Mein Buch „Drei verrückte Weihnachtswünsche“

„… Irgendwie bedauerte er sie. „Hier in dieser Hüte habe ich den besten Sommer meines Lebens verbracht. Ich war damals so alt wie sie.“ Dabei zeigte sie auf Leonie und setzte fort „Ich dachte, ich finde hier das Glück wieder.“ Eine Träne rollte über ihre Wange und er musste sie über den Tisch hinweg tröstend in den Arm nehmen. Da war so eine Art von innerem Zwang und die Frau ließ es zu.

Nach Stunden war Leonie in der Ecke eingeschlafen und er brachte die Tochter auf seinen Armen in ihr Bett hinüber. Zurück in der Stube sah er in die Kiste mit den Spielen. „Wollen wir etwas spielen?“, fragte er und die Frau sah ihn ungläubig an. „Mensch ärgere dich nicht?“, entgegnete sie und er hob ein Kartenspiel aus der Kiste. „Vielleicht Poker?“, fragte er und sah, wie sie die Augenbrauen hochzog.

„Was ist denn dabei der Einsatz?“, fragte sie und setzte hinzu „Aber kein Strip-Poker!“ Michael kratzte sich am Kopf und sah sich um. Spielchips waren keine zu finden. Was konnte er nehmen? Ein altes Party-Spiel aus Studentenzeiten fiel ihm wieder ein. „Schnaps-Poker!“, sagte er und zog eine Flasche Pflaumenschnaps hervor, die Willy wohl hier oben vergessen hatte. „Schnaps-Poker?“, fragte Barbara zweifelnd und er erklärte „Wer verliert, der trinkt einen Schnaps“ „Du willst mich wohl betrunken machen?“, fragte sie und er lächelte ihren Einwand weg.

Flasche, Gläser und Karten fanden ihren Platz auf dem Tisch. Die Frau spielte gut und verlor kaum ein Spiel. Ihm kam das sehr entgegen. Den Schnaps hätte er auch so getrunken, aber so machte das viel mehr Spaß. Ein feucht-fröhlicher Abend begann und nach einer Stunde war das Spielglück in etwa ausgeglichen. Die erste Flasche war leer und Barbara holte die zweite aus dem Schrank. Der Likör war richtig lecker.

Eigentlich mochte er das süße Zeug ja nicht, aber dieser hier war sehr gut. Und es war der einzige Schnaps, der hier in der Hütte zu finden war. Die halbe Flasche Rum, die er mitgebracht hatte, wollte er für eventuell gemachten Grog aufheben. Auch die zweite Flasche Likör neigte sich bald ihrem Ende zu. Das Lachen der Frau war einfach nur herzerfrischend. … “

Weiter lesen in meinem Buch „Drei verrückte Weihnachtswünsche“ mit ISBN 978-3-7494-8575-8, 172 Seiten als Buch für 6,49 Euro und demnächst auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/14.html

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Meine neue romantische Geschichte „Weihnachten auf Schloss Wolfenfels“ erscheint demnächst …

