Der Ansatz meiner historischen Erzählungen

Der Ansatz meiner historischen Erzählungen:

Wer schreibt Geschichte? Sind es nur die Könige oder Kaiser? Die Fürsten oder Päpste? In meinen Büchern versuche ich die kleinen Leute zu Wort kommen zu lassen. Bauern, Handwerker, Mönche und einfache Söldner bildeten die Masse der Bevölkerung und sie waren es, die maßgeblich für die Geschichte verantwortlich waren. Die jeweiligen Führer legten nur die Richtung fest, doch die Untergebenen brachten mit ihrem Blut und Leben diese Entwicklung voran. Heute kennen wir aber nur noch die Namen der Kaiser, die Namen der Bauern hingegen sind lange von der Zeit verweht worden.

Auch dort gab es starke Persönlichkeiten, die dem harten Leben und der Not trotzten. Diese Menschen, Männer und Frauen, waren es, denen wir unser heutiges Leben verdanken. Sie sind unsere direkten Vorfahren.

Die Geschichten und Erzählungen, die ich niedergeschrieben habe, handeln in Sachsen und erzählen vom Schicksal der einfachen Menschen dort. Sie erzählen von ihren täglichen Mühen, von glücklichen und schweren Tagen. Die handelnden Figuren sind zu großen Teilen frei erfunden aber die historischen Bezüge sind durch archäologische Ausgrabungen, Dokumente, Sagen und Überlieferungen belegt.

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Das finstere Mittelalter

Heute sagt man so beiläufig „Das finstere Mittelalter“ wenn man die Zeit zwischen 1000 und 1400 meint. Ich denke mal so finster kann diese Zeit nicht gewesen sein wenn man sich mal all das anschaut was damals so geschafft worden ist und die Mittel vergleicht die damals zur Verfügung standen.

Es wurden Burgen, Kirchen und ganze Städte gebaut mit oft nichts weiter als ein paar Lasttieren und primitiven Aufzügen. Es wurden Unmengen von Steinen bewegt und oft in kürzester Zeit riesige Klosteranlagen auf die grüne Wiese oder auf Waldlichtungen gebaut.

Wenn man sich die Landkarte der Zeit und die Städtegründungen anschaut so kann man kaum ermessen was das für eine Leistung war. Zu einer Zeit in der eine Entfernung die wir heute in einer Stunde mit dem Auto fahren eine Reise von einer Woche in gefahrvoller Gegend war wurden Besiedlungsbewegungen wie nie wieder danach durchgeführt.

Große Abstriche muss man aber bei der medizinischen Versorgung machen. Während in den Muslimischen Ländern bereits über anatomische Gegebenheiten des Menschen sehr detailliertes Wissen bestand war es in Europa durch die Kirche verboten worden einen Menschen gründlich zu untersuchen. Das Wissen des antiken Griechenlands war vollkommen in Vergessenheit geraten oder wurde nur in Klostern von alten Büchern abgeschrieben. Krankheiten und Seuchen rafften oft die Bevölkerung ganzer Landstriche dahin.

Auch Kriegszüge zwischen benachbarten Ländern führten zu einem nicht enden wollenden sterben unter der Bevölkerung.

Aber trotz all dieser Widrigkeiten gelang es das Leben aufrecht zu erhalten und Verbesserungen in der Lebensführung einzubauen. Große Wälder wurden gerodet und so Ackerland zur Versorgung der Städte gewonnen. Die Städte errangen erstmals ihre Souveränität von den Kirchen und Klöstern. Es entstanden Handwerksgilden und Stände. Freie Bauern konnten Land erwerben und ihre Produkte in den Städten bei Markttagen anbieten. Handel wurde über die See bereits im Globalen Maßstab betrieben. Die Hanse wurde gegründet und unterhielt ein weites Handelsnetz von Norwegen bis Konstantinopel.

Also kann ja nicht alles so finster gewesen sein. Oder?

Der Zauber der Rauhnächte

Am 25.12. abends beginnen die Rauhnächte. In manchen Gegenden werden diese auch Losnächte genannt. Es sind die zwölf Nächte bis zum 06.01. wobei eine jede Nacht einem Monat des neuen Jahres zugeordnet ist.

Diese Nächte lagen früher zwischen den Jahren. Das alte Jahr war rum und das neue fing erst am 06.01. wieder an.

Was man in diesen Nächten Träumte oder sah das geschah im jeweiligen Monat des nächsten Jahres. Vor allem für die Ernte und Aussaat waren die Vorhersagen wichtig da es in der früheren Zeit ja keine Wetterberichte gab und sich die Bauern nur auf ihr Gefühl und das Wohlwollen von Natur und Göttern verlassen konnten.

In dieser Zeit konnte man auch das Orakel befragen weil die Verbindung zu den Göttern besonders eng war. In den Sturmnächten zog Odin oder Wothan als Sturmgott durch die Wälder und Dörfer. Er klopfte an Häuser und wenn er bewirtet wurde konnte er den Bewohnern viel Gutes tun. Wurde er aber nicht respektiert so drohte Unheil.

Lebensmittel als Kultur

In vielen südeuropäischen Ländern gelten Lebensmittel als Kulturgut. Es wird viel auf gutes und traditionelles Essen geachtet und die Verbraucher geben prozentual gesehen viel mehr Geld für Lebensmittel aus als wir in Deutschland.

Warum ist das so und was können wir daraus lernen?

In diesen Ländern wird vermutlich mehr wert auf die Lebenskultur gelegt und nicht so viel wert etwas zu besitzen. Ein schönes und wertvolles Essen zählt offenbar mehr als der Besitz von irgendwelchen Gütern. Man teilt seinen Dinge und vor allem das Essen mit der ganzen Familie. Bei uns wird oft so verfahren dass man etwas vorweisen kann was der Nachbar nicht hat und damit fühlt man sich dann besser. Das ist doch aber eher eine Frage von Neid und Missgunst. Oder? Mehr Schein als Sein.

Ein gutes und Nahrhaftes Essen sollte auch bei uns als etwas Kostbares und Wertvolles gelten. Weil wir das aber nicht machen haben wir diese ganzen Lebensmittelskandale. Handgemachte Lebensmittel gibt es in Deutschland nur noch in den Hofläden der Bauern und in einigen Bio Läden. Uns als Verbraucher sollte es wichtig sein dass wir wissen wo unsere Lebensmittel herkommen.

Analogkäse und Formfleichschinken wird es zwar auch in Italien geben aber vermutlich nur zu einen prozentual minimalen Wert. Dort wird viel mehr Wert darauf gelegt dass der Parmesan noch handgemacht ist oder die Milch noch vom Bauern kommt.

Dinge die Handgemacht sind, speziell Lebensmittel, sind aber oft Hochpreisiger da in ihnen mehr Arbeitszeit drin steckt. Viele Lebensmittel könnte man auch mit Maschinen herstellen doch gute Qualität kommt aus der Erfahrung und der einzelnen Verarbeitung.

Leider ist es bei und so dass da für 400 Gramm Käse nicht mehr wie zwei Euro ausgegeben werden dürfen. Handarbeit beim Käse und damit gute Qualität kostet aber mindestens das doppelte.

Denkt doch einfach mal darüber nach wenn ihr das nächste mal an der Käsetheke eures Supermarktes steht.

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