Mein Fantasy-Geschichte „Die Hüterin der Schlangen“

Nur noch wenige Tage gibt es meine Fantasy-Geschichte „Die Hüterin der Schlangen“ als eBook zum Preis von 2,49 €

Hier dazu der Klappentext:

„In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit durch Naturkatastrophen und Kriege fast vollständig ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind auf ein Leben wie im Mittelalter zurückgefallen und bevölkern nun den Kontinent Mirento, der früher einmal Europa gewesen war.
Dieser Kontinent ist in fünf Reiche aufgeteilt.
Das Gleichgewicht zwischen den Kräften hängt an einem seidenen Faden und wird immer wieder durch die Überfälle der Tuck oder der Ritter von Mortunda empfindlich gestört.
Eine alte Sage berichtet davon, dass einst ein Kind geboren wird, das diese fünf Königreiche vereinigen wird und zu neuem Glanz führen kann, doch schon ziehen die dunklen Wolken des Kampfes abermals am Himmel auf.
Wird dieses Kind noch rechtzeitig das Licht der Welt erblicken, bevor ein neuer Krieg auch noch die letzten verbliebenen Menschen auslöschen wird?“

Leseprobe:

„… Müde schweifte Zondalas Blick über die Kühe, die sie gerade von der einen Weide zur nächsten Viehweide getrieben hatte. Auf den Hirtenstab gestützt versuchte sie ihren Rücken wieder gerade zu drücken. Eigentlich wäre das Treiben der Tiere nicht so schlimm gewesen, aber sie hatte ein Kälbchen tragen müssen, dass gerade erst geboren worden war und dass sie natürlich nicht zurücklassen konnte.
Normalerweise war das auch eine Aufgabe für mehr wie eine gewesen, aber die Männer des Dorfes hatten sich auf dem Ruf von Fürst Reinhold auf seiner Burg versammeln müssen und die Mutter war mit ihrer jüngsten Schwester in der Hütte geblieben. Gerade mal zwei Tage war die Kleine alt und auch die Mutter brauchte noch etwas Ruhe.
Mittlerweile lebte Zondala das vierzehnte Jahre in Wiesenland und seit einigen Jahren trug sie den Natterndolch an ihrer Seite, aber Reiter von Mortunda waren nicht wieder in die Ebene gekommen.
Die bekämpften sich im Norden mit den Kriegern von Cenobia. Dieser Kampf sorgte allerdings dafür, dass die Tuck nun viel öfter und auch viel weiter in den Norden kamen und die schutzlosen Dörfer überfielen.
Sicherlich hatte der Fürst auch deswegen die Männer zu sich gerufen.
Das Kälbchen neben ihr zupfte an ihrem Kleid und sie strich dem Tier über den Kopf. Hoffentlich dachte es nicht, dass Zondala seine Mutter war. Mit schieben und drücken brachte sie das Tier in die Nähe seiner wirklichen Mutter zurück, die das Kalb erst mal ausgiebig beschnupperte, bevor sie das Jungtier an das Euter ließ.
Schmatzend begann das Kalb zu trinken. Ruhig ließ das Mädchen ihre Augen über die grasende Herde gleiten. Alles war friedlich, dann ging ihr Blick nach Süden.
Dort unten lag das Land der Tuck. Schon von klein auf hatte die Mutter sie immer wieder vor den wilden Horden der plündernden Räuber gewarnt. Aber gesehen hatte sie die Männer bisher noch nie.
Wenn es nach ihr ging, so konnte das auch so bleiben.
War es aber klug vom Fürsten gewesen, alle Männer an einem Ort zusammenzuziehen? Hatte der alte Führer ihre Stämme und damit auch seine Dörfer schutzlos zurückgelassen? Natürlich war es früh im Jahr und die Ernte war noch auf dem Feld, aber es gab auch noch Vieh. So, wie die zwanzig Kühe, die sie gerade vor sich auf der Weide hatte.
Ihre Finger glitten über den Griff der Waffe an ihrem Gürtel. Freiwillig und ohne Gegenwehr würde sie keines der Tiere verlieren wollen, aber ein Mädchen gegen eine Horde von Reitern?
Zweifellos würde sie dabei verlieren. Nicht nur die Tiere, sondern sicher auch ihr Leben. Aber sie würde bis zum Schluss kämpfen. Mit der Übernahme des Hirtenstabes von ihrem Vater hatte sie ihm genau dies, ohne Worte, versprochen.
