Mein Buch „Kaperfahrt gegen die Hanse“

„Kaperfahrt gegen die Hanse“

Mein Buch „Kaperfahrt gegen die Hanse“ ist am 24.08.2015 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7386-2392-5

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Norddeutschland, Ende des 12 Jahrhunderts. Diese Geschichte handelt von 1160 bis 1200 zu Beginn der Hanse in einem kleinen Dorf an den Ufern der Ostsee. Eine kleine Gruppe von Fischern beginnt einen Kampf gegen die Übermächtig erscheinende Verbindung zwischen Kaufleuten der Hanse und den lokalen Fürsten.

Immer schlimmer werden sie ausgepresst, damit ihr Fürst Handel treiben kann. Unter Ausnutzung des Aberglaubens der Seemänner gelingt es ihnen, einen Teil des erpressten Eigentums zurück zu holen und unter der Bevölkerung zu verteilen.

Wie lange können sie aber der übermächtigen Allianz und der Macht des neuen Städtebundes widerstehen? “

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Kaperfahrt gegen die Hanse“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/kaperfahrt-gegen-die-hanse/9783738623925.html

„Kaperfahrt gegen die Hanse“ bei Amazon:
http://www.amazon.de/Kaperfahrt-gegen-die-Hanse-Goeritz/dp/3738623922

Diese Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:

http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783738623925

Mein Buch „Kaperfahrt gegen die Hanse“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7392-5854-6 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… In der Nacht versammelten sich alle Verschwörer an Heins Boot, dass er am Anleger ganz vorn festgemacht hatte, so dass er nicht an anderen Booten vorbei musste. Sie hatten sich mit Ruß schwarz geschmiert und waren halbnackt. Die kleinen Hörner, die Andreas auch noch rot angemalt hatte, hatten sie mit Bändern an ihren Köpfen befestigt. wenn sie sich gegenseitig an schauten, erschraken sie selber fast voreinander. Sie sahen aus wie Teufel aus der Hölle und sie stiegen in das Boot. Ab jetzt gab es kein zurück mehr, nun fiel auch die Anspannung von ihnen ab, ein jeder konzentrierte sich auf seine Aufgabe. Maria ging zum Strand hinunter und zündete das kleine Feuer an, an das sie sich setzte und das als Leuchtfeuer für die Fischer zur Orientierung bei der Rückfahrt zum Anleger dienen sollte.

Leise ruderten die sechs Männer los, auf die Kogge zu, die sich dunkel gegen den Horizont abzeichnete. Sie blieben eine kleine Strecke, etwa drei Schiffslängen, vor der Kogge liegen. Hein und Andreas glitten leise ins Wasser und schwammen vorsichtig und ohne einen Laut zur Kogge hinüber. Die Messer hatten sie zwischen die Zähne genommen. An der Kogge angelangt kletterten sie das Ankertau vorsichtig hinauf. Andreas rutschte kurz ab, aber ohne einen laut fing er sich wieder. „Das hatte sie nicht geübt.“ dachte er sich. Nacheinander gingen sie auf das Deck, Hein schlich nach hinten und Andreas verschloss vorn die Tür zur Kabine der Mannschaft. Zusammen gingen sie dann zur Ruderplattform am Heck und stiegen leise die Treppe an der Seite hinauf.

Als der Wachposten die beiden Teufel vor sich sah wurde er kreidebleich, das konnte man sogar im Mondlicht sehen, kein Wort entfuhr ihm vor Schreck. Er ging auf die Knie und betete ohne ein Wort, zitternd für seine Seele. Hein knebelte und fesselte ihn, dann winkten sie das Boot zu sich heran. Als das Fischerboot mit einem dumpfen Laut an die Kogge stieß öffnete sich die Tür der Kabine am Heck. An diese Tür hatten die beiden nicht gedacht, erschrocken schauten sich Hein und Andreas an, dann gingen sie an die vordere Kante der Plattform, an der eine kleine Reling angebracht war. Sie schauten nach unten auf das Deck. Der Kapitän kam unter ihnen, nur mit einer Unterhose bekleidet, schlaftrunken aus seiner Kabine auf das Deck gelaufen um das Geräusch zu erkunden. Er drehte sich zum Ruder um, schaute zum Heck um die Wache zu rufen und sah die beiden Teufel die gerade vor ihm von der Plattform sprangen. … „

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Mein Buch „Im Zeichen des Löwen“

„Im Zeichen des Löwen“

Mein Buch „Im Zeichen des Löwen“ ist am 27.02.2015 im Verlag BoD erschienen (BoD –  Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de )

Die ISBN lautet: 978-3-7347-5911-6

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Die Geschichte spielt von 1147 bis 1163 im Volke der Sachsen in einem kleinen Dorf. Wolfgang und Heinrich kennen sich seit Kindertagen doch nun ist einer der Herzog und der andere ein Bauer. Kann ihre Freundschaft diese Kluft überbrücken? Wolfgang erwirbt sich in den vielen Kämpfen das Vertrauen seines Herzogs und darf das Banner mit dem Löwen im Kampf führen, doch der Kampf gegen das Volk der Slawen stellt diese Freundschaft auf immer neue Bewährungsproben. Kann Wolfgang, als halber Slawe, den Kampf gegen das Brudervolk mit seinem Gewissen vereinbaren? Zusammen mit Karl ist er als Oberhaupt für die Geschicke des Dorfes verantwortlich. Mit seiner Frau Gisela, seinen Bruder Siegfried und den anderen Bewohnern im Dorf bewältigt er die täglichen Herausforderungen des Lebens in einer Zeit als aus dem Dorf langsam eine kleine Stadt wird.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Und hier ist der Link zum Bestellformular bei Amazon …

Das Buch „Im Zeichen des Löwen“ bei BoD …

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Mein Buch „Im Zeichen des Löwen“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7386-7777-5 und wird zum Verkaufspreis von 2.49 EUR angeboten.

