Menschen und Müll


Über vier Milliarden Jahre kam unsere Erde ohne Müll und Abfall aus. In der Natur gibt es einfach nichts was nicht irgendwie noch verwertet werden kann. Wenn im Wald ein Baum umfällt bildet er mit seinem Holz den Rohstoff für die nächste Käfer- und Baumgeneration. Wenn ein Tier stirbt wird von der Natur alles verwertet und innerhalb kürzester Zeit ist alles Umgewandelt.

Erst der Mensch hat angefangen Dinge zu Produzieren die als Anfall oder Müll die Gegend verunstalten. Erst in den letzten paar hundert Jahren sind wir dazu übergegangen immer haltbarerer und damit aber auch immer unzerstörbarere Dinge zu schaffen. Die Plastikbeutel die wir heute herstellen werden noch in 600 Jahren so da sein wie heute. Die zukünftige Generation wird noch schwer an unserem Müll zu tragen haben. Wir versuchen ihn zu verstecken doch meist wird es dadurch nur noch viel schlimmer weil dann Schadstoffe in die Umwelt oder ins Grundwasser gelangen.

Noch viel schlimmer ist der Radioaktive Müll den unsere Kernkraftwerke produzieren. Diese strahlende Gefahr wird in ein paar tausend Jahren immer noch sehr gefährlich sein. Wie macht man aber über diese Zeiträume den nachfolgenden Generationen klar was da liegt? Wer kann in ein paar tausend Jahren noch unsere Schrift lesen? Wer kennt dann noch unsere Warnhinweise? Woher wissen wir welche Warnhinweise die Maya auf ihre Pyramiden geschrieben haben? Wer kann schon sagen was „Bitte hier nicht graben, Gefahr.“ auf Altägyptisch bedeutet?

Wir müssen auch anfangen die Menge des Mülls zu reduzieren. Heute wird sehr viel weggeworfen statt es zu reparieren. Auch Lebensmittel werden weggeworfen doch hier setzt die Natur bei der Beseitigung mit ein. Bei den Lebensmitteln ist das wirklich schlimme am Abfall das viele Menschen nicht so viel haben wie wir. Sie würden sich über das was wir oft wegwerfen noch freuen.

Meine Frau und , wir sind dazu übergegangen nur noch genau das zu kaufen was wir auch wirklich verbrauchen. Wir werfen fast nichts mehr an Lebensmitteln weg. Das spart erstens Geld beim Einkauf und zweitens schont es durch weniger Müll auch noch die Umwelt. Das dritte ist dann auch noch das dabei dann auch nicht so viel produziert werden muss und dadurch, hoffentlich, die Qualität langfristig besser wird.

Noch etwas dazu, wir kaufen fast keine Fertiggerichte mehr sondern nur noch die „Rohbausteine“ des Essens. Wo immer möglich kaufen wir das im unverarbeiteten Zustand. Wer kann denn schon sagen was bei der Produktion mit unserem Essen passiert und was da alles reinkommt. Solange man noch erkennen kann was es mal war ist die Täuschung durch die Industrie nicht möglich. Eine Kartoffel, ein Apfel, eine Tomate oder ein Stück Fleisch kann man ja leicht erkennen. Bei Fertiggerichten muss man erst den Beipackzettel lesen und ob der stimmt kann auch niemand sagen.

Überlegt also beim nächsten Einkauf vorher wie viel ihr braucht und was euer Einkauf für die Umwelt, den Müll und den Abfall bedeutet.

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Die Anfälligkeit der modernen Technik

Ist euch das auch schon mal passiert? Ein Gerät bei dem gerade die Garantiefrist abgelaufen ist geht einfach mal so kaputt. Ohne Vorankündigung oder so. Einfach gestern ausgeschaltet und heute geht gar nichts mehr.

Bei manchen Geräten kann man fast darauf warten das nichts mehr geht. Man könnte fast denken das diese Geräte so produziert werden. Wahrscheinlicher ist es aber, dass einfach nur billige Teile bei der Produktion genommen werden und einen Reparatur lohnt sich ja in den meisten Fällen sowieso nicht mehr.

