Mein Kinderbuch „Kater Gismo und das Mittsommerfest“

„Kater Gismo und das Mittsommerfest“

Mein Kinderbuch „Kater Gismo und das Mittsommerfest“ ist am 30.08.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7448-8749-6

Altersempfehlung: ab 7 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Hallo Kinder. Mein Name ist Gismo. Ich bin ein kleiner Kater und in dieser Geschichte versuche ich mit meinem Katerfreund Dorian den Tag zu finden, an dem die Sonne nicht untergeht. Wird uns das gelingen?
Komm doch einfach mit uns mit auf ein spannendes Abenteuer.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Kater Gismo und das Mittsommerfest“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/kater-gismo-und-das-mittsommerfest-uwe-goeritz-9783744887496

„Kater Gismo und das Mittsommerfest“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744887499/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1504251715

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783744887496

Mein Buch „Kater Gismo und das Mittsommerfest“ ist auch als eBook erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-6293-6  und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

 

„… Sören hatte sich mit ein paar anderen Elchen unterhalten und kam dann zur Mitte zurück, wo ihn Gismo fragte „Warum ist das denn so, dass ihr euch alle so gut vertragt?“ „Das liegt am Zauber des Festes.“ begann Sören „Zur Zeit des Mittsommerfestes herrscht Frieden unter den Tieren. Niemand darf jemanden anderes etwas tun. Alle sind friedlich und freuen sich über ihr Leben und die schöne Sonne.“ Die beiden Kater nickten und verstanden das. Eine kleine Wildkatze trat zu den beiden Katern und sie unterhielten sich über das Leben im Wald. Dorian erzählte von seinem Leben in dem Dorf weit im Süden.

Immer mehr Tiere kamen und der große Platz rund um die Tanne war bald so von ihnen gefüllt, dass man auf dem Rücken der Tiere von einer Seite der Lichtung zur anderen hätte laufen können, ohne den Boden betreten zu müssen. Es musste schon lange Abend sein, aber immer noch war es hell. Da es so viele Tiere waren, und jeder mit jedem reden wollte, wurden die Unterhaltungen immer lauter. Nach einer Weile konnte man sich eigentlich nur noch schreiend unterhalten. Gismo hielt sich die Ohren zu, solch ein Lärm war hier mitten im Wald.

Von der friedlichen Stille des Morgens unter dem Baum war schon lange nichts mehr zu spüren. Die beiden Kater schauten sich nur an und schüttelten mit dem Kopf. „Das ist ja kaum zum Aushalten.“ brüllte Dorian und sein Freund nickte nur. Am liebsten wären sie jetzt wieder in den Wald gelaufen, aber Sören war nirgendwo zu sehen und alleine würden sie sich nie wieder nach Hause zurück finden. …“

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Die Feiern im Jahreskreis

Bei den Germanen und Kelten bildete immer die Dunkelheit den Beginn eines Zyklus. Der Monat begann immer mit dem Neumond, der Tag begann mit dem Sonnenuntergang und das Jahr begann im November mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit.

Im Laufe des Jahres wurden acht Feste gefeiert. Einige davon gibt es heute noch.

Damals waren das:

  • Sommersonnwende,
  • Wintersonnwende,
  • Frühjahstagundnachtgleiche,
  • Herbsttagundnachtgleiche und die vier Feste dazwischen wie
  • Allerheiligen,
  • Hochzeit des Lichts,
  • Geburt des Lichts,
  • Walpurgis.

Alle acht Feste wurden rituelle gefeiert. Jedes Fest war dabei einer bestimmten Gottheit geweiht die auch die rauffolgende Zeit herrschte. Die Übergänge oder auch Nahtstellen von einer Zeit zur anderen gleichen einem Niemandsland in dem weder Ordnung noch Gesetz herrschte. Diese Übergänge galten als magische Momente, als Zwischenzeit, in denen die Begegnung mit der Anderswelt möglich war.

Der keltische Jahreskreis besteht also aus den 4 Kardinalpunkten, den deutlichen Sonnenfeiern, wo es auch keine Mißverständnisse gibt:

  • Sommersonnwende, 21. Juni
  • Wintersonnwende, 21. Dezember
  • Frühjahrstagundnachtgleiche, 21. März
  • Herbsttagundnachtgleiche, 21. September

Und aus den vier Feiern zwischen diesen Sonnenfeiern.

  • Samhain, 1. November, Jahresbeginn der Kelten und Beginn des Winterhalbjahres
  • Imbolc, 2. Februar, “Geburt des Lichts”, “Lichtbrauchnacht”
  • Beltane, 1. Mai, Beginn des Sommerhalbjahres
  • Lugnasad, 1. August, “Hochzeit des Lichts”.