Demnächst erscheint meine diesjährige Weihnachtsgeschichte …

„… Stundenlang saß Lissy jetzt schon an dem Tisch und grübelte nach. Sie stellte sich ihre ganze Verwandtschaft gerade bildlich vor. Das waren alles verstaubte und stocksteife Existenzen und sie schüttelte den Kopf in der Realisierung dessen, dass sie mal der Schwester nachgeeifert hatte.
Nie im Leben wollte sie gerade so sein, wie Franziska, aber nach Meinung der Familie hatte es die Schwester jetzt wohl geschafft und beim nächsten Besuch würde Lissy einen tiefen Knicks machen und »Königliche Hoheit« zu Franziska sagen müssen.
Wollte sie das wirklich?
Zumindest war jetzt schon mal klar, dass sie wohl unter keinerlei wie auch immer gearteten Umständen eine Einladung zur Vermählung und Krönung der Schwester erhalten würde.
Lissy setzte sich zurück und zog sich das Bild des Großvaters vom Tisch. Sie betrachtete das Foto und erschauerte dabei regelrecht. Seine Augen waren kalt!
Einzig und alleine vor ihm hatte sie Bammel!
Doch was konnte er ihr eigentlich tun? Die mehr als großzügigen Zuwendungen streichen! Ja, aber sonst?
Sie blickte sich in ihrem kleinen Reich um. Noch nie hatte sie Geldsorgen gehabt. Das Apartment hier kostete im Monat mehr, als ihre Freundin Britta im viertel Jahr verdiente!
Beim Gedanken an die Freundin fiel ihr ein, dass sie auch noch das Abendessen bei Giovanni bestellen musste.
Geschwind war die Nummer gewählt und der Auftrag abgegeben.
Auch das war etwas, was der pure Luxus war, wenn man es von Brittas Seite aus sehen würde.
Bisher hatte sie sich nie Gedanken ums Geld gemacht, diese verdammten Bilder und die Drohung des Vaters hatten da im Augenblick für ein Umdenken gesorgt.
Und wenn man es richtig nahm, so war auch gar nicht das Geld ihr größtes Problem, sondern diese verfluchten Fotos, denn die würden für immer irgendwo sein!
Das war unumkehrbar!
Erneut fiel ihr ihre Ahnherrin Giseldis ein, denn auch diese Frau hatte Schande über die Familie gebracht und es auf die einzige Art gelöst, die ihr damals möglich gewesen war.
Und sie?
Ein Sprung in die Tiefe und Ende?
Allerdings wäre das nicht die Lösung der Angelegenheit, denn die Fotografien würde es auch danach noch geben!
Und die würden auch mit sehr viel Geld nicht mehr aus der Welt geschafft werden können. Die Zeitung war ja bereits gedruckt!
Würde das mit der Zeit in Vergessenheit geraten? Das war wohl eine illusorische Vorstellung, denn das Internet vergaß nie etwas!
Lissy seufzte und zog das Handy zu sich.
Sie würde für Britta und sich noch das Hotel buchen müssen, denn auch die Freundin würde wohl kaum in diesem düsteren Kasten wohnen wollen. Sie selbst gruselte sich schon alleine beim bloßen Gedanken daran, dort zu schlafen.
Einen Anruf später war das beste Zimmer der ganzen Stadt für sie beide für den Rest des Jahres reserviert und auch schon im Voraus bezahlt. Man wusste ja nie!
Jetzt wartete sie nur noch auf Britta.
Immer wieder hob sie ihren Blick zum Fenster und irgendwann war dann der Moment erreicht, zu dem sie sich am Tage zuvor noch für die Party fertiggemacht hatte.
Fehlte ihr das jetzt schon? Ein bisschen Entzugserscheinungen hatte sie bereits, zumal die Fete sie eventuell von den unnützen Gedanken ablenken konnte.
Oder war sie die ganze Zeit schon einfach nur zu diesen Veranstaltungen gegangen, um nicht nachdenken zu müssen?
Das Schlafen, der schnelle Sex mit zufälligen Bekanntschaften und diese Feiern waren bisher ihre Lebensinhalte gewesen.
Und was kam jetzt?
Für ein paar Wochen würde sie da, nach diesen Bildern, höchstens maskiert hingehen können! Und Fasching war noch so lange hin!
Vor ihrem inneren Auge sah sie jetzt alle die flüchtigen Bekannten, die sie immerfort auf den Feiern ausgehalten hatte.
Keine und keiner davon würde sie in Schutz nehmen. Alle würden nur mit dem Finger auf sie zeigen, oder hämisch hinter ihrem Rücken über sie lachen und lästern.
Und dabei konnte es doch allen genauso passieren!
Wer wusste schon, wie vielen Frauen das täglich geschah? Tausenden? Die Dunkelziffer war sicherlich um ein Vielfaches höher, denn selbst sie hätte es ja ohne die Fotos nicht gewusst.
Erneut nahm Lissy das Telefon hoch und fragte, was es mit diesen Tropfen auf sich hatte.
Viele Frauen schilderten ähnliches und erneut lief ihr eine Gänsehaut über den Rücken. Was hätte da alles geschehen können?
Falsch! Es war ihr passiert! Jemand hatte mit ihr ohne ihr Zutun und damit gegen ihren Willen Sex gehabt!
„Britta, wo bleibst du nur?“, sagte Lissy laut vor sich hin.
Jetzt konnte sie gerade die Einsamkeit ihrer Wohnung nicht mehr ertragen, aber nach draußen wollte sie auch nicht.
Und konnte nicht!
Genervt warf sie das Telefon von sich und wickelte sich in die Sofadecke. Es war wie ein kleiner Panzer um sie herum und gerade waren wieder die Anweisungen ihrer Therapeutin in ihrem Kopf.
Konnte das auch dieses Mal helfen? Zumindest würden die Übungen sie ablenken.
Atemübungen und Yoga hatte Margot ihr damals empfohlen. Und ihr auch die Telefonnummer dagelassen. Irgendwo war die Visitenkarte noch, aber konnte Lissy so einfach nach ein paar Jahren bei ihr anrufen?
Momentan warte sie, wie auf glühenden Kohlen darauf, dass doch Britta endlich wieder bei ihr wäre.
Und jetzt blickte Lissy abwechselnd zwischen dem Schränkchen mit der Karte und der Tür der Wohnung hin und her.
Draußen wurde es langsam dunkel!
Die Finsternis der Nacht senkte auch die Angst in ihr verletztes Herz.
„Britta! Ich brauche dich!“, stieß Lissy aus, als es an der Wohnungstür klingelte.
Mit einem Satz war sie vom Sofa gesprungen und rannte zur Tür. Sie warf einen Blick auf den Videomonitor und es war Britta!
Gott sei Dank! Endlich!
Gelassen öffnete sie die Wohnungstür und sagte: „Du hast dir ja ganz schön viel Zeit gelassen!“
Britta stand mit zwei riesigen Koffern vor dem Appartement.
„Wo willst du denn damit hin?“, fragte Lissy, als sie die Freundin in den Raum gelassen hatte.
Aller Zweifel war gerade fern, da sie ja momentan auch nicht mehr alleine war.
„Na zum Skilaufen! Da braucht man doch warme Sachen und auch mal was zum Wechseln!“, erklärte Britta und wickelte sich aus ihrem Anorak.
„Mir reicht da immer meine Kreditkarte. Ich habe nur einen Sportwagen! Da passt das alles doch gar nicht rein!“, versuchte sie möglichst cool zu antworten und dabei wäre sie Britta am liebsten gerade vor Erleichterung um den Hals gefallen!
Mit Brittas Ankunft waren die Zweifel fort und blieben hoffentlich auch dort, wo sie gerade waren!
„Die Zeitung habe ich weisungsgemäß verbrannt!“, erklärte Britta beim Weghängen der Jacke und gab ihr damit einen Stich ins Herz.
Die Erinnerung an diese unschönen Fotos hätte jetzt auch in der Versenkung bleiben können.
Eine Zeitung war verbrannt, aber tausende andere Exemplare gab es noch. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Weihnachten auf Schloss Wolfenfels“ mit ISBN 978-3-7568-3661-1, 260 Seiten, demnächst als Buch für 9,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/14.html