Diese Tiere waren ihr ganzer Besitz, ihr Reichtum, ihre einzige Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Der Boden war bei ihrem Dorf nicht so gut, als dass er sich für gutes Getreide eignen würde. Gras für die Kühe und Schafe wuchs hier. Aber das im Überfluss. Sie strich über die Flanken der Mutterkuh. Gut genährt war sie und damit waren auch Zondala und ihre Familie gut versorgt.
Sie trat ein paar Schritte zurück und setzte sich in das Gras. In der letzten Zeit hatten Wölfe ein paar der Schafe gerissen, aber die Kühe waren dafür viel zu groß. Daher musste sie sich über die grauen Tiere der Nacht keine Gedanken machen.
Die Jungen, die die Schafe auf der anderen Seite des Dorfes bewachten, die hatten jetzt keine Hirtenstäbe mehr. Sie trugen Lanzen gegen die Raubtiere bei sich.
Langsam senkte sich der Abend auf das Dorf herab und damit wurde es auch für sie Zeit, zur Hütte zurückzugehen. Doch als sie sich erheben wollte, zog eine Bewegung im hohen Gras ihre Aufmerksamkeit auf die Seite.
Es konnte auch der Wind gewesen sein, aber in sich spürte sie so ein Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmte.
Auf den Stab gestützt stand Zondala langsam auf und blickte angestrengt in das dichte Gras, das ihr bestimmt bis über die Knie reichte.
An einigen Stellen auch bis zur Hüfte und genau an solch einer Stelle war diese Bewegung gewesen. Auch die Kühe wurden unruhig und bestätigten damit ihren Verdacht.
Den Stab in beiden Händen, quer vor der Brust haltend, ging sie langsam nach vorn. Irgendein Raubtier hatte es auf die Herde abgesehen. Sicherlich nicht auf die ausgewachsenen Tiere, aber vielleicht auf das schwache Kälbchen! Blieb aber noch die Frage, ob es nur eines war, oder ein ganzes Rudel von wilden Tieren.
Schritt für Schritt schob sich Zondala zwischen das hohe Gras und das kleine Kalb.
Noch immer war nichts zu sehen und auch die Bewegung war nicht mehr zu erkennen. Aber das Gefühl der Bedrohung war noch da. Dann erkannte sie einen grauen Rücken nur wenige Schritte vor sich.
„Verschwinde!“, brüllte sie in die Dämmerung und sah im selben Augenblick in ein weit aufgerissenes Maul mit vielen spitzen Zähnen.
„Ein Wolf! Und ein ziemlich großer!“, raste es durch ihren Kopf.
Auf die Entfernung von drei Wolfslängen standen sich Mensch und Wolf, Auge in Auge, gegenüber. Sicherlich wäre nicht nur das Kalb ein leckerer Bissen für das Raubtier, sondern auch das Mädchen. Unendlich schien sich die Zeit zu dehnen und keiner der beiden Kontrahenten wollte rückwärtsgehen.
„Jetzt hau schon ab!“, schrie sie das Tier an, doch der Wolf nahm das offensichtlich als Angriffssignal. Mit aufgerissenem Maul flog er auf sie zu und Zondala riss den Stab nach oben, wodurch der Wolf ihn quer im Maul hatte, als sich seine Kiefer vor ihrem Gesicht schlossen.
Das Tier war stark, stärker als das Mädchen, aber sie wollte ihn nicht entkommen lassen und auch den Stab nicht loslassen. Sie drückte das Tier zu Boden und ein verzweifelter Ringkampf begann.
Zondala konnte keine Hand von dem Stab lösen, um an den Dolch zu gelangen. Sie drückte mit beiden Händen gegen das Tier, das ebenfalls den Stab nicht mehr losließ.
Schließlich entschied die Kuh den Ringkampf, indem sie dem Wolf einen Tritt mit dem Vorderbein versetzte und der Räuber jaulend zur Seite flog. Dabei riss er ihr aber den Stab aus der Hand.
Im Grase stehend schüttelte sich das Grautier und setzte erneut zum Todessprung an.
Im letzten Moment konnte Zondala den Doch aus der Scheide heraus reißen und der Wolf sprang direkt in die lange Klinge.
Jaulend, zappelnd und sterbend fiel er vor ihr zu Boden.
Während sie seinen Leben ein Ende setzte, tauchten die Jungen neben ihr auf, die von der anderen Weide herübergelaufen kamen.
Triumphierend schrie sie ein Freudengeheul in den Nachthimmel. Zu viert trugen sie das erlegte Raubtier in das Dorf hinüber.
Sein Fell würde von nun an vor ihrem Bett liegen! …“