Früher, und das ist noch nicht mal 30 Jahre her, wurden Geräte so gebaut dass sie praktisch unzerstörbar waren. Die Möglichkeit ein neues Gerät zu bekommen war ja auch nicht so groß. Da wurde alles noch repariert und gewartet. Es gab Fernsehmonteure die solche Geräte noch mit Lötkolben und Draht reparieren konnten.

Wie sieht das den heute aus?

Da werden ganze Baugruppen getauscht oder das Gerät wird komplett entsorgt und ein neues zur Verfügung gestellt. Das vergrößert aber auch wieder den Müllberg und vieles davon ist dann auch noch Sondermüll. Muss das denn wirklich sein? Kann man die Geräte denn nicht richtig stabil konstruieren? Oder wollen die Verbraucher wirklich nur billigen Schrott kaufen der kein Jahr durchhält?

Bei manchen Geräten müsste man nur zehn Euro mehr investieren, aber dann wäre das Gerät ja so stabil dass der Hersteller keine neuen mehr verkaufen kann.

Früher waren es die Innovationen welche die Kunden animierten ein neues Gerät zu kaufen, heute ist es oft nur noch der Verschleiß. Früher wurden die VHS Geräte durch DVD Geräte ersetzt und diese danach durch Blue-Ray Geräte. Aber heute? Da wird nur ein kaputtes Blue-Ray Gerät durch ein anderes ersetzt welches dann nach einem Jahr auch wieder durch ein anderes ersetzt werden muss weil es ebenfalls kaputt geht.

Das hat nichts mit Nachhaltigkeit der Rohstoffe und Schonung der Ressourcen zu tun sondern nur mit Bedarfssteigerung durch Geräteausfall und / oder Pfusch.

Was machen wir ohne Strom?

Die Unwetter in der letzten Woche haben mir mal wieder deutlich gemacht wie abhängig wir mittlerweile vom Strom sind. Weder Licht noch Kühlschrank geht, Telefonnetze brechen zusammen aber auch die Heizung wird oft mit Strom betrieben.Auch wenn es nur die Steuerelektronik ist.

Man vergisst immer wieder wo überall Strom gebraucht wird wenn er immer da ist. Haben wir uns da eigentlich blind ins Vertrauen schicken lassen mit dem Versprechen der ständigen Verfügbarkeit? Was ist wenn dieses Versprechen nicht eingehalten werden kann?

Die Deutsche Bahn hatte im letzten Winter schon angekündigt dass die Züge ausfallen können weil viele Kraftwerke vom Netz gegangen sind. Natürlich muss der Energiewandel kommen doch wir sollten uns als erstes aus dem hohen Verbrauch heraus nehmen.

Wenn unser Verbrauch sinkt ist es für die verbleibenden Kraftwerke leichter möglich den Bedarf zu decken.

Wir haben im letzten Jahr 100 KWh nur durch das Abschalten der Geräte erreicht die sonst im Stand-By gelaufen sind. Wenn das jeder Haushalt in Deutschland machen würde käme bei mehr als 30 Millionen Haushalten die Summe von drei Milliarden KWh zusammen. Eine ganz schöne Menge. Meint ihr nicht auch?

Das Kraftwerk Boxberg zum Beispiel erzeugt im Jahr 15.600 GWh. Mit den eingesparten 3.000 GWh wäre es um ein Fünftel entlastet oder anders gesagt es hätte eine Reserve von 20% für den Fall der Fälle. Mit jeder weiteren Einsparung seien es nun Energiesparlampen oder effizientere Haushaltsgeräte, wie Kühlschrank oder Waschmaschine, könnte man die Reserve erhöhen und nach und nach weitere Kraftwerke abschalten.

Diese Einsparungen sind sehr wichtig für den Energiewandel. Dadurch können auch die CO² Emissionen der Kraftwerke verringert werden und das wiederum hilft die Klimaerwärmung aufzuhalten oder zu verlangsamen.