Meine romantische Geschichte „Ein Winterurlaub der Sinne“

„… Anna starrte auf die geschlossene Tür. Nie im Leben hatte der Mann geklopft! Am Tage zuvor hatte sie den Anruf von Susi auf ihrem Handy sogar unter der Dusche gehört!
Ihr Blick fiel auf das Buch in ihrer Hand. „Porno?“, fragte sie sich laut und warf es auf das Bett. Automatisch klappte es neuerdings auf der Seite auf. Das Bild war schon sehr speziell und die Überschrift auf der Folgeseite mit dem Orgasmus war auch noch besonders dick geschrieben, aber es war nun mal Schulungsmaterial.
Nun vergewisserte sich Anna, dass die Tür von innen verriegelt war, bevor sie erneut in das Bad ging, um ihre Haare fertig zu frisieren.
Mit dem Blick in den Spiegel holte sie sich gerade erneut in die Erinnerung, dass das ganze Hotel sie am Tage zuvor nackt gesehen hatte, wie sie sich vermutlich ziemlich tief über den am Pool liegenden Mann gebeugt hatte.
Das Blut schoss ihr abermals in den Kopf und sie sah, wie ihre Wangen förmlich glühten.
Anna legte den Föhn zur Seite, zog das Tuch fort und fragte sich laut: „Was haben die wohl gesehen?“ Sie versuchte dieselben lange geübten Handgriffe der Reanimation und der Kontrolle der Vitalfunktion im Bad vor dem Spiegel und obwohl sie das kaum für möglich gehalten hätte, wurde ihr Kopf noch viel röter.
Man konnte ALLES sehen!
Noch nie hatte sie über diese Bewegungen nachgedacht, denn in der Notaufnahme und in der Klinik war man ja selten dabei nackt!
Nun würde sie erst mal eine Weile in ihrem Zimmer bleiben, bevor sie sich nach unten begeben konnte, wo die Kellner an der Tür des Speisesaals warteten, um ihr den Kaffee zu bringen.
Alle von ihnen hatten aus fünf Metern Entfernung tief in ihre Scham schauen können!
Wie sollte sie da einem von ihnen in die Augen sehen können und dabei ohne zu stottern einen Kaffee bestellen? Oder ein Rührei? Noch schlimmer: ein Hörnchen!
Das hatten die Männer sicher auch am Tage zuvor in der Hose gehabt!
Es war so etwas von peinlich!
Anna zog sich an und trat an das Fenster. Erneut musste sie an den Mann denken.
„Der hat doch nicht alle Latten am Zaun!“, entfuhr es ihr.
Dabei war er eigentlich recht hübsch gewesen und ohne diesen plumpen Versuch, sie nackt sehen zu können, hätte sie ihn vielleicht im Fitnesskeller angesprochen. Aber so? Nein danke!
Was sollte sie denn dann eigentlich an diesem Tag machen? Sauna fiel aus und der Pool auch.
Vielleicht wirklich in den Fitnesskeller und dort etwas trainieren? Das klang gar nicht mal so schlecht! Und mittlerweile sollten auch nicht mehr so viele Menschen unten im Speisesaal sein.
Damit konnte sie es wagen.
Anna fuhr hinab und versuchte so cool wie möglich zu bleiben, aber als sie am Tisch saß, redeten und lachten die Kellner an der Seite. Vermutlich nicht über sie, aber sie bezog es dennoch sofort auf sich.
Wo war eigentlich gerade die Medizinstudentin hin, die ihr Leben im Griff hatte und für die es nur ihr Studium gab? Hier saß eine schüchterne Anna, die so schnell wie möglich in den Keller verschwinden wollte. Oder im Boden versinken!
Sie schlang ihre Brötchen herunter, fuhr wieder zu ihrem Zimmer nach oben und war wenig später im schlabbrigen Jogginganzug im Keller.
In diesem Fitnessraum gab es nichts, was es nicht gab. Und es gab eine Trainerin!
Die nächsten Stunden übte Anna unter deren Anleitung alles Mögliche, bis sie den ersten Krampf im Bein hatte.
„Da fehlt dir Magnesium!“, sagte die Frau und bestellte per Telefon einen isotonischen Drink.
Die Frau kniete sich vor Anna, zog ihr die Jogginghose aus und massierte Annas Oberschenkel.
Das tat richtig gut, bis der Kellner vom Morgen ihr das Getränk brachte und Anna realisierte, dass sie unten rum nur noch den Slip mit den Herzen und den Bärchen trug.
Konnte sich jetzt nicht wirklich der Boden auftun und sie verschlucken?
Damit blieb ihr nur übrig, das Hotel zu verlassen, um draußen etwas zu unternehmen. Sie bedankte sich bei der Trainerin, zog sich die Hose wieder hoch und humpelte zum Lift.
Auf der Fahrt nach oben half das Magnesium schon und Anna konnte ohne Probleme auf ihr Zimmer gehen.
Mit dem Blick aus dem Fenster überlegte sie, was sie tun konnte.
Nach dem schweißtreibenden Training wollte sie zuerst unter die Dusche!
Diesmal verriegelte sie sowohl die Außentür, als auch die Tür des Bades.
Allerdings stellte sie, eingeseift unter der Dusche, fest, dass sie die Sachen im Zimmer auf dem Bett liegen hatte.
Dieser Tag konnte echt jetzt schon gelöscht werden.
Anna setzte sich unter die Dusche und heulte.
Jetzt hätte sie mit Susi über ihren Kummer reden können, aber das Handy war ebenfalls nebenan. Und die Handtücher wurden anscheinend gerade gewechselt, wie Anna feststellte, als sie den leeren Haken sah.
Es war zum Verzweifeln!
Sie stellte die Brause ab, schob das Wasser mit beiden Händen von ihrem Körper und föhnte sich danach trocken.
Das ging erstaunlich gut und vielleicht war der Tag ja doch noch zu retten!
Susi würde sagen: „Shopping hilft immer!“ Aber danach war Anna gerade nicht. Und nun klingelte auch noch das Telefon. Sie hörte es durch die verschlossene Tür und durch den Lärm des Föhns hindurch!
„Nie im Leben hat der Idiot geklopft!“, sauste abermals die Erkenntnis des Morgens durch ihren Kopf.
Sie war doch hier zum Wintersport, also wollte sie nun auch Wintersport machen. Vielleicht Skifahren? Man konnte sich doch sicherlich auch ein paar Bretter unten ausleihen.
Allerdings musste sie dazu zunächst erst einmal ihre Festung verlassen. Und zwar nackt!
Anna öffnete die Tür und wäre beinahe mit dem Zimmermädchen zusammengeprallt.
Die Frau gab ihr schnell einen Bademantel und alles war gut.
Anna ging zum Telefon und Mutter fragte sie, wann sie zum Mittag kommen würde.
„Später! Ich gehe jetzt Skilaufen!“, antwortete Anna.
„Fein! Ich komme mit!“, gab Mutter ihr am Telefon zurück.
„In einer viertel Stunde in der Lobby?“, fragte Anna.
„Alles klar! Ich bestelle schon mal die Ski und den Lehrer!“, antwortete Mutter.
Bevor Anna noch etwas sagen konnte, hörte sie nur noch das Freizeichen.
Als sie dann pünktlich am Tresen stand, erschien Mutter zwei Minuten später mit dem Lehrer schwatzend an der Rezeption.
Anna fiel der Unterkiefer herunter.
Der Lehrer war der Kellner vom Morgen!
Hatte sich denn die ganze Welt gegen sie verschworen? Aber der Mann erklärte ziemlich professionell und Anna versuchte die blöden Momente des Tagesbeginns zu verdrängen. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Ein Winterurlaub der Sinne“ mit ISBN 978-3-7543-7451-1, 252 Seiten als Buch für 8,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/21.html

