Mein Buch „Anna und der Kurfürst“

„Anna und der Kurfürst“

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ ist am 20.11.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN: 978-3-7448-8200-2

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

312 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Es ist das Jahr 1710. Nach einer abenteuerlichen und gefährlichen Reise erreicht die siebzehnjährige Gräfin Anna Maria von Hohenfeld die sächsische Hauptstadt Dresden, wo sie die Hochzeit der Schwester vorbereiten soll, doch sie verliebt sich ausgerechnet in den Bräutigam. Kann diese Liebe wahr werden? Und was hat der Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen damit zu tun?

Ein Abenteuer folgt dem Nächsten in der großen Stadt für die junge Gräfin vom Lande.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/anna-und-der-kurfuerst-uwe-goeritz-9783744882002

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ bei Amazon:
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Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=978-3-7448-8200-2

Mein Buch „Anna und der Kurfürst“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Zwei Soldaten spannten ihre Pferde an und setzten sich auf den Kutschbock. Harald sah die Frau an „Ich muss meine Schwester finden.“ sagte sie „So?“ fragte er und zeigte auf den Mantel, unter dem sie ja nackt war. Sie schüttelte den Kopf und öffnete die Truhe, die hinten an der Kutsche angebracht war. Sie kramte ein paar Sachen heraus und sagte dann „Könnt ihr euch mal alle umdrehen?“ was auch alle Soldaten machten. Sie bildeten einen Kreis um die Frau, wobei sie mit dem Rücken zu ihr standen und so das Umziehen der Gräfin verdeckten. Harald konnte aus dem Augenwinkel ein paar Blicke erhaschen, aber er hatte sie ja schon im Wald im Evaskostüm gesehen.

Wenig später war sie umgezogen und fragte „Wer gibt mir sein Pferd?“ auf ein Zeichen des Offiziers brachte einer der Männer, ein Diener aus seinem Schloss, sein Pferd. „Haben sie Hunger, Gräfin?“ fragte der Offizier und gab der nickenden Frau etwas Brot und Wein. Die zwei Soldaten sowie der andere Diener würden die Kutsche und den verletzten Hund nach Dresden bringen. Harald besah sich diese kleine Truppe. Es blieben noch siebzehn Soldaten, die zusammen mit ihm, seinem Diener Georg und der Gräfin die Verfolgung der Räuber übernehmen würden. Nachdem sie fertig gegessen hatte, zog die Frau die Pistolen aus dem Sattelholster und es sah so aus, als wüsste sie, was sie da tat. Vermutlich war es nicht das erste Mal für sie, dass sie Waffen in der Hand hatte. Auch wenn sie sich vielleicht noch nicht so richtig daran erinnern konnte. Kurze Zeit später steckten die geladenen Pistolen wieder vor dem Sattel in den beiden Taschen. „Können wir?“ fragte die Frau und die Soldaten saßen auf. Die beiden toten Kutscher waren von den Soldaten schnell beerdigt worden.

Georg half zuerst der Gräfin und dann ihm auf das Pferd, dann saß der Diener auch auf und spornte die zwei Hunde zur Suche an. Aber rund um die Kutsche war alles zertrampelt. Keiner der Hunde konnte hier eine Spur finden. Georg ritt mit den Tieren in beide Richtungen und hatte etwas später eine Spur gefunden. Sie führte den Waldweg wieder zurück und nun brachen alle auf. Georg und die Hunde führten die Truppe an. Den Schluss bildete die Kutsche, die auf der Straße dann nach Dresden abbiegen würde. Die Gräfin und er blieben in der Mitte der Soldaten. Er sah ihr an, dass sie immer noch versuchte, sich an alles zu erinnern, daher zeigte er Anna noch einmal das Medaillon mit dem Bild der Schwester. In dem blanken Feld daneben konnte sich die Gräfin im Spiegel sehen und vielleicht würde ihr das mehr helfen.

Eines Abends erhielt sie eine Einladung von einer feinen Dame zu einem Maskenball. Der ein paar Tage später stadtfinden sollte. Eigentlich war das ein Ball wie jeder andere auch, nur eben mit Masken, aber wer wollte, der konnte auch eine Verkleidung wählen. Anna überlegte, welche Verkleidung wohl am besten zu ihr passen würde und ihr Blick fiel auf eine der Skulpturen in dem Saal. Es war eine griechische Göttin und vielleicht konnte sie auch so etwas tragen. Es war zwar etwas gewagter, aber es war ja ein Maskenball.