Leseporobe:

„… Die Führer des Heeres, so auch Heinrich, blieben beim König in Rom. Wolfgang und ein Teil seiner Männer wurden nun zur Bewachung mit nach Rom genommen. Nach der Einnahme der Stadt hatte Heinrich Wolfgang zu seinem Bannerträger gemacht. Bei allen offiziellen Auftritten, bei denen Heinrich sein Banner dabei haben musste, war nun auch Wolfgang dabei. Rom war einfach eine sehr schöne Stadt mit vielen großen Häusern und Kirchen. Diese alte Stadt mit den Ruinen längst vergangener Zeiten faszinierte Wolfgang. Wann immer es ging versuchte er sich diese Stadt anzuschauen. In den Wirtshäusern gab es roten, süßen Wein der nicht mit dem Wein zu vergleichen war, den er aus der Heimat kannte.

Zusammen mit dem Wein nahm Wolfgang aber auch den Unmut der Römer auf. Sie als Sachsen waren hier als Eroberer nicht willkommen und er hatte daher lieber immer sein Schwert dabei und einen kühlen Kopf. Ein zu viel des Weins hätte sonst für ihn gefährlich werden können. Nicht nur, dass er in einen der Flüsse gestürzt wäre, sondern auch die heimlich gezogenen Messer hinter seinem Rücken in der Schänke galt es im Auge zu behalten. So mancher unvorsichtige Kämpfer war schon für immer verschwunden und er wollte ja zu Frau und Kinder zurück. Vor einem Jahr war er mit seinem Bruder noch auf Handelsreise gewesen. „Was der wohl jetzt machte?“ fragte sich Wolfgang. Er hoffte noch vor dem Winter wieder zu Hause zu sein, aber jetzt war es gerade mal Sommer.

….

Danach saßen alle auf, um zum Lager zurück zu reiten. In den Straßen Roms war von ferne ein Tumult zu hören der immer lauter wurde je mehr sich der Zug vorwärts bewegte. Von einigen Häuserdächern wurden sie nun mit Steinen und verdorbenen Gemüse beworfen. Die Begleitung des Kaisers versuchte mit den Schildern so viele Wurfgeschosse wie möglich abzuwehren. Vor sich, an einer Toröffnung, sah Wolfgang nun, dass die Bewohner der Stadt eine Sperre über die Straße gebaut hatten, um den Zug aufzuhalten. Mit gezogenem Schwert stürzten Heinrich und Wolfgang nach vorn und schlugen ein paar bewaffnete Bürger zurück. Heinrich saß schnell vom Pferd ab und band die Straßensperre an ihrer beiden Pferde. Zusammen zogen sie die Balken aus dem Weg damit der Zug des Kaisers weiter konnte.

So schnell sie konnten verließen alle die Stadt und versammelten sich auf den Hügeln bei ihrem Lager. Im Lager wurde nun die Feier der Kaiserkrönung durchgeführt, die zu solch einer schmählichen Flucht aus Rom geführt hatte. Bereits wenige Tage später brach das Heer die Zelte ab und setzte sich wieder in Richtung Norden in Bewegung. Je näher sie den Bergen kamen umso froher wurde Wolfgang, denn er wusste ja, das hinter diesen Bergen seine Familie auf ihn wartete, die er nun schon fast ein Jahr lang nicht mehr gesehen hatte.

Sie kamen schnell voran und nahmen auch wieder denselben Weg über die Berge, nur diesmal in die andere Richtung. Vor dem Aufstieg dankten sie alle in der kleinen Kapelle, dass sie den Kriegszug unbeschadet überstanden hatten und sie beteten auch für eine sichere Überquerung der Berge. Als die einheimischen Führer eingetroffen waren zogen sie alle am Morgen los und gegen Abend schlugen sie auf der anderen Seite auf einer großen Lichtung ihr Lager auf. … „

 

Mein Buch „Der Gefolgsmann des Königs“

„Der Gefolgsmann des Königs“

Mein Buch „Der Gefolgsmann des Königs“ ist am 01.08.2014 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7357-2281-2

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

116 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Die Geschichte spielt um das Jahr 950 im Volke der Sachsen in der Nähe des heutigen Magdeburg. Berthold ist als Oberhaupt nach dem Tod seines Vaters für die Geschicke des Dorfes verantwortlich. Zusammen mit seiner Frau Johanna, seinen Brüdern, seiner Heilkundigen Schwester Edith und den anderen Bewohnern im Dorf bewältigt er die täglichen Herausforderungen des Lebens in einer Zeit in der das Christentum und die Einigkeit des deutschen Volkes noch ganz am Anfang stehen. Als König Otto zum Kampf gegen die Ungarn ruft, werden Berthold und die Seinen auf eine harte Probe gestellt.

Der Autor verwendet eine gehobene Sprache, die im Kontext des historischen Erzählens authentisch wirkt. Dialoge sorgen für Lebendigkeit und besondere Nähe zum Geschehen. Detailreiche Beschreibungen erschaffen ein besonders plastisches Bild vor dem inneren Auge des Lesers. Der Text richtet sich an ein historisch interessiertes Publikum.

