Zitat 31.01.2021

„Jemand kann sich nicht selbst durch sich selbst erhalten. Nur wenn jemand die Idee des „Ichs“ aufgibt, wird er ganz natürlich zu dem Selbst, das mit dem Universum verbunden ist.“

Kodo Sawaki

Quelle:
http://www.zen-guide.de

„Westwärts auf Drachenbooten“

In meiner historischen Geschichte „Westwärts auf Drachenbooten“ geht es zu den Sachsen und Nordmännern des Jahres 800. 

„… Schon bald konnte man einzelne Berge erkennen, die aus der Küstenlinie heraus ragten. Sie vereinigten sich zu einer Gebirgskette, die Himmelhoch da lag. Wie ein gewaltiger Drachen. Schwarz und zackig. Immer weiter nach Norden fuhren sie und plötzlich öffnete sich ein Durchbruch, wie die Bucht mit dem Fluss bei Hans Zuhause. Das Schiff fuhr hinein und folgte dem Gewässer. Ringsum stiegen die Berge zu beiden Seiten des Flusses fast senkrecht nach oben an. Ein kleiner Wasserfall war zu hören, noch bevor Hans ihn sehen konnte.

Mara war aufgestanden und schaute mit ihrem Bruder auf die Felsen, die zum Greifen nah schienen. Hier unten kam man sich so winzig vor und Hans versuchte den oberen Rand der Klippen zu sehen. Er legte den Kopf ins Genick, aber die tief hängenden Wolken gaben die Bergspitzen nicht frei. Es wurde immer dunkler, die Sonne konnte nicht bis zu ihnen herunter scheinen. Weit hinter ihnen fuhr das zweite Schiff gerade ebenfalls in den Fluss hinein und Hans konnte an diesem Boot erst wirklich die Größe der Berge erkennen.

Die Gegend schien vollkommen menschenleer und doch musste es ja hier Menschen geben. Sie würden ja sonst sicher nicht hier hineingefahren sein, wenn es hier nichts zu holen geben würde. Waren die Männer hier zu Hause? Oder lag hier ein weiteres lohnendes Ziel ihrer Raubzüge? Der Himmel über ihnen wurde dunkler und vor sich sah Hans ein paar Hütten. Einige Menschen standen am Ufer und winkten zu den Booten herüber. Ganz offensichtlich waren die Männer hier zu Hause, denn einige von ihnen winkten zurück.

Das Segel wurde eingeholt und der Schub, den das Schiff noch hatte, reichte aus, um langsam bis zum Steg zu gleiten. Das, was der Junge bisher als Beginn eines Flusses gedeutet hatte, stellte sich nun als eine langgezogene Bucht dar. Hier ging es gar nichts weiter, nur noch etwas flaches Land blieb hinter dem Wasser, aber es war gar nicht viel. Mit einem kleinen Stoß stoppte das Boot. Seile wurden nach draußen geworfen und fest gemacht. Die ersten der Männer sprangen nach außen und griffen sich Teile der Beute. Der Mann am Heck fesselte Hans und Mara die Hände auf dem Rücken zusammen. Er hob erst Hans und dann die Schwester über die Bordwand, setzte sie auf die Bretter des Stegs und sprang dann, mit einem Sack von der Beute, ebenfalls auf den Steg. Er nahm den Strick und legte ihn so, dass er um die Hälse der beiden Kinder nach vorn lief, wo er sie halten konnte. Am Strick zog er sie danach hinter sich her.

Hans konnte viele Menschen sehen und er wurde einfach weiter gezerrt. Wenn er stehen blieb, so zog sich die Schlinge um seinen Hals fest. Ein paar große Hütten sah er und hinter dem Dorf dieselben steilen aufragenden Felsen. Unmittelbar oberhalb der Anlegebrücke stand eine hölzerne Figur. Sie stellte einen Mann dar, der auf die Bucht hinaus schaute. Die untergehende Sonne schien der Figur genau in das Gesicht und färbte sie rot ein. Dahinter begann eine kleine Wiese mit ein paar Ziegen, die dort weideten. Es war gar nicht viel Platz hier zum Leben und erst recht gar keine Möglichkeit zur Flucht. Die Fesseln waren vollkommen unnötig. Nur der Weg über das Wasser war möglich. Der Mann zog sie immer weiter hinter sich her, zu einer etwas größeren Behausung, etwas oberhalb der anderen Häuser. Er öffnete einen kleinen Schuppen neben der Hütte, löste die Fesseln der beiden Kinder und schob zuerst Hans und dann Mara hinein. …“

Weiter lesen in meinem Buch „Westwärts auf Drachenbooten“ mit ISBN 978-3-7460-7871-7 als Buch für 7,90 Euro und als E-Book für nur 2,49 Euro.