Daher stand sie am nächsten Tag eher auf und fuhr zu einem Geschäft mit Schneiderei am Markt, wo sie sich die Maße für das Kleid abnehmen ließ. Muster dafür gab es ja genug. Überall standen die Figuren herum, sogar direkt vor dem Geschäft auf dem Markt. An einem kleinen Brunnen stand eine Gruppe von marmornen Göttinnen. Sie wollte nur die kleine Änderung, dass sie nicht, wie die Statuen, barbusig sein wollte, sondern der Ausschnitt noch das wesentliche verdecken sollte. Die Schneiderin machte sich sofort an das Werk und schon am nächsten Tag konnte Anna das Kleid abholen. Es war ein weißer, luftiger Hauch von nicht viel Stoff. War es vielleicht doch zu gewagt gewesen und nicht so gut gewählt? Doch sie hatte sich entschieden es zu tragen. Der Stoff floss nur so um ihren Körper und ihre Figur wurde darin besonders gut betont.

Der Ball begann und es war zum Glück warm genug. Wie eine Göttin fühlte sie sich auch und jeder versuchte mit ihr in ein Gespräch zu kommen. Ob das daran lag, dass sie nur dieses dünne Kleid auf der nackten Haut trug, konnte sie nicht sagen, aber fast alle Männer wollten mit ihr tanzen. Mitten unter den Gästen sah Anna einen besonders großen Mann. Er näherte sich ihr und sie sah, dass er als Sonnengott verkleidet war. Nur einer hier konnte sich so etwas erlauben und als der Mann vor ihr stand machte sie einen besonders tiefen Knicks. Dass der Mann damit einen besonderen Einblick auf ihre Oberweite bekam, nahm sie dabei gern in Kauf. Sie sagte „Majestät.“ und der Kurfürst, denn um niemanden sonst handelte es sich, nickte ihr wohlwollend zu.

In dem Saal waren nur einige Menschen anwesend. Der Richter, sein Schreiber, ein paar Soldaten, der angeklagte Räuber und ein paar Menschen, von deren Funktion Sofie keine Ahnung hatte. Der Prozess begann wie erwartet, der Räuber, Hans wie er sich nannte, stritt alles ab, was mit Raub und Mord zu tun hatte. Die Aussage von Sofie war da auch nicht wirklich hilfreicher. Jedes Mal, wenn Sofie den Mann ansah lächelte dieser. Vermutlich rechnete er im Kopf schon die zu zahlende Geldstrafe aus, denn bei der würde es vermutlich bleiben. Auch die tränenreiche Schilderung ihrer Todesangst unter dem Baum ließ den Richter nicht wirklich weich werden und für sie stimmen.

So standen sie nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Der Räuber und sein Opfer. Frech grinste er ihr in ihr Gesicht und Sofies Hals zog sich zusammen, so als ob die Schlinge noch darum gewesen wäre. Wenn ihnen nichts Besseres einfiel, so würde das Urteil wohl nicht zu ihren Gunsten ausfallen.

Sie blickte Harald von der Seite aus an, doch an seinem Gesichtsausdruck erkannte sie, dass auch er am Ende seiner Ratschläge war. Am Abend des Tages verkündete der Richter, dass er am nächsten Tag das Urteil fällen würde und ließ den Räuber wieder in das Gefängnis zurück bringen. Zu Sofies Entsetzen nun schon ohne Ketten. Das ließ nichts Gutes hoffen.

Verzweifelt flehte sie zu Gott, dass er ihr helfen möge. Dann machte sie sich zusammen mit Harald auf den Weg nach Hause. …“

Mein Buch „Die römische Münze“

„Die römische Münze“

Mein Buch „Die römische Münze“ ist am 19.02.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7392-1843-4

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte handelt in der Mitte des erste Jahrhunderts. Sie zeigt das Leben in einer Zeit der Annäherung zwischen Römern und Germanen. In einer Epoche die, nach dem Sieg der Germanen über die Römer in der Varusschlacht, zuvor von Misstrauen der beiden Völker untereinander geprägt war. Das beginnende römische Kaiserreich wollte, wenn sie Germanien schon nicht besetzen konnten, wenigstens ihre Steuern und Handelswaren aus den Wäldern erhalten.

Viele Germanen waren aber auch willkommene Verbündete und Kämpfer in den Legionen der römischen Armee. Oft schon als Kinder von den Römern als Geiseln genommen lernten sie das Leben in der Zivilisation kennen und schätzen. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Armeedienst wurden viele römische Bürger oder trieben Handel zwischen dem römischen Reich und den germanischen Stämmen des Nordens.

Zwei Menschen aus Kulturen, wie sie anders nicht sein könnten, treffen aufeinander. Karl, der Krieger und Händler aus den Wäldern des Nordens, und Amara, eine nubische Sklavin, finden sich in einer römischen Stadt, um ihren gemeinsamen Weg zusammen zu gehen.