Fazit:
Ein eindrucksvolles Abenteuer, das den Leser in die spannende Zeit des Mittelalters entführt. Der Leser gewinnt Einblicke in das Innenleben der verschiedenen Figuren. Absolut lesenswert!“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Buch „Der Gefolgsmann des Königs“ bei BoD …

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Mein Buch „Der Gefolgsmann des Königs“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7357-4914-7 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Bertholds Männer legten bereits in der Nacht ihre Ausrüstung an. Diese bestand aus einem Mantel aus dicker Wolle, darüber einer aus stabilen, dicken Leder und darüber das Kettenhemd aus miteinander verbundenen Ringen. Das Kettenhemd sollte Pfeile und Schläge aufhalten, die darunter liegenden Mäntel sollten die Schläge abfangen. Der einzige Nachteil war, das es darunter sehr warm wurde und es war gerade Mitte August. Ihre Bewaffnung bildete ein mehr als Mannshoher Speer aus Eschenholz mit einer eisernen Klinge an der Spitze. Sie war mehr als fünfzehn Zentimeter lang und zweischneidig. Berthold und die Männer im Dorf hatten geübt damit zu werfen oder im Reiten als Lanze zu verwenden. Sie hatten ihre Kurzschwerter, die Sax, bei sich und schützten sich mit einem Helm sowie einem runden Schild mit einem Metallbeschlag in der Mitte zum Schutz der Hand. Die schweren Reiter aus dem Gefolge des Königs hatten lange, sehr scharfe Schwerter bei sich, ihre Rüstung war auch dicker als die der leichten Reiterei, zu welcher auch Berthold und seine Männer gehörten.

Als der Morgen anbrach ließ König Otto das gesamte Heer antreten und sie hielten einen gemeinsamen Gottesdienst ab. Dabei erinnert er sie an ihren Treueschwur und hielt die heilige Lanze hoch. Im inneren der Lanze befand sich ein Nagel vom Kreuze Cristi und mit dieser Lanze war Gott selbst an ihrer Seite. Alle jubelten ihm zu und waren voller Zuversicht.

Die Heerführer teilten die Ordnung ein und ließen das Heer, insgesamt waren es 10.000 Kämpfer, antreten. Die ersten vier Blöcke zogen in Richtung Schlachtfeld. Die ersten drei waren Bayern und ihnen folgte ein Block Franken. Sie zogen durch eine Schneise im Wald voran, so dass sie an den Seiten durch das Unterholz vor den Reitern der Ungarn geschützt waren. Den fünften Block sollten sie, die Sachsen, bilden. Vorn ritten tausend schwere Panzerreiter, die sogenannte Legio Regia, danach kam der König mit fünfhundert Mann seiner Begleitung und daran schlossen sich noch fünfhundert leicht Reiter an. Unter ihnen war auch Berthold mit seiner Abteilung die den Schluss dieses Blockes bildete.

Hinter ihnen waren zwei Blöcke Schwaben, dann der gesamte Tross mit den Wagen und den Abschluss des Zuges bildeten tausend Reiter aus Böhmen.

Nachdem sie eine Weile durch den Wald gezogen waren hörte Berthold hinter sich Schlachtlärm. Die leichten ungarischen Reiter hatten angefangen von hinten den Zug anzugreifen. Berthold befahl seinen Männern sofort die Pferde zu wenden und in Abwehrposition zu gehen. Schilde und Speere gesenkt und bereit warteten die fünfhundert leichten sächsischen Reiter in drei Reihen auf den Feind. Der vordere Teil hatte noch nichts vom Kampf mitbekommen so das Berthold Friedrich als Melder zum König vor schickte. …“

Mein Buch „In den finsteren Wäldern Sachsens“

„In den finsteren Wäldern Sachsens“

Mein Buch „In den finsteren Wäldern Sachsens“ ist am 29.09.2014 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7357-7982-3

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte spielt von 764 bis 802 in den Völkern der Sachsen und Franken. Matthias, ein Franke, und Thorsten, ein Sachse, haben beide ihre Familien in den Sachsenkriegen verloren. Nach kämpfen gegeneinander werden sie Freunde und müssen sich den täglichen Anforderungen des Lebens stellen. Im Kontext des Krieges von Karl dem Großen gegen die Sachsen muss sich ihre Freundschaft bewähren wenn Frieden zwischen den Völkern herrschen soll.

Der Autor verwendet eine gehobene Sprache, die im Kontext des historischen Erzählens authentisch wirkt. Dialoge sorgen für Lebendigkeit und besondere Nähe zum Geschehen. Detailreiche Beschreibungen erschaffen ein besonders plastisches Bild vor dem inneren Auge des Lesers. Der Text richtet sich an ein historisch interessiertes Publikum.

Fazit:
Ein eindrucksvolles Abenteuer, das den Leser in die spannende Zeit des frühen Mittelalters entführt. Der Leser gewinnt Einblicke in das Innenleben der verschiedenen Figuren. Absolut lesenswert!“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

 

 

 

 

 

 

 

 

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Das Buch „In den finsteren Wäldern Sachsens“ bei BoD …

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Mein Buch „In den finsteren Wäldern Sachsens“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7357-3290-3 und wird zum Verkaufspreis von 2.49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Die Sachsen hatten durch die vielen Kämpfe der letzten Zeit nicht mehr so viele Krieger. Darum zogen nun auch die Frauen und Töchter der Krieger mit in den Kampf. Gundula hatte Thorsten diesmal zum Kampf begleitet und zusammen bereiteten sie sich im Lager für den nächsten Tag vor. Ihre drei Kinder hatte Gundula schweren Herzens bei ihrer Mutter im Dorf gelassen. An allen Ecken des Lagers wurden Schwerter geschliffen und Schilder vorbereitet. Im Lager waren ein paar hundert Männer aber ein paar tausend Frauen. Viele hatten ihre Männer oder Söhne im Kampf gegen die Franken verloren.