Weiter lesen in meinem Buch „Die Hüterin der Schlangen“ auf 428 Seiten. Mit ISBN: 978-3-7534-4522-9, als Buch für 12,90  Euro und auch als eBook für 3,49 Euro

Alle Informationen immer unter: http://fantasy.goeritz-netz.de/7.html

„Die Hüterin der Schlangen“

Werbung in eigener Sache

Am 28.5.2021 ist meine Fantasyerzählung „Die Hüterin der Schlangen“ im Verlage BoD erschienen.

Sie ist als erster Teil einer Trilogie geplant.

Hier dazu der Klappentext:

„In einer fernen Zukunft hat sich die Menschheit durch Naturkatastrophen und Kriege fast vollständig ausgelöscht. Die wenigen Überlebenden sind auf ein Leben wie im Mittelalter zurückgefallen und bevölkern nun den Kontinent Mirento, der früher einmal Europa gewesen war.
Dieser Kontinent ist in fünf Reiche aufgeteilt.
Das Gleichgewicht zwischen den Kräften hängt an einem seidenen Faden und wird immer wieder durch die Überfälle der Tuck oder der Ritter von Mortunda empfindlich gestört.
Eine alte Sage berichtet davon, dass einst ein Kind geboren wird, das diese fünf Königreiche vereinigen wird und zu neuem Glanz führen kann, doch schon ziehen die dunklen Wolken des Kampfes abermals am Himmel auf.
Wird dieses Kind noch rechtzeitig das Licht der Welt erblicken, bevor ein neuer Krieg auch noch die letzten verbliebenen Menschen auslöschen wird?“

Leseprobe:

„… Müde schweifte Zondalas Blick über die Kühe, die sie gerade von der einen Weide zur nächsten Viehweide getrieben hatte. Auf den Hirtenstab gestützt versuchte sie ihren Rücken wieder gerade zu drücken. Eigentlich wäre das Treiben der Tiere nicht so schlimm gewesen, aber sie hatte ein Kälbchen tragen müssen, dass gerade erst geboren worden war und dass sie natürlich nicht zurücklassen konnte.
Normalerweise war das auch eine Aufgabe für mehr wie eine gewesen, aber die Männer des Dorfes hatten sich auf dem Ruf von Fürst Reinhold auf seiner Burg versammeln müssen und die Mutter war mit ihrer jüngsten Schwester in der Hütte geblieben. Gerade mal zwei Tage war die Kleine alt und auch die Mutter brauchte noch etwas Ruhe.
Mittlerweile lebte Zondala das vierzehnte Jahre in Wiesenland und seit einigen Jahren trug sie den Natterndolch an ihrer Seite, aber Reiter von Mortunda waren nicht wieder in die Ebene gekommen.
Die bekämpften sich im Norden mit den Kriegern von Cenobia. Dieser Kampf sorgte allerdings dafür, dass die Tuck nun viel öfter und auch viel weiter in den Norden kamen und die schutzlosen Dörfer überfielen.
Sicherlich hatte der Fürst auch deswegen die Männer zu sich gerufen.
Das Kälbchen neben ihr zupfte an ihrem Kleid und sie strich dem Tier über den Kopf. Hoffentlich dachte es nicht, dass Zondala seine Mutter war. Mit schieben und drücken brachte sie das Tier in die Nähe seiner wirklichen Mutter zurück, die das Kalb erst mal ausgiebig beschnupperte, bevor sie das Jungtier an das Euter ließ.
Schmatzend begann das Kalb zu trinken. Ruhig ließ das Mädchen ihre Augen über die grasende Herde gleiten. Alles war friedlich, dann ging ihr Blick nach Süden.
Dort unten lag das Land der Tuck. Schon von klein auf hatte die Mutter sie immer wieder vor den wilden Horden der plündernden Räuber gewarnt. Aber gesehen hatte sie die Männer bisher noch nie.
Wenn es nach ihr ging, so konnte das auch so bleiben.
War es aber klug vom Fürsten gewesen, alle Männer an einem Ort zusammenzuziehen? Hatte der alte Führer ihre Stämme und damit auch seine Dörfer schutzlos zurückgelassen? Natürlich war es früh im Jahr und die Ernte war noch auf dem Feld, aber es gab auch noch Vieh. So, wie die zwanzig Kühe, die sie gerade vor sich auf der Weide hatte.
Ihre Finger glitten über den Griff der Waffe an ihrem Gürtel. Freiwillig und ohne Gegenwehr würde sie keines der Tiere verlieren wollen, aber ein Mädchen gegen eine Horde von Reitern?
Zweifellos würde sie dabei verlieren. Nicht nur die Tiere, sondern sicher auch ihr Leben. Aber sie würde bis zum Schluss kämpfen. Mit der Übernahme des Hirtenstabes von ihrem Vater hatte sie ihm genau dies, ohne Worte, versprochen.
Diese Tiere waren ihr ganzer Besitz, ihr Reichtum, ihre einzige Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen. Der Boden war bei ihrem Dorf nicht so gut, als dass er sich für gutes Getreide eignen würde. Gras für die Kühe und Schafe wuchs hier. Aber das im Überfluss. Sie strich über die Flanken der Mutterkuh. Gut genährt war sie und damit waren auch Zondala und ihre Familie gut versorgt.
Sie trat ein paar Schritte zurück und setzte sich in das Gras. In der letzten Zeit hatten Wölfe ein paar der Schafe gerissen, aber die Kühe waren dafür viel zu groß. Daher musste sie sich über die grauen Tiere der Nacht keine Gedanken machen.
Die Jungen, die die Schafe auf der anderen Seite des Dorfes bewachten, die hatten jetzt keine Hirtenstäbe mehr. Sie trugen Lanzen gegen die Raubtiere bei sich.
Langsam senkte sich der Abend auf das Dorf herab und damit wurde es auch für sie Zeit, zur Hütte zurückzugehen. Doch als sie sich erheben wollte, zog eine Bewegung im hohen Gras ihre Aufmerksamkeit auf die Seite.
Es konnte auch der Wind gewesen sein, aber in sich spürte sie so ein Gefühl, dass da irgendetwas nicht stimmte.
Auf den Stab gestützt stand Zondala langsam auf und blickte angestrengt in das dichte Gras, das ihr bestimmt bis über die Knie reichte.
An einigen Stellen auch bis zur Hüfte und genau an solch einer Stelle war diese Bewegung gewesen. Auch die Kühe wurden unruhig und bestätigten damit ihren Verdacht.
Den Stab in beiden Händen, quer vor der Brust haltend, ging sie langsam nach vorn. Irgendein Raubtier hatte es auf die Herde abgesehen. Sicherlich nicht auf die ausgewachsenen Tiere, aber vielleicht auf das schwache Kälbchen! Blieb aber noch die Frage, ob es nur eines war, oder ein ganzes Rudel von wilden Tieren.
Schritt für Schritt schob sich Zondala zwischen das hohe Gras und das kleine Kalb.
Noch immer war nichts zu sehen und auch die Bewegung war nicht mehr zu erkennen. Aber das Gefühl der Bedrohung war noch da. Dann erkannte sie einen grauen Rücken nur wenige Schritte vor sich.
„Verschwinde!“, brüllte sie in die Dämmerung und sah im selben Augenblick in ein weit aufgerissenes Maul mit vielen spitzen Zähnen.
„Ein Wolf! Und ein ziemlich großer!“, raste es durch ihren Kopf.
Auf die Entfernung von drei Wolfslängen standen sich Mensch und Wolf, Auge in Auge, gegenüber. Sicherlich wäre nicht nur das Kalb ein leckerer Bissen für das Raubtier, sondern auch das Mädchen. Unendlich schien sich die Zeit zu dehnen und keiner der beiden Kontrahenten wollte rückwärtsgehen.
„Jetzt hau schon ab!“, schrie sie das Tier an, doch der Wolf nahm das offensichtlich als Angriffssignal. Mit aufgerissenem Maul flog er auf sie zu und Zondala riss den Stab nach oben, wodurch der Wolf ihn quer im Maul hatte, als sich seine Kiefer vor ihrem Gesicht schlossen.
Das Tier war stark, stärker als das Mädchen, aber sie wollte ihn nicht entkommen lassen und auch den Stab nicht loslassen. Sie drückte das Tier zu Boden und ein verzweifelter Ringkampf begann.
Zondala konnte keine Hand von dem Stab lösen, um an den Dolch zu gelangen. Sie drückte mit beiden Händen gegen das Tier, das ebenfalls den Stab nicht mehr losließ.
Schließlich entschied die Kuh den Ringkampf, indem sie dem Wolf einen Tritt mit dem Vorderbein versetzte und der Räuber jaulend zur Seite flog. Dabei riss er ihr aber den Stab aus der Hand.
Im Grase stehend schüttelte sich das Grautier und setzte erneut zum Todessprung an.
Im letzten Moment konnte Zondala den Doch aus der Scheide heraus reißen und der Wolf sprang direkt in die lange Klinge.
Jaulend, zappelnd und sterbend fiel er vor ihr zu Boden.
Während sie seinen Leben ein Ende setzte, tauchten die Jungen neben ihr auf, die von der anderen Weide herübergelaufen kamen.
Triumphierend schrie sie ein Freudengeheul in den Nachthimmel. Zu viert trugen sie das erlegte Raubtier in das Dorf hinüber.
Sein Fell würde von nun an vor ihrem Bett liegen! …“