Aber um noch einmal auf die Abhängigkeit vom Strom zurückzukommen kann ich da nur sagen das alles was mit Strom zu tun hat unsere Bequemlichkeit sehr stark gesteigert hat. Wir denken zu wenig darüber nach wie Strom erzeugt wird und wo er herkommt. Wir stecken nur einen Stecker in die Dose und erwarten dass ein Gerät angeht.

Bleibt einfach mal für einen Tag in der Aufmerksamkeit und schaut euch mal so an was ihr den ganzen Tag einschaltet oder benutzt und wie viel Strom es braucht. Denkt darüber nach ob ihr dieses Gerät wirklich im Moment braucht oder nicht. Auf diese Art und Weise findet ihr bestimmt noch Einsparmöglichkeiten bei euch zu Hause.

Am Jahresende wird es euch eure Stromrechnung und die Umwelt danken.

Menschen und Müll


Über vier Milliarden Jahre kam unsere Erde ohne Müll und Abfall aus. In der Natur gibt es einfach nichts was nicht irgendwie noch verwertet werden kann. Wenn im Wald ein Baum umfällt bildet er mit seinem Holz den Rohstoff für die nächste Käfer- und Baumgeneration. Wenn ein Tier stirbt wird von der Natur alles verwertet und innerhalb kürzester Zeit ist alles Umgewandelt.

Erst der Mensch hat angefangen Dinge zu Produzieren die als Anfall oder Müll die Gegend verunstalten. Erst in den letzten paar hundert Jahren sind wir dazu übergegangen immer haltbarerer und damit aber auch immer unzerstörbarere Dinge zu schaffen. Die Plastikbeutel die wir heute herstellen werden noch in 600 Jahren so da sein wie heute. Die zukünftige Generation wird noch schwer an unserem Müll zu tragen haben. Wir versuchen ihn zu verstecken doch meist wird es dadurch nur noch viel schlimmer weil dann Schadstoffe in die Umwelt oder ins Grundwasser gelangen.

Noch viel schlimmer ist der Radioaktive Müll den unsere Kernkraftwerke produzieren. Diese strahlende Gefahr wird in ein paar tausend Jahren immer noch sehr gefährlich sein. Wie macht man aber über diese Zeiträume den nachfolgenden Generationen klar was da liegt? Wer kann in ein paar tausend Jahren noch unsere Schrift lesen? Wer kennt dann noch unsere Warnhinweise? Woher wissen wir welche Warnhinweise die Maya auf ihre Pyramiden geschrieben haben? Wer kann schon sagen was „Bitte hier nicht graben, Gefahr.“ auf Altägyptisch bedeutet?

Wir müssen auch anfangen die Menge des Mülls zu reduzieren. Heute wird sehr viel weggeworfen statt es zu reparieren. Auch Lebensmittel werden weggeworfen doch hier setzt die Natur bei der Beseitigung mit ein. Bei den Lebensmitteln ist das wirklich schlimme am Abfall das viele Menschen nicht so viel haben wie wir. Sie würden sich über das was wir oft wegwerfen noch freuen.

Meine Frau und , wir sind dazu übergegangen nur noch genau das zu kaufen was wir auch wirklich verbrauchen. Wir werfen fast nichts mehr an Lebensmitteln weg. Das spart erstens Geld beim Einkauf und zweitens schont es durch weniger Müll auch noch die Umwelt. Das dritte ist dann auch noch das dabei dann auch nicht so viel produziert werden muss und dadurch, hoffentlich, die Qualität langfristig besser wird.

Noch etwas dazu, wir kaufen fast keine Fertiggerichte mehr sondern nur noch die „Rohbausteine“ des Essens. Wo immer möglich kaufen wir das im unverarbeiteten Zustand. Wer kann denn schon sagen was bei der Produktion mit unserem Essen passiert und was da alles reinkommt. Solange man noch erkennen kann was es mal war ist die Täuschung durch die Industrie nicht möglich. Eine Kartoffel, ein Apfel, eine Tomate oder ein Stück Fleisch kann man ja leicht erkennen. Bei Fertiggerichten muss man erst den Beipackzettel lesen und ob der stimmt kann auch niemand sagen.

