Zitat 31.10.2012


„Das Eine ist in allem, und alles ist eins. Wenn du nur das
verstehst, machst du dir keine Sorgen mehr darüber, dass du nicht vollkommen bist.“ Sosan

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Zitat 30.10.2012


„Oft habt ihr gesehen, wie man Tote forttrug, aber ihr glaubt, ohne Geld ist der Mensch ein Affe, das ist ein Irrtum.“ Hakuin

Der Fluch des Geldes


Zu Beginn der Menschwerdung konnte ein jeder alles Produzieren was er benötigte. Steinwerkzeuge, Felle zum Anziehen, Speere und Töpfe wurden von jedem einzelnen selbst erstellt. Mit zunehmender Spezialisierung konnten einige etwas besser als andere. Nun begannen einige Stämme besondere Töpfe zu produzieren, andere konnten besondere Speerspitzen herstellen. Besonders begabte erstellten Schmuck. Diese Dinge wurden nun getauscht wobei der Wert sich danach richtete wie viel Zeit man einbringen musste oder mit welcher Gefahr der Erwerb des Gutes verbunden war. Löwenkrallen oder Krokodilzähne sind da besonders zu erwähnen die für besondere Tapferkeit standen und den Schmuck daraus besonders Wertvoll machten.

Später begannen einige Stämme sich darauf zu Spezialisieren mit den Dingen zu Handeln. So wurde Bernstein und Werkzeug über die Alpen gebracht durch die Händlersippen die bestimmte Wege kannten und geheim hielten. Durch den Transport entstand ein bestimmter Mehrwert. Ein Ding war an einem Platz weniger Wert, da häufiger vorhanden, als an einem anderen Platz wo es selten war.

Am Anfang wurde noch eins zu eins getauscht. Der Ochse wurde gegen Schweine getauscht mit vollem Wertausgleich. Nun konnte das aber auch sehr schwierig werden die Ware mitzuführen. Wenn man auf den Markt ging musste man immer die Ware zum Tausch dabei haben. Die Erfindung eines stabilen Gegenwertes für die Ware war notwendig. Man erschuf das Geld das man gegen Ochsen und Schweine tauschen konnte und sicher aufbewahren konnte bis man es brauchte. Damit konnte man mit dem Geld auf Reisen Gehen und Waren woanders einkaufen.

Wichtig war dabei natürlich dass immer der Ausgleich des Wertes gewahrt blieb.

In der Modernen Zeit ist es nun oft so dass dieser Wertausgleich nicht mehr gegeben ist. Mit der Schaffung der Aktien ist es nun möglich etwas vollkommen Wertloses ganz besonders Wertvoll zu machen solange eine bestimmte Menschengruppe denkt es wäre Wertvoll. Beim ersten Börsencrash in Holland war das damals genauso. Dort wurde damals mit Tulpen gehandelt. Solange die Käufer noch glaubten das die Tulpen was Wert waren war alles gut. Als sie aber das Vertrauen verloren waren sie auf einmal nichts mehr Wert.

Der Fluch des Geldes in der heutigen Zeit ist das viel zu viele Menschen alles daran setzen möglichst viel Geld zu besitzen egal wie sie es erhalten. Dabei werden andere Menschen übervorteilt und Dinge vorgespielt die so oft nicht stimmen. Die nächste Börsenblase ist nur eine Frage der Zeit. Wir werden leider erst viel zu spät feststellen dass man Geld und Aktien nicht essen kann. Wenn man alles nur der Rendite und dem Profit unterwirft werden wir in nicht allzu ferner Zeit vor den Trümmern der Zivilisation stehen und wieder zum Tauschhandel zurückkehren müssen. Dann werden wieder Gruppen von Händlern von Stamm zu Stamm ziehen.

Die Frage ist dann nur können wir noch all das was wir brauchen selber herstellen? Wir sollten umkehren solange es noch Zeit dafür ist und nicht dem Fluch des Geldes erlegen sein. Geld ist nur ein Tauschobjekt, es ist kein Allseelig machendes Ding. Je mehr wir dem Geld nachjagen desto größer wird das Leid in der Welt. Häuft keine Besitztümer an sondern nehmt nur das was ihr braucht.