Weiter lesen in meinem Buch „Die Hüterin der Schlangen“ auf 428 Seiten. Mit ISBN: 978-3-7534-4522-9, als Buch für 12,90  Euro und demnächst auch als eBook für 3,49 Euro

Alle Informationen immer unter: http://fantasy.goeritz-netz.de/7.html

Mein Buch „Die Sklavin des Sarazenen“

„Die Sklavin des Sarazenen“

Mein Buch „Die Sklavin des Sarazenen“ ist am 26.07.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN: 978-3-7448-5151-0

Altersfreigabe: ab 16 Jahre

308 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Es ist Anfang des 13. Jahrhunderts. Johanna, die Heldin dieser Geschichte, bricht mit tausenden Anderen auf, zu einem Kreuzzug, um das Himmelreich zu gewinnen und das Grab Jesu von den Sarazenen zu befreien. Doch statt den Himmel zu erobern gewinnt die Dreizehnjährige die Hölle der Sklaverei in Ägypten. Bedingungslos den Sarazenen ausgeliefert, schwebt sie jeden Tag zwischen Leben und Tod.
Wird sie jemals die Heimat wieder sehen und kann eine verbotene Liebe Johanna retten? Oder wird diese ihr Leben fordern …“


Hier die Vorschau des Covers:

„Die Sklavin des Sarazenen“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/die-sklavin-des-sarazenen-uwe-goeritz-9783744851510

„Die Sklavin des Sarazenen“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744851516/ref=sr_1_1?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1501132968

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783744851510

Mein Buch „Die Sklavin des Sarazenen“ ist auch als eBook erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-4622-6 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

 

Leseprobe:

„… Eigentlich war es schon komisch, das bisher alles gut gegangen war. Sie hatte schon viel über Räuber gehört und sie Beide waren hier ganz alleine. Der Mann vorn auf dem Karren hatte ein Schwert an seiner Seite und sie trug einen langen Dolch am Gürtel, aber der war eher nur Schmuck. Die Mutter hatte darauf bestanden, dass Grunhilda ihn trug. Umgehen konnte sie nicht wirklich damit. Er schlug nur beim rütteln des Wagens immer gegen ihre Hüfte und am liebsten hätte sie ihn abgelegt, aber sie hatte es ja der Mutter versprochen ihn zu tragen. Sie zog die Waffe heraus und betrachte-te den Griff. Er war sehr kostbar gearbeitet, aber die Klinge war nicht wirklich wertvoll. Es war eher ein Werkzeug. Der Wagen sprang und der Dolch fiel ihr aus der Hand zu Boden. Als Grunhilda sich nach ihm Bückte, schlug ein Pfeil genau da ein, wo gerade noch ihr Kopf gewesen war. Irgendjemand hatte von draußen hier herein geschossen. Der Wagen begann immer schneller zu werden und sie musste sich mit beiden Händen festhalten. Nun wurde sie noch viel mehr im Wagen herum geworfen. Es schien immer schneller zu gehen. Passte der Kutscher denn nicht auf? Oder wollte er so schnell wie möglich weg von den Räubern?

 

Grunhilda beugte sich nach draußen und erschrak. Der Platz vorn war leer! Der Kutscher war verschwunden und die Pferde rannten ohne Führung immer schneller.