Alle Informationen immer unter http://buch.goeritz-netz.de/21.html

Zitat 30.01.2021

„Wenn zugleich der Geist den Geist erblickt, vernichtet man alle Unterscheidungen und erreicht Buddhaschaft.“

Tilopa

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897675617/zenguide-21

„Lamberts schönster Wunsch“

Janas Buchkaleidoskop

Klappentext:
Der Feldhase Lambert wünscht sich während des Winters schon, im Frühjahr ein Osterhase sein zu dürfen. Doch auf dem Weg dorthin muss er manche Schwierigkeit überwinden, denn so einfach wie es für Lambert auch klingen mag, ein Osterhase zu sein, ist es keinesfalls. Hat er seinen Wunsch wirklich gut durchdacht?
Wird er die Hürden auf sich nehmen oder macht Lambert schon vorher schlapp?
Schafft er es von ganz allein oder wird Lambert Hilfe brauchen?
Seid gespannt!

Leseproben und mehr zum Buch gern unter http://buchkaleidoskop.reikipraxis-goeritz.de/94.html

Ursprünglichen Post anzeigen

Zitat 29.01.2021

„Begehrt in keiner Weise, Buddha zu werden. Zazen hat überhaupt nichts mit einer sitzenden oder liegenden Haltung zu tun.“

Dogen

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3424010243/zenguide-21

Meine Geschichte „Das siebente Mädchen“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

„… Nun liefen überall Soldaten herum, aber die Meisten von ihnen waren betrunken. So sehr sie sich auch anstrengte, sie wurde einfach hinterher gezogen. Die beiden Soldaten schwankten beim Gehen und sie wollten sie wohl zu einer der Lagerhütte ziehen, die nun, nachdem alles daraus geplündert worden war, leer standen. Der dort gelagerte Wein war schon längst durch die Kehlen der Männer geflossen und hatte ihnen die Sinne vernebelt.

Aruna blickte nach oben und fragte im Zorn die große Göttin, ob das ihre Hilfe sein sollte, um die sie die Mutter in der Hütte gerade eben noch lautstark gebeten hatte, da schlug das Schwert eines der Männer gegen ihr nacktes Bein.

Im Bruchteil eines Wimpernschlages realisierte sie, dass sie zwischen einem Dolch und einem Schwert lief. Nur wenige handbreit von ihr entfernt, da hatte sie alles, was sie zu ihrer Befreiung brauchen würde.
Die offene Tür der Lagerscheune war direkt…

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Zitat 28.01.2021

„Der Weg ist in seinem Wesen vollkommen. Er durchdringt alles. Wie könnte er also von Übung und Verwirklichung abhängen?“

Dogen

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3424010243/zenguide-21

Zitat 27.01.2021

„Oh, meine Freunde und Schüler, wenn ihr euch nicht mit eurem Geist an die zehntausend Dinge klammert, werdet ihr entdecken, dass der Lebensfunken aus allem und jedem hervorleuchtet.“

Hsü-yün

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3897679159/zenguide-21

Zitat 26.01.2021

„Macht euch frei von allem, was ihr in euch oder außerhalb findet – Religion, Tradition und Gesellschaft, –  denn nur dann werdet ihr Befreiung finden. Seid Ihr nicht in die Dinge verstrickt, so gelangt ihr ungehindert zur Selbstständigkeit.“

Lin-chi

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/325001060X/zenguide-21

Mein Buch „Ein Sommer unter der Mondsichel“

Uwe Goeritz - Meine Bücher

Wien, im Jahre 1683…

„… Mitten im Gottesdienst gab es einen gewaltigen Knall und alle sprangen von ihren Bänken auf. Von hinten rief einer „Die Osmanen haben den Dom mit ein paar Kanonenkugeln beschossen, doch das Haus Gottes hat den Heiden widerstanden.“ „Preisen wir Gott!“, rief der Pfarrer von vorn und alle brachen in Jubel aus.

Als die Kirchenglocken das Ende des Gottesdienstes verkündeten, strömten alle aus dem Haus. „Ich muss noch zum Rat“, sagte Sebastian. „Ich muss zu meiner Kanone“, erklärte Hans und beide Männer ließen Arika vor dem Dom stehen. Kurz sah sie nach oben und bemerkte, dass das Dach des Südturmes des Domes doch etwas schwerer beschädigt war. Dann sah sie auf den großen Platz. Alles ging seinen gewohnten Gang. Unschlüssig stand sie da. Was sollte sie nun tun? Noch auf den Markt gehen?

Arika erkannte die Nachbarin, die nach ihr den Dom verließ. Ein kleiner Schwatz…

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