Sie waren wieder an den Externsteinen, wo damals Widukind sie auf den ersten Kampf eingeschworen hatte. Heute nun, viele Jahre und viele Kämpfe später, waren sie hier und hatten ihr Lager aufgeschlagen. Sie opferten ihren Göttern an dieser alten Kultstätte und baten um den Sieg in der Schlacht, so wie sie es damals gemacht hatten. Am Abend dieses Tages saßen viele am Feuer zusammen, sie redeten, sangen alte Lieder oder schwiegen einfach. Sie dachten an den nächsten Tag und einige riefen nun auch für sich ihre Götter um Hilfe an. Nach und nach zogen sich dann die Kämpfer und Kämpferinnen zurück in ihre Zelte, um noch etwas zu ruhen. Viele fanden aber keine Ruhe und verbrachten eine schlaflose Nacht.

Als am nächsten Morgen die Sonne aufging machten sich alle Sachsen bereit. Die Frauen wuschen sich in den kleinen Fluss ihre Haare und richteten ihre Kleider. Wenn sie heute nach Walhalla gehen würden, so wollten sie dort in ihren besten Sachen ankommen und gut aussehen. Als alle bereit waren setzte sich langsam der Zug in Bewegung und sie marschierten zum Feld hinüber. Es war ein bunter Haufen von Menschen und obwohl es zur Schlacht ging und vermutlich viele heute sterben würden herrschte eine ausgelassene Stimmung mit Lachen, Scherzen und Gesang.

Thorsten und Gundula waren zusammen Hand in Hand gegangen und hatten sich den ganzen Weg über ihre Zukunft und die kleine Familie unterhalten. Nach kurzer Zeit waren sie am Rand des Feldes angekommen. Der Wind wehte leicht und warm über das Feld und das kniehohe Gras bewegte sich in kleinen Wellen hin und her. Auf der anderen Seite des großen Feldes sahen sie schon das fränkische Heer, das schon aufmarschiert war und die Aufstellung eingenommen hatte. Sie sahen aus wie eine schwarze Mauer von Menschen und Pferden. Die sächsische Seite hingegen war bunt durch die Kleider der Frauen. Die Mitte des sächsischen Heeres bildeten die Frauen an welche sich rechts und links die Männer an der Seite anschlossen. Als das Heer sich aufgestellt hatte trat die Führerin der Frauen vor und wand sich an ihre Mitkämpferinnen.

Sie rief ihnen zu „Wenn wir heute siegen, so werden wir bis in alle Ewigkeit in den Liedern unseres Volkes leben und wenn wir heute sterben, so werden wir mit unseren Männern und Söhnen an der Tafel in Walhalla Platz nehmen und wieder vereint sein.“ Dann streifte sie ihr Oberteil ihrer Kleidung bis zu den Hüften herunter und rief „Last uns über die Franken herfallen, wie die Walküren in den alten Sagen unserer Vorfahren.“ Sie ergriff das Schwert das einst ihrem Mann gehört hatte und hob es zum Himmel. Alle Frauen taten es ihr nach, streiften ebenfalls ihre Oberteile ab und griffen zu den Waffen. …“

Mein Buch „Die Tochter aus dem Wald“

„Die Tochter aus dem Wald“

Mein Buch „Die Tochter aus dem Wald“ ist am 28.09.2017 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7448-9330-5

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

116 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

 

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte spielt im Grenzgebiet zwischen römischen Reich und Germanien, sowie in den Städten, die dort gegründet wurden, in der Mitte des ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Viele germanische Männer und Frauen waren von den Annehmlichkeiten der Zivilisation angetan und wollten dort nicht mehr weg, wenn sie diese erst einmal erkannt hatten. Oft schon als Kinder von den Römern als Geiseln genommen, lernten sie das Leben in der Zivilisation kennen und schätzen.

Trotz der Annehmlichkeiten des Lebens in Rom gab es dort auch die Kehrseite der Zivilisation zu erleben. Frauen und Sklaven hatten keinerlei Rechte. Im Gegensatz zu den germanischen Stämmen, wo es keine Sklaven gab und die Frauen den Männern rechtlich fast gleichgestellt waren. So lebten sie immer mit dem Blick auf die andere Seite des Limes oder der Flüsse, auf dem das wilde und unzivilisierte, jedoch freie Land ihrer Ahnen lag.“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Die Tochter aus dem Wald“ bei BoD:
https://www.bod.de/buchshop/die-tochter-aus-dem-wald-uwe-goeritz-9783744893305

„Die Tochter aus dem Wald“ bei Amazon:
https://www.amazon.de/dp/3744893308/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1507110567

Folgende Online-Shops führen mein Buch ebenfalls:
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Mein Buch „Die Tochter aus dem Wald“ ist auch als eBook erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7448-9184-4 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… So ähnlich die beiden Frauen sich auch äußerlich waren, so unterschiedlich waren sie in ihrem Inneren. Bärtraut laß die romantischen Gedichte und hatte sonst keine Erfahrungen mit Männern. Laertia machte derbe Witze und hatte bereits ein Kind, das im Moment die Amme bei ihr Zuhause betreute. Im Laufe des Morgens gesellten sich noch andere Frauen zu ihnen, bis sie etwa zwanzig waren. Hier waren sie unter sich und konnten über alles reden. Sklavinnen brachten ihnen Speisen und Getränke an den Beckenrand und standen auch für Massagen mit duftenden Ölen bereit.