Dies ist eine Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund des Handels und der Gefahren des Weges aus dem Norden in das römischen Reich und wieder zurück. Der Leser wird in die Welten der Sklaven und der nordischen Händler entführt. “

Hier die Vorschau des Buchcovers:

 

Mein Buch „Die römische Münze“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-3287-9 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Karl legte sich auf sein Bett und dachte über den Tag nach. War es richtig gewesen Amara zu kaufen? Es war eine ganze Menge Geld, die er so ausgegeben hatte, doch er hatte das Geld nicht verloren sondern nur eingetauscht. Was war schon Geld, wenn es um einen Menschen ging. Er wollte gerade das Licht löschen, als er sah, dass seine Zimmertür sich leise öffnete. Amara trat in den Raum und verschloss die Tür hinter sich. Sie stand unschlüssig in dem Raum und schaute ihn an. Das Funkeln war wieder in ihren Augen zu sehen oder spiegelte sich nur das Licht der Öllampe darin? Sie löste die Spange, die ihr Kleid zusammen hielt und der Stoff fiel zu Boden. Nackt kam sie auf ihn zu.

Die Sonnenstrahlen, die durch sein Fenster fielen weckten Karl und auch Amara räkelte sich in seinem Arm. Er schaute auf diese Frau, die ihm in dieser Nacht so viel Freude geschenkt hatte. Sie stand auf und ging zu dem Tisch an der Wand. Amara nahm den kleinen Holzbottich und stellte ihn auf den Tisch. Aus einem Krug goss sie Wasser hinein und begann sich zu waschen. Erst jetzt im Licht der Sonne konnte er sie sich richtig anschauen. Ihr Körper war wohlgeformt und genauso schlank, wie es schon das dünne Kleid hatte vermuten lassen. An der linken Hüfte hatte sie eine kleine Narbe, die aber nur an der anderen Farbe der Haut an dieser Stelle zu erkennen war.

Bei ihrem Anblick fasste Karl einen Entschluss. Er stützte sich im Bett auf und fragte sie „Willst du meine Frau werden?“ Sie fuhr herum und stieß dabei den Bottich vom Tisch. Polternd fiel er zu Boden und verschüttete das Wasser vor ihren Füßen. Sie sah ihn mit großen, dunklen Augen an. Das Sonnenlicht ließ sie blinzeln. Für einen Moment stand sie einfach nur da und war zu keine Regung fähig. Nach nur einer Nacht fragte er sie dies schon? Schließlich sagte sie leise „Ja.“

Karl stand auf, hob den Bottich auf und küsste sie. Er goss ihr neues Wasser ein und sie begann sich wieder zu waschen. Karl hob das Kleid auf, das sie an der Tür hatte liegen lassen und gab es ihr. „Wir brauchen noch ein paar Kleider für dich.“ sagte er. Als sie sich anzog, begann er sich zu waschen. Amara schaute dem Spiel seiner Muskeln zu. Das Wasser ließ seinen Körper glänzen. Mit einem Tuch trat sie an ihn heran und wollte ihn abtrocknen, doch er nahm ihr das Tuch aus der Hand.

„Du bist keine Sklavin mehr.“ sagte er erneut, während er sich selbst abtrocknete. „Wir sind jetzt gleich.“ erklärte er weiter und sah an ihrem fragenden Blick, dass sie das nicht verstand. „In meinem Land ist das so. Männer und Frauen sind frei. Wir arbeiten zusammen, wir leben zusammen und jeder hat dieselben Rechte.“ Sie nickte verstehend. „Da muss ich noch viel lernen.“ sagte Amara mit einem dankbaren Ton in ihrer Stimme. „Und jetzt gehen wir erst mal was essen. Danach holen wir auf dem Markt was für dich zum anziehen. Es wird eine lange Reise und du hast nur ein Kleid.“ Sie nickte dankbar und strahlte ihn an.

Wenig später waren sie wieder auf dem Markt, auf dem Karl sie am Tag zuvor aus der Sklaverei frei gekauft hatte. Amara machte einen großen Bogen um die Bühne, auf der auch an diesem Tag wieder Sklaven gehandelt wurden. An einem der Stände blieb Karl stehen und zeigte auf die Kleider. „Suche dir was Schönes aus. Ich bin gleich zurück.“ sagte er und ging an einen anderen Stand. Sie schaute auf all die schönen Kleider, die auf dem Stand lagen. Was sollte sie sich aussuchen? Karl hatte gesagt, dass es eine lange Reise sei, also suchte sie sich Kleider aus, die sie bei einer Reise tragen konnte. …“

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