Zitat 29.10.2012


„Weit und tief ist der Himmel der Versenkung – hell leuchtet der volle Mond der vierfachen Weisheit, ist doch das Nirwana gegenwärtig. Dieser unser Ort ist das Lotusland. Dieser unser Leib ist Buddha.“ Hakuin Ekaku

Die Erleuchtung Buddhas


Der junge Prinz Siddharta Gautama ließ Frau, Kind und Vermögen zurück um Erkenntnis (bodhi) zu erlangen. Zuerst versuchte er sein Ziel durch strenge Askese zu erreichen, als er aber feststellte, dass dies nicht der richtige Weg war, setzte er sich unter einen Feigenbaum und verkündete, sich von dort nicht mehr zu entfernen, bis er Erkenntnis erreicht habe.

Nach acht Tagen der Meditation erkannte er schließlich die vier Edlen Wahrheiten: 1. Das Leben ist Leiden. 2. Leiden entsteht durch Unwissen und Begierde. 3. Durch das Auslöschen der Ursachen kann das Leiden überwunden werden. 4. Es gibt einen Weg, den „Achtteiligen Pfad“, der zur Erlösung führt.

Dieser Pfad beinhaltet folgende Schritte: gerechte Anschauung, gerechtes Denken, gerechte Rede, gerechtes Handeln, gerechter Lebenserwerb, gerechte Anstrengung, gerechte Achtsamkeit, und gerechte Sammlung. Dabei ist gerecht im Sinne von rechtens zu verstehen.

Zitat 28.10.2012


„Wenn du mit dem Geist an deinem Geist arbeitest – wie kannst du dann ein gewaltiges Chaos in deinem Kopf verhindern?“ Sosan

Zitat 27.10.2012


„Wer die Wahrheit durch Intellekt und Gelehrsamkeit ergründen will, entfernt sich immer weiter von ihr. Erst wenn deine Gedanken aufhören, sich überallhin zu verästeln, erst wenn du aufhörst, etwas zu suchen erst wenn dein Geist reglos wie Holz oder Stein ist, befindest du dich auf den richtigen Weg zum Tor.“ Huang-Po

… folge dem Weg.

Spruch Buddha-2

Spruch Buddha-2

Zitat 26.10.2012


„Unsere tiefste Essenz ist von Natur aus gegeben ursprünglich gehört sie nicht der Domäne der Verwirklichung an wie könnte sie also verloren gehen.“ Hanshan

Beschäftigen mit dem Ich


Zen – Meister Dogen sagte einmal „Beim Erlernen des Weges müsst ihr das Ich hinter euch lassen.“ In diesem kurzen Satz ist das Wesen des Zazen perfekt auf den Punkt gebracht. Das Beschäftigen mit dem Ich bringt uns nicht voran. Es bringt nur Leid mit sich. Entweder in dem Falle dass wir ein bestimmtes Ziel erreichen wollen das zu weit entfernt ist, oder indem wir etwas tun wollen was gegen unseren Willen ist.

Erst wenn wir dieses Ich als großes Hindernis erkannt haben sind wir in der Lage dieses ich zu überwinden und uns vollkommen auf die Lehre Buddhas einzulassen. im großen Ganzen, in der Leere, gibt es kein Ich. es gibt nur die Buddha Natur die alles umfasst und diese ist leer.

Zu diesem Beispiel fällt mir auch der Vergleich von Osho zwischen Selbst und Ego ein. Wir müssen uns unseres Selbst bewusst werden und das Ego so weit wie nur irgend möglich zurückdrängen. In unserer Gesellschaft wird das Ego an allen Ecken und Enden gefördert. Wer sich durchsetzen kann wird belohnt. Wer ohne Rücksicht auf andere seinen Weg geht wird befördert.

Es ist an der Zeit dieses negative Ego das auch im Wort Egoismus vorkommt zurückzudrängen und durch gegenseitige Hilfe und Verständnis zu ersetzen. Wenn wir in dieser Welt vorwärtskommen wollen geht das nur zusammen.

Diese Welt ist eins mit allen Wesen, wie könnte da also einer vermuten das es ihm besser geht wenn es anderen dadurch schlecht geht?

Buddhas Weg ist es das Leid zu vermindern. Wenn du diesem Weg folgen willst ist kein Platz für Egoismus nur für die Liebe zu allen Wesen ist dann noch Platz in dir. Das Herz überwindet das Ego. Stelle das Gefühl über die Gedanken und du wirst zu dir selbst finden. Dann wirst du Selbstbewusst im wahrsten Sinne.

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