Nach einem alten Fund geht man davon aus, dass die Kelten einen Kalender hatten, wo sie Sonnen- und Mondjahr in Übereinstimmung brachten. Sie rechneten in Großzyklen von 19 Sonnenjahren, die 235 Mondmonaten entsprachen. So vereinigten sowohl Sonnensystem als auch Mondsystem, denn alle 19 Jahre stehen Sonne und Mond wieder in gleicher Relation zueinander. Es waren immer 62 Mond-Monate zu einer Einheit zusammengezogen. Das entsprach 5 Sonnenjahren von ungleicher Länge: 3 Jahre zu 12 Monaten und 2 Jahre zu 13 Monaten. Der 13. Monat hatte keinen Namen.

Als Relikt des 13. Monats sind die Rauhnächte zwischen Weihnachten und dem 6. Januar übrig geblieben. In der Volkskunde ist die Zeitdifferenz zwischen den 12 Mondmonaten und dem Sonnenjahr noch als “Zwölften” bekannt – entspricht genau den 12 Rauhnächten.

Die Feste bei den Kelten

  • Samhain, 1. November, Jahresbeginn der Kelten und Beginn des Winterhalbjahres
  • Imbolc, 2. Februar, “Geburt des Lichts”, „Lichtbrauchnacht”
  • Beltane, 1. Mai, Beginn des Sommerhalbjahres
  • Lugnasad, 1. August, “Hochzeit des Lichts”.

Bei den Germanen wurden die Feste auch von der Feldarbeit mitbestimmt. So ist die Rune Jera, aus der sich der Name Jahr bei uns bildete, gleich zeitig für den Jahreskreis als auch für den Ablauf von Säen und Ernten im Gebrauch gewesen. Die Feste wurden dabei auch nur bedingt nach dem Datum ausgerichtet sondern meist nach der Arbeit auf dem Feld.

  • Jul 21.12
  • Disting um den14.2.
  • Ostera 21.3.
  • Walpurgis 1.5.
  • Mittsommer 21.6.
  • Thing – Zeit um den 23.8.
  • Erntedank / Herbstopfer 21.9.
  • Winternacht um den 15.10..

Die Feste haben dabei diese Bedeutung:

  • Disting: Vorbereitung auf die neue Saat
  • Ostera: Fruchtbarkeitsfest, aus diesem Fest wurde Ostern bei uns und aus dem Fruchtbarkeitsfest stammen noch der Hase und das Ei,
  • Walpurgis: die Nacht endet und der der Tag beginnt, daraus wurde dann der Tag der Arbeit weil man mit der Arbeit nun wieder begann
  • Mittsommer: die Sonne hat gesiegt – allen Göttern wird geopfert und sie werden geehrt
  • Thing – Zeit: Versammlungszeit, Beratungen und Gerichtsverhandlungen für Schlichtungen wurden abgehalten.
  • Erntedank: Dank an die Natur und die Götter für die reiche Ernte
  • Winternacht: das Ende der Erntezeit und des alten Jahres und der Beginn des neuen Jahres wurden gefeiert. Nun beginnt die Mittwinterzeit und damit die spirituellen und religiösen Zeit des Jahres
  • Jul – Fest: Verbindung zu den Göttern wird gesucht. Andersweltreisen sind möglich und die Rauhnächte beginnen.

blog-2012-07-06

Quellen:

  • Die Edda, Wilhelm Jordan, Arun
  • Germanische Magie, Gardenstone, Arun
  • Lexikon der keltischen Mythologie, Sylvia und Paul Botherroyd, Diederichs
  • Keltische Mythen, Ingeborg Clarus, Bechtermünz
  • Helrunar, Jan Fries
  • Nordische Magie: Schamanismus und die Runengeheimnisse, von Edred Thorsson von Königsfurt Urania
  • Germanische Mythologie, Wolfgang Golther von Marixverlag

Feiern im Jahreskreis


Bei den Germanen und Kelten bildete immer die Dunkelheit den Beginn eines Zyklus. Der Monat begann immer mit dem Neumond, der Tag begann mit dem Sonnenuntergang und das Jahr begann im November mit dem Beginn der dunklen Jahreszeit. Im Laufe des Jahres wurden acht Feste gefeiert. Einige davon gibt es heute noch.

Damals waren das:
Sommersonnwende, Wintersonnwende, Frühjahstagundnachtgleiche, Herbsttagundnachtgleiche und die vier Feste dazwischen wie Allerheiligen, Hochzeit des Lichts, Geburt des Lichts, Walpurgis.


Alle acht Feste wurden rituelle gefeiert. Jedes Fest war dabei einer bestimmten Gottheit geweiht die auch die darauffolgende Zeit herrschte. Die Übergänge oder auch Nahtstellen von einer Zeit zur anderen gleichen einem Niemandsland in dem weder Ordnung noch Gesetz herrschte. Diese Übergänge galten als magische Momente, als Zwischenzeit, in denen die Begegnung mit der Anderswelt möglich war.

