„Der russische Dolch“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

„… Der Jagderfolg hatte ihn wieder so weit zu Bewusstsein zurückgebracht, das er nun aufmerksamer durch den Schnee lief. Er bemerkte, dass bei einigen der Gefallenen, Arme oder Beine fehlten und die sauber abgenagten Knochen nicht weit davon entfernt lagen. Wilde Tiere konnten es nicht gewesen sein, die hätten mehr als nur diese Körperteile abgenagt. Mit Erschrecken realisierte er, dass vermutlich Menschen ihre eigenen Kameraden gegessen hatten, so groß musste der Hunger gewesen sein.
Auch abgenagte Pferdegerippe lagen an den Seiten des Weges und Peter war sich nicht ganz sicher, ob es Pferde des Vormarsches, oder des Rückzuges gewesen waren, die hier säuberlich abgenagt worden waren. Am Abend legte sich Peter in eine Schneekuhle und schlief so, dick in seinen Mantel eingewickelt bis zum nächsten Morgen durch. In der Nacht war etwas Schnee über ihn geweht worden, der ihn zusätzlich wärmte.
Nachdem es wieder hell genug war, machte er sich…

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„Ein Sommer unter der Mondsichel – Wien, im Jahre 1683“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

„… Mitten im Gottesdienst gab es einen gewaltigen Knall und alle sprangen von ihren Bänken auf. Von hinten rief einer „Die Osmanen haben den Dom mit ein paar Kanonenkugeln beschossen, doch das Haus Gottes hat den Heiden widerstanden.“ „Preisen wir Gott!“, rief der Pfarrer von vorn und alle brachen in Jubel aus.
Als die Kirchenglocken das Ende des Gottesdienstes verkündeten, strömten alle aus dem Haus. „Ich muss noch zum Rat“, sagte Sebastian. „Ich muss zu meiner Kanone“, erklärte Hans und beide Männer ließen Arika vor dem Dom stehen. Kurz sah sie nach oben und bemerkte, dass das Dach des Südturmes des Domes doch etwas schwerer beschädigt war. Dann sah sie auf den großen Platz. Alles ging seinen gewohnten Gang. Unschlüssig stand sie da. Was sollte sie nun tun? Noch auf den Markt gehen?
Arika erkannte die Nachbarin, die nach ihr den Dom verließ. Ein kleiner Schwatz mit der Frau war…

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Mein Kinderbuch „Pauline und die Elfe“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

„…  Peter und die Großmutter schauten nur noch hinterher, wie sie durch die Tür rannte. Diesmal wollte sie mit dem Fahrrad zuerst durch das Dorf und danach zur Wiese fahren. Sie ging hinter das Haus der Großmutter, wo im Schuppen neben den Gartengeräten immer ihr Rad stand. Die Großmutter hatte schon alle Geräte zur Seite geräumt und so fuhr Pauline los.
Im Dorf traf sie zuerst auf Ulrike, die am anderen Ende des Dorfes wohne und in Paulines Alter war. Auch sie war mit dem Fahrrad unterwegs und wollte zum See, um dort am Strand zu baden. Im letzten Urlaub hatte sie beide bei Paulines Großmutter schwimmen gelernt und sie verstanden sich auch sonst ganz gut. Sie verabredeten sich für den Nachmittag am Strand und dann sauste Pauline weiter.
An der kleinen Bäckerei, die einmal Paulines Großvater gehört hatte, als der noch lebte, traf sie auf den Bäcker Hans, der…

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„Sieben Nächte im Paradies“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