Mit der Zeit stellte Bärtraut fest, dass sie die einzige war, die noch nicht verheiratet war und das, obwohl sie alle fast dasselbe Alter hatten. Die Frauen begannen sich über ihre Männer und Kinder zu unterhalten und damit war sie auch schon von der Unterhaltung ausgeschlossen. Sie stieg aus dem Becken und legte sich auf eine der Liegen. Ein Sklave begann sie durchzukneten und mit einem ätherischen Öl einzureiben. Sie schloss die Augen und träumte davon, auch bald verheiratet zu sein.

Das Lachen der Freundinnen riss sie aus ihren Träumen. Sie setzte sich an den Rand des Beckens und ließ die Beine in das Wasser hängen. Sie schaute auf die vielen Mosaikbilder rings um sie herum. Badende Männer und Frauen waren dort abgebildet. Laertia hatte ihr mal gesagt, dass die Bilder im Bereich der Männer sehr viel frivoler waren, als diese hier bei ihnen. Zu gern wäre sie da mal hinein gegangen, um sich die Abbildungen anzusehen. Schließlich griff sie sich ihren Umhang und schlich sich aus dem Badebereich.

Vorsichtig, sich nach allen Seiten umschauend, ging sie durch den mittleren Bereich, wo Frauen und Männer zusammen baden konnten, zu dem Bereich der Männer hinüber. Zum Glück war kein Mann in dem Becken, nur ein paar Sklaven schauten überrascht, als sie die junge Frau sahen. Schnell sah sie sich um und betrachtete die Bilder von Männern und Frauen in inniger Vereinigung. Die Schamesröte stieg ihr ins Gesicht und doch konnte sie nicht aufhören, auch noch die anderen Bilder zu betrachten, bis sie das letzte gesehen hatte. Als sie gerade gehen wollte betrat ein junger Mann, gefolgt von einem grauhaarigen Mann, den Badebereich und Bärtraut verschwand mit gesenktem Blick.

Schnell lief sie in den Bereich der Frauen zurück und rutschte am Beckenrand aus. Mit ihrem Umhang landete sie mitten zwischen den anderen Frauen in dem Becken und hinterließ eine Wasserfontäne. Alle lachten, wischten sich das Wasser aus den Gesichtern und so sahen die anderen Frauen auch nicht, woher die Röte in Bärtrauts Gesicht wirklich kam. …“

Mein Buch „Die römische Münze“

„Die römische Münze“

Mein Buch „Die römische Münze“ ist am 19.02.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7392-1843-4

Altersempfehlung: ab 16 Jahre

116 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte handelt in der Mitte des erste Jahrhunderts. Sie zeigt das Leben in einer Zeit der Annäherung zwischen Römern und Germanen. In einer Epoche die, nach dem Sieg der Germanen über die Römer in der Varusschlacht, zuvor von Misstrauen der beiden Völker untereinander geprägt war. Das beginnende römische Kaiserreich wollte, wenn sie Germanien schon nicht besetzen konnten, wenigstens ihre Steuern und Handelswaren aus den Wäldern erhalten.

Viele Germanen waren aber auch willkommene Verbündete und Kämpfer in den Legionen der römischen Armee. Oft schon als Kinder von den Römern als Geiseln genommen lernten sie das Leben in der Zivilisation kennen und schätzen. Nach ihrem Ausscheiden aus dem Armeedienst wurden viele römische Bürger oder trieben Handel zwischen dem römischen Reich und den germanischen Stämmen des Nordens.

Zwei Menschen aus Kulturen, wie sie anders nicht sein könnten, treffen aufeinander. Karl, der Krieger und Händler aus den Wäldern des Nordens, und Amara, eine nubische Sklavin, finden sich in einer römischen Stadt, um ihren gemeinsamen Weg zusammen zu gehen.

Dies ist eine Liebesgeschichte vor dem historischen Hintergrund des Handels und der Gefahren des Weges aus dem Norden in das römischen Reich und wieder zurück. Der Leser wird in die Welten der Sklaven und der nordischen Händler entführt. “

Hier die Vorschau des Buchcovers:

 

Mein Buch „Die römische Münze“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7412-3287-9 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Karl legte sich auf sein Bett und dachte über den Tag nach. War es richtig gewesen Amara zu kaufen? Es war eine ganze Menge Geld, die er so ausgegeben hatte, doch er hatte das Geld nicht verloren sondern nur eingetauscht. Was war schon Geld, wenn es um einen Menschen ging. Er wollte gerade das Licht löschen, als er sah, dass seine Zimmertür sich leise öffnete. Amara trat in den Raum und verschloss die Tür hinter sich. Sie stand unschlüssig in dem Raum und schaute ihn an. Das Funkeln war wieder in ihren Augen zu sehen oder spiegelte sich nur das Licht der Öllampe darin? Sie löste die Spange, die ihr Kleid zusammen hielt und der Stoff fiel zu Boden. Nackt kam sie auf ihn zu.