Der keltische Jahreskreis besteht also aus den 4 Kardinalpunkten, den deutlichen Sonnenfeiern, wo es auch keine Mißverständnisse gibt:


  •   Sommersonnwende, 21. Juni
  •   Wintersonnwende, 21. Dezember
  •   Frühjahrstagundnachtgleiche, 21. März
  •   Herbsttagundnachtgleiche, 21. September

Und aus den vier Feiern zwischen diesen Sonnenfeiern.

  •   Samhain, 1. November, Jahresbeginn der Kelten und Beginn des Winterhalbjahres
  •   Imbolc, 2. Februar, „Geburt des Lichts“, „Lichtbrauchnacht“
  •   Beltane, 1. Mai, Beginn des Sommerhalbjahres
  •   Lugnasad, 1. August, „Hochzeit des Lichts“


Nach einem alten Fund geht man davon aus, dass die Kelten einen Kalender hatten, wo sie Sonnen- und Mondjahr in Übereinstimmung brachten. Sie rechneten in Großzyklen von 19 Sonnenjahren, die 235 Mondmonaten entsprachen. So vereinigten sowohl Sonnensystem als auch Mondsystem, denn alle 19 Jahre stehen Sonne und Mond wieder in gleicher Relation zueinander. Es waren immer 62 Mond-Monate zu einer Einheit zusammengezogen. Das entsprach 5 Sonnenjahren von ungleicher Länge: 3 Jahre zu 12 Monaten und 2 Jahre zu 13 Monaten. Der 13. Monat hatte keinen Namen. Als Relikt des 13. Monats sind die Rauhnächte zwischen Weihnachten und dem 6. Januar übrig geblieben. In der Volkskunde ist die Zeitdifferenz zwischen den 12 Mondmonaten und dem Sonnenjahr noch als „Zwölften“ bekannt – entspricht genau den 12 Rauhnächten.


Feste bei den Kelten
Samhain, 1. November, Jahresbeginn der Kelten und Beginn des Winterhalbjahres
Imbolc, 2. Februar, „Geburt des Lichts“, „Lichtbrauchnacht“
Beltane, 1. Mai, Beginn des Sommerhalbjahres
Lugnasad, 1. August, „Hochzeit des Lichts“

Bei den Germanen wurden die Feste auch von der Feldarbeit mitbestimmt. So ist die Rune Jera, aus der sich der Name Jahr bei uns bildete, gleich zeitig für den Jahreskreis als auch für den Ablauf von Säen und Ernten im Gebrauch gewesen.

Die Feste wurden dabei auch nur bedingt nach dem Datum ausgerichtet sondern meist nach der Arbeit auf dem Feld.

  • Jul 21.12
  • Disting um den14.2.
  • Ostera 21.3.
  • Walpurgis 1.5.
  • Mittsommer 21.6.
  • Thing – Zeit um den 23.8.
  • Erntedank / Herbstopfer 21.9.
  • Winternacht um den 15.10.

Die Feste haben dabei diese Bedeutung:

  • Disting: Vorbereitung auf die neue Saat
  • Ostera: Fruchtbarkeitsfest, aus diesem Fest wurde Ostern bei uns und aus dem Fruchtbarkeitsfest stammen noch der Hase und das Ei,
  • Walpurgis: die Nacht endet und der der Tag beginnt, daraus wurde dann der Tag der Arbeit weil man mit der Arbeit nun wieder begann
  • Mittsommer: die Sonne hat gesiegt – allen Göttern wird geopfert und sie werden geehrt
  • Thing – Zeit: Versammlungszeit, Beratungen und Gerichtsverhandlungen für Schlichtungen wurden abgehalten.
  • Erntedank: Dank an die Natur und die Götter für die reiche Ernte
  • Winternacht: das Ende der Erntezeit und des alten Jahres und der Beginn des neuen Jahres wurden gefeiert. Nun beginnt die Mittwinterzeit und damit die spirituellen und religiösen Zeit des Jahres
  • Jul – Fest: Verbindung zu den Göttern wird gesucht. Andersweltreisen sind möglich und die Rauhnächte beginnen.

Quellen:
• Die Edda, Wilhelm Jordan, Arun
• Germanische Magie, Gardenstone, Arun
• Lexikon der keltischen Mythologie, Sylvia und Paul Botherroyd, Diederichs
• Keltische Mythen, Ingeborg Clarus, Bechtermünz
• Helrunar, Jan Fries
• Nordische Magie: Schamanismus und die Runengeheimnisse, von Edred Thorsson von Königsfurt Urania
• Germanische Mythologie, Wolfgang Golther von Marixverlag

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