Mein Buch „Ein Winterurlaub der Sinne“

„… Anna starrte auf die geschlossene Tür. Nie im Leben hatte der Mann geklopft! Am Tage zuvor hatte sie den Anruf von Susi auf ihrem Handy sogar unter der Dusche gehört!

Ihr Blick fiel auf das Buch in ihrer Hand. „Porno?“, fragte sie sich laut und warf es auf das Bett. Automatisch klappte es neuerdings auf der Seite auf. Das Bild war schon sehr speziell und die Überschrift auf der Folgeseite mit dem Orgasmus war auch noch besonders dick geschrieben, aber es war nun mal Schulungsmaterial.

Nun vergewisserte sich Anna, dass die Tür von innen verriegelt war, bevor sie erneut in das Bad ging, um ihre Haare fertig zu frisieren.

Mit dem Blick in den Spiegel holte sie sich gerade erneut in die Erinnerung, dass das ganze Hotel sie am Tage zuvor nackt gesehen hatte, wie sie sich vermutlich ziemlich tief über den am Pool liegenden Mann gebeugt hatte.

Das Blut schoss ihr abermals in den Kopf und sie sah, wie ihre Wangen förmlich glühten.

Anna legte den Föhn zur Seite, zog das Tuch fort und fragte sich laut: „Was haben die wohl gesehen?“ Sie versuchte dieselben lange geübten Handgriffe der Reanimation und der Kontrolle der Vitalfunktion im Bad vor dem Spiegel und obwohl sie das kaum für möglich gehalten hätte, wurde ihr Kopf noch viel röter.

Man konnte ALLES sehen!

Noch nie hatte sie über diese Bewegungen nachgedacht, denn in der Notaufnahme und in der Klinik war man ja selten dabei nackt!

Nun würde sie erst mal eine Weile in ihrem Zimmer bleiben, bevor sie sich nach unten begeben konnte, wo die Kellner an der Tür des Speisesaals warteten, um ihr den Kaffee zu bringen.

