfung schon lange mit der Bestnote abgeschlossen. Keiner der Nonnen und auch nicht der Direktorin war aufgefallen, dass zeitweise nur vier Männer spielten, manchmal auch nur drei, einer war praktisch immer gerade auf der Toilette. Seltsamerweise verschwanden da auch immer einige der tanzenden Frauen und kamen wenig später mit einem Strahlen im Gesicht zurück. Was da so im Dunkel der Flure passierte, das entzog sich der Beobachtung der Lehrerinnen.

Aber es hat eben keinen Sinn, die Leiter zum Hühnerstall zu verschließen, wenn man danach den Fuchs durch die Tür zu den Hühnern lässt. …“

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“

„Anna und der Kurfürst“

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ ist am 20.11.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN: 978-3-7448-8200-2

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

312 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Es ist das Jahr 1710. Nach einer abenteuerlichen und gefährlichen Reise erreicht die siebzehnjährige Gräfin Anna Maria von Hohenfeld die sächsische Hauptstadt Dresden, wo sie die Hochzeit der Schwester vorbereiten soll, doch sie verliebt sich ausgerechnet in den Bräutigam. Kann diese Liebe wahr werden? Und was hat der Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen damit zu tun?

Ein Abenteuer folgt dem Nächsten in der großen Stadt für die junge Gräfin vom Lande.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ bei BoD:
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Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Zwei Soldaten spannten ihre Pferde an und setzten sich auf den Kutschbock. Harald sah die Frau an „Ich muss meine Schwester finden.“ sagte sie „So?“ fragte er und zeigte auf den Mantel, unter dem sie ja nackt war. Sie schüttelte den Kopf und öffnete die Truhe, die hinten an der Kutsche angebracht war. Sie kramte ein paar Sachen heraus und sagte dann „Könnt ihr euch mal alle umdrehen?“ was auch alle Soldaten machten. Sie bildeten einen Kreis um die Frau, wobei sie mit dem Rücken zu ihr standen und so das Umziehen der Gräfin verdeckten. Harald konnte aus dem Augenwinkel ein paar Blicke erhaschen, aber er hatte sie ja schon im Wald im Evaskostüm gesehen.

Wenig später war sie umgezogen und fragte „Wer gibt mir sein Pferd?“ auf ein Zeichen des Offiziers brachte einer der Männer, ein Diener aus seinem Schloss, sein Pferd. „Haben sie Hunger, Gräfin?“ fragte der Offizier und gab der nickenden Frau etwas Brot und Wein. Die zwei Soldaten sowie der andere Diener würden die Kutsche und den verletzten Hund nach Dresden bringen. Harald besah sich diese kleine Truppe. Es blieben noch siebzehn Soldaten, die zusammen mit ihm, seinem Diener Georg und der Gräfin die Verfolgung der Räuber übernehmen würden. Nachdem sie fertig gegessen hatte, zog die Frau die Pistolen aus dem Sattelholster und es sah so aus, als wüsste sie, was sie da tat. Vermutlich war es nicht das erste Mal für sie, dass sie Waffen in der Hand hatte. Auch wenn sie sich vielleicht noch nicht so richtig daran erinnern konnte. Kurze Zeit später steckten die geladenen Pistolen wieder vor dem Sattel in den beiden Taschen. „Können wir?“ fragte die Frau und die Soldaten saßen auf. Die beiden toten Kutscher waren von den Soldaten schnell beerdigt worden.

Georg half zuerst der Gräfin und dann ihm auf das Pferd, dann saß der Diener auch auf und spornte die zwei Hunde zur Suche an. Aber rund um die Kutsche war alles zertrampelt. Keiner der Hunde konnte hier eine Spur finden. Georg ritt mit den Tieren in beide Richtungen und hatte etwas später eine Spur gefunden. Sie führte den Waldweg wieder zurück und nun brachen alle auf. Georg und die Hunde führten die Truppe an. Den Schluss bildete die Kutsche, die auf der Straße dann nach Dresden abbiegen würde. Die Gräfin und er blieben in der Mitte der Soldaten. Er sah ihr an, dass sie immer noch versuchte, sich an alles zu erinnern, daher zeigte er Anna noch einmal das Medaillon mit dem Bild der Schwester. In dem blanken Feld daneben konnte sich die Gräfin im Spiegel sehen und vielleicht würde ihr das mehr helfen.

Eines Abends erhielt sie eine Einladung von einer feinen Dame zu einem Maskenball. Der ein paar Tage später stadtfinden sollte. Eigentlich war das ein Ball wie jeder andere auch, nur eben mit Masken, aber wer wollte, der konnte auch eine Verkleidung wählen. Anna überlegte, welche Verkleidung wohl am besten zu ihr passen würde und ihr Blick fiel auf eine der Skulpturen in dem Saal. Es war eine griechische Göttin und vielleicht konnte sie auch so etwas tragen. Es war zwar etwas gewagter, aber es war ja ein Maskenball.

Daher stand sie am nächsten Tag eher auf und fuhr zu einem Geschäft mit Schneiderei am Markt, wo sie sich die Maße für das Kleid abnehmen ließ. Muster dafür gab es ja genug. Überall standen die Figuren herum, sogar direkt vor dem Geschäft auf dem Markt. An einem kleinen Brunnen stand eine Gruppe von marmornen Göttinnen. Sie wollte nur die kleine Änderung, dass sie nicht, wie die Statuen, barbusig sein wollte, sondern der Ausschnitt noch das wesentliche verdecken sollte. Die Schneiderin machte sich sofort an das Werk und schon am nächsten Tag konnte Anna das Kleid abholen. Es war ein weißer, luftiger Hauch von nicht viel Stoff. War es vielleicht doch zu gewagt gewesen und nicht so gut gewählt? Doch sie hatte sich entschieden es zu tragen. Der Stoff floss nur so um ihren Körper und ihre Figur wurde darin besonders gut betont.