Überlegt also beim nächsten Einkauf vorher wie viel ihr braucht und was euer Einkauf für die Umwelt, den Müll und den Abfall bedeutet.

Denke an das Morgen


Wir sollten wieder zu einer Nachhaltigkeit kommen die auch wirklich diesen Namen verdient hat. Das was wir heute anrichten werden unsere Kinder und Enkel noch auszubaden haben. Wir sollten wieder dazu zurückkehren zu überlegen bevor wir etwas tun wie die Folgen dieser Tat sein werden. Im alten Japan hat man sich sehr gut überlegt wie man was uns wann man es tut.

Das Abwägen aller Vor- und Nachteile geschah sehr schnell. Es wurde nur ein kalkulierbares Risiko eingegangen. In der heutigen Zeit scheinen das Streben nach Profit diese Einschätzungen des Risikos zu verschleiern. Für einen großen Profit sind viele Menschen gern bereit die Folgen zu vernachlässigen. Wir werden immer nur wieder bei Katastrophen zum Nachdenken aufgefordert. Nur leider hält dieses nachdenken meist nicht lange vor. Nach einer kurzen Zeit sind alle Ängste und guten Vorsätze dahin.

Wer erinnert sich denn noch an den letzten Dioxinskandal?

Mit Nachhaltigkeit ist auch gemeint einen einmal gefundenen Fehler sofort zu beheben und ihn nicht erst auf die lange Bank zu schieben. Mit dem Motto „die Menschen werden es schon vergessen“ kommen wir in unserer modernen, vernetzten Welt nicht mehr weit. Wir müssen mit Handlungen unsere Absicht bezeugen. Nur leere Worte bringen uns nicht weiter.

Wir müssen auch nicht alle Fehler selber machen. Wir können von anderen Menschen lernen. Das macht menschliche Intelligenz aus.

Mit der Natur leben


Früher habe ich mir ab und zu überlegt ob ich mir einen neuen Computer oder ein neues Mobiltelefon holen sollte. Nach kurzer Bedenkzeit bin ich meist zu dem Schluss gekommen das die alten Dinge ja noch funktionieren. Warum soll ich die alten Geräte wegwerfen nur weil ein neues mehr Funktionen hat als mein altes Gerät?

Mein Mobiltelefon ist nicht sehr modern, es hat keine Kamera und Musik kann man damit auch nicht abspielen. Man kann damit sehr gut Telefonieren und das ist es was ich von einem guten Telefon erwarte. Nicht 1000 Apps für Dinge die ich nicht brauche oder Untermenüs die ich nach dem Kauf niemals mehr zu Gesicht bekommen und auch nie brauche.

Das Thema Nachhaltigkeit kommt mir dabei in den Sinn. Nicht alles muss weggeworfen werden wenn was Neues kommt. Unsere Konsumgesellschaft geht davon aus, dass wir uns jedes Jahr etwas Neues kaufen. Doch sind die alten Dinge wirklich Wertlos? Auch sie sind Teil des großen Geistes, auch sie haben eine Buddhanatur. Auch diese Dinge haben dann Energie und eine, wenn man so will, Seele. Sie haben uns gut gedient und uns geholfen irgendetwas zu tun. Sie hatten einen Zweck und wir sollten uns bei allen was wir so benutzen bedanken das diese Dinge uns geholfen haben.

Bevor wir diese Dinge, wenn sie defekt sind, entsorgen oder zum Recycling geben sollten wir ihnen danken. Wenn wir Buddhas Weg einschlagen möchten sollten wir auch unseren Müll mit Liebe begegnen und ihn nicht achtlos beiseite werfen. Wenn wir das nicht schaffen wird uns eines Tages der Müll heimsuchen und uns fragen warum wir so achtlos mit unserer Umwelt umgehen. Alle diese Dinge sind unsere Mitwesen, in welcher Form auch immer sie auftreten.

Was Essen wir?