Alle von ihnen hatten aus fünf Metern Entfernung tief in ihre Scham schauen können!

Wie sollte sie da einem von ihnen in die Augen sehen können und dabei ohne zu stottern einen Kaffee bestellen? Oder ein Rührei? Noch schlimmer: ein Hörnchen!

Das hatten die Männer sicher auch am Tage zuvor in der Hose gehabt!

Es war so etwas von peinlich!

Anna zog sich an und trat an das Fenster. Erneut musste sie an den Mann denken.

„Der hat doch nicht alle Latten am Zaun!“, entfuhr es ihr.

Dabei war er eigentlich recht hübsch gewesen und ohne diesen plumpen Versuch, sie nackt sehen zu können, hätte sie ihn vielleicht im Fitnesskeller angesprochen. Aber so? Nein danke!

Was sollte sie denn dann eigentlich an diesem Tag machen? Sauna fiel aus und der Pool auch.

Vielleicht wirklich in den Fitnesskeller und dort etwas trainieren? Das klang gar nicht mal so schlecht! Und mittlerweile sollten auch nicht mehr so viele Menschen unten im Speisesaal sein.

Damit konnte sie es wagen.

Anna fuhr hinab und versuchte so cool wie möglich zu bleiben, aber als sie am Tisch saß, redeten und lachten die Kellner an der Seite. Vermutlich nicht über sie, aber sie bezog es dennoch sofort auf sich.

Wo war eigentlich gerade die Medizinstudentin hin, die ihr Leben im Griff hatte und für die es nur ihr Studium gab? Hier saß eine schüchterne Anna, die so schnell wie möglich in den Keller verschwinden wollte. Oder im Boden versinken!

Sie schlang ihre Brötchen herunter, fuhr wieder zu ihrem Zimmer nach oben und war wenig später im schlabbrigen Jogginganzug im Keller.

In diesem Fitnessraum gab es nichts, was es nicht gab. Und es gab eine Trainerin!

Die nächsten Stunden übte Anna unter deren Anleitung alles Mögliche, bis sie den ersten Krampf im Bein hatte.

„Da fehlt dir Magnesium!“, sagte die Frau und bestellte per Telefon einen isotonischen Drink.

Die Frau kniete sich vor Anna, zog ihr die Jogginghose aus und massierte Annas Oberschenkel.

Das tat richtig gut, bis der Kellner vom Morgen ihr das Getränk brachte und Anna realisierte, dass sie unten rum nur noch den Slip mit den Herzen und den Bärchen trug.

Konnte sich jetzt nicht wirklich der Boden auftun und sie verschlucken?

Damit blieb ihr nur übrig, das Hotel zu verlassen, um draußen etwas zu unternehmen. Sie bedankte sich bei der Trainerin, zog sich die Hose wieder hoch und humpelte zum Lift.

Auf der Fahrt nach oben half das Magnesium schon und Anna konnte ohne Probleme auf ihr Zimmer gehen.

Mit dem Blick aus dem Fenster überlegte sie, was sie tun konnte.

Nach dem schweißtreibenden Training wollte sie zuerst unter die Dusche!

Diesmal verriegelte sie sowohl die Außentür, als auch die Tür des Bades.

Allerdings stellte sie, eingeseift unter der Dusche, fest, dass sie die Sachen im Zimmer auf dem Bett liegen hatte.

Dieser Tag konnte echt jetzt schon gelöscht werden.

Anna setzte sich unter die Dusche und heulte.

Jetzt hätte sie mit Susi über ihren Kummer reden können, aber das Handy war ebenfalls nebenan. Und die Handtücher wurden anscheinend gerade gewechselt, wie Anna feststellte, als sie den leeren Haken sah.

Es war zum Verzweifeln!

Sie stellte die Brause ab, schob das Wasser mit beiden Händen von ihrem Körper und föhnte sich danach trocken.

Das ging erstaunlich gut und vielleicht war der Tag ja doch noch zu retten!

Susi würde sagen: „Shopping hilft immer!“ Aber danach war Anna gerade nicht. Und nun klingelte auch noch das Telefon. Sie hörte es durch die verschlossene Tür und durch den Lärm des Föhns hindurch!

„Nie im Leben hat der Idiot geklopft!“, sauste abermals die Erkenntnis des Morgens durch ihren Kopf.

Sie war doch hier zum Wintersport, also wollte sie nun auch Wintersport machen. Vielleicht Skifahren? Man konnte sich doch sicherlich auch ein paar Bretter unten ausleihen.

Allerdings musste sie dazu zunächst erst einmal ihre Festung verlassen. Und zwar nackt!

Anna öffnete die Tür und wäre beinahe mit dem Zimmermädchen zusammengeprallt.

Die Frau gab ihr schnell einen Bademantel und alles war gut.

Anna ging zum Telefon und Mutter fragte sie, wann sie zum Mittag kommen würde.

„Später! Ich gehe jetzt Skilaufen!“, antwortete Anna.

„Fein! Ich komme mit!“, gab Mutter ihr am Telefon zurück.

„In einer viertel Stunde in der Lobby?“, fragte Anna.

„Alles klar! Ich bestelle schon mal die Ski und den Lehrer!“, antwortete Mutter.