Der Ball begann und es war zum Glück warm genug. Wie eine Göttin fühlte sie sich auch und jeder versuchte mit ihr in ein Gespräch zu kommen. Ob das daran lag, dass sie nur dieses dünne Kleid auf der nackten Haut trug, konnte sie nicht sagen, aber fast alle Männer wollten mit ihr tanzen. Mitten unter den Gästen sah Anna einen besonders großen Mann. Er näherte sich ihr und sie sah, dass er als Sonnengott verkleidet war. Nur einer hier konnte sich so etwas erlauben und als der Mann vor ihr stand machte sie einen besonders tiefen Knicks. Dass der Mann damit einen besonderen Einblick auf ihre Oberweite bekam, nahm sie dabei gern in Kauf. Sie sagte „Majestät.“ und der Kurfürst, denn um niemanden sonst handelte es sich, nickte ihr wohlwollend zu.

In dem Saal waren nur einige Menschen anwesend. Der Richter, sein Schreiber, ein paar Soldaten, der angeklagte Räuber und ein paar Menschen, von deren Funktion Sofie keine Ahnung hatte. Der Prozess begann wie erwartet, der Räuber, Hans wie er sich nannte, stritt alles ab, was mit Raub und Mord zu tun hatte. Die Aussage von Sofie war da auch nicht wirklich hilfreicher. Jedes Mal, wenn Sofie den Mann ansah lächelte dieser. Vermutlich rechnete er im Kopf schon die zu zahlende Geldstrafe aus, denn bei der würde es vermutlich bleiben. Auch die tränenreiche Schilderung ihrer Todesangst unter dem Baum ließ den Richter nicht wirklich weich werden und für sie stimmen.

So standen sie nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Der Räuber und sein Opfer. Frech grinste er ihr in ihr Gesicht und Sofies Hals zog sich zusammen, so als ob die Schlinge noch darum gewesen wäre. Wenn ihnen nichts Besseres einfiel, so würde das Urteil wohl nicht zu ihren Gunsten ausfallen.

Sie blickte Harald von der Seite aus an, doch an seinem Gesichtsausdruck erkannte sie, dass auch er am Ende seiner Ratschläge war. Am Abend des Tages verkündete der Richter, dass er am nächsten Tag das Urteil fällen würde und ließ den Räuber wieder in das Gefängnis zurück bringen. Zu Sofies Entsetzen nun schon ohne Ketten. Das ließ nichts Gutes hoffen.

Verzweifelt flehte sie zu Gott, dass er ihr helfen möge. Dann machte sie sich zusammen mit Harald auf den Weg nach Hause. …“

Mein Buch „Die Tochter aus dem Wald“

„Die Tochter aus dem Wald“

Mein Buch „Die Tochter aus dem Wald“ ist am 28.09.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7448-9330-5

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte spielt im Grenzgebiet zwischen römischen Reich und Germanien, sowie in den Städten, die dort gegründet wurden, in der Mitte des ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Viele germanische Männer und Frauen waren von den Annehmlichkeiten der Zivilisation angetan und wollten dort nicht mehr weg, wenn sie diese erst einmal erkannt hatten. Oft schon als Kinder von den Römern als Geiseln genommen, lernten sie das Leben in der Zivilisation kennen und schätzen.

Trotz der Annehmlichkeiten des Lebens in Rom gab es dort auch die Kehrseite der Zivilisation zu erleben. Frauen und Sklaven hatten keinerlei Rechte. Im Gegensatz zu den germanischen Stämmen, wo es keine Sklaven gab und die Frauen den Männern rechtlich fast gleichgestellt waren. So lebten sie immer mit dem Blick auf die andere Seite des Limes oder der Flüsse, auf dem das wilde und unzivilisierte, jedoch freie Land ihrer Ahnen lag.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Die Tochter aus dem Wald“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/die-tochter-aus-dem-wald-uwe-goeritz-9783744893305

„Die Tochter aus dem Wald“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744893308/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1507110567

Folgende Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:

http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7448-9330-5

Mein Buch „Die Tochter aus dem Wald“ ist auch als eBook erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-9184-4 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Mein Buch „Griechische Küsse“

„Griechische Küsse“

Mein Buch „Griechische Küsse“ ist am 30.08.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7448-7274-4

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„War ihr ganzes bisheriges Leben eine einzige Lüge? Diese Frage stellt sich Jette, die Heldin dieser Geschichte. Nach dem Tod ihrer Mutter findet sie Hinweise darauf, dass die Geschichten, die ihr die Mutter über ihren Vater erzählt hatte so nicht ganz stimmten.

Sie macht sich auf die Suche nach ihm und beginnt eine Reise auf den Spuren der Mutter in eine Zeit, in der ihr Leben einst begann. Auf Kreta stolpert sie Grigori in die Arme und es scheint so, als ob die Geschichte ihres Lebens vollkommen neu geschrieben wird. Oder doch nicht? Macht sie die Fehler ihrer Mutter ebenfalls?“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Griechische Küsse“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/griechische-kuesse-uwe-goeritz-9783744872744

Mein Buch „Griechische Küsse“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744872742/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1504251666


Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:

http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783744872744

Mein Buch „Griechische Küsse“ ist auch als eBook erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-6292-9  und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

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