Wissen wir heute eigentlich noch ganz genau was wir essen? Früher konnte man da ganz genau sagen, da kannte jeder die Zutaten der Mahlzeit weil nur sehr wenige Bestandteile dazu benutzt wurden. Durch die Lebensmittelchemie ist das heute nun viel komplizierter geworden ganz genau zu sagen was in der Tüte drin ist. Ich habe hier ja schon oft darüber geschrieben und deshalb habe ich mir mal die E-Nummern auf einer Packung mit Fertignudeln angeschaut. Da kommt ganz schön was zusammen was die Chemie da so zusammengebastelt hat.

Konkret sind das in meinem Beispiel diese hier:

  • E 320 Buthylhydroxianisol (BHA) Antioxidationsmittel
  • E 321 Buthylhydroxitoluol (BHT) Antioxidationsmittel
  • E 621 Mononatriumglutamat Geschmacksverstärker (auch: Natriumglutamat, Glutamat)
  • E 627 Dinatriumguanylat Geschmacksverstärker (auch: Gyanylat)
  • E 631 Dinatriuminosinat Geschmacksverstärker (auch: Inosinat)
  • E 635 Dinatrium-5’-ribonucleotid Geschmacksverstärker
  • E 500 Natriumcarbonate (Bio) Backtriebmittel, Säureregulator, Trägerstoff
  • E 501 Kaliumcarbonate (Bio) Backtriebmittel, Säureregulator, Trennmittel

Die letzten beiden (E 500 und E 501) sind von der EU sogar in Bio Lebensmitteln zugelassen was die Sache aber auch nicht besser macht. Alle diese Dinge sind ja nur da drin damit alles besser aussieht oder aber natürlich schmeckt. Natur ist aber das wenigste davon.

Wenn man kann sollte man mit so wenig Fertigzutaten wie möglich sein Essen zubereiten, nur wer kann das schon wen man auf Arbeit was zum Mittag essen will. Die Zeit und die Auswahl spielt da eine große Rolle. Schön ist es ja das mittlerweile drauf stehen muss wie viel Fett, Kohlenhydrate und Salz drin sind. Wenn man da im Kopf noch seine eigenen Grenzwerte hat kann man sich schnell zusammenrechnen was man so ist. Bei der Zutatenliste wird einem danach sowieso meistens schlecht.

In meinem Kirschjoghurt sind da ganz verschiedene Dinge drin. Nicht etwa nur Kirschen und Joghurt wie man vermuten könnte und wie das früher vielleicht mal war sondern ganz konkret: Joghurt, Kirschen, Zucker, Wasser, modifizierte Stärke, Rote Bete, Trauben, Holunder, natürliche Aromen, Zitronensäure und Trinatiumcitrate. Da kann ich nur sagen Mahlzeit. Alles nur damit sich der Joghurt etwa einen Monat ab dem Verpackungsdatum essen lässt. Vielleicht sollte man seinen Joghurt selber herstellen aus Milch und Bakterien so wie früher. Aber die Joghurtkulturen (also die Bakterien) kommen mittlerweile auch alle aus dem Labor einer Chemiefabrik.

Wenn man also nicht auf einer Alm lebt ist man heute fast zwangsläufig der Lebensmittelchemie ausgeliefert. Das bedeutet viel Zucker und viel Fett. Hauptsache aber natürliche und naturidentische Aromen. Oder glaubt wirklich noch jemand das es sich eine Molkerei leisten kann Vanillejoghurt mit echter Vanille herzustellen?

Palmöl, was ist das und warum brauchen wir es?


Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalmenfrucht gewonnen. Palmkernöl aus den Kernen der Früchte. Es kann in fast jedem zweiten Produkt in dem Laden gefunden werden wo du einkaufst. Es ist billig, vielseitig verwendbar und mit einem Anteil von einem Drittel am weltweiten Gesamtverbrauch das wichtigste Pflanzenöl.

Wenn du auf die Verpackungen von Margarine, Pizza, Schokoriegel, Waschmittel, Cremes, Seife, Sonnenmilch, Körperlotion, Lippenstift oder anderen Kosmetikprodukten schaust findest du es unter der Bezeichnung „pflanzliches Öl“ oder „vegetabiles Fett“.