Bevor Anna noch etwas sagen konnte, hörte sie nur noch das Freizeichen.

Als sie dann pünktlich am Tresen stand, erschien Mutter zwei Minuten später mit dem Lehrer schwatzend an der Rezeption.

Anna fiel der Unterkiefer herunter.

Der Lehrer war der Kellner vom Morgen!

Hatte sich denn die ganze Welt gegen sie verschworen? Aber der Mann erklärte ziemlich professionell und Anna versuchte die blöden Momente des Tagesbeginns zu verdrängen. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Ein Winterurlaub der Sinne“ mit ISBN 978-3-7543-7451-1, 252 Seiten als Buch für 8,49 Euro und auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

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Weihnachten 2021

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Mein Buch „Ein Winterurlaub der Sinne“

„… Anna starrte auf die geschlossene Tür. Nie im Leben hatte der Mann geklopft! Am Tage zuvor hatte sie den Anruf von Susi auf ihrem Handy sogar unter der Dusche gehört!
Ihr Blick fiel auf das Buch in ihrer Hand. „Porno?“, fragte sie sich laut und warf es auf das Bett. Automatisch klappte es neuerdings auf der Seite auf. Das Bild war schon sehr speziell und die Überschrift auf der Folgeseite mit dem Orgasmus war auch noch besonders dick geschrieben, aber es war nun mal Schulungsmaterial.
Nun vergewisserte sich Anna, dass die Tür von innen verriegelt war, bevor sie erneut in das Bad ging, um ihre Haare fertig zu frisieren.
Mit dem Blick in den Spiegel holte sie sich gerade erneut in die Erinnerung, dass das ganze Hotel sie am Tage zuvor nackt gesehen hatte, wie sie sich vermutlich ziemlich tief über den am Pool liegenden Mann gebeugt hatte.
Das Blut schoss ihr abermals in den Kopf und sie sah, wie ihre Wangen förmlich glühten.
Anna legte den Föhn zur Seite, zog das Tuch fort und fragte sich laut: „Was haben die wohl gesehen?“ Sie versuchte dieselben lange geübten Handgriffe der Reanimation und der Kontrolle der Vitalfunktion im Bad vor dem Spiegel und obwohl sie das kaum für möglich gehalten hätte, wurde ihr Kopf noch viel röter.
Man konnte ALLES sehen!
Noch nie hatte sie über diese Bewegungen nachgedacht, denn in der Notaufnahme und in der Klinik war man ja selten dabei nackt!
Nun würde sie erst mal eine Weile in ihrem Zimmer bleiben, bevor sie sich nach unten begeben konnte, wo die Kellner an der Tür des Speisesaals warteten, um ihr den Kaffee zu bringen.
Alle von ihnen hatten aus fünf Metern Entfernung tief in ihre Scham schauen können!
Wie sollte sie da einem von ihnen in die Augen sehen können und dabei ohne zu stottern einen Kaffee bestellen? Oder ein Rührei? Noch schlimmer: ein Hörnchen!
Das hatten die Männer sicher auch am Tage zuvor in der Hose gehabt!
Es war so etwas von peinlich!
Anna zog sich an und trat an das Fenster. Erneut musste sie an den Mann denken.
„Der hat doch nicht alle Latten am Zaun!“, entfuhr es ihr.
Dabei war er eigentlich recht hübsch gewesen und ohne diesen plumpen Versuch, sie nackt sehen zu können, hätte sie ihn vielleicht im Fitnesskeller angesprochen. Aber so? Nein danke!
Was sollte sie denn dann eigentlich an diesem Tag machen? Sauna fiel aus und der Pool auch.
Vielleicht wirklich in den Fitnesskeller und dort etwas trainieren? Das klang gar nicht mal so schlecht! Und mittlerweile sollten auch nicht mehr so viele Menschen unten im Speisesaal sein.
Damit konnte sie es wagen.
Anna fuhr hinab und versuchte so cool wie möglich zu bleiben, aber als sie am Tisch saß, redeten und lachten die Kellner an der Seite. Vermutlich nicht über sie, aber sie bezog es dennoch sofort auf sich.
Wo war eigentlich gerade die Medizinstudentin hin, die ihr Leben im Griff hatte und für die es nur ihr Studium gab? Hier saß eine schüchterne Anna, die so schnell wie möglich in den Keller verschwinden wollte. Oder im Boden versinken!
Sie schlang ihre Brötchen herunter, fuhr wieder zu ihrem Zimmer nach oben und war wenig später im schlabbrigen Jogginganzug im Keller.
In diesem Fitnessraum gab es nichts, was es nicht gab. Und es gab eine Trainerin!
Die nächsten Stunden übte Anna unter deren Anleitung alles Mögliche, bis sie den ersten Krampf im Bein hatte.
„Da fehlt dir Magnesium!“, sagte die Frau und bestellte per Telefon einen isotonischen Drink.
Die Frau kniete sich vor Anna, zog ihr die Jogginghose aus und massierte Annas Oberschenkel.
Das tat richtig gut, bis der Kellner vom Morgen ihr das Getränk brachte und Anna realisierte, dass sie unten rum nur noch den Slip mit den Herzen und den Bärchen trug.
Konnte sich jetzt nicht wirklich der Boden auftun und sie verschlucken?
Damit blieb ihr nur übrig, das Hotel zu verlassen, um draußen etwas zu unternehmen. Sie bedankte sich bei der Trainerin, zog sich die Hose wieder hoch und humpelte zum Lift.
Auf der Fahrt nach oben half das Magnesium schon und Anna konnte ohne Probleme auf ihr Zimmer gehen.
Mit dem Blick aus dem Fenster überlegte sie, was sie tun konnte.
Nach dem schweißtreibenden Training wollte sie zuerst unter die Dusche!
Diesmal verriegelte sie sowohl die Außentür, als auch die Tür des Bades.
Allerdings stellte sie, eingeseift unter der Dusche, fest, dass sie die Sachen im Zimmer auf dem Bett liegen hatte.
Dieser Tag konnte echt jetzt schon gelöscht werden.
Anna setzte sich unter die Dusche und heulte.
Jetzt hätte sie mit Susi über ihren Kummer reden können, aber das Handy war ebenfalls nebenan. Und die Handtücher wurden anscheinend gerade gewechselt, wie Anna feststellte, als sie den leeren Haken sah.
Es war zum Verzweifeln!
Sie stellte die Brause ab, schob das Wasser mit beiden Händen von ihrem Körper und föhnte sich danach trocken.
Das ging erstaunlich gut und vielleicht war der Tag ja doch noch zu retten!
Susi würde sagen: „Shopping hilft immer!“ Aber danach war Anna gerade nicht. Und nun klingelte auch noch das Telefon. Sie hörte es durch die verschlossene Tür und durch den Lärm des Föhns hindurch!
„Nie im Leben hat der Idiot geklopft!“, sauste abermals die Erkenntnis des Morgens durch ihren Kopf.
Sie war doch hier zum Wintersport, also wollte sie nun auch Wintersport machen. Vielleicht Skifahren? Man konnte sich doch sicherlich auch ein paar Bretter unten ausleihen.
Allerdings musste sie dazu zunächst erst einmal ihre Festung verlassen. Und zwar nackt!
Anna öffnete die Tür und wäre beinahe mit dem Zimmermädchen zusammengeprallt.
Die Frau gab ihr schnell einen Bademantel und alles war gut.
Anna ging zum Telefon und Mutter fragte sie, wann sie zum Mittag kommen würde.
„Später! Ich gehe jetzt Skilaufen!“, antwortete Anna.
„Fein! Ich komme mit!“, gab Mutter ihr am Telefon zurück.
„In einer viertel Stunde in der Lobby?“, fragte Anna.
„Alles klar! Ich bestelle schon mal die Ski und den Lehrer!“, antwortete Mutter.
Bevor Anna noch etwas sagen konnte, hörte sie nur noch das Freizeichen.
Als sie dann pünktlich am Tresen stand, erschien Mutter zwei Minuten später mit dem Lehrer schwatzend an der Rezeption.
Anna fiel der Unterkiefer herunter.
Der Lehrer war der Kellner vom Morgen!
Hatte sich denn die ganze Welt gegen sie verschworen? Aber der Mann erklärte ziemlich professionell und Anna versuchte die blöden Momente des Tagesbeginns zu verdrängen. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Ein Winterurlaub der Sinne“ mit ISBN 978-3-7543-7451-1, 252 Seiten als Buch für 8,49 Euro und demnächst auch als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/21.html