Sommer, Sonne, Griechenland …
„… Die Frau drehte sich um und ging los, um am Strand nach anderen Menschen zu suchen, die ja sicher auch auf dieser Insel lebten. Vielleicht gab es auch eine Taverne hier. Das Geld und den Ausweis hatte sie vorsorglich im Brustbeutel um den Hals gehabt. Alles andere trieb jetzt irgend-wo im Meer. Jasmin setzte ihre nackten Füße in den weichen und warmen Sand. Es lief sich gut hier. Immer wieder rief sie, aber es schien ihr niemand zu antworten. Vielleicht hatte der Sturm die Menschen in ihre Hütten getrieben. Schritt für Schritt lief sie immer weiter. Da musste doch jemand sein!
Etwa eine halbe Stunde später stand sie an den Klippen mit den Trümmern des Bootes und da es vermutlich nicht zwei zertrümmerte Boote hier gab, war sie einmal um die Insel herum. Diese Insel war damit ziemlich klein! Und am Strand war keine Menschenseele…

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„Kater Gismo und der Zahn des Löwen“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

„… Sie schlichen hinter einer Blumenrabatte und einer niedrigen Hecke, die am Rande des Weges gepflanzt war, entlang, sodass die Zoobesucher sie nicht sehen konnten. Vom Zookrankenhaus ging es zu einer großen Freifläche, auf der ein paar Zebras im Gras fangen spielten. Gismo sagte „Die haben Streifen so wie du. Bist du etwa auch ein Zebra?“ dabei sah er Dorian schräg an, aber der erwiderte spöttisch „Meine Steifen sind schwarz grau und nicht schwarz weiß!“ Das Zebra Luise hatte die beiden Kater gesehen und kam zum Zaun gelaufen. Sie begrüßte die beiden Kater und wollte wissen, was es so neues gab außerhalb des Zoos. Nach einem längeren Gespräch verabschiedeten sie sich wieder und die beiden Kater schlichen weiter.
Am nächsten Freigelände rief eine Stimme von weit oben „Was macht ihr zwei den hier im Zoo? Dürft ihr denn überhaupt hier rein?“ Gismo schaute erschrocken nach oben und sah eine Giraffe über…

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„Die Tochter aus dem Wald“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

„… So ähnlich die beiden Frauen sich auch äußerlich waren, so unterschiedlich waren sie in ihrem Inneren. Bärtraut lass die romantischen Gedichte und hatte sonst keine Erfahrungen mit Männern. Laertia machte derbe Witze und hatte bereits ein Kind, das im Moment die Amme bei ihr Zuhause betreute. Im Laufe des Morgens gesellten sich noch andere Frauen zu ihnen, bis sie etwa zwanzig waren. Hier waren sie unter sich und konnten über alles reden. Sklavinnen brachten ihnen Speisen und Getränke an den Beckenrand und standen auch für Massagen mit duftenden Ölen bereit.
Mit der Zeit stellte Bärtraut fest, dass sie die einzige war, die noch nicht verheiratet war und das, obwohl sie alle fast dasselbe Alter hatten. Die Frauen begannen sich über ihre Männer und Kinder zu unterhalten und damit war sie auch schon von der Unterhaltung ausgeschlossen. Sie stieg aus dem Becken und legte sich auf eine der Liegen. Ein…

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Zitat 21.10.2019


„Demjenigen, der sich an einen einsamen Ort begeben hat, dessen Geist ruhig ist und der den Weg vor sich sieht, enthüllen sich schließlich Wahrheit und Einsicht und grenzenlose Freude, die alles andere übersteigt.“


Buddha

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3866470630/zenguide-21

Zitat 20.10.2019


„Das wirkliche Nicht-Denken besteht darin, an alle Dinge zu denken, ohne sich von ihnen infizieren zu lassen.“


Hui-neng

Quelle:

Zitat 19.10.2019


„Nur dann kann man dich einen Zen-Schüler nennen, wenn du klar siehst, bevor Zeichen sichtbar werden, bevor das Denken einsetzt und die Ideen sprießen.“


Foyan

Quelle:
http://www.zen-guide.de

Zitat 18.10.2019


„Sunyata ist das Leersein von allen begrifflichen Bestimmungen, die Anerkennung einer höheren, unaussprechbaren, undefinierbaren Realität, die nur im Zustand völliger Erleuchtung erlebt werden kann.“


Lama Anagarika Govinda

Quelle:

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