Die ständig wachsende Nachfrage führt dazu, dass für die Palmölplantagen tropische Wälder gerodet und Torfmoorböden trocken gelegt werden. Angebaut wird die Ölpalme in Indonesien, Malaysia, Südamerika und Afrika. In den letzten zwanzig Jahren hat sich die Anbaufläche für die Ölpalmen auf der ganzen Welt verdoppelt und in Indonesien sogar verzehnfacht. Durch die neuen Palmölplantagen wird die Liste der Naturschäden immer länger. Die Palmen bedrohen die biologische Vielfalt und rauben den Orang-Utan und Tiger den Lebensraum.

Trotzdem ist Palmöl aber im Grundsatz kein schlechtes Öl. Mit dem Öl der Ölpalme kann auf einer vergleichsweise geringen Anbaufläche ein sehr großer Teil des Bedarfs der Weltbevölkerung an Pflanzenölen gedeckt werden. In vielen Ländern bildet das Palmöl die Lebensgrundlage von Kleinbauern. Dadurch kann das Palmöl eine Chance zur Bekämpfung der Armut dieser Bauern sein.

Wenn die Produktion aber aus großen Plantagen kommt ist der Ökologische Ansatz nicht mehr gewährleistet also muss die Herstellung anders werden als sie heute ist. Einen Standard für den Ökonomisch und ökologisch verträglichen Anbau von Palmöl bietet der Runde Tisch für Palmöl (RSPO), an dem der WWF und andere Umweltverbände mitarbeiten.

Leider ist im Supermarkt nicht erkennbar woher das Öl stammt. Da sollte vielleicht eine Kennzeichnung durch die Politik kommen doch darauf werden wir wahrscheinlich lange warten.

Wie abhängig sind wir vom Strom?


Der Wirbelsturm in den USA von letzter Woche hat mir mal wieder deutlich gemacht wie abhängig wir mittlerweile vom Strom sind. Werder Licht noch Kühlschrank geht, Telefonnetze brechen zusammen aber auch die Heizung wird oft mit Strom betrieben. Auch wenn es nur die Steuerelektronik ist.

Man vergisst immer wieder wo überall Strom gebraucht wird wenn er immer da ist. Haben wir uns da eigentlich blind ins Vertrauen schicken lassen mit dem Versprechen der ständigen Verfügbarkeit? Was ist wenn dieses Versprechen nicht eingehalten werden kann? Die Deutsche Bahn hat schon angekündigt dass die Züge im Winter ausfallen können weil viele Kraftwerke vom Netz gegangen sind.

Natürlich muss der Energiewandel kommen doch wir sollten uns als erstes aus dem hohen Verbrauch heraus nehmen. Wenn unser Verbrauch sinkt ist es für die verbleibenden Kraftwerke leichter möglich den Bedarf zu decken.

Wir haben dieses Jahr 100 KWh nur durch das Abschalten der Geräte erreicht die sonst im Stand-By gelaufen sind. Wenn das jeder Haushalt in Deutschland machen würde käme bei mehr als 30 Millionen Haushalten die Summe von drei Milliarden KWh zusammen. Eine ganz schöne Menge. Meint ihr nicht auch? Das Kraftwerk Boxberg zum Beispiel erzeugt im Jahr 15.600 GWh. Mit den eingesparten 3.000 GWh wäre es um ein Fünftel entlastet oder anders gesagt es hätte eine Reserve von 20% für den Fall der Fälle.

Mit jeder weiteren Einsparung seien es nun Energiesparlampen oder effizientere Haushaltsgeräte, wie Kühlschrank oder Waschmaschine, könnte man die Reserve erhöhen und nach und nach weitere Kraftwerke abschalten. Diese Einsparungen sind sehr wichtig für den Energiewandel. Dadurch können auch die CO² Emissionen der Kraftwerke verringert werden und das wiederum hilft die Klimaerwärmung aufzuhalten oder zu verlangsamen.