Die Sonnenstrahlen, die durch sein Fenster fielen weckten Karl und auch Amara räkelte sich in seinem Arm. Er schaute auf diese Frau, die ihm in dieser Nacht so viel Freude geschenkt hatte. Sie stand auf und ging zu dem Tisch an der Wand. Amara nahm den kleinen Holzbottich und stellte ihn auf den Tisch. Aus einem Krug goss sie Wasser hinein und begann sich zu waschen. Erst jetzt im Licht der Sonne konnte er sie sich richtig anschauen. Ihr Körper war wohlgeformt und genauso schlank, wie es schon das dünne Kleid hatte vermuten lassen. An der linken Hüfte hatte sie eine kleine Narbe, die aber nur an der anderen Farbe der Haut an dieser Stelle zu erkennen war.

Bei ihrem Anblick fasste Karl einen Entschluss. Er stützte sich im Bett auf und fragte sie „Willst du meine Frau werden?“ Sie fuhr herum und stieß dabei den Bottich vom Tisch. Polternd fiel er zu Boden und verschüttete das Wasser vor ihren Füßen. Sie sah ihn mit großen, dunklen Augen an. Das Sonnenlicht ließ sie blinzeln. Für einen Moment stand sie einfach nur da und war zu keine Regung fähig. Nach nur einer Nacht fragte er sie dies schon? Schließlich sagte sie leise „Ja.“

Karl stand auf, hob den Bottich auf und küsste sie. Er goss ihr neues Wasser ein und sie begann sich wieder zu waschen. Karl hob das Kleid auf, das sie an der Tür hatte liegen lassen und gab es ihr. „Wir brauchen noch ein paar Kleider für dich.“ sagte er. Als sie sich anzog, begann er sich zu waschen. Amara schaute dem Spiel seiner Muskeln zu. Das Wasser ließ seinen Körper glänzen. Mit einem Tuch trat sie an ihn heran und wollte ihn abtrocknen, doch er nahm ihr das Tuch aus der Hand.

„Du bist keine Sklavin mehr.“ sagte er erneut, während er sich selbst abtrocknete. „Wir sind jetzt gleich.“ erklärte er weiter und sah an ihrem fragenden Blick, dass sie das nicht verstand. „In meinem Land ist das so. Männer und Frauen sind frei. Wir arbeiten zusammen, wir leben zusammen und jeder hat dieselben Rechte.“ Sie nickte verstehend. „Da muss ich noch viel lernen.“ sagte Amara mit einem dankbaren Ton in ihrer Stimme. „Und jetzt gehen wir erst mal was essen. Danach holen wir auf dem Markt was für dich zum anziehen. Es wird eine lange Reise und du hast nur ein Kleid.“ Sie nickte dankbar und strahlte ihn an.

Wenig später waren sie wieder auf dem Markt, auf dem Karl sie am Tag zuvor aus der Sklaverei frei gekauft hatte. Amara machte einen großen Bogen um die Bühne, auf der auch an diesem Tag wieder Sklaven gehandelt wurden. An einem der Stände blieb Karl stehen und zeigte auf die Kleider. „Suche dir was Schönes aus. Ich bin gleich zurück.“ sagte er und ging an einen anderen Stand. Sie schaute auf all die schönen Kleider, die auf dem Stand lagen. Was sollte sie sich aussuchen? Karl hatte gesagt, dass es eine lange Reise sei, also suchte sie sich Kleider aus, die sie bei einer Reise tragen konnte. …“

Mein Buch „Das Schwert des Gladiators“

„Das Schwert des Gladiators“

Mein Buch „Das Schwert des Gladiators“ ist am 29.11.2016 im Verlag BoD erschienen (BoD – Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7412-9042-8

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

116 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte spielt im Grenzgebiet zwischen römischen Reich und Germanien, sowie auch in Rom, in der Mitte des ersten Jahrhunderts unserer Zeitrechnung. Viele germanische Männer waren in dieser Zeit willkommene Verbündete und Kämpfer in den römischen Legionen.

Oft schon als Kinder von ihren Vätern zur Ausbildung nach Rom geschickt oder von den Römern als Geiseln genommen, lernten sie das Leben in der Zivilisation kennen und schätzen. Auch als Gladiatoren waren sie berühmt wegen ihres Körperbaues und ihrer Kraft.

Trotz der Annehmlichkeiten des Lebens in Rom entschlossen sich viele, wieder in die Heimat zurück zukehren. Denn auf der einen Seite hatten sie das freie Land der Stämme, in dem ein jeder gleich war, und auf der anderen Seite das römische Reich, das seine Stärke auch auf den Schultern von unfreien Sklaven aufbaute.

Der Leser wird in die Welt des römischen Kaiserreiches mit seinen Kämpfern, Bürgern, Händlern und Sklaven entführt.“


Hier die Vorschau des Buchcovers:

„Das Schwert des Gladiators“ bei BoD:
http://www.bod.de/buch/uwe-goeritz/das-schwert-des-gladiators/9783741290428.html

„Das Schwert des Gladiators“ bei Amazon:

https://www.amazon.de/Das-Schwert-Gladiators-Uwe-Goeritz/dp/3741290424?SubscriptionId=AKIAIWBZRQIIPF7IKQPA

Diese Online-Shops führen mein Buch „Das Schwert des Gladiators“ ebenfalls:
http://www.bookbutler.de/compare?isbn=9783741290428

Mein Buch „Das Schwert des Gladiators“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7431-0726-7 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

Leseprobe:

„… Auf der anderen Seite der Arena öffnete sich das Tor und zwei Gladiatoren betraten das Rund. Sie blieben in der Mitte stehen und grüßten mit erhobenem Schwert das jubelnde Publikum, dann öffnete sich das Gitter vor Siegfried und die beiden gingen ebenfalls zur Mitte.