„Heiße Küsse im Advent“

„… Sabine erwachte und hatte das Gefühl, das ein Specht in ihrem Kopf wohnen würde und nun verzweifelt versuchte, aus diesem Gefängnis zu entkommen. Wenig später beendete der dröhnende Wecker sein irdisches Leben an der gegenüberliegenden Zimmerwand. Im Bett sitzend, den Kopf in die Hände gestützt, versuchte die junge Frau sich an den Abend zurückzuerinnern. Der Besuch auf dem Weihnachtsmarkt hatte, außer zu diesen grässlichen Kopfschmerzen, zu nichts geführt. Die Anzahl der Tassen mit Glühwein war zweistellig geworden! Es war Montag und sie musste auf Arbeit! Da sie auch noch Conny entschuldigen musste, konnte sie nicht einfach so fortbleiben.


Langsam kam die restliche Erinnerung zurück. Es hatte sich nicht gelohnt! Zuerst waren nur Familien auf dem Markt gewesen und die Kälte hatte ihr einen Glühwein nach dem anderen eingeflößt. Dann waren irgendwelche jungen Männer aufgetaucht, aber um einfach so mit einem davon mitzugehen, war es einfach zu wenig Glühwein gewesen. Oder zu wenig Verzweiflung. Da war nicht mal im Ansatz etwas Brauchbares für eine Beziehung zu erkennen gewesen. Noch nicht mal etwas für eine Nacht. Höchstens für eine schnelle Nummer in irgendeinem Hausflur! Und dafür war sie sich viel zu schade oder nicht betrunken genug gewesen!


Beim in das Bad schlurfen, gingen ihre Gedanken zu Horst zurück. Hatte sie vorschnell einen Schlussstrich unter dieser Verbindung gezogen? Bis jetzt wusste der Mann noch nicht mal etwas davon! Aber es hatte einfach so sein müssen. Seit Jahren machte sie immer wieder denselben Fehler! Und sie wusste es!