Langsam aber stetig zog das Schiff der Sonne entgegen, die sich immer weiter über den Horizont nach oben bewegte. Ein kontinuierlicher Wind blähte das Segel auf, das an vielen Stellen auch schon geflickt war. Anscheinend war an diesem Schiff nichts mehr vollkommen in Ordnung. Selbst die Hose des Kapitäns, der gerade an Johanna vorbei ging, hatte auf der Rückseite einen aufgenähten Flicken. Als die Sonne am höchsten Punkt stand, begann das Schiff im Wind zu schwanken. Einige der Passagiere tauchten aus dem Laderaum auf und versuchten sich an der frischen Luft davon zu erholen, dass ihnen im Laderaum übel geworden war. Da die meisten schon einen Tag nichts mehr gegessen hatten, konnten sie sich auch nicht mehr übergeben, aber bleich waren sie alle.

 

Einzig Johanna genoss die Fahrt. Der Wind wehte durch ihre Haare und sie stand direkt am vorderen Ende des Bootes. Eine junge Frau, die sich mit Uta vorstellte, blieb in ihrer Nähe sitzen und die anderen verschwanden wieder im Laderaum. Zum Schluss waren nur noch die Beiden und der Kapitän auf dem Deck. Uta war ein paar Jahre älter als Johanna und sie kam auch aus Köln. Für Johanna war es schon komisch, dass sie nach so einer langen Reise sich erst hier auf dem Schiff anfreundeten.

Sie waren schon ein paar Tage unterwegs, als Johanna ein fremdes Segel sah, das schnell auf sie zukam. Das Segel sah anders aus, als das ihrige. Als sie den Kapitän darauf hinwies wurde die-ser nervös. Er lief nach unten und kam kurz darauf mit Pfeil und Bogen wieder zurück. „Seeräuber!“ rief er seinen Männern zu und auch diese bewaffneten sich schnell. Die beiden Frauen erschraken und gingen zurück zu der Treppe, die in den Laderaum führte. Von dort aus schaute Johanna auf das fremde Schiff zurück, das nun sehr viel größer war.

Die drei Männer vergingen sich an ihr und sie hörte Schreie, ohne wirklich zu begreifen, dass sie es selbst war, die schrie.

 

Später fand sie sich nackt in der Zelle wieder und einer der Männer brachte ihr ein altes Kleid, dass sie mit Franziskas Hilfe überzog. Johanna rollte sich in der Ecke der Zelle zusammen und versuchte zu schlafen, was ihr nicht so richtig gelang. Was würde der nächste Tag für sie bringen? Schließlich fielen ihr die Augen doch noch zu und sie träumte von Hans, aber bevor sie ihn erreichen konnte, versank er im Meer. Davon schreckte sie auf und sah in der Dämmerung die Umrisse des Hofes. Franziska schlief neben ihr und Johanna setzte sich auf, mit dem Rücken an der Wand angelehnt. Mit angezogenen Beinen starrte sie vor sich hin. Einer der Männer kam in die Zelle und weckte damit auch Franziska. Er steckte Johannas Zopf so weit hoch, dass ihr Genick frei war. „Heute wirst du sterben!“ sagte er, als er die Zelle wieder verließ. Johanna nickte, schon bald würde sie wieder mit Hans vereint sein.

Wenig später kniete sie, mit auf dem Rücken gefesselten Händen, zwischen den Gefangenen und den Seeräubern. Sie sah zu Franziska hinüber und schaute direkt in die vor Schreck aufgerissenen Augen. Unmerklich nickte sie der Freundin zu, dann sah sie zu dem Mann, der auf der anderen Seite stand. Er hob das Schwert hoch und sie sah nach vorn. Sie betete und schloss dann die Augen. Leise flüsterte sie „Mein Schatz, gleich bin ich bei dir.“ Dann hörte sie ein Zischen in der Luft und hielt den Atem an. …“

 

Finde deinen Weg zur Spiritualität

Ein jeder muss bei seiner spirituellen Verwirklichung seinen eignen Weg finden. Es gibt nur die Möglichkeit zu zeigen wie man es selber macht diesen Weg zu gehen. Gehen muss man am Ende selber.