Auch ihnen jubelte das Publikum zu. Es sollte einer der seltenen Gruppenkämpfe werden. Zwei gegen Zwei. Der Sprecher stellte jeden der Kämpfer vor, dann rief er zum Kampf und die Kämpfer wendeten sich einander zu. In geduckter, sprungbereiter Haltung umkreisten sie sich. Immer auch auf den anderen Feind und den Partner achtend. Wer würde wohl den ersten Schlag ansetzen? Es war Markus, der sich auf seinen Gegner stürzte und ihn mit Hieben eindeckte.

Taumelnd wich der Feind zurück und wurde von der Menge ausgebuht. Schnell stellte er sich wieder dem Kampf, doch Markus konnte er nicht lange widerstehen. Inzwischen hatte sich auch Siegfried auf seinen Gegner gestürzt, der aber seinem Hieb besser standhielt. Eine Reihe von Hieben traf Siegfrieds Schild und auch der Schild des Feindes musste vielen Hieben standhalten. Siegfried machte einen Schritt zurück, ließ sein Schild fallen, machte eine Rolle vorwärts und traf den verdutzt da stehenden Feind von der Seite, an dessen Schild vorbei, direkt mit dem Schwert ins Herz. Ohne einen Laut kippte der Mann um und die Zuschauer waren einen Moment still, bevor sie in Jubel ausbrachen.

Als sich Siegfried nach seinem Schild umdrehte, wollte der andere Feind diese Unachtsamkeit des Mannes ausnutzen, doch da streckte ihn Markus mit einem gezielten Hieb nieder. Die beiden Sieger hielten ihre Schwerter hoch, auch um dem Publikum die von Blut beschmierten Klingen zu zeigen. Zwei weiß gekleidete, junge Frauen kamen in die Mitte der Arena und übergaben je einen Ölzweig an Markus und Siegfried, als Zeichen des Sieges. Später würden die beiden Gladiatoren noch eine kleine Summe in Münzen erhalten, wenn sie der Herr ihnen nicht wieder vorenthielt.

Siegfried hielt nun den Ölzweig hoch und wendete sich dem Ausgang zu. Gemeinsam, so wie sie die Arena zuvor betreten hatten, verließen die Kämpfer die Arena wieder. Markus und Siegfried auf ihren Füßen und die anderen beiden, von ein paar Sklaven an ihren Füßen gezogen, in die andere Richtung. Das Dunkel der Gänge hüllte sie alle wieder ein und andere Kämpfer betraten die Arena für den nächsten Kampf.

Am Abend dieses Tages, nachdem alle Überlebenden wieder in ihren Zellen waren, wurde Siegfrieds Zelle vom Trainer erneut geöffnet. Die Herrin betrat seine Zelle und der Mann verschloss die Tür hinter ihr wieder. Die Frau löste ihren Gürtel und zog sich die lange Tunika über den Kopf. Sie trug weder das bei den vornehmen Damen benutzte Brust- noch das Hüfttuch und war damit vollkommen nackt. Siegfried wusste, was sie wollte. Nach den siegreichen Kämpfen ließ der Trainer oft Frauen zu den Gladiatoren. Die Frauen liebten die Nähe der siegreichen Männer, der Trainer verdiente ein paar Denare extra und die Männer hatten ihren Spaß.

Nun wollte anscheinend auch die Herrin die Gunst der Stunde und die Abwesenheit ihres Gemahls nutzen. Siegfried blieb einfach auf seinem Hocker sitzen, musterte sie von oben bis unten, dachte an seine Laetitia und schüttelte ablehnend den Kopf. Nicht verstehend machte die Frau einen Schritt auf ihn zu, doch er sagte laut und bestimmt „Nein!“ Sie drehte sich um, nahm ihre Kleidung und rief nach dem Trainer. Beim Verlassen der Zelle, die der gerufene Mann gerade wieder aufschloss, drehte sie sich noch einmal um „Das wird dir noch leidtun.“ presste sie ärgerlich durch die Zähne.

Siegfried hörte wie eine andere Zelle geöffnet wurde und kurz darauf hörte er die Frau stöhnen. Ein anderer Gladiator war nicht so abweisend gewesen. …“

Mein Buch „Schicha und der Clan des Bären“

„Schicha und der Clan des Bären“

Mein Buch „Schicha und der Clan des Bären“ ist am 24.11.2014 im Verlag BoD erschienen (BoD –  Books on Demand, Norderstedt, nähere Informationen finden Sie unter http://www.BoD.de)

Die ISBN lautet: 978-3-7386-0262-3

Altersempfehlung: ab 14 Jahre

108 Seiten, Buchformat: 21 cm x 14,8 cm

Hier dazu der Klappentext:

„Diese Geschichte spielt in der Steinzeit, als unsere Vorfahren dazu übergingen sesshaft an einem Platz zu leben. Es war der Beginn der Siedlungen, von Viehhaltung und gezieltem Anbau von Pflanzen. Die Schwierigkeiten der ersten Siedler und die Gefahren in ihrer Umwelt werden deutlich gemacht.

Der Autor verwendet eine Sprache, die im Kontext des historischen Erzählens authentisch wirkt. Dialoge sorgen für Lebendigkeit und besondere Nähe zum Geschehen. Detailreiche Beschreibungen erschaffen ein besonders plastisches Bild vor dem inneren Auge des Lesers. Der Text richtet sich an ein historisch interessiertes Publikum.