Aber um noch einmal auf die Abhängigkeit vom Strom zurückzukommen kann ich da nur sagen das alles was mit Strom zu tun hat unsere Bequemlichkeit sehr stark gesteigert hat. Wir denken zu wenig darüber nach wie Strom erzeugt wird und wo er herkommt. Wir stecken nur einen Stecker in die Dose und erwarten dass ein Gerät angeht. Bleibt einfach mal für einen Tag in der Aufmerksamkeit und schaut euch mal so an was ihr den ganzen Tag einschaltet oder benutzt und wie viel Strom es braucht. Denkt darüber nach ob ihr dieses Gerät wirklich im Moment braucht oder nicht. Auf diese Art und Weise findet ihr bestimmt noch Einsparmöglichkeiten bei euch zu Hause. Am Jahresende wird es euch eure Stromrechnung und die Umwelt danken.

Was Essen wir?


Wissen wir heute eigentlich noch ganz genau was wir essen? Früher konnte man da ganz genau sagen, da kannte jeder die Zutaten der Mahlzeit weil nur sehr wenige Bestandteile dazu benutzt wurden. Durch die Lebensmittelchemie ist das heute nun viel komplizierter geworden ganz genau zu sagen was in der Tüte drin ist. Ich habe hier ja schon oft darüber geschrieben und deshalb habe ich mir mal die E-Nummern auf einer Packung mit Fertignudeln angeschaut. Da kommt ganz schön was zusammen was die Chemie da so zusammengebastelt hat.

Konkret sind das in meinem Beispiel diese hier:

  • E 320 Buthylhydroxianisol (BHA) Antioxidationsmittel
  • E 321 Buthylhydroxitoluol (BHT) Antioxidationsmittel
  • E 621 Mononatriumglutamat Geschmacksverstärker (auch: Natriumglutamat, Glutamat)
  • E 627 Dinatriumguanylat Geschmacksverstärker (auch: Gyanylat)
  • E 631 Dinatriuminosinat Geschmacksverstärker (auch: Inosinat)
  • E 635 Dinatrium-5’-ribonucleotid Geschmacksverstärker
  • E 500 Natriumcarbonate (Bio) Backtriebmittel, Säureregulator, Trägerstoff
  • E 501 Kaliumcarbonate (Bio) Backtriebmittel, Säureregulator, Trennmittel

Die letzten beiden (E 500 und E 501) sind von der EU sogar in Bio Lebensmitteln zugelassen was die Sache aber auch nicht besser macht. Alle diese Dinge sind ja nur da drin damit alles besser aussieht oder aber natürlich schmeckt. Natur ist aber das wenigste davon.

Wenn man kann sollte man mit so wenig Fertigzutaten wie möglich sein Essen zubereiten, nur wer kann das schon wen man auf Arbeit was zum Mittag essen will. Die Zeit und die Auswahl spielt da eine große Rolle. Schön ist es ja das mittlerweile drauf stehen muss wie viel Fett, Kohlenhydrate und Salz drin sind. Wenn man da im Kopf noch seine eigenen Grenzwerte hat kann man sich schnell zusammenrechnen was man so ist. Bei der Zutatenliste wird einem danach sowieso meistens schlecht.

In meinem Kirschjoghurt sind da ganz verschiedene Dinge drin. Nicht etwa nur Kirschen und Joghurt wie man vermuten könnte und wie das früher vielleicht mal war sondern ganz konkret: Joghurt, Kirschen, Zucker, Wasser, modifizierte Stärke, Rote Bete, Trauben, Holunder, natürliche Aromen, Zitronensäure und Trinatiumcitrate. Da kann ich nur sagen Mahlzeit. Alles nur damit sich der Joghurt etwa einen Monat ab dem Verpackungsdatum essen lässt. Vielleicht sollte man seinen Joghurt selber herstellen aus Milch und Bakterien so wie früher. Aber die Joghurtkulturen (also die Bakterien) kommen mittlerweile auch alle aus dem Labor einer Chemiefabrik.

Wenn man also nicht auf einer Alm lebt ist man heute fast zwangsläufig der Lebensmittelchemie ausgeliefert. Das bedeutet viel Zucker und viel Fett. Hauptsache aber natürliche und naturidentische Aromen. Oder glaubt wirklich noch jemand das es sich eine Molkerei leisten kann Vanillejoghurt mit echter Vanille herzustellen?

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