Der Weg zum Ziel ist eben für jeden unterschiedlich, das Ziel ist aber immer dasselbe. Es ist wie beim Steigen auf einen Berg, der eine kommt von Süden und nimmt einen leichten Weg, der andere von Norden und muss dabei klettern. Das Ziel ist der Gipfel den alle beide erreichen wollen. Auf diesem Weg ist dann jeder auf sich selbst gestellt. Es bringt dem der klettert nichts wenn der andere ihm erklärt wie man schön gemütlich den Weg hochläuft und für den der wandert ist es zwar schön und interessant zu erfahren wie man klettert, aber nutzen wird es ihm wenig.

Daher ist es nicht unbedingt hilfreich wenn manche spirituelle Lehrer anderen beibringen wollen das nur ihr Weg der wahre und einzig mögliche ist. Sie können nur das Ziel und einen möglichen weg aufzeigen, doch gehen (oder klettern) muss man am Ende selbst. Jeder Lehrer oder Meister der dabei jemanden auf seinen Weg zwingen will ist im besten Fall nur unwissend im schlimmsten fall ist es ein Betrüger.

Glaube und spirituelle Entwicklung hat nichts mit Zwang und Dogma zu tun. Glaube kann nur ein Ziel aufzeigen und einen möglichen Weg zeigen. Ob der für mich der richtige ist muss mir mein Gefühl dazu sagen. Wenn ich meinem Herz und meinem Gefühl folge und mich gut bei diesem Weg fühle ist alles in Ordnung. Wenn ich ein Unwohlsein bei diesem Weg spüre muss ich mich neu orientieren und einen anderen Weg oder einen anderen Lehrer / Meister finden.

Niemand nimmt mir diese Entscheidung ab, ich muss sie immer wieder selber treffen und überprüfen.

Kurzer Vergleich der zehn Gebote der Kirche mit den fünf Silas des Buddhismus.

Dies ist ein kurzer Vergleich der zehn Gebote der Kirche mit den fünf Silas des Buddhismus.


Die zehn Gebote der katholischen Kirche lauten:

  • Erstes Gebot – Ich bin der Herr, dein Gott! Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
  • Zweites Gebot – Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder des, das oben im Himmel, noch des, das unten auf Erden, oder des, das im Wasser unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.
  • Drittes Gebot – Du sollst den Feiertag heiligen.
  • Viertes Gebot – Du sollst Vater und Mutter ehren!
  • Fünftes Gebot – Du sollst nicht töten!
  • Sechstes Gebot – Du sollst nicht ehebrechen!
  • Siebentes Gebot – Du sollst nicht stehlen!
  • Achtes Gebot – Du sollst kein falsches Zeugnis geben wider deinen Nächsten!
  • Neuntes Gebot – Du sollst nicht begehren deines nächsten Weib!
  • Zehntes Gebot – Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut!


Fünf Vorsätze (Fünf Silas):

  • Erste Sila – Nicht töten: Bezieht sich auf alle fühlenden Wesen.
  • Zweite Sila – Nicht stehlen: Nichts zu nehmen, was nicht gegeben wurde.
  • Dritte Sila – Kein sexuelles Fehlverhalten: Ausübung von Sex nur zwischen erwachsenen Partnern, die nicht anderweitig gebunden sind.
  • Vierte Sila – Nicht lügen: Kann auf alle Formen der Lüge und der verletzenden Rede bezogen werden.
  • Fünfte Sila – Keine berauschenden Mittel nehmen.

Sinngemäßer Vergleich von Gebot und Sila:

  • Fünftes Gebot entspricht der Ersten Sila
  • Sechstes Gebot entspricht der Dritten Sila
  • Siebtes Gebot entspricht der Zweiten Sila
  • Achtes Gebot entspricht der Vierten Sila
  • Neuntes Gebot entspricht der Dritten Sila
  • Zehntes Gebot entspricht der Zweiten Sila
  • Gebot eins bis vier haben keine Entsprechung in den Silas und Sila Fünf hat keine in den Geboten.

Finde deinen Weg zur Spiritualität

Ein jeder muss bei seiner spirituellen Verwirklichung seinen eignen Weg finden. Es gibt nur die Möglichkeit zu zeigen wie man es selber macht diesen Weg zu gehen. Gehen muss man am Ende selber.