Fazit: Ein eindrucksvolles Abenteuer, das den Leser in die spannende Zeit der ersten Besiedelung des heutigen Deutschlands entführt. Der Leser gewinnt Einblicke in das Innenleben der verschiedenen Figuren. Absolut lesenswert!“

Hier die Vorschau des Buchcovers:

Und hier ist der Link zum Bestellformular bei Amazon …

Das Buch „Schicha und der Clan des Bären“ bei BoD …

Diese Onlineshops führen mein Buch ebenfalls …

Mein Buch „Schicha und der Clan des Bären“ ist auch als E-Book erhältlich:

Das E-Book erscheint mit der ISBN 978-3-7386-6647-2 und wird zum Verkaufspreis von 2,49 EUR angeboten.

 

Leseprobe:

„… Vor ihm erschien aus dem Nebel der Höhlenwand, die für ihn durchsichtig wurde, ein Hirsch mit einem gewaltigen Geweih. Dieser Hirsch sagte zu Mussa „Gehe mit allen Jägern am Fluss entlang nach Norden, bis du einen einzelnen, großen Baum siehst, der an der Spitze abgebrochen ist. Dort wirst du reiche Beute machen können.“ mit dieser Nachricht erwachte Mussa aus der Trance und gab diese an die Jäger weiter. Sie bedankten sich beim Geist des Hirsches und wollten am nächsten Tag, wie vorgesehen, auf die Jagd gehen.

In der Nacht kam ein schwerer Schneesturm auf und die Wache am Feuer weckte Schicha. Dieser schaute aus der Höhle auf die weiße Wand von Schnee, die sich vor dem Eingang bildete. „Ob wir da wohl morgen auf die Jagd gehen können?“ fragte er Mussa, der nun hinter ihn getreten war. „Der Hirsch hat es so gesagt und so wird es gemacht.“ antwortete Mussa.

Kurz vor Sonnenaufgang legte sich der Sturm vor der Höhle. Alle Jäger machten sich bereit und Mussa dankte am Feuer noch einmal dem Hirsch für die Nachricht. Gemeinsam zogen alle Jäger los. „Wozu sollen wir mit fünfzehn Jägern aufbrechen?“ fragte Schicha Mussa, doch der antwortete „Der Hirsch hat gesagt: Mit allen Jägern und wir müssen den Wunsch respektieren.“

Mussa zog wie der Hirsch es gesagt hatte am Fluss entlang und es dauerte nicht lange bis er den Baum erkennen konnte. Die Jäger waren noch nie an dieser Stelle gewesen obwohl sie nur unweit der Höhle lag. Auch der Schnee war hier nicht so hoch wie sonst in der Umgebung. Am Baum angelangt verband sich Mussa noch einmal im Geiste mit dem Hirsch um zu fragen, wie es weiter gehen sollte. Der Hirsch schickte ihm ein Bild, in dem Mussa sah, wie ein Teil der Jäger links und ein Teil der Jäger rechts um die Lichtung gingen. Er selbst und Schicha sollten am Baum bleiben. Diese Information gab er an Schicha weiter, der die Jäger sofort anwies, genau so vorzugehen.

Mit den Speeren in der Hand blieben die beiden am Baum stehen, Mussa links und Schicha rechts davon, mit dem Blick auf die Lichtung. Die beiden Jägergruppen gingen am Waldrand entlang um die Lichtung, aber nichts war zu sehen. Als die beiden Gruppen sich fast am anderen Ende der Lichtung begegneten, sprangen vor ihnen zwei große Wildschweine aus einem Gebüsch und stürmten auf die Lichtung hinaus. Die Jäger wanden sich der Lichtung zu und liefen den Wildschweinen hinterher und trieben sie so direkt zu Schicha und Mussa auf der anderen Seite der Lichtung.

Mit gesenktem Speer warteten die beiden auf die Schweine, die im vollen Lauf durch den Schnee stürmten. Kurz vor ihnen stoppten die Schweine und die beiden Jäger zögerten nicht, mit dem Speer jeder ein Schwein zu erlegen. In diesem Moment trafen auch die anderen Jäger bei ihnen ein und zusammen beendeten sie die Jagd.

Sie legten die beiden Schweine nun nebeneinander und alle Jäger knieten sich davor hin. Mussa dankte dem Hirsch für die reichliche Beute und bedankte sich auch bei seinen Ahnen für die Verbindung. Schicha ließ nun zwei starke Äste aus dem Wald holen auf die sie die Schweine banden. Immer zwei Jäger nahmen eines der Schweine auf die Schulter und zusammen gingen alle wieder zurück in ihr Lager in der Höhle.

Als sie die Höhle wieder betreten hatten setzte draußen der Schneesturm wieder ein und alle waren froh, das sie die schützende Höhle noch erreicht hatten. Die Frauen bewunderten die reiche Beute und gemeinsam wurden die Schweine zerlegt. Am Feuer bedankte sich Mussa noch einmal bei dem Hirsch aber auch bei den beiden Schweinen und ließ den Geist der Schweine in das Reich der Ahnen eingehen. …“

 

 

Zen Adventskalender 2017 – Fünftes Türchen


„Willst Du etwas wissen, so frage einen Erfahrenen und keinen Gelehrten.“

Altes Sprichwort aus Asien

Zitat 05.12.2017

„Laufen ist auch Zen. Sitzen ist auch Zen. Mag man reden oder schweigen, sich bewegen oder ruhen, der Körper bleibt stets in Frieden. Selbst angesichts des blanken Schwertes bleibt der Geist ruhig. Selbst angesichts des Giftbechers bleibt der Geist unerschütterlich.“

Yoka Daishi

Quelle:
http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3921508150/zenguide-21

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