Warum hatte eigentlich das Gespräch mit Conny sie zu dieser Wendung gebracht? Bisher war es ihr doch egal gewesen, dass sie immer nur irgendwie vertröstet wurde. Oder hatte es gar nichts mit Conny zu tun? Sondern lag an dieser Adventszeit? Einer Zeit, in der die Männer lieber bei ihren Familien waren, anstatt bei der Geliebten. Und einer Zeit, in welcher sie auch gern abends mit jemanden gekuschelt hätte. Oder einfach nur unter einer Decke einen Weihnachtsfilm mit einem Mann gesehen hätte?


Wohl eher das! Am Abend lief „Santa Clause“ und den hätte sie so gern einfach mit jemanden zusammen geschaut, aber auch in diesem `Jahr würde sie alleine mit der Decke vor dem Fernseher liegen und die nächsten Filme würde es genauso bleiben.


Erst nach Weihnachten waren die Männer dann wieder für sie da! Irgendwie frustrierend. Und das kalte Wasser aus der Dusche machte den Tag auch nicht besser. Es machte sie nur blitzartig wach und es vertrieb den Specht, denn der mochte wohl keine Kälte!


Eine halbe Stunde später besorgte der heiße Kaffee den Rest und besiegte nach dem Specht auch den Kater. Allerdings brauchte sie nun auch noch eine Geschichte, mit der sie Conny vor ihrem Chef entschuldigen konnte. „Dringende Familienangelegenheit“ würde wohl als Entschuldigungsgrund nicht gelten. Und eine Krankschreibung konnte sie ja auch nicht nachreichen. Hatte die Freundin noch einen freien Tag? Conny würde es wissen, aber gerade ging nur der Anrufbeantworter ran.


Vermutlich war sie noch mit dem Zug oder dem Bus unterwegs. Warum hatte sie sich darauf eingelassen? Jetzt würde sie für die Freundin lügen müssen und dabei hasste sie das sogar bei ihren Männern. Die belogen immer ihre Partnerinnen und ihr gefiel das schon lange nicht mehr. Im Advent mehr denn je!


Oder sollte Sabine einfach Connys Stempelkarte durch die Stechuhr ziehen? Das wäre dann aber Betrug, falls es jemand sehen würde. Danach musste sie dann den ganzen Tag, falls jemand fragen würde, irgendeine Ausrede erfinden. Zwar waren im Moment nur sie zwei in ihrem Büro, der Kollege hatte gerade Urlaub, aber falls der Chef etwas von Conny brauchen würde, dann würden die Erklärungen dürftig werden.


Immer noch zweifelnd stieg sie wenig später durch das Treppenhaus zu ihrer Firma hinauf. An der Stechuhr das letzte Zögern, dann zog sie die beiden Karten durch den Automaten.


Damit war es sowieso nicht mehr zu ändern. Vielleicht konnte sie das später wieder andersrum machen und erzählen, dass Conny schlecht geworden war. Für einen halben Tag würde wohl keiner eine Krankschreibung brauchen. Nun hieß es, bis zum Mittag die Daumen drücken. Und natürlich würde sie Conny vorwarnen müssen, damit sie am folgenden Tag nicht irgendetwas Falsches sagen würde.


Die Arbeit begann damit, dass sie Conny Arbeitsplatz erst einmal in die Lage brachte, wie es Conny so gern tat, mit einem offenen Ordner und einer halbe Tasse Kaffee als Dekoration.


Unendlich dehnten sich die Stunden dahin, aber niemand fragte nach der Freundin. Unmittelbar bevor es Mittag wurde, kam der Chef dann doch noch in das Zimmer und Sabine blieb fast das Herz stehen. Zum Glück wollte er etwas von ihr, wunderte sich aber über den kalt gewordenen Kaffee auf Connys Tisch. Schnell log sie etwas darüber, dass Conny gerade eben schlecht geworden war. Und bevor der Chef etwas kontrollieren konnte, ging sie zur Raucherpause und stempelte Conny aus.


Auf dem weiteren Weg zur Raucherinsel stolperte sie und war wenig später mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus unterwegs. Ohne die Chance, der Freundin etwas zu erzählen. Und das Handy lag auch noch in ihrem Büro!


Mit einem bandagierten Knöchel und dem Verdacht auf eine Gehirnerschütterung wurde sie, nach der Untersuchung in der Notaufnahme, für eine Nacht im Krankenhaus einquartiert und hatte auch weiterhin keine Möglichkeit, die Freundin zu erreichen. Im Moment war ihr Job in Gefahr, denn der Chef würde die Notlüge sofort durchschauen, wenn Conny am nächsten Tag unvorbereitet auf der Arbeit erschien.
„So ein verdammter Mist!“, stöhnte Sabine. Immer schlimmere Szenarien malte sie sich in Gedanken aus. Hätte sie nicht irgendetwas anderes erfinden können? Es war Betrug gewesen!


Sabine ging es mittlerweile so schlecht, das die Schwester alle paar Minuten besorgt in das Zimmer kam. Wohl, um zu kontrollieren, ob sie noch lebte. Aber an der Situation konnte niemand mehr etwas ändern. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Heiße Küsse im Advent“ mit ISBN 978-3-7526-1175-5, 264 Seiten als Buch für 8,49 Euro und demnächst als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://romantik.goeritz-netz.de/18.html

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