Der Weg zum Ziel ist eben für jeden unterschiedlich, das Ziel ist aber immer dasselbe. Es ist wie beim Steigen auf einen Berg, der eine kommt von Süden und nimmt einen leichten Weg, der andere von Norden und muss dabei klettern. Das Ziel ist der Gipfel den alle beide erreichen wollen. Auf diesem Weg ist dann jeder auf sich selbst gestellt. Es bringt dem der klettert nichts wenn der andere ihm erklärt wie man schön gemütlich den Weg hochläuft und für den der wandert ist es zwar schön und interessant zu erfahren wie man klettert, aber nutzen wird es ihm wenig.

Daher ist es nicht unbedingt hilfreich wenn manche spirituelle Lehrer anderen beibringen wollen das nur ihr Weg der wahre und einzig mögliche ist. Sie können nur das Ziel und einen möglichen weg aufzeigen, doch gehen (oder klettern) muss man am Ende selbst. Jeder Lehrer oder Meister der dabei jemanden auf seinen Weg zwingen will ist im besten Fall nur unwissend im schlimmsten fall ist es ein Betrüger.

Glaube und spirituelle Entwicklung hat nichts mit Zwang und Dogma zu tun. Glaube kann nur ein Ziel aufzeigen und einen möglichen Weg zeigen. Ob der für mich der richtige ist muss mir mein Gefühl dazu sagen. Wenn ich meinem Herz und meinem Gefühl folge und mich gut bei diesem Weg fühle ist alles in Ordnung. Wenn ich ein Unwohlsein bei diesem Weg spüre muss ich mich neu orientieren und einen anderen Weg oder einen anderen Lehrer / Meister finden.

Niemand nimmt mir diese Entscheidung ab, ich muss sie immer wieder selber treffen und überprüfen.

Wieder mal Sommersonnenwende

Auch dieses Jahr feiern wir wieder die Sommersonnenwende. Wie immer am 21.06.. Heute ist der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres. Dieses Fest wird überall auf der Erde gefeiert. Man benutzt den langen hellen Tag für die Begrüssung des Sommers und der Natur.

Bei unseren Vorfahren, den Germanen und Kelten feierte man das Fest wie folgt: Zur Sommersonnenwende wurden Sunna und Baldr geehrt. Die Sonne (Baldr) befindet sich auf ihrem Höhepunkt, um danach zu “sterben”. Sie (die Sonne), oder er (Baldr), wird von Loki, dem Gott der Lügen und des Feuers, mit einem aus einer Mistel geschnitzten Pfeil umgebracht.

An diesem Tag wurden auch Teiche und Brunnen geschmückt, zu Ehren der Göttin des Wassers und der Weisheit. Dieser Brauch des Schmückens von Brunnen ist in einigen Teilen unseres Landes immer noch üblich wird aber nicht mehr mit den alten Göttern in Zusammenhang gebracht. Auch die in einigen Dörfern noch üblichen Sommerfeuer kommen aus den alten Festen zur Tag- und Nachtgleiche.

Ich werde am heutigen Tage wieder meinen Altar mit der Kraft der Sonne weihen und den Vorfahren danken so wie es bereits seit langer Zeit gemacht wurde. Damit ehre ich dann auch alle spirituellen Kräfte die mir die ganze Zeit geholfen haben und mir beistanden. Dabei ist es egal wie diese Wesen heißen.

Autorin "Gewürzt mit Herz"

Erfahrungen, Ansichten und Einsichten aus meinem Leben als Autorin und Menschenfreund. Ein Potpourri aller meiner Facetten aus meinem Herzen kommend!

Susanne Berkenkopf

„Ein Zuhause ist mehr, als vier Wände und ein Dach über dem Kopf." Dies ist ein Blog über Räume, über innere und äußere Räume. Denn ich bin überzeugt, dass jeder Raum in dem wir uns regelmäßig aufhalten, Einfluss auf unser Leben nimmt. Also gebe ich hier Anregungen, wie Wohnräume und Arbeitsplätze energetisch und ästhetisch optimiert werden können. Ich schreibe für Menschen, die in einer wohltuenden Umgebung leben wollen, die innere und äußere Freiräume schätzen, und an ihr Potenzial glauben. Ich schreibe für Menschen, die wie ich, jetzt und auf dieser Erde zum Wohle des Ganzen wirken wollen. Im „echten Leben" biete ich Wohncoaching, Grundrissanalyse und Lebensstilberatung. Meine Werkzeuge sind Imperial Feng Shui, Geomantie, chinesische Astrologie und systemische Beratung. Mehr unter www.feng-shui-